Cirus in Not

Circuszelt am Katharina von Bora Haus
Circuszelt am Katharina von Bora Haus

Die Coronakrise hat das öffentliche Leben zur Zeit fest im Griff und führt zu vielen Einschränkungen.

In der letzten Woche erreichte nun ein Hilferuf aus dem Kreis Heinsberg die evangelische Kirchengemeinde am Kottenforst. Dort sitzt der Circus Aladin, mit dem die Gemeinde seit vielen Jahren Circusworkshops für Kinder und Jugendliche durchführt, zusammen mit einem weiteren Circus fest.

 

Eigentlich wollten die beiden Circusse im März ihre Winterpause beenden und wieder Vorstellungen geben, dies ist aufgrund des Versammlungsverbots derzeit nicht möglich. Ohne die Vorstellungen fehlt ihnen nun jede Einnahmequelle. Dies trifft nicht nur die menschlichen ArtistInnen und ihre Familienmitglieder hart, sondern auch ihre Tiere. Gemeinsam haben sie rund 50 Tiere, darunter Pferde, Dromedare und Ziegen, aber auch Enten, Hühner und Hunde, die natürlich weiterhin gut versorgt werden sollen.

 

Um „ihren“ Circus in dieser schweren Zeit zu unterstützen, hat unsere Kottenforst-Gemeinde bereits ein Spendenkonto für den Circus eingerichtet und auch die ehrenamtlichen Circusbetreuer*innen sind in Aktion getreten.

 

Eine der langjährigen Mitarbeiterinnen ist zur Zeit dabei, eine größere Futterspende zu organisieren. Zehn Heulageballen, ein Sack Pferdemüsli und 50 kg Futteräpfel sind so schon zusammen gekommen, *weitere Spenden sind sehr willkommen.

 

Die Übergabe der Futterspenden erfolgt:

am Dienstag, 7. April , zwischen 10:30 und 11:00 Uhr

Volmershoven-Heidgen, Rheinbacher Str. 23,

rechte Straßenseite , Offenstall – Weide


Sollten Sie den Circus unterstützen wollen, melden Sie sich bitte bei
Alina Möller-Börkel
Telefon: 01573 7967949
E-Mail: FutterspendeAladin@gmx.de

 

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Corona-Virus: Herabsetzung der Gewerbesteuer-Vorauszahlung beantragen

Das Kassen- und Steueramt der Bundesstadt Bonn macht Gewerbetreibende darauf aufmerksam, dass das Abgabenrecht eine Reihe von so genannten Billigkeitsmaßnahmen bietet, die Gewerbetreibende grundsätzlich jederzeit nutzen können.

 

So können Gewerbesteuerpflichtige, sofern sich Gewinneinbrüche abzeichnen, einen Antrag auf Herabsetzung der Gewerbesteuer-Vorauszahlung stellen. Dies kann formlos beim Kassen- und Steueramt per E-Mail unter steueramt@bonn.de erfolgen.  Um Liquiditätsengpässe zu vermeiden, reicht häufig schon eine Stundung. Ebenfalls kann ein Erlass von Stundungszinsen, Säumniszuschläge oder Mahn- und Vollstreckungskosten in Frage kommen.

Das Kassen- und Steueramt bittet um Verständnis, dass all diese Maßnahmen einen Antrag der betroffenen Gewerbetreibenden und eine Einzelfallprüfung durch die Verwaltung voraussetzen. In Anbetracht der aktuellen Lage dürfen die Gewerbetreibenden davon ausgehen, dass die Verwaltung den rechtlichen Rahmen großzügig ausschöpfen wird.

 

 

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Malwettbewerb "Mein schönstes Frühlingsbild"

Das Haus der Natur muss aufgrund der aktuellen Situation zwar geschlossen bleiben, der Frühling macht aber auch in Zeiten von Corona nicht halt, sondern ist bereits in vollem Gange! Das Haus der Natur lädt deswegen alle Bonner Kinder dazu ein, den Frühling in einem selbst gemalten Bild festzuhalten. Die besten Bilder bekommen einen tollen Preis für junge Naturentdecker und werden im Haus der Natur ausgestellt.

 

Ob im Wald, auf dem Balkon, im Garten oder beim Blick aus dem Fenster – alle Bonner Kinder sind eingeladen, ihre persönlichen Frühlingsboten zu malen. Dies können zum Beispiel ein Schmetterling oder eine Hummel, zwitschernde Vögel oder eine blühende Blume sein.           

Die schönsten Frühlingsbilder können bis zum 20. April 2020 an die folgende Adresse geschickt werden: Haus der Natur, An der Waldau 48, 53127 Bonn. Eingescannte oder fotografierte Kunstwerke können auch per E-Mail geschickt werden: haus-der-natur@bonn.de.

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Coronavirus: Nur mit Termin zur Stadtverwaltung

Der erste bestätigte Coronavirus-Fall in Bonn ist geheilt. Das Ergebnis des letzten Abstrichs des 22-jährigen Studenten, der in der OGS der Clemens-August-Schule arbeitet, war negativ.

 

Dem Gesundheitsamt wurden mit Stand Donnerstag, 19. März 2020, 12 Uhr, 75 bestätigte Coronavirus-Infektionen gemeldet; derzeit gibt es keine schweren Krankheitsverläufe. Im Diagnostikzentrum in Bad Godesberg wurden in den vergangenen Tagen insgesamt 262 Tests durchgeführt, weitere 58 Abstriche wurden von mobilen Teams genommen.

Bislang wurden dem Gesundheitsamt 556 Fälle an Influenza (Grippe) gemeldet.

 

 

 

 

 

OB Sridharan bittet um Verständnis

 

Seit Donnerstagfrüh, 19. März 2020, sind alle Dienstgebäude der Stadtverwaltung für den Publikumsverkehr geschlossen.

 

Ein Besuch der Verwaltung ist somit nur noch mit vorheriger Terminvereinbarung möglich. An den Eingängen der Gebäude finden Zugangskontrollen statt. So erfolgt beispielsweise der zentrale Zugang zum Stadthaus nur noch über den Haupteingang im Erdgeschoss auf der Westseite (Stadthüsje). Das Dienstleistungszentrum wird ebenfalls von dieser Seite über seinen separaten Besuchereingang betreten.

 

Oberbürgermeister Sridharan: „Bitte haben Sie Verständnis, dass es auch in der Verwaltung zu Einschränkungen kommen muss. Wir wollen die Dienstleistungen, die derzeit nötig sind, aufrechterhalten. Dazu ist es aber erforderlich, den Zugang zu Beschränkung und manches, was nicht zwingend getan werden muss, vorübergehend herunterzufahren bzw. auch einzustellen. Unser gemeinsames Ziel muss es sei, persönliche Kontakte soweit es geht zu reduzieren und gar zu vermeiden, im privaten wie im öffentlichen Bereich.“

Die Verwaltung appelliert deshalb, Anliegen möglichst telefonisch oder per E-Mail zu klären. Eine Übersicht über die zentralen Rufnummern und E-Mail-Adressen der verschiedenen Fachdienststellen sind auf der städtischen Internetseite unter www.bonn.de/verwaltungskontakt veröffentlicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Besondere Regelungen für Dienstleistungszentrum

 

Für das Dienstleistungszentrum (DLZ) gelten ab Montag, 23. März, besondere Regelungen. Alle Termine, die von diesem Tag an bis zunächst Ende Mai vereinbart sind, werden abgesagt, und zwar per E-Mail bis spätestens 72 Stunden vor dem vereinbarten Datum.

 

Wer dringend einen Termin braucht, kann diesen telefonisch unter 77 66 77 vereinbaren. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im DLZ entscheiden dann, welche Termine in der derzeitigen Situation als wirklich nötig und dringend angesehen werden müssen.

 „Leider kommt es im Augenblick zu unschönen Szenen am DLZ, weil viele Leute, die keinen Termin haben, hinkommen, weil sie gerade Zeit haben“, so Oberbürgermeister Sridharan. „Deshalb bitte ich Sie auch für diese Maßnahme um Verständnis. Bitte kommen Sie auch nicht im Familienverband, weil wir nur durch Abstandhalten das erreichen, was jetzt oberstes Gebot ist: Die Ausbreitung des Virus einzudämmen.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Restaurants und die meisten Geschäfte geschlossen

 

Am Donnerstag, 19. März 2020, ist eine weitere Allgemeinverfügung der Stadt Bonn auf unbestimmte Zeit in Kraft getreten. Alle Restaurants sind geschlossen; sie dürfen nur noch Speisen zum Mitnehmen (außer-Haus-Verkauf) anbieten.

 

Darüber hinaus sind nahezu alle Geschäfte geschlossen. Geöffnet bleiben der Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Friseure, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Märkte für den Bau-, Garten- und Tierbedarf sowie der Großhandel. Alle anderen Verkaufsstellen des Einzelhandels müssen schließen. Dienstleister und Handwerker können ihre Tätigkeiten weiterhin ausüben.

 

Einzelhandelsgeschäfte für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Apotheken sowie Geschäfte des Großhandels ist bis auf Weiteres die Öffnung an Sonn- und Feiertagen von 13 bis 18 Uhr gestattet, mit Ausnahme von Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag.

Spiel- und Bolzplätze sowie Schulhöfe dürfen nicht benutzt werden. Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken sind untersagt. Verstöße gegen diese Regelungen stellen Straftaten dar und können mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit einer Geldstrafe bestraft werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aktuelle Informationen im Internet

Die Stadt Bonn informiert tagesaktuell auf ihrer Internetseite über die Situation zum Coronavirus in der Bundesstadt: www.bonn.de/coronavirus.

 

 

 

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Anmelden und Mitmachen beim Röttgener Klamöttchen

Die Kindergärten aus Röttgen und Ückesdorf veranstalten wieder den traditionellen Flohmarkt „Röttgener Klamöttchen“:

 

Am Samstag, den 16.05.2020 findet der Flohmarkt in der ev. Thomaskirche im Herzogsfreudenweg 44 in Bonn-Röttgen von 14:00 bis 16:30 Uhr statt.

 

Um 13:00 Uhr ist Einlass für die VerkäuferInnen. Der Kuchen kann am Kuchenstand neben dem Eingang abgegeben werden.

 

Wie jedes Jahr werden die Tische per Losverfahren vergeben: Alle Tische werden durchnummeriert und VerkäuferInnen ziehen am Eingang eine Nummer per Los. Ein Tausch des gezogenen Tisches ist nicht möglich. Es steht nur eine begrenzte Anzahl an Tischen zur Verfügung. Zusätzlich darf jeder Stand einen Kleiderständer aufstellen.

 

Die Standgebühr beträgt 8,00 Euro + einen Kuchen für einen Einzeltisch und 14,50 Euro + einen Kuchen für einen Doppeltisch. Bitte beschriften Sie die Kuchenplatten und nehmen Sie diese am Ende des Flohmarkts wieder mit. Bei fehlendem Kuchen wird eine Gebühr von 5,00 Euro erhoben. Aufgrund von Hygienerichtlinien dürfen keine Sahne-/Cremekuchen verkauft werden. Käsekuchen sind jedoch erlaubt, da der Quark mit gebacken wird.

 

Der Flohmarkt wird ehrenamtlich von Kita-Eltern durchgeführt. Der Erlös aus Standgebühr und Kuchenverkauf geht zu 100% an die veranstaltenden Kitas.

 

Bitte melden Sie sich bei Interesse per E-Mail bei roettgenerklamöttchen@gmx.de  an und nennen Sie die gewünschte Tischzahl (Einzeltisch oder Doppeltisch). Sie können nur für sich selbst reservieren. Die Vergabe erfolgt nach Eingang der E-Mails und wird in jedem Fall per Mail bestätigt. BewerberInnen, die -aufgrund des begrenzten Platzangebotes-  nicht mehr berücksichtigt werden können, rücken auf die Warteliste. Bitte geben Sie den Organisatoren dafür auch Ihre Mobilnummer, damit diese Sie ggf. kurzfristig erreichen, falls jemand absagt. Jeder Teilnehmer erhält von den Veranstaltern eine Anmeldebestätigung per Mail.

 

Zum Flohmarktende müssen alle Verkäuferinnen Ihre Sachen/Ihren Müll selbst mitnehmen, da bei Nichtbeachtung ein Ausschluss für kommende Flohmärkte erfolgt. Bitte hinterlassen Sie auch keine Spenden, da die Verwertung dieser einen erheblichen Mehraufwand für die Organisatoren bedeutet!

 

Bei schönem Wetter kann auch vor dem Gemeindehaus verkauft werden. Hierfür wird eine Standgebühr von 7,50 € pauschal erhoben (Kinderstände sind kostenfrei). Im Außenbereich  werden  keine Tische zur Verfügung gestellt. Sollte das Wetter umschlagen, ist ein nachträglicher Umzug ins Gemeindehaus nicht mehr möglich.

 

Im Interesse aller Beteiligten würden sich die Veranstalter über Ihre Unterstützung bei der PR und Mundpropaganda für den Flohmarkt freuen.

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Radikale Gehölzschnitte ab 1. März verboten

Bundesnaturschutzgesetz sieht zum Schutz von Vögeln und Kleintieren ein Verbot bis 30. September vor.

 

Auch in diesem Jahr müssen die Bonnerinnen und Bonner von März bis September die Schere für radikale Schnitte ruhen lassen. Ab 1. März dürfen Bäume sowie Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze nicht abgeschnitten oder auf den Stock gesetzt werden. Das Verbot erfasst nicht Bäume im Wald, auf Schnellwuchsplantagen oder gärtnerisch genutzten Grundflächen. So sieht es das Bundesnaturschutzgesetz in Paragraf 39, Absatz 5 vor. Das Verbot gilt bis zum 30. September.

Mit der Vorschrift soll das Blühangebot für Insekten während des Sommerhalbjahres sichergestellt und diejenigen Vogelarten geschützt werden, die in Hecken und Gebüschen nisten. Viele dieser natürlichen Brutstätten sind in den vergangenen Jahren durch veränderte Anbaumethoden in der Landwirtschaft verloren gegangen. Umso wichtiger ist es daher, die noch verbliebenen Nistplätze in privaten Gärten zu erhalten, zumal dort auch andere Kleintiere idealen Unterschlupf finden. Durch Radikalschnitte würde den Tieren die Lebensgrundlage entzogen. Mit der Regelung soll auch verhindert werden, dass Vögel während ihrer Brutzeit gestört werden und sie ihre Gelege verlassen.

Schonende Form- und Pflegeschnitte sind erlaubt

Ausdrücklich weist die Stadt Bonn darauf hin, dass schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen oder zur Gesunderhaltung von Bäumen auch im Frühjahr und Sommer erlaubt sind. Diejenigen, die während der Verbotszeit dennoch zu einem Kahlschlag ansetzen, erwarten empfindliche Strafen: Mit Geldbußen bis zu 10.000 Euro können Verstöße gegen das Bundesnaturschutzgesetz geahndet werden.

Wenn das Schnittgut nicht im Garten verbleiben soll, um zum Beispiel Tieren Rückzugsraum zu bieten, sollte es möglichst umgehend entfernt werden. Wird es nämlich von Tieren angenommen, darf es als genutzte Fortpflanzungs- oder Ruhestätte nicht beschädigt oder zerstört werden. So sieht es Paragraf 44, Absatz 1 des Bundesnaturschutzgesetzes im Kapitel „Besonderer Artenschutz“ vor.

Stadt bittet darum, das Betretungsverbot zu beachten

Nicht nur der Gehölzschnitt zur falschen Zeit kann den Erfolg der Fortpflanzung gefährden. Auch das Stören und Beunruhigen an den Fortpflanzungs- und Ruhestätten kann empfindlich in die Nachwuchspflege eingreifen. So kann das Verlassen der Wege oder das Freilaufenlassen von Hunden dazu führen, dass das Fluchtverhalten der Tiere ausgelöst wird. Deshalb ist in Naturschutzgebieten, in denen regelmäßig schützenswerte Tiere vorkommen, das Verlassen der Wege oder das Freilaufenlassen von Hunden unter anderem zum Schutz der Tierwelt verboten (so genanntes Betretungsverbot).

Die Stadt Bonn bittet daher darum, die Wege in diesen Gebieten nicht zu verlassen und verweist darauf, dass ein Verstoß gegen das Betretungsverbot eine Ordnungswidrigkeit darstellt, die mit einer Geldbuße geahndet werden kann.

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"Waldhauptstadt Bonn": Veranstaltungsreihe rund um das Thema Wald

Die Bundesstadt Bonn wird auf Initiative des „European Forest Institute" (EFI) im Jahr 2020 European Forest City. Von Februar bis Dezember gibt es dazu eine Veranstaltungsreihe, die die unterschiedlichen Funktionen und Leistungen des Waldes vorstellen. Offiziell überreicht EFI-Direktor Marc Palahi die Urkunde zur Waldhauptstadt am Donnerstag, 19. März 2020, an Oberbürgermeister Ashok Sridharan.

 

 

 

Zur europäischen Waldpolitik findet am Donnerstag, 27. Februar 2020, eine Podiumsdiskussion in englischer Sprache statt. Im Forschungszentrum „Caesar" in der Ludwig-Erhard-Allee 2 wird von 19.30 Uhr bis 21 Uhr über Zielkonflikte bei der Nutzung der verschiedenen Ökosystemdienstleistungen, den neuen „European Green Deal" und Konzepte der Waldwirtschaft gesprochen. Mit dabei sind unter anderem Eva Müller vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, der Direktor der Weltnaturschutzunion IUCN, Luc Bas, und der Generalsekretär des Verbandes der Land und Forst Betriebe Österreich, Bernhard Budil. Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist nicht notwendig.

Am Samstag, 4. April 2020, können Besucherinnen und Besucher ausprobieren, wie sich ein Eichenwald nachhaltig bewirtschaften lässt. Das Simulationsspiel „Den Wald mit anderen Augen sehen" findet von 10 Uhr bis 16.30 Uhr im Kottenforst statt. Bei „Mit Oma und Opa raus in den Wald" wird am Samstag, 25. April 2020, von 10.30 Uhr bis 12.30 Uhr im Haus der Natur ein Programm sowohl für Großeltern mit ihren Enkelkindern als auch für Seniorinnen und Senioren ohne Kinder angeboten. Am Mittwoch, 27. Mai 2020, erklären internationale Waldexperten bei einem interkulturellen Austausch, ebenfalls im Haus der Natur, die Unterschiede zwischen verschiedenen Wäldern.  

Eine Übersicht über alle Veranstaltungen gibt es unter: www.bonn.de/hauptstadt-des-waldes 

 

 

 

Das European Forest Institute

Das European Forest Institute (EFI) ist eine internationale Organisation, die zu zahlreichen Fragen des Waldes forscht und die Politik berät. Sie wurde 1993 in Finnland gegründet und umfasst heute 29 Mitgliedsstaaten sowie mehr als 120 Mitgliedsorganisationen in 38 verschiedenen Ländern. Seit 2017 ist das EFI auch am Platz der Vereinten Nationen in Bonn angesiedelt. Aufgabenschwerpunkt ist dort die wissenschaftliche Untersuchung der Widerstandsfähigkeit von Wäldern und Wissenstransfer für den europäischen Wald. Seit 2020 forscht EFI Bonn auch zu globalen Fragen der Waldpolitik.

Mehr Infos zum EFI gibt es unter: www.efi.int

 

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Fastelovends-Telegram

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Coronavirus: Stadt richtet Hotline ein

Mit Blick auf die jüngsten Entwicklungen zum neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) sieht sich die Bundesstadt Bonn grundsätzlich auf die Versorgung von Infektionspatienten vorbereitet. Mit Stand 25. Februar 2020 gibt es in Bonn weder einen Verdachts- noch einen bestätigten Fall einer Infizierung mit dem Coronavirus.

 

 

 

Das Gesundheitsamt der Stadt Bonn steht seit Wochen in engem Kontakt mit den Krankenhäusern, den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten und dem Rettungsdienst. Zudem tauscht es sich regelmäßig mit dem Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen, dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen sowie dem Robert-Koch-Institut in Berlin aus.

 

Im konkreten Fall der Covid-19-Infektion geht die Stadt Bonn analog den Vorgaben des Robert-Koch-Institutes (RKI) vor, das kontinuierlich die aktuelle Lage erfasst, alle Informationen bewertet und das Risiko für die Bevölkerung in Deutschland einschätzt. In Europa ist zurzeit besonders Norditalien betroffen (Stand: 25. Februar).

 

Die Stadtverwaltung ist derzeit dabei, verschiedene Szenarien wie beispielweise Evakuierungen vorzudenken, um für den möglichen Ernstfall eines Ausbruchs in Bonn gewappnet zu sein.

 

Besondere Vorsichtsmaßnahmen zur Verhinderung einer Infektion speziell mit dem neuen Coronavirus (SARS-CoV-2) gibt es zurzeit nicht. Es ist jedoch immer sinnvoll, die Standardhygienemaßnahmen zu beachten, wie sie allein schon bei der ebenfalls durch Tröpfchen übertragbaren Influenza notwendig sind:

 

  • Häufigeres Händewaschen mit Wasser und Seife, insbesondere nach intensivem direktem Kontakt mit hustenden Personen.
  • Hustenhygiene (nicht in den Raum und nicht in die Hand husten, sondern in die Ellenbeuge).

 

Zwischenzeitlich hat das Gesundheitsamt der Stadt Bonn eine Hotline zum Coronavirus eingerichtet. Bei Fragen können sich Bürgerinnen und Bürger montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr sowie freitags von 8 bis 15 Uhr unter den Rufnummern 0228 775351 und 0228 775352 melden.

Aktuelle Informationen zum Thema gibt es auf der Homepage des Robert-Koch-Institutes (www.rki.de) und der Stadt Bonn (www.bonn.de).

 

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Weiberfanacht: Große Karnevalsparty im RAN!

Leiterin Vera Goßmann mit den Mitarbeitern Hardy Hof und Sophie Möseler
Leiterin Vera Goßmann mit den Mitarbeitern Hardy Hof und Sophie Möseler

Ausgelassen feiern Ückesdorfer und Röttgener Kids und Jugendliche Weiberfastnacht im Ökumenischen Jugendtreff RAN! Bunte Girlanden, Luftballons, Luftschlangen und selbstgebastelte farbenfrohe Papierblumen schmücken den Raum und passen genau zur fröhlichen Atmosphäre. Hier tanzen und spielen Eichhörnchen, Lamas, Eulen, Vampire, süße Früchtchen gemeinsam mit Polizisten, Ninja-Kriegern, Zauberlehrlingen, berühmten Musikern und Rockstars, Engeln und Aliens. 50 kostümierte Kids im Alter von fünf bis 14 Jahren hatten sichtlich Spaß beim Stopptanz, Spielen wie der „Reise nach Jerusalem“, Schokokusswettessen ohne Hände, dem gemeinsamen Abtanzen zu aktuellen Karnevalshits und wohlbekannten Klassikern.

 

„So voll wie in diesem Jahr, war es schon lange nicht mehr zu Weiberfastnacht im RAN“, freut sich Leiterin Vera Goßmann und bedauert gleichzeitig, dass aus Sicherheits- und Platzgründen nicht mehr Kinder an der Karnevalsfete teilnehmen können.

 

Höhepunkt der Veranstaltung ist auch diesmal wieder die Kostümprämierung, bei der die Mitarbeiter die drei schönsten und originellsten Verkleidungen auswählen. Keine leichte Aufgabe. So gab es denn auch neben dem ersten Platz keinen dritten, dafür aber zwei zweite Plätze. Gewonnen hat Henriette (9 Jahre) das Eichhörnchen. Ihr Kostüm war komplett selbstgenäht. „Ohren, Schwanz, Stulpen und Gürtel habe ich mit ein wenig Hilfe meiner Mutter genäht. Den Rest hat meine Mutter gemacht“, erzählt sie. Während das Siegerkostüm die Jury durch Handarbeit und Ausführung überzeugte, punkteten die zweiten Plätze mit Kreativität. Ein Lama teilte sich hier das Podium mit dem jungen Beethoven. In die Rolle Beethovens ist Karl (9 Jahre) geschlüpft, weil „wir in diesem Jahr ja 250 Jahre Beethoven feiern und weil meine Geschwister aufs Beethovengymnasium gehen.“

 

Viele der Kinder kennen das RAN! schon länger und kommen nicht nur zu Karneval regelmäßig hierher. Einige neue Gesichter waren aber auch diesmal dabei. Für Jona (6 Jahre) ist es die erste Karnevalsfete in RAN!. „Es macht echt Spaß hier, die Spiele, die Party und die Wettbewerbe.“ Alex (9 Jahre) ergänzt: Ich find´s gut, denn hier kann man Freunde treffen und neue Freunde finden.“ „Außerdem“, meint Karl (9 Jahre), „gibt es nicht viel, wo man mit Freunden ohne die Eltern feiern kann.“ Nicht nur die Jungs, auch die Mädchen finden das RAN! und die Karnevalsfeten prima.

 

Dazu zählt auch das Buffet, zu dem alle jungen Jecken ihren Teil beitragen und an dem sich jeder nach Herzenslust an herzhaften und süßen Snacks bedienen darf. Und weil das wilde Rumgehopse und Mitsingen nicht nur hungrig, sondern auch durstig macht, gibt Säfte, verschiedene alkoholfreie Cocktails und Wasser.

 

Bei so viel Trubel ist Vera Goßmann froh über jede helfende Hand. Neben den RAN!-Mitarbeitern Sophie Möseler und Hardy Hof, helfen heute noch fünf Konfirmanden der evangelischen Kottenforstgemeinde. Anna, Nathalie, Maja und Magnus (alle 13-14 Jahre) organisieren die Spiele, mixen Cocktails und packen überall da an, wo gespült und Ordnung geschaffen werden muss. Linus (13 J.) macht den DJ. Für die dreistündige Party hat er eine Playlist von sage und schreibe 7,5 Stunden zusammengestellt. Drei Wochen lang habe er gebraucht, um diese Playlist fertigzustellen, erzählt er stolz. So top vorbereitet bleiben bei den

Jecken keine Musikwünsche offen.

 

Rundum zufrieden mit der Party und den Helferinnen und Helfern ist auch Vera Goßmann. „Das ist eine tolle Konfirmandengruppe. Die gute Gemeinschaft merkt man ihnen auch bei der Arbeit im RAN! an. Alles läuft harmonisch und reibungslos.“

 

Hinweis: Im Herbst wurde der E-Mail Account des RAN! gehackt. Seither gibt es eine neue E-Mail Adresse: ranjugendtreffbonn@gmail.com

Hier Geht´s zur RAN!-Website.

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Hoher Besuch in der Röttgener Sparkassenfiliale

Johann I. und Luisa I. nehmen gern die Spende der Sparkasse aus den Händen von Sascha Kaufmann entgegen
Johann I. und Luisa I. nehmen gern die Spende der Sparkasse aus den Händen von Sascha Kaufmann entgegen

Am Donnerstagnachmittag herrschte aufgeregter Trubel in der Sparkassenfiliale Röttgen. Mit Spannung wurde dort das amtierende Kinder-Prinzenpaar Prinz Johann I. mit Ihrer Lieblichkeit Prinzessin Luisa I. in Begleitung der Prinzengarde weiß-rot erwartet.

 

Das Team der Sparkassenfiliale hatte einen kleinen Empfang für unsere Tollitäten und die Prinzengarde vorbereitet. In Vertretung für den erkrankten Filialleiter Sven Müller begrüßte der Sascha Kaufmann aus der Endenicher Filiale die hochrangigen Gäste. „Ich freue sich sehr, dass nach vielen Jahren eine alte Tradition wiederbelebt wird“, sagte er. Gleichzeitig bedauerte er, dass dies vermutlich aber auch das letzte Mal sei, dass ein Kinderprinzenpaar in der Sparkasse Röttgen empfangen würde, da die Schließung der Filiale bevorstünde. Die Sparkasse bewundere das große Engagement der Kinder, Eltern und Vereine für die Brauchtumspflege im Ort. „Deshalb möchten wir den Festausschuss mit einer Spende unterstützen.“

 

Gern nahm das Prinzenpaar einen Scheck mit der Schnapszahl von 333,33 Euro entgegen sowie ein Bonn-Ticket, das es für die Tollitäten on top gab.

 

Nach der Ansprache des Prinzenpaares tanzte eine kleine Abordnung der Prinzengarde, in der die Altersgruppen der „Flöhe“, „Teddys“ und „Tanzmüüss“  vertreten waren. Die kleinsten bezauberten als Leichtmatrosen und ließen sich auch vom kurzen Ausfall der Musik nicht aus dem Konzept bringen. Sie und auch die älteren Gruppen der Prinzengarde ernteten viel Applaus und Anerkennung für ihre Choreografien und die sportliche Leistung.

 

 Dass die alte Tradition eines Prinzenempfangs in der Sparkasse in dieser Session nochmals auflebte, freute insbesondere die Eltern von Prinzessin Luisa I.  Beide, Michael Balzer und Patrizia Stern waren bzw. sind Mitarbeiter der Sparkasse. „Aufgrund der kollegialen Verbundenheit haben wir uns natürlich sehr über diese Einladung gefreut.“

 

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Das ist unser neues Prinzenpaar - ein Steckbrief

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Spende für den Festausschuss Röttgen/Ückesdorf e.V.

Der CDU-Stadtverordnete für Röttgen/Ückesdorf David Lutz hat dem Festausschuss Bonn- Röttgen e.V., anlässlich des Kinderkostümfestes und im Beisein des Röttgener Kinderprinzenpaars Prinz Johann I. und Prinzessin Luisa I., eine Spende in Höhe von 200 € übergeben.

 

Die 2. Vorsitzende Tanja Koep und der Kassenwart Stefan Zimmermann zeigten sich sehr erfreut über die Zuwendung, die u.a. für Neuanschaffungen im Hinblick auf die Röttgener Kirmes verwendet werden soll.

 

„Der Festausschuss leistet herausragende Arbeit für unsere Ortsteile Röttgen und Ückesdorf. Er organisiert mit großem ehrenamtlichen Engagement u.a. die Kirmes, den Sankt Martinszug, den gesamten Karneval für Groß und Klein, eine Seniorenschifffahrt. Mir ist es wichtig, die Vereine vor Ort konkret zu unterstützen“, so David Lutz. Der Spendenbetrag wurde von der CDU-Fraktion aus im Jahre 2019 erwirtschafteten Mitteln zur Verwendung für gemeinnützige Zwecke zur Verfügung gestellt.

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Klezmer-Musik mit dem Duo NIHZ

Seit 2001 treten Bobby Rootveld und Sanna

van Elst unter dem Namen Duo NIHZ auf.

 

Nun geben sie am 16. Februar um 17 Uhr ein Konzert mit jüdischer Musik in der Thomaskirche in Röttgen. Dabei treffen Liebe, Leidenschaft, Melancholie, Comedy und Traurigkeit auf eine bemerkenswert schöne Art und Weise aufeinander.

 

Inhalt des Konzertes sind u.a. schnelle Klezmer-Melodien, aber auch das jiddische Gebet Shnirele Perele und Jiddische Lieder wie Bei Mir Bistu Sheyn. Kombiniert werden diese Lieder mit Leonard Cohen’s Hallelujah und Liedern der Comedian Harmonists. Auch gibt es eigene Kompositionen des Duos und das niederländische Lied Amsterdam Huilt (Amsterdam weint) sowie einige Lieder aus Konzentrationslagern.

 

Wegen der jüdischen Familien- und Widerstandsgeschichte von Bobby Rootveld’s Familie sind die jüdischen Konzerte des Duo NIHZ für die Musiker selbst und dem Publikum immer sehr bewegend und beeindruckend.  Die Musik wird voller Leidenschaft und Emotion gespielt und zwischendurch erzählt das Duo NIHZ über die Familiengeschichte und die Herkunft der Musik.

 

Vor einigen Jahren wurde das Duo NIHZ für die Interpretation jüdischer Musik während das International Jewish Music Festival in Amsterdam mit dem ‚Zertifikat der besonderen Wertschätzung‘ ausgezeichnet. Im letzten Jahr spielte das Duo in Deutschland, Israel, China, Hongkong.

 

Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei, über Spenden am Ausgang freut sich das Duo sicher sehr.

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Sturmtief: Abschnitt der Witterschlicker Allee gesperrt

Aufgrund der anhaltenden Sturmböen drohen in der Witterschlicker Allee

zwischen den Hausnummern 7 bis 21 mehrere Bäume umzustürzen.

 

 

Es besteht die akute Gefahr, dass sie auf die Straße und auf die Grundstücke und die darauf abgestellten Fahrzeuge der Anwohner fallen könnten. Der Stadtordnungsdienst hat diesen Abschnitt der Witterschlicker Allee in Absprache mit der Feuerwehr, die ebenfalls vor Ort war, für den Fußgänger- und Fahrzeugverkehr gesperrt.

 

Von dieser Straßensperrung sind auch die Anwohnerinnen und Anwohner in den Sackgassen Igelweg, Hasenweg und Fuchsweg betroffen, die zwar selbst befahren und begangen werden dürfen, aber nicht mehr über die Witterschlicker Allee zu erreichen sind.

 

Die Stadt bittet dringend darum, die Sperrung der Witterschlicker Allee aufgrund des hohen Gefahrenrisikos zu beachten.

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Baugebiet Am Hölder: Endausbau der Susanne-Miller-Straße beginnt

Im Neubaugebiet Am Hölder in Röttgen beginnt das Tiefbauamt der StadtBonn ab Montag, 3. Februar 2020, mit dem Endausbau der Susanne-Miller-Straße.Gleichzeitig werden auch zwei Fußwege im Bereich des dritten Bauabschnitts mitausgebaut.

 

Mit dem Abschluss der Arbeiten ist voraussichtlich Ende Mai 2020 zu rechnen. Die Bezirksvertretung Bonn hatte am 11. März 2014 die Gesamtmaßnahme beschlossen.

 

Die Baumaßnahme kostet rund 270.000 Euro und wird in mehrere Teilabschnitte unterteilt. Los geht es mit dem Fußweg. Der Zugang zu den Grundstücken ist auch während der Bauarbeiten gewährleistet.

 

Das Tiefbauamt bittet bereits jetzt für Beeinträchtigungen um Verständnis.

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Märchenlesung über den Wolf im Haus der Natur

Die Märchenlesung

„Es war einmal…“ ist am

Sonntag, 9. Februar 2020,

von15 Uhr bis 15.45 Uhr

und

von 16 Uhr bis 16.45 Uhr

im Haus der Natur

zu hören.

 

Die Teilnehmenden machen es sich in der Leseecke gemütlich, stellen sich Fragen über den Wolf und lauschen einigen Märchen aus vergangener Zeit.

 

Die Lesestunde ist besonders geeignet für Kinder ab vier Jahren. Eltern und Erwachsene sind

auch willkommen.

Der Eintritt ist kostenlos. Es ist keine Anmeldung erforderlich.

 

Die Märchenlesung ist Teil des Begleitprogramms zur aktuellen Wechselausstellung „… und wenn der Wolf kommt. Alte Mythen und neue Erfahrungen.“ Die Wolfsausstellung ist noch bis Ende März 2020 im Haus der Natur zu den gewohnten Öffnungszeiten zu sehen: mittwochs bis sonntags und an Feiertagen von 10 bis 17 Uhr.

Dort wird einem die Möglichkeit geboten das Leben der Wölfe kennenzulernen.

Der Eintritt ist frei.

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Lesung: Helena von der Antike bis in die 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts

HELENA

von Jannis Ritos

Szenische Lesung

um 19.00 Uhr

im Akademischen Kunstmuseum,

Am Hofgarten 21, 53113 Bonn

 

 

 

Einführung: Dr. Elena Pallantza

 

 

es liest: Christiane Sturm

 

Prolog/Epilog: Rudolf Selbach

 

Celloimprovisationen: Claudia Günster

 

 

Einladung zur zur Lesung "Helena" von Jannis Ritsos: Hier geht es nicht nur um die antike Helena, die Figur lebt bei Ritsos auch bis in die siebziger Jahre des vorigen Jahrhunderts hinein.

 

Die szenische Lesung war schon einmal zu hören - nun aber gibt es einen neuen, sehr passenden Ort, das "Akademische Kunstmuseum" im Hofgarten. Die Textabschnitte werden durch kurze Improvisationen auf dem Cello, gespielt von Claudia Günster, ergänzt (siehe Flyer).

 

Auch für diejenigen, die die Lesung schon einmal gehört haben, bietet das neue Ambiente sicherlich ein interessantes Erlebnis.

 

Die Veranstaltung ist kostenfrei, um Spenden wird gebeten.

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Neujhrskonzert: Kammerchor ad libitum Dresden zu Gast in der Thomaskirche

Weihnachtskonzert mit dem

„Kammerchor ad libitum Dresden“

am

Samstag, 4.1.2020,

16 Uhr

in der Thomaskirche / Röttgen.

 

Unter dem Motto „… es ist immer noch Weihnachten“ werden die 20 Sänger alte und neue, nationale und internationale Weihnachtslieder präsentieren und uns so noch einmal in weihnachtliche Stimmung versetzen.

 

Der Kammerchor ad libitum Dresden besteht überwiegend aus früheren Sängern des von Kurt Masur ins Leben gerufenen Philharmonischen Chores Dresden.

Viele seiner Sänger beschäftigen sich bereits seit Kindertagen mit Chormusik, z.B. als Mitglieder des Philharmonischen Kinder-und Jugendchores, des Thomanerchores Leipzig oder des Dresdner Kreuzchores und anderen renommierten Laienchören.

 

Unter der Leitung von Karsten Sprenger wurde eine Vielzahl von geistlichen und weltlichen Programmen erarbeitet, der Jahreskreis bestimmt die Musikauswahl.

Regelmäßige Auftritte hat der Chor auch im Rheinland, besondere Beziehungen gibt es seit 2016 zu Dresdens Partnerstadt Breslau. Im Herbst 2019 fand in Dresden ein Konzertprojekt anlässlich des 60. Jahrestages der Städtepartnerschaft Dresden –Breslau mit Künstlern aus beiden Städten statt.

 

In einer Konzertkritik heißt es: "... überzeugend vor allem der runde, ausgewogene Klangeindruck.

Hier sangen fünfzehn Individuen, die sich aber untereinander aufs Beste mischten. Das führte ... zu Momenten, in denen sich beim Zuhörer der berühmte "Gänsehauteffekt" einstellte."(Christoph Schulte im Walde, Billerbeck, 03.06.2019). An anderer Stelle heißt es: „Selbst schwierigste Intervalle, überraschende Stimmverschränkungen, verblüffende rhythmische Akzente und satztechnische Kniffe bewältigt das Vokalensemble mit Sicherheit und ausgeprägtem Stilgefühl“ (Bonner Generalanzeiger).

 

Karsten Sprenger ist gebürtiger Thüringer. Er sammelte seine ersten intensiven  usikalischen

Erfahrungen in den Jahren 1976 bis 1983 als Mitglied des Thomanerchores in Leipzig. Von 1985 bis 1990 studierte er an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar Chor-und Ensembleleitung bei Professor Gert Frischmuth. In den Jahren 1989 bis 1999 war er Chordirektor der Suhler Singakademie und übernahm für sechs Jahre auch die Leitung des Suhler Knabenchores. 1993 schloss er sein Studium bei Professor Olaf Koch im Orchesterdirigieren mit dem Diplom ab. Von 1999 bis 2003 war er künstlerischer Leiter der Dresdner Singakademie. Von 2001 bis 2011 war er Chordirektor mit Dirigierverpflichtung am Sorbischen National-Ensemble in Bautzen. In gleicher Funktion war er 2011/12 an den Städtischen Bühnen Münster und im darauffolgenden Jahr am Schleswig-Holsteinischen Landestheater Flensburg tätig.

 

Seit 2014 ist Karsten Sprenger als Quereinsteiger an einer Dresdner Grundschule tätig und begeistert mit seinem Können und seiner überspringenden Freude an der Musik seine Schüler. Seit 2015 leitet er den „Kammerchor ad libitum Dresden“.

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Waldweihnacht im Haus der Natur

 

Das Haus der Natur lädt am Samstag, 14. Dezember 2019, von 14 bis 18 Uhr

zur Waldweihnacht auf die Waldau ein.

 

Im und rund um das Haus der Natur wird es dann für die ganze Familie vorweihnachtlich: Draußen am wärmenden Lagerfeuer wird Stockbrot gebacken; im Haus lauschen die Besucherinnen und Besucher Wintermärchen, ziehen ihre eigenen Bienenwachskerzen und basteln Weihnachtssterne. Außerdem kann die Wolfs- und die Dauerausstellung besichtigt werden. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, Stockbrotteig und Bastelmaterial wird kostenlos zur Verfügung gestellt.

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Rot-Weiß-Röttgen sucht Übungsleiter/innen für Aerobic-Kurse und Kinderturnen

 

 

Kinder brauchen Bewegung. Der Sportverein Rot-Weiß-Röttgen e.V. bietet ein vielseitiges Angebot vom Freizeit- bis zum Leistungssport. Aktuell sucht der Verein dringend   zum nächstmöglichen Zeitpunkt:

 

 

 

Aerobic-TrainerIn für Mädchen der Klassen 6 – 10 (Sekundarstufe I).

Um unser Angebot für unsere jugendlichen Aerobik-Teilnehmerinnen aufrecht erhalten zu können, benötigen wir dich. Idealerweise verfügst du über einen Übungsleiterschein Aerobik des Deutschen Turnerbundes, mindestens solltest du aber was von Aerobik verstehen. Einige der Mädchen haben das Deutsche Aerobikabzeichen erlangt. Das Training richtet sich somit an Anfängerinnen und leicht fortgeschrittene Teilnehmerinnen. Choreographien werden einmal im Jahr im Rahmen

unseres Schauturnens vorgeführt und es besteht die Möglichkeit der Teilnahme an einem Frankreichaustausch. Bisher hat das Training dienstags von 19 – 21 Uhr in Röttgen stattgefunden, zeitlich gibt es aber auch noch die Möglichkeit das zu verschieben, je nach deinem zeitlichen Spielraum. Wir zahlen eine einheitlich für den ganzen Verein gültige Aufwandsentschädigung, unterstützen unsere ÜbungsleiterInnen aber mit Material und Ausstattung. Bei uns ist ein großer Spiegel für das Training vorhanden.

 

ÜbungsleiterIn Kinderturnen Mädchen Grundschulalter

Für unser Mädchenturnen benötigen wir dringend eine engagierte Kraft, die neben Spielen die

Kinder auch an das Gerätturnen heranführt. Du leitest die Gruppe mit Unterstützung unserer engagierten jugendlichen Turnhelferinnen und Helfer und kannst eigene Akzente setzen.

 

Idealerweise verfügst du über einen Übungsleiterschein im Bereich Kinder-/ und Jugendturnen oder allgemein für Sport. Diese Gruppen nehmen nicht an Wettkämpfen teil, können aber das Gerät- oder Kinderturnzeichen des Deutschen Turnerbundes erlangen. Turnerische Choreographien werden einmal im Jahr im Rahmen unseres Schauturnens vorgeführt und es besteht für die Teilnehmerinnen die Möglichkeit durch Sichtungen in das Leistungsturnen zu wechseln. Wir zahlen eine einheitlich für den ganzen Verein gültige Aufwandsentschädigung, unterstützen unsere ÜbungsleiterInnen aber mit Material und Ausstattung und verfügen über gute Turngeräte.

 

Bitte meldet euch bei mir für weitere Infos: Dr. Volker Ludwig: 0228 928 948 71 oder: vize@svrwr.de

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Röttgener Weihnachtsmarkt: Komposition aus Traditionellem und Neuem

Am

Samstag, 30. November

Sonntag, 1. Dezember

öffnet der

Röttgener Weihnachtsmarkt

von 14 bis 21 Uhr bzw. von 10.30 bis 17 Uhr

im katholischen Pfarrzentrum

Christi Auferstehung,

Herzogsfreudenweg

25, Röttgen.

 

 

In diesem Jahr dürfen sich die Besucher des Weihnachtsmarkts sich auf einige Neuheiten freuen. Musik, Musik, Musik – mehr als je zuvor bei Andheri. Am Sonnabend, dem 30. November spielen ab 17 Uhr die „Baroque Drops“ auf, eine Flötistinnen-Gruppe, die kürzlich in Amsterdam bei einem internationalen Wettbewerb ausgezeichnet wurde. Sie bieten einen Mix aus barocker sowie schwung- und stimmungsvoller Musik.

 

Der Samstags-Gottesdienst um 18 Uhr wird - der guten und sehr geschätzten Tradition folgend - musikalisch gestaltet vom Kinder-und Jugendchor der Thomaskirche unter Leitung von Frau Lehmann. In den Kinder-und Jugendchören von Frau Lehmann und zuvor Frau Stamp gelingt es schon immer, Sänger und Sängerinnen beider Kirchengemeinden konfessionsverbindend in der Musik zusammen zu bringen. Wie schön, dass wir uns jedes Jahr zu Andheri über die Musik freuen dürfen!

Nach der Hl. Messe am Samstag (ca. um 19 Uhr) gibt es draußen beim Markt mit Lagerfeuer bei Glühwein und Grillwurst ein offenes Adventslieder-Singen, das von Frau Ursula Stamp angeleitet wird. Es wird stimmungsvoll!

 

Sonntags startet der Weihnachtsmarkt im Anschluss an den Gottesdienst, der um 9.30 Uhr beginnt. Neu ist der „Workshop-Chor“, der dank des Engagements von Gerhard Bleser um 11 Uhr im Pfarrsaal den Andheri-Markt musikalisch bereichert. Um 13 Uhr dann, wenn auch die Radfahrergruppe des ADFC eintrifft, ein weiterer (Gospel-)Chor, den sicher viele aus 2018 in guter Erinnerung haben. Freuen Sie sich auf den Auftritt mit den "Blätterteigtaschen“ und seien Sie gespannt, was sich in diesem „Gebäck“ an musikalischem Können verbirgt.

 

Die Organisatoren machen darauf aufmerksam, dass es in diesem Jahr keinen Bücherflohmarkt mehr geben wird und bitten daher, keine Bücher in Pfarrzentrum bzw. zur Kirche zu bringen. Die KJR, die den Bücherflohmarkt in der Vergangenheit verantwortet hat, ist weiterhin engagiert dabei: mit Kinderbetreuung an den Nachmittagen und dem "Glücksrad".

 

Weiterhin wird der traditionelle Flohmarkt von Frau Cora Bross erstmals durch einen „Second trend“-Stand für Damen ergänzt. Auch im Sinne der Nachhaltigkeit soll hier unter dem Motto „Chic und Charme“ gut erhaltene und tragbare Mode angeboten werden.

 

Sachspenden für diesen neuen Stand sind sehr willkommen. Also ran an den Kleiderschrank! Von Kopf bis Fuß ist alles willkommen, was Qualität, Stil und einen guten Zustand hat. Ein Hut, der zwar schön ist, aber nicht passt? Ein Kleid, das zu eng ist oder die "falsche" Farbe hat? Eine Bluse, die schick ist, aber nie oder nur selten zum Einsatz kam. Ein Mantel? Die Handtasche! .....die Pumps, so gut wie neu, aber zu hoch..? Es gibt ja den berühmten "schönsten Fehlkauf" - aber: Second hand kann "second trend" sein! Machen wir mal den Anfang zu Andheri 2019 in Röttgen! Wer etwas abgeben möchte für den guten Zweck, melde sich bitte bei Ulrike Schneider, Tel. 0173/5313304

Vielen Dank an alle, die zu diesem Stand etwas beitragen.

 

Kuchenspenden sowie Helfer für die Cafeteria und den Küchendienst am Samstag und Sonntag werden noch gesucht. Interessenten wenden sich bitte an Elke Uhe, 0179/1027203 oder Ulrike Schneider 0173/ 5313304

 

Besonderen Dank senden die Organisatoren schon jetzt an alle, die mitwirken, wie und wo auch immer. Es ist nicht selbstverständlich und ein großes Geschenk, dass sich hier am Ort so viele Menschen gemeinsam engagieren in der guten Sache auf der Zielgeraden zum 50. Weihnachtsmarkt zugunsten der Andheri-Hilfe im nächsten Jahr.

 

Im Überblick:

 

Musikalische Leckerbissen:

Samstag 17 Uhr musizieren die Baroque Drops

Samstag 18 Uhr musiziert der Kinder-/Jugendchor der Thomaskirche in der Heiligen Messe

Samstag 19 Uhr offenes Singen am Lagerfeuer mit Ursula Stamp

 

Sonntag 11 Uhr und 13 Uhr Chormusik im Pfarrsaal.

 

Die KJR bietet Kinderbetreuung an beiden Nachmittagen an - Ministrantenraum im

Souterrain

 

Herzliche Einladung!

 

Die Einnahmen des Röttgener Weihnachtsmarktes kommen -wie immer- der Andheri-Hilfe zugute. Lesen Sie hier welche konkreten Projekte Sie mit Ihrem Einkauf unterstützen.

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Musikalische Auseinandersetzung mit dem Jenseits: Einladung zum Chor und Orchesterkonzert in der Thomaskirche

Unter dem Motto „Sehnsucht nach Trost und Frieden“ kommen Werke von Fauré, Mendelssohn und Schubert zur Aufführung.

 

Das Requiem von Gabriel Fauré steht im Mittelpunkt des diesjährigen Chorkonzertes. Es unterscheidet sich in seiner Musik und seiner inhaltlichen Konzeption von den Requiemvertonungen seiner Zeitgenossen. Als Organist begleitete Fauré selbst unzählige Begräbnisgottesdienste und wollte bewusst etwas anderes schaffen. Faurés Bild vom Jenseits ist eine friedvolle und trostreiche Vision, ein Himmel, der alle Schrecken des Fegefeuers verloren hat.

 

Als zweites großes Werk spielt das Kammerorchester Röttgen unter Leitung von Joorina Bae die Unvollendete von Schubert. Es ist ein Werk voller Kontraste und rätselhafter Klangwelten - düster und bedrohlich, dann wieder liedhaft, tänzerisch und von romantischer Idylle, ein ständiger Wechsel zwischen Dunkelheit, Schwere, Versöhnung und Leichtigkeit.

 

Eine Psalmvertonung von Mendelssohn rundet das Konzert ab: die Hymne „Hör mein Bitten“ schrieb Mendelssohn nach einer Paraphrase des 55. Psalms von William Bartholomew. In bewegtem Wechselspiel zwischen Solosopran und Chor erhebt sich ein flehender Klagegesang mit der Bitte um Befreiung aus Bedrängnis, Angst und Einsamkeit, und der Sehnsucht nach Trost und Frieden.

 

Es musizieren:

Elisa Rabanus – Sopran und Fabian Hemmelmann – Bariton,

der Jugendchor und die Kantoreien der Kottenforstgemeinde und das

Kammerorchester Röttgen (Leitung: Joorina Bae). Die Gesamtleitung hat Kantorin Anke Lehmann.

 

Der Eintritt ist frei, Spenden werden am Ausgang erbeten.

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Ein Luftballon auf Weltreise

Am 09. und 10.11.2019 um 15.30 Uhr bzw. 16.00 Uhr präsentiert die Jahrgangsstufe Q2 des Carl-von-Ossietzky Gymnasiums zusammen mit Taktivo die Tanzgeschichte „Der Luftballon auf Weltreise" in der Aula der Schule, Im Schmalzacker 49, 53125 Bonn-Ückesdorf.

 

Für Familien mit Kindern ab ca. fünf Jahren reist der Luftballon auf der Suche nach Farben für seine graue Heimat zu exotischen Feuervögeln, lustigen Kichererbsen, vielen bunten Bonbons und anderen Wesen. Auch ein Wirbelsturm bringt ihn nicht davon ab, bunte Farben mit zurück in sein graues Land zu bringen.

 

Karten für die ca. 90minütige Vorstellung kosten für Erwachsene 11 Euro, für Kinder von zwei bis sechzehn Jahren 5.50 Euro.

 

Bei Taktivo (www.taktivo.de) tanzen knapp 140 Schülerinnen und Schüler zwischen drei und zwanzig Jahren. Tänzerische Früherziehung, die den kindlichen Spaß am Tanzen nutzt, wird seit 2006 ebenso unterrichtet wie Jazz dance, Hip Hop oder Ballett.

 

Vorverkauf bei Taktivo, 0177 - 681 45 65 (auch WhatsApp) oder info@taktivo.de. Es wird auch an der Tageskasse voraussichtlich noch Eintrittskarten geben.

 

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung: Petra Lersch, Tel: 0171 - 841 02 99, Mail: info@taktivo.de

 

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Mit Rabimmel Rabammel Rabum durch Röttgen

Ein bunter Lichterzug schlängelte sich hinter St. Martin durch die Straßen von Röttgen. In den Kindertagesstätten und Schulen hatten die Kinder eifrig an ihren Laternen gebastelt. Zustande gekommen sind: die kleine Raupe nimmersatt, Fliegenpilze, Eulen, Kürbisse, Lustige Aliens, Geister, Pinguine, Herbstlaub, Äpfel und vieles mehr. Fantasievoll hatten die Kinder

unterschiedlichste Materialien verarbeitet, so wurden in diesem Jahr vor allem zahlreiche Plastikflaschen zu farbenfrohen Laternen recycelt.

 

Aber auch die Anwohner entlang des Zugweges hatten sich ins Zeug gelegt und tauchten ihre Vorgärten und Eingangsbereiche in ein voradventliches Lichtermeer.

 

Zum Abschluss versammelten sich alle um das große Martinsfeuer auf der Röttgener Festwiese und reckten ihrem St. Martin nochmals singend die Laternen entgegen, bevor sie schörzend von Haus zu Haus zogen.

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Vortrag im Haus der Natur: Waser im Naturgarten

Ein Gartenteich schenkt Erholung und zieht Leben an. Worauf Gartenbesitzer bei Planung, Bau, Bepflanzung und Pflege achten müssen, erklärt die Biologin Dr. Anke Wallraff-Beck am Mittwoch, 6. November 2019, um 16.30 Uhr im Haus der Natur, An der Waldau 50. Der Eintritt ist frei.

 

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Martinszüge im Online-Stadtplan abrufbar

Ab Anfang November 2019 ziehen wieder rund 60 Martinszüge durch die

Bonner Ortsteile. Auch in diesem Jahr sind die Züge im Online-Stadtplan der

Bundesstadt Bonn abrufbar. Die einzelnen Züge lassen sich leicht über die Karte

finden und werden zusätzlich nach Datum und Stadtbezirk sortiert aufgelistet.

 

Das Amt für Bodenmanagement und Geoinformation hat mit seinen Auszubildenden in Abstimmung mit den Veranstaltern die genauen Zugwege sowie die Anfangs- und Endzeiten zusammengetragen. Die Martinszüge können auch unterwegs mit dem Smartphone über den mobilen Stadtplan abgefragt werden. Alle Infos und Links gibt es unter www.bonn.de/martinszuege.

 

 

Großer Martinszug am Freitag, 8. November 2019

Allein beim großen Umzug am Freitag, 8. November 2019, ziehen rund 1300 Kinder mit ihren bunten Laternen durch die Innenstadt. Los geht es um 17.15 Uhr auf dem Münsterplatz. Der Zugweg führt über Remigiusstraße, Acherstraße, Dreieck, Münsterplatz an der Post vorbei, Windeckstraße, Bottlerplatz, Sterntor, Vivatsgasse und Sternstraße zum Markt, wo das große Martinsfeuer abgebrannt wird.

 

 

 

Wochenmarkt schließt um 14 Uhr

Wegen der Aufbauarbeiten für das Feuer sind die Marktstände an diesem Tag nur bis 14 Uhr geöffnet. Für den Martinszug sind keine Straßensperrungen erforderlich, daher ist durch den Umzug nicht mit Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen.

 

 

 

 

 

Die Geschichte von Sankt Martin

Vor mehr als 1600 Jahren teilte ein römischer Soldat an einem kalten Wintertag seinen Mantel mit einem Bettler und rettete ihn so vor dem Tod. Seither steht die Tat von Sankt Martin für Barmherzigkeit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Exkurs: Brauch und Begriff des „Schnörzens“

 

Wenn die Kinder nach den Zügen von Tür zu Tür ziehen und Martinslieder singen, um anschließend mit einer Tüte voller Süßigkeiten nach Hause zurückzukehren, dann heißt das in Bonn „schnörzen“. Doch schon in der Nachbarstadt Köln scheint diese Bezeichnung gänzlich unbekannt zu sein. Mit einer Facebook-Umfrage hatte sich das Presseamt der Stadt Bonn vor einigen Jahren auf die Suche nach den „Schnörzgrenzen“ begeben:

 

Rund 50 Nutzer beteiligten sich an dem „Projekt“ und trugen so zur lokalen Abgrenzung von Brauch und Sprachgebrauch bei: So wird außer im Bonner Stadtgebiet auch im Umland, etwa in Meckenheim, Rheinbach, Alfter, Niederkassel, Bornheim, Wachtberg und Sankt Augustin geschnörzt, während der Brauch im Siebengebirge eher als „Dotzen“ bekannt ist. Auch in Teilen von Wesseling ist der Begriff wohl teilweise noch gebräuchlich, während die Pänz in Köln wie in weiten Teilen des übrigen Rheinlandes sowie im Bergischen – wenn sie das mundartliche Wort noch kennen – „kötten“, sonst schlicht (Martins)singen gehen. Ein Beitrag aus Düsseldorf berichtet vom dortigen „Gripschen“, im Ruhrgebiet sowie im Schwarzwald scheint der Brauch, wenn überhaupt, unter der Bezeichnung „Schnorren“ zu existieren – womit auch gleich die Herkunft des Bönnschen Synonyms geklärt wäre.

 

„Ursprünglich war der Begriff 'schnörzen' tatsächlich auf das Bonner Stadtgebiet beschränkt“, erläutert Peter Honnen, Sprachwissenschaftler am Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte des Landschaftsverbandes  Rheinland.  Dies ließe sich ganz klar durch das Rheinische Wörterbuch, das um 1920 entstand,  belegen. In der Umgebung wurde eher vom „kötte(n)“ gesprochen, was sich vom französischen „quêter“ (bitten, betteln) ableitet.

Die eher negativ besetzte Grundbedeutung erklärt sich laut Honnen aus der Geschichte des Brauchs: „Früher war dieser Martinsbrauch wohl eher ein Missbrauch, weil damals Jugendliche auf ziemlich rüde Tour Lebensmittel und Anderes erbettelt haben und damit eine richtige Plage waren. Deshalb hat man diesen Brauch um 1900 in geordnete Bahnen gelenkt und die noch heute gültige Form mit Kinderumzug, Fackeln, Polizeibegleitung, Musik und eben anschließendem Schnörzen entwickelt.“

 

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Leben im Alter - Herausforderung und Lösungsansätze

"Leben im Alter", so das Motto der Messe für

Menschen, die sich mit dem Leben im Alter beschäftigen.

Hierzu lädt die Evangelische Stiftung am Kottenforst am Samstag, 12.10.2019 in der Zeit von 14 bis 17 Uhr in die Thomaskirche, Herzogsfreudenweg in Röttgen ein.

 

Die Veranstalter greifen damit ein Thema auf, das nicht nur die ältere Generation betrifft. Insbesondere die Jüngeren sind aufgefordert sich mit dem Alter -sei es mit dem eigenen oder dem der Eltern- auseinanderzusetzen.

 

20-minütige Kurzvorträge geben Hinweise wie die Weichen für das Leben in Rente gestellt werden können. Aktive Bewegungseinheiten zeigen schonende aber effektive Übungen für eine Grundfitness im Alter. Informationsstände bieten die Möglichkeit sich individuell zu bestimmten Themen beraten zu lassen. Bei Kaffee und Kuchen bleibt zudem genügend Zeit für einen entspannten Austausch untereinander. Der informative Nachmittag ist eingebettet in ein musikalisches Rahmenprogramm.

 

Für Menschen, die wenig mobil sind und einen Fahrdienst benötigen gibt es einen Fahrdienst, für den Sie sich im Gemeindebüro anmelden können unter Tel.: 6880-442

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Gemeinsames Engagement verbindet Röttgen und Ückesdorf

Foto: Schneider
Foto: Schneider

Mit einer Begrüßung der anderen Art startete am Dienstag der diesjährige Auftakt für die Andheri-Märkte in Röttgen und Ückesdorf. In einem lebhaften Rollenspiel tauschten sich Elke Uhe und Ulrike Schneider darüber aus, was die seit Jahrzehnten durchgeführten Weihnachts-märkte ausmacht, warum sie sich engagieren und wie auch neue Mitarbeiter gewonnen werden können.

 

Über das diesjährige Förderprojekt, welches die Andheri-Hilfe in Zusammenarbeit mit der örtlichen Partnerorganisation WOTR in Madhya Pradesh durchführt, berichtete Elvira Greiner von der Andheri-Hilfe. Wie bereits 2018 werden auch in diesem Jahr die Basarerlöse aus Röttgen und Ückesdorf in ein vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) kofinanziertes Projekt fließen, das ärmsten Familien in den Dürregebieten Zentralindiens Überlebenschancen ermöglichen soll, damit diese weiterhin in ihrer Heimat bleiben können und Entwicklungschancen haben.

 

Für die rund 30 Aktiven aus Röttgen und Ückesdorf war es spannend zu hören, wie die Inderin Dr. Marcella D´Souza, die als Mitverantwortliche im Projektgebiet zur Zeit bei der Bonner Andheri-Hilfe zu Gast ist, die aktuelle Situation schilderte und auch kritische Fragen gerne beantwortete. Erste Erfolge des auf 4 Jahre angelegten Projektes machen Mut und sind Motivation für die Teilnehmer der Auftaktveranstaltung, die auf erfolgreiche Basare im Ückesdorfer Carl-von-Ossietzky-Gymnasium am 23./24.11. sowie im Röttgener Pfarrzentrum Christi Auferstehung am 30.11./01.12. hoffen.

 

Im nächsten Jahr wird in Röttgen der 50. Basar zugunsten der Andheri-Projekte stattfinden.

 

Ansprechpartnerin für nähere Informationen und Fragen zum Röttgener Andheri-Weihnachtsmarkt ist Frau Schneider, Tel.: 0173-5313304

 

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Vera Goßmann schreibt zum 1. Ortsflohmarkt in Röttgen und Ückesdorf

Pädagogische Leiterin des ökumenischen Jugendtreffs RAN!: Vera Goßmann
Pädagogische Leiterin des ökumenischen Jugendtreffs RAN!: Vera Goßmann

Liebe Ortsflohmarkt-Teilnehmer!

 

Am vergangenen Sonntag fand unser erster Ortsflohmarkt in Röttgen und Ückesdorf bei herrlichem Herbstwetter statt.

 

Sie waren dabei – zusammen mit rund 200 Teilnehmern! Ein herzliches „Dankeschön!“ an alle, die mitgemacht haben.

 

An den meisten Ständen haben wir eine tolle Stimmung erlebt - unabhängig von dem sehr unterschiedlichen Verkaufserfolg. Teilweise gab es ein kleines ‚Straßenfest‘ mit den Nachbarn!

 

Leider konnten wir nicht alle Stände abfahren, bei so vielen Teilnehmern - und das hat uns wirklich überwältigt - war das nicht möglich. Ich hoffe, Sie sehen es uns nach, wenn wir an Ihrem Stand nicht gewesen sind.

 

Einige Vorschläge, was wir anders/besser machen können, haben uns schon erreicht. Wenn Sie konstruktive Kritik und Ideen haben, was wir verbessern können, schreiben Sie uns bitte bis Sonntag den 6. Oktober 2019 eine Mail. Wir werden danach die eingehenden Antworten auswerten. (ran-treff@web.de)

 

Für die tolle Zusammenarbeit – nicht nur beim Ortsflohmarkt – danken wir vom RAN! ganz besonders und von ganzem Herzen Ilse Düngelhoef von Röttgen-online. Ohne Ihre tatkräftige Mitarbeit wäre diese Veranstaltung nicht das geworden, was sie war: ein voller Erfolg. Ich hoffe, Sie besuchen alle fleißig Ihre Online-Seite für unsere Stadtteile und nutzen dieses Forum, um Ihre Dienstleistungen dort zu inserieren und sich über Aktuelles zu informieren.

 

Ob wir diese Veranstaltung im kommenden Jahr ein weiteres Mal organisieren und finanzieren können (ein hoher Zeitaufwand für uns und einige hundert Euro für die Werbung), hängt ganz stark davon ab, was Ihre Werbung dem Jugendtreff RAN! an neuem Zulauf beschert.

 

Dieser Flohmarkt sollte zum einen die Menschen in unseren Ortsteilen mehr in Kontakt bringen - das haben wir, denke ich erreicht - und zum anderen unseren Jugendtreff stärker bekannt machen. Also bitte kräftig die Werbetrommel rühren:

Kinder und Jugendliche von 6 bis 21 Jahren heißen wir gerne in unserem Treff willkommen. Wir haben Raum zum Chillen, Freunde treffen, Kochen, Basteln und Spielen. Außerdem stehen Outdoor-Spielgeräte, Spielkonsolen, Billard (neuer Tisch), Kicker und Airhokey zur Verfügung. (Natürlich auch Bücher, Spiele Bastelmaterial...). Dazu gibt es Feten und Sonderaktionen - auch Ferienprogramme bieten wir an. Unsere Web-Site: www.ran-bonn.de

 

Unsere Räumlichkeiten liegen auf dem Schulgelände des CvOs in Ückesdorf. An der Aula die Stufen herunter, rechter Hand. Wir haben dienstags, donnerstags und freitags von 15:00 bis 19:00 Uhr geöffnet. Der Besuch ist kostenfrei. Bei uns ist immer eine pädagogische Fachkraft, oder ein/e geschulte/r Mitarbeiter/in vor Ort.

 

Wir freuen uns natürlich auch über Spenden und neue Mitglieder. Da der Vorstand nur minimalst besetzt ist, heißen wir auch gerne Menschen willkommen, die uns in unserem Verein und in der Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen unterstützen.

 

Ein herzliches „Danke!“ geht auch an den Vorstand von RAN!, Dr. Guido Fechner (erster Vorsitzender) und Volker Baumeister (Schatzmeister). Nur durch ihre Unterstützung und das in uns gesetzte Vertrauen, konnten Ilse Düngelhoef und ich diesen Ortsflohmarkt organisieren.

 

Vera Goßmann, vom Jugendtreff RAN!

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Flohmarkt-Geflüster

Es ist noch nicht mal elf Uhr und schon kreisen die ersten Flohmarktbesucher durch den Ort, ziehen an meinem im Aufbau befindlichen Stand vorbei. Sie kommen zu Fuß, bleiben stehen, betrachten meine Auslagen, fragen dies und das und machen sich mit dem Lageplan in der Hand auf zum nächsten Stand. Andere schleichen langsam in ihren Autos an den Ständen vorbei. Die meisten von ihnen haben Bonner Kennzeichen, aber auch Siegburger und Euskirchener sind dabei. Manchmal halten sie auch an, aber aussteigen tun sie nur, wenn ihnen etwas Besonderes ins Auge sticht. Die dritte Gruppe sind die Radfahrer. Gemächlich schieben sie ihre Drahtesel entlang der Tische in den Garageneinfahrten und Carports, betrachten die Waren, kaufen etwas oder auch nicht, bevor sie wieder aufsteigen und zu den nächsten Verkäufern radeln, die auch schon auf Kundschaft warten. So geht es kreuz und quer durch Ückesdorf und Röttgen.

 

Sie kommen aus Meckenheim, Friesdorf, Kessenich, Endenich, Witterschlick, Duisdorf und aus den Nachbarorten Ippendorf, Lengsdorf vom Brüser Berg und vom Venusberg. Auch Ortsansässige lockt der Flohmarkt zu einem Spaziergang durch den eigenen Ort. Über 200 Stände ziehen sich durch Röttgen und Ückesdorf. Da kommt man schon ordentlich rum und hat obendrein viel zu gucken – nette Gespräche inklusive.

 

Das Angebot bestimmt die Nachfrage

Meine Mutter kommt vorbei, im Gepäck hat sie Trödel, den ich auch noch anbieten könne, denn „Zu einem Flohmarkt gehört auch alter Plunder“ sagt sie, nicht nur Spiele, Bücher und Playmobil Spielzeug wie ich es anbiete. Aus der Kiste holt sie kleine versilberte Tabletts und Schälchen hervor, deren Versilberung an vielen Stellen schon abgeblättert ist, einen Zigarrenabschneider, der am unteren Ende eines Rehgeweihs angebracht ist, kleine Ohrstecker und –Clips sowie anderen Krimskrams und eine silberne Brosche in Rosenform. Am Stängel ist rückseitig die Anstecknadel befestigt, die üppige Blüte ist mittig mit drei stecknadelkopfgroßen grünen Edelsteinen besetzt. Ein Erbstück –vermutlich von einer Großtante, die keiner von uns mehr kennt. Ein geschmacksverirrtes Kleinod, das seit Jahrzehnten ein Schattendasein in einer entlegenen Kramschublade gefristet hat. Wir überlegen gerade, ob man dieses Stück, von dem wir nicht mal sicher wissen, ob es echt ist, überhaupt anbieten kann, als mein Mann und meine Kinder zu uns stoßen. „Boah, was isn das fürn hässliches Teil“, entfährt es ihnen so oder ähnlich. Wir beschließen es trotzdem zu versuchen.

 

Endlich kommt ein Käufer an meinen Stand und ich kann es kaum glauben: er interessiert sich ausschließlich für eben diese Brosche! Noch weniger glaube ich, dass er sie am Ende seiner intensiven Betrachtung tatsächlich kauft. Wert und Schönheit liegen wohl doch immer im Auge des Betrachters.

 

Später erfahre ich, dass viele andere Verkäufer ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Besonders gefragt war echter Trödel: Rosenthal-Teller von 1910, alte Wanduhren und kleine Kachelöfen zu Dekozwecken, Spieluhren, Picknickkörbe und ähnliches, während Kinderbekleidung, Spiele und Playmobil-Sachen nur mäßigen Absatz fanden.

 

„Viel Wind für Nichts“, aber ´ne Menge Action

Am Stand einer Nachbarin etwa 150 Meter die Straße hinunter tummeln sich Interessenten, die offensichtlich viel Spaß haben, während bei mir gerade Flaute herrscht. Ich schicke meine Söhne auf „Spionagemission“ dorthin.

 

Es dauert lange bis sie wieder zurückkommen. „David und Jonas verkaufen ihre Nerfs“, berichten sie. Ein wahres „Waffenarsenal“, das zahlreiche Jungen anzieht, die sich mit Begeisterung gegenseitig beschießen. „Mittlerweile haben die Nachbarn ihre Hecke mit großen Bettlaken abgehängt, damit die Pfeile nicht unwiederbringlich verschwinden“, erzählen meine Jungs noch. „Dafür habt ihr so lange gebraucht?“ „Nee“, antworten sie zögerlich, „wir haben da noch ein bisschen mitgemacht.“ Ja klar. Aber toll, so bot der Flohmarkt neben zahlreichen Schnäppchen auch viel Action. Verkauft wurden die Nerfs –und das nehme ich hier vorweg- allerdings nicht. Bei so viel Spaß werden sie aber vielleicht doch noch mal zum Eigengebrauch mit den Nachbarsjungen reaktiviert.

 

Stimmungsbarometer im Hoch

Ich überlasse unseren Stand meinen Söhnen –sind ja schließlich ihre Sachen, die verkauft werden sollen- und mache mich auf den Weg durch Ückesdorf. In der Henriettenstraße treffe ich auf den „Club der lustigen Männer“. Fünf, sechs Nachbarn sitzen gemeinsam im Vorgarten, genießen die Sonnenstrahlen bei einem Bier und winken mir zu, als ich vorbeiradle. Hier wird erzählt und viel gelacht in Tonlagen vom Bariton bis zum Tenor, während die Frauen einige Verkäufe tätigen und gut gelaunt mit den Besuchern schwatzen.

 

Ich biege ab in die nächste Straße. Hier bietet sich mir ein ähnliches Bild. Bunte Luftballons und Wimpel lassen schon von weitem erkennen wo die nächsten Stände sind. Auch hier gute Stimmung und entspannte Verkäufer. Einige bieten zusätzlich selbstgebackenen Kuchen, frische Waffeln und Kaffee an.

 

Ich fahre weiter und treffe auf einen Mann in der Nachbarschaft, der etwas verloren hinter seinem kleinen Stand dreinschaut. Wir unterhalten uns eine Weile und er gesteht mir: „Bin ich froh, dass Sie nichts kaufen wollen.“ Ich wundere mich, als er fortfährt: „Wissen Sie meine Frau ist mit den Kindern gerade mal losgezogen, um bei den andern zu gucken. Jetzt stehe ich hier und weiß nicht, was ich für die Sachen nehmen soll.“ Er umklammert sein Handy mit

der rechten Hand. „Ich hab sie schon ein einige Male angerufen, um Preise abzufragen. Aber das ist gar nicht so einfach.“ Vor ihm auf dem Tisch liegen zahlreiche blaue Pullover und Jacken, die sich auf den ersten Blick ähneln. Auf dem Boden reihen sich Damen-, Herren- und Kinderschuhe aneinander –bevorzugt in braun, blau und schwarz. Dass die Kommunikation da trotz Smartphone zur Herausforderung werden kann, leuchtet ein. Wir plaudern noch ein Weilchen miteinander und er entspannt sich ähnlich wie sein Kater, der ausgestreckt in dem offenen Gartentürchen hinter ihm liegt.

 

In der Straße „Auf den Steinen“ haben sich Nachbarn unter ihrem großen Carport zusammengefunden und einen Gemeinschaftstand errichtet, der an die großen Marktstände auf dem Marktplatz vor dem alten Bonner Rathaus erinnert. Interessenten werden freundlich und gut gelaunt bedient. Dann und wann prostet man den Nachbarn auf der anderen Straßenseite mit einem Prosecco zu. So wie hier geht es auch in vielen anderen Straßen zu. Das Ganze hat einen Touch von Straßenfest.

 

Ungeplanter Zwischenstopp für Fahrgäste eines Linienbusses und Familienklatsch

Hubertusstraße: Die Hauptschlagader für SWB-Busse von und zum Haltepunkt Ückesdorf Mitte. Hier erzählt mir eine Verkäuferin, dass sie nur zu gern ein kleines Hüpfpferd losgeworden wäre. Viele Kinder hätten dieses Pferdchen auch allzu gern mitgenommen. Aber alles Quengeln und jeglicher Tränenbach scheiterten an den Eltern, die sich weigerten, das Pferdchen durch den Ort zu schleppen. Plötzlich machte der Fahrer eines Linienbusses vor ihrem Stand Halt, kurbelte das Fenster herunter und deutete mit dem Worten „Hund“ auf Etwas hinter ihr. Sie habe ein wenig gebraucht, um zu begreifen, dass das Hüpfpferdchen gemeint war. „Kostet?“ – „Ach, fünf Euro.“ – „Kaufe.“ Flugs stemmte sie das Hüpfpferdchen hoch und reichte es dem Fahrer durch das Busfenster.

 

Ob die wenigen verblüffen Passagiere, eine Runde gratis durch den Gang des Busses hüpfen durften ist leider nicht übermittelt. Sicher aber ist, dass das Pferdchen als Hund komfortabel abtransportiert wurde und sich die Kinder des Fahrers über das unverhoffte Mitbringsel gefreut haben dürften.

 

Ähnliche Geschichten hatten auch die Röttgener parat. So traf ein Herr aus Röttgen an einem der Stände rein zufällig auf einen Teil seiner großen Verwandtschaft, zu der er nur losen Kontakt hat und die er vor vielen Jahren zuletzt gesehen hatte. Dass es sich bei dem Paar neben ihm um Verwandte handelte realisierte er aber erst, als jemand das Ehepaar mit Familiennamen ansprach. „Das war ein tolles Ding“, sagt er begeistert. „Wir haben noch lange

miteinander erzählt und uns ausgetauscht an diesem schönen Nachmittag.“ So hatte der Flohmarkt viele Facetten – selbst Familienzusammenführungen gehörten dazu.

 

Umsatz mäßig –Gewinn auf Rekordniveau

Obwohl sich letztendlich alle ein wenig mehr Zulauf gewünscht hätten, hatten die meisten Verkäufer, mit denen ich gesprochen habe, von vornherein keine großen Verkaufserwartungen und waren mit dem Ergebnis zufrieden. Dennoch darf nicht verschwiegen werden, dass es auch enttäuschte Gesichter gab. Insbesondere Teilnehmer, die in abseits gelegenen Straßen als Einzige einen Verkaufstand errichtet hatten, wurden kaum bis gar nicht frequentiert. Hier wäre sicher ein wenig Fantasie und Eigeninitiative förderlich gewesen. Ähnlich „benachteiligte“ Verkäufer konnten dies kompensieren durch große selbstgemalte Hinweisschilder aus Pappe oder durch bunte Pfeile, die sie mit Kreide als Richtungsweiser auf´s Trottoir gemalt hatten. Bei einem derart reichlichen Angebot musste man schon auf sich aufmerksam machen.

 

Sicherlich gibt es noch viel mehr Geschichten, die es wert wären hier erzählt zu werden. Leider reichte die Zeit nicht aus, um mehr Stände, geschweige denn alle, anzusteuern.

 

Als ich wieder zu Hause ankomme, treffe ich eine Bekannte an, die ich schon zehn Jahre nicht mehr gesehen habe. Lange stehen wir beisammen, tauschen Neuigkeiten aus und freuen uns über dieses zufällige Treffen.

 

Der Zufall ist zum Glück nicht planbar

Insgesamt lässt sich festhalten, dass der Flohmarkt ein gut organisierter schöner Event war, dem zusätzlich viele Zufälle zu Gute kamen – unter anderem 25 ° und Sonnenschein. Aber auch der Zufall braucht Raum, damit glückliche und schöne Momente entstehen können. Dass dies so gut funktioniert hat, ist letztendlich nicht der Verdienst der Organisatorinnen vom RAN! und Röttgen Online, freut uns aber sehr, denn den zwischenmenschlichen Austausch im Ort zu beleben war eines unserer Anliegen.

 

Obwohl niemand an diesem Tag den großen Reibach gemacht hat, war der erste Ortsflohmarkt für die meisten ein Gewinn jenseits monetärer Messbarkeit.

 

 

Ich habe mich entschlossen, hier einige Geschichten um den Flohmarkt herum zu erzählen. Bitte lesen Sie auch das Schreiben von Vera Gossmann vom Jugendtreff RAN!, die die Aktion aus anderer Perspektive „nachbereitet“ hat.

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Der gestiefelte Kater - Aufführung des Märchenklassikers in der Thomaskirche

Die Kinder- und Jugendchöre der evangelischen Kirchengemeinde am Kottenforst laden zum Singspiel ein.

Groß und klein dürfen sich freuen auf eine Inszenierung des

 

"Gestiefelten Kater"

am 28. und am 29. September

jeweils um 19 Uhr in der Thomaskirche

 

Die Story: Es waren einmal drei Müllersöhne. Der Erste erbt von seinem Vater die Mühle, der Zweite den Esel und der Jüngste nichts als den Kater.

Enttäuscht lässt der Jüngste den Kopf hängen. Doch manchmal kommt alles ganz anders als erwartet. Der schlaue Kater überredet Hans, ihm ein Paar Stiefel zu kaufen, er werde sich dafür erkenntlich zeigen. Wie der gestiefelte Kater mit List und Kühnheit einen bösen Zauberer besiegt, das ganze Dorf befreit und dem armen Müllersohn zu Reichtum und Glück verhilft, all dies kann man bei dem märchenhaft-musikalischem Singspiel erleben.

 

Es singen und spielen die Kinder- und Jugendchöre der Kottenforstgemeinde. Singspielbearbeitung und Leitung: Kirchenmusikerin Anke Lehmann

 

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Erster Ortsflohmarkt in Röttgen und Ückesdorf - 200 Stände angemeldet!

Am Sonntag, 22. September 2019,

von 11-16 Uhr findet in

Röttgen und Ückesdorf

zum ersten mal

ein Ortsflohmarkt statt.

 

Rund 200 Stände von Privathaushalten erwarten die Besucher mit einem reichhaltigen Angebot: Schönes, Rares und Nützliches soll hier den Besitzer wechseln. Der Verkauf findet hauptsächlich in den jeweiligen Hauseinfahrten oder Garagen der Verkäufer statt.

 

Um Besuchern die Orientierung zu erleichtern, haben die Organisatoren eine Rund-Route von Stand zu Stand mit entsprechenden Ortsplänen sowie Straßennamen und Hausnummern erstellt, die das Auffinden und Schlendern entlang der Stände erleichtert. Besucher finden die Route auf www.ran-bonn.de sowie unter www.roettgen-online.com als Download oder aber auch an jedem der Stände zum Mitnehmen. Ortsansässigen wird empfohlen die Stände mit dem Fahrrad anzufahren.

 

„Wir sind überwältigt von der Vielzahl der Anmeldungen, die bei uns eingegangen sind. Da haben wir offensichtlich einen Nerv getroffen.“, sagen die Organisatoren Vera Goßmann, Leiterin des Jugendtreffs RAN! und Ilse Düngelhoef Initiatorin und Betreiberin von Röttgen-online. Nun hoffen alle Beteiligten auf einen schönen Spätsommertag und viele interessierte Käufer.

 

Organisiert und veranstaltet wird der Flohmarkt von dem Online-Portal Röttgen-Online und dem ökumenischen Jugendtreff RAN!. Mit dieser Aktion sollen die Ortsteile zusätzlich belebt sowie der Jugendtreff RAN! e.V. vermehrt ins Blickfeld für Familien mit Kindern gerückt werden. Er befindet sich in Ückesdorf, an den Turnhallen des Gymnasiums (CvO). Außerdem möchten die Veranstalter den Bekanntheitsgrad von Röttgen Online steigern. Die Seite wird mit großem Engagement gestaltet und bietet Aktuelles aus den Ortsteilen.

 

Hier die Routen von Stand zu Stand zum Download:

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Gemeindefest: Aus Multi-Kulti wird eine Gemeinschaft

Parkplätze, ja selbst Fahrradstellplätze waren Mangelware an diesem Sonntag vor der Thomaskirche in Röttgen. „Hast du Töne“, so das Motto, das Besucherscharen zum alljährlichen Gemeindefest der evangelischen Gemeinde am Kottenforst anlockte und aufhorchen ließ und zum Mitmachen animierte.

 

Immer wieder lassen sich die Organisatoren ausgefallene Aktionen einfallen, die Menschen jeden Alters zum Mitmachen animieren. Clou des Gottesdienstes war ein improvisiertes Orchester aus Hobbymusikerinnen und –musikern. Jeder war aufgefordert sein Instrument mit zu bringen, um dann in einem großen, spontan zusammengewürfelten Orchester unter der Leitung von Kantorin Anke Lehmann gemeinsam mit den Chören der Gemeinde den Gottesdienst musikalisch zu gestalten. So musizierten nicht nur Blas-, Streich-, Tasten-, Schlag- und Zupfinstrumente, sondern auch Anfänger, Hobby- und Berufsmusiker wie der Konzertpianist Peter Bortfeldt, miteinander und bildeten eine funktionierende Einheit. Um zu zeigen dass Viele Eins sein können, wurde der Kirchenklassiker „Lobet den Herrn“ von Orchester, den Chören und der Kirchengemeinde gemeinsam intoniert und in sechs Sprachen gesungen.

 

Passend zum Thema arrangierte Pfarrer Andreas Schneider vom Pfarrbezirk Alfter Witterschlick/Oedekoven eine musikalische Lesung, in der er Parallelen zu einer kirchenmusikalischen Gemeinde zog. So wie der Leib viele Glieder habe, die einander brauchen, so brauchen auch die Mitglieder einer Kirchengemeinde einander, so die Quintessenz. Auch Pfarrer Bedarf aus Röttgen nahm in seiner Predigt mit dem Mirjamlied, einem der ältesten Texte in der Bibel, Bezug auf das Motto des Gemeindefestes. „Denn Miriam, die Schwester Mose, hat nach dem Auszug aus Ägypten und der Durchquerung des Schilfmeeres gemeinsam mit den Menschen zum Lobe Gottes gesungen und so den ersten Spontanchor ins Leben gerufen und damit die Vorlage für unser heutiges Orchester geliefert.“

 

Dass Vielfalt nicht nur in einem Orchester oder beim Singen von Kirchenliedern „unter einen Hut“ gebracht werden kann, zeigte sich beim gemeinsamen Feiern nach dem Gottesdienst. „Das ist wirklich eine großartige Veranstaltung. Hier funktioniert Multi-Kulti tatsächlich“, ist Moritz Künster begeistert. „Wenn man das exportieren könnte, hätten wir Weltfrieden.“

 

Und tatsächlich feiern hier Jung und Alt, Menschen unterschiedlicher Konfessionen und Konfessionslose sowie unterschiedlicher Nationalitäten (Deutsche, Marokkaner, Afghanen, Syrer –ja sogar ein Niedersachse wurde gesichtet) fröhlich miteinander. Auch Pfarrer Christian Bedarf war beeindruckt von der Stimmung und der großen Resonanz. „Es ist mein erstes Gemeindefest hier in Röttgen und ich bin positiv erstaunt darüber, dass so viele Menschen wirklich bis zum Schluss das Gemeindefest beleben. Das kenne ich von anderen Gemeinden so nicht “, freute er sich. „Übrigens“, schob er schnell noch nach, „gibt es heute hier die besten und leckersten Waffeln.“ In Vorbereitung auf das Gemeindefest hatte es einen Wettbewerb um den besten Waffelteig gegeben. Aus 16 Rezepten wählten die Konfirmanden bei einer Verköstigung ihren Favoriten für das Gemeindefest aus.

 

Zum Bleiben verlockte neben einem sonnigen Tag auch das Programm: Die Kirchenchöre und auch die Thom´s Glory Singers waren dabei ebenso die „Greenhorns“, der Posaunenchor aus Witterschlick, die Gardetanzgruppe Weiß-Rot Röttgen, ein Zauberer für die Kinder und bei der großen Tombola gab es rund 300 Preise zu gewinnen, die die Unternehmen aus der Region gestiftet hatten.

 

An Ständen und verschiedenen Spielstationen präsentierte sich der ökumenische Jugentreff Ran!, die gemeinnützige Stiftung der evangelischen Kirchengemeinde am Kottenforst informierte über die Einführung, die Aufgaben und die Finanzierungsmöglichkeiten einer Gemeindehelferin für Senioren, Flüchtlinge aus Syrien und Afghanistan boten landestypische Spezialitäten an, am Lagerfeuer der christlichen Pfadfinder des Stammes Martin Bucer durfte Stockbrot gebacken werden und bei den „Greenhorns“ konnte jeder sein Talent als Bläser austesten.

 

Der kunstvoll geschminkten Luisa (9 Jahre) gefiel das Dosenwerfen und Kinderschminken am besten. Spaß hatten auch die Senioren. Eine 87jährige Dame (die nicht weiter genannt werden möchte) und ihr 85jähriger Begleiter erfreuten sich u. a. an der Freude der Kinder. „Es ist einfach ein tolles Fest, so lebendig und erfrischend. Auch der Gottesdienst hat mir sehr gut gefallen, der Gesang in den verschiedenen Sprachen und vor allem das „Spontanorchester“. Dass die einzige Gitarre hier ihren Einsatz verpasst hat, fand ich besonders sympathisch“, sagt die alte Dame gut gelaunt.

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Potsdam Club zeigt Filmschätzchen aus den Jahren 1949-1951: "Ohne Baedeker durch Bonn"

 

Am Hauptgebäude der Bonner Universität ist ein studentischer Bautrupp emsig dabei, die heftigen Kriegsschäden zu beheben. So erlebt das ein Deutscher, der 1949 als amerikanischer Tourist die Stadt besucht, in der er sich einst als Student wohlgefühlt hatte. Seine studentische Fremdenführerin zeigt ihm mehr, zum Beispiel das aufstrebende industrielle Bonn mit seinen beiden Zigarettenfabriken und das Bundeshaus in der Gronau, wo sich gerade die Mitglieder der Bundesversammlung zur Wahl des ersten Bundespräsidenten einfinden.

 

Der Potsdam-Club Bonn e.V. hat ein Filmschätzchen aus den Jahren 1949 bis 1951 ausgegraben, das er am Dienstag, 17.9., um 18.30 Uhr im Akademischen Kunstmuseum Bonn, Am Hofgarten 21, vorführt: "Ohne Baedeker durch Bonn". Die Kommune unterstützte die Produktion dieses abendfüllenden Kultur-Spielfilms, weil sie sich mit Blick auf ihren neuen

Status als Bundeshauptstadt internationale Reputation erhoffte.

 

Mit Richard Hedrich-Winter, Archivar der Sparkasse KölnBonn, konnte ein ausgewiesener Kenner dieses Zeitdokuments für die Einführung gewonnen werden. Zusammen mit mehreren Bonner Institutionen wie der Sparkasse als Eigentümerin des Films und dem General-Anzeiger, dokumentierte er die Entstehungsgeschichte. Anlass war die erste Wiederaufführung im August 2003 auf dem Bonner Museumsplatz vor 1.400 Zuschauern. Ende 2007 erschienen die Ergebnisse mit beigelegter Film-DVD in dem gleichnamigen Buch von Winand Kerkhoff, das im Handel noch erhältlich ist.

 

Nähere Infos:

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Dienstleistungszentrum am Freitag, 20. September geschlossen

Foto: Michael Sondermann, Bundesstadt Bonn
Foto: Michael Sondermann, Bundesstadt Bonn

Das Dienstleistungszentrum im Stadthaus bleibt am Freitag, 20. September 2019, wegen Betriebsausflug geschlossen. Dies gilt auch für die Außenstellen in den Stadtbezirken. Meldeangelegenheiten sowie Anliegen rund um Kfz und Führerschein können deshalb an diesem Tag nicht erledigt werden. Um die Einschränkungen für die Bürgerinnen und Bürger so gering wie möglich zu halten, wurde mit dem Freitag bewusst ein Tag gewählt, an dem das Dienstleistungszentrum regulär nur vormittags geöffnet ist. Es wurden keine Terminreservierungen für den Tag vergeben.

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Hardtbergbad schließt für zwei Tage

Der Freibadteil des Hardtbergbades ist am 16. und 17. September geschlossen.

 

Bei der Beprobung der Trinkwasser-installationen des Hallenbades kam es zu Grenzwertüberschreitungen. Um den Hallen-badbetrieb ab dem 30. September garantieren zu können, ist es notwendig, dass das Leitungssystem mit Chlordioxid desinfiziert wird. In diesem Zusammenhang wird zugleich das Leitungssystem des Freibadteils gespült. Dazu ist es notwendig, dass das Bad an beiden Tagen geschlossen bleibt. Vereine und Schulen wurden bereits informiert.

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Hast Du Töne?

Gemeindefest am 15. September,

um 11:00 Uhr

rund um die Thomaskirche in Röttgen.

 

„Hast du Töne?“ Diese Frage ist das Motto des diesjährigen Gemeindefestes.

 

Alle sind eingeladen, ihr Instrument in den Gottesdienst mitzubringen, sei es die Tuba oder die Violine, das Saxophon oder die Triangel, die Querflöte oder die Mundharmonika.

 

Gemeinsam soll es ein buntes Orchester bilden, das gemeinsam fröhlich Gott zur Ehre musiziert. Die entsprechenden Noten für das jeweilige Instrument finden Sie zum Herunterladen unter diesem Link: Noten zum Herunterladen

 

Ein großes Orchesterbild

Nach dem Gottesdienst gibt es ein fröhliches Beisammensein mit vielerlei Angeboten für Jung und Alt. Für das leibliche Wohl wird bestens gesorgt. Während der gesamten Veranstaltung soll die Möglichkeit bestehen, sich mit einem Instrument Ihrer Wahl fotografieren zu lassen. Mit einem Sofortbild können Sie sich dann an einer Wand in ein großes und hoffentlich buntes Orchester einfügen.

 

Das Gemeindefest endet mit einer Andacht gegen 17:00 Uhr.

 

Erlös

Der Erlös kommt je zur Hälfte der Stiftung unserer Gemeinde und dem CVJM Bonn zugute. Der CVJM Bonn organisiert für Kinder, die zu Hause kein geregeltes Mittagessen erhalten, ein Kochangebot, durch das sie eine warme Mahlzeit erhalten, aber auch selbst kochen und so den Umgang mit Lebensmitteln lernen.

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Röttgener Kirmeseröffnung mit viel Prominenz aber ohne Zacheies

Auf den Rummel, fertig, los. Das Fass ist angestochen, das Bier fließt in Strömen und die Karussells stehen ab heute für drei Tage nicht mehr still.

 

Viele Röttgener und Ückesdorfer versammelten sich am Freitagabend zur offiziellen Kirmeseröffnung im Festzelt in Röttgen. Was die Vorsitzenden des Festausschusses Tanja Koep und Stefan Zimmermann besonders freute, war die große Hilfsbereitschaft der Menschen vor Ort. „In diesem Jahr hatten wir so viele Helfer beim Aufbau des Festzeltes und der Essensstände wie nur selten zuvor. Ein großes Dankeschön an alle, die in den letzten Tagen mit angepackt haben“, sagte Stefan Zimmermann zur Eröffnung.

 

In den Reihen der Besucher fanden sich auch diesmal wieder zahlreiche Honoratioren aus Politik, den Örtlichen Vereinen, der Freiwilligen Feuerwehr Röttgen, dem Unternehmerverbund Röttgen und Ückesdorf sowie der Kirchengemeinden. Einzig der Kirmesmann, Zacheies war nicht aufzutreiben. Wie sich herausstellte war er schon aus dem Feuerwehrauto entführt worden, was die SPD-Stadtverordnete Elisabeth Zaun um den traditionellen Eröffnungstanz mit ihm brachte.

 

Den Fassanstich besorgten in diesem Jahr Pfarrer Christian Bedarf von der evangelischen Kirchengemeinde und Oberbürgermeister Ashok Sridharan. Nach nur zwei beherzten Schlägen, zapfte Christian Bedarf das erste offizielle Kölsch des Abends. Dabei nutzte Stefan Zimmermann nochmals die Gelegenheit, für den Besuch der Kirmes zu werben. Immerhin bleibt alles, was während der Kirmestage vom Festausschuss eingenommen wird im Ort. „Mit den Einnahmen aus der Kirmes finanzieren wir u.a. den St. Martinszug mit den Martinsbroten für die Kinder, den Karnevalszug, den Kinder- und Seniorenkarneval“, erklärte der Kassenwart des Festausschusses. Außerdem wolle der Festausschuss die Sanierung der historischen St. Venantius Kapelle in Röttgen gern mit einer Spende unterstützen. „Neben dem Erhalt des Brauchtums, möchten wir uns auch so gut es geht für den Erhalt unserer `geschichtlicher Zeitzeugen` im Ort einsetzten.“

 

Attraktionen für Groß und Klein

In den nächsten Tagen wird es wieder ein attraktives Programm für Groß und Klein geben. Musikalisch heizt DY Buddy und ab Sonntagabend 21 Uhr auch Jennifer Sturm im Festzelt ein. Letztere versprach sogar das mit ihrem neuen Programm das des Vorjahres noch zu toppen. Partyfreaks erwarten Hits der 90er und Schlager, zu denen sich bestens abrocken

lässt.

 

Neben Karussells und Kirmes-Budenverlockungen erwartet die Kids am Samstag eine Kinderolympiade, bei der sie mit viel Spaß Geschicklichkeit, Wissen und Cleverness unter Beweis stellen können.

 

Traditionell geht es Sonntag mit dem allseits belieben Sauerbraten-Essen weiter. Für süße Leckermäuler wartet nachmittags ein vielseitiges Kuchenbuffet auf die Besucher, die sich zeitgleich bei der Vorstellung der Vereine über die Aktivitäten der hiesigen Sportvereine, des Heimatvereins, der Gesangsvereine, des Unternehmerverbunds, des Festausschusses sowie weitern Vereinen informieren können. Mehr noch: Die Teilnahme an einer Rallye verspricht attraktive Gewinne.

 

Der abschließende Kirmesmontag steht im Zeichen der Senioren. Wie es der Brauch will treffen sich nachmittags die Seniorinnen und Senioren zu einem Schwätzchen bei Kaffee und Kuchen im Kirmeszelt und freuen sich u.a. auf die Auftritte der Tanzgruppen der Prinzengarde weiß-rot Röttgen.

 

Enden wird die Kirmes mit der Gerichtsverhandlung für den Kirmesmann, über den diesmal der Tennisclub Röttgen Gericht halten wird.

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Freibad im Hardtbergbad bleibt länger geöffnet

Die Schwimmhalle im Hardtbergbad kann wegen noch andauernder Reparaturen nicht am Montag, 2. September 2019, öffnen. Deswegen bleibt der Freibadteil zunächst geöffnet.

 

 

Beim Befüllen des Schwimmbeckens im Hardtbergbad haben sich Fliesen gelöst. Diese werden nun neu verlegt. Anschließend muss die Fläche trocknen und das Becken mit Wasser befüllt werden. Aufgrund der erforderlichen Reparaturen steht der Hallenteil erst im Laufe des Septembers zur Verfügung. Die Schulen und Vereine, die das Bad nutzen, wurden bereits vom Sport- und Bäderamt informiert. Sie können für Training und Unterricht den Freibadteil nutzen.

 

Wenn die Witterung es zulässt, bleibt der Freibadteil des Hardtbergbades in den ersten Septemberwochen noch geöffnet. Es gelten jedoch ab dem 2. September geänderte Öffnungszeiten. Von Montag bis Freitag ist das Freibad von 7 bis 19 Uhr geöffnet und Samstag und Sonntag von 10 bis 19 Uhr.

In den anderen fünf Freibädern ist am Sonntag, 1. September 2019, der letzte Badetag. Das Frankenbad und die Beueler Bütt öffnen am Montag, 2. September. Die Traglufthalle im Friesi soll am Montag, 30. September, wieder stehen. 

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1. Orts-Flohmarkt in Röttgen & Ückesdorf: Ob als Verkäufer oder Besucher - seien Sie dabei!

Durch den Ort schlendern oder mit dem Fahrrad von Stand zu Stand durch Röttgen und Ückesdorf! Mal einen Ausflug zu den Nachbarn bzw. in den Nachbarort machen, ins Gespräch kommen und dabei noch Schönes, Rares und Nützliches mit nach Hause nehmen. Kurz: eine Begegnung von Menschen in unseren Ortsteilen soll er sein – der erste Ortsflohmarkt in Röttgen und Ückesdorf.

 

Damit das aber auch klappt, werden noch Verkaufswillige gesucht, die ihren Haushalt „entschlacken“ möchten und ihre Ware an einem Stand vor der Haustür, in der Garage oder der Hauseinfahrt anbieten möchten.

 

 

 

 

 

 

Der Flohmarkt findet statt:

In

Röttgen & Ückesdorf

am

Sonntag, den 22. September 2019

von 11.00 bis 16.00

Uhr.

Die Organisatoren des Flohmarktes sind der ökumenische Jugendtreff RAN! und Röttgen-online. Sie übernehmen auch die Ausarbeitung sowie die zeitnahe Veröffentlichung einer Route von Stand zu Stand durch die Ortschaften.

 

Nähere Informationen und das Anmeldeformular für Verkäufer finden sich hier zum Download: 

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Neue Fahrbahn für die Straßen "Auf der Heide" und "Am Bogen"

Das Tiefbauamt erneuert ab Montag, 26. August 2019, die beiden Anliegerstraßen „Auf der Heide“ und „Am Bogen“ in Bonn-Röttgen.

 

 

Vorgesehen ist, die marode und unebene Fahrbahndecke durch eine neue Asphaltbetondeckschicht zu ersetzen sowie die Bordsteine, Entwässerungsrinnen und Straßengullys auszurichten beziehungsweise zu erneuern.

 

Die beiden Maßnahmen werden voraussichtlich nach fünf Wochen abgeschlossen sein, die Kosten betragen rund 72.000 Euro für die Straße „Auf der Heide“ und rund 38.000 Euro für die Straße „Am Bogen“.

Die Arbeiten erfolgen unter Vollsperrung des Verkehrs, das Anfahren der Grundstücke wird mit Beeinträchtigungen möglich sein. Eine Umleitung wird entsprechend ausgeschildert. Das Tiefbauamt bittet bereits jetzt für nicht vermeidbare Beeinträchtigungen und Behinderungen um Verständnis.

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Keine Elternbeiträge mehr für Familien mit wenig Einkommen

Noch mehr Eltern als bisher müssen künftig keine Beiträge für die Betreuung ihrer Kinder in städtischen Einrichtungen bezahlen. Dies regelt eine neue Satzung, die der Rat beschlossen hat und die ab 1. August gilt. „Ich freue mich, dass damit 1300 weitere Bonner Familien, und so insgesamt etwa 4300 Bonner Familien entlastet werden können“, sagte Oberbürgermeister Ashok Sridharan.

 

 

Die „Satzung zur Erhebung von Elternbeiträgen in Kindertageseinrichtungen, in der Kindertagespflege und in Offenen Ganztagsschulen“ erweitert den Kreis um jene Eltern, die Wohngeld oder einen Kinderzuschlag beziehen. Bisher galt die Beitragsfreiheit nur für Familien, die Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten.

 

Die neue Regelung basiert auf dem Gute-Kita-Gesetz. Das Amt für Kinder, Jugend und Familie bittet Eltern, die eine der beiden Leistungen erhalten, die entsprechenden Unterlagen bei der Elternbeitragsstelle vorzulegen, damit eine Befreiung vorgenommen werden kann.

 

Der Rat hat ebenfalls beschlossen, alle Eltern, deren Jahreseinkommen unter 24.542 Euro liegt, zukünftig von den Beiträgen zu befreien. Das kommt bis zu 1000 Familien zugute.

 

Die Elternbeiträge wurden in Bonn seit einigen Jahren nicht mehr angehoben. Auch die neue Satzung sieht keine Anhebung der Elternbeiträge vor. Allerdings werden zwei neue Einkommensstufen am oberen Ende der Skala eingeführt, weil der Personenkreis mit Jahreseinkommen von mehr als 125.000 € in Relation zu den Gesamteinkünften bisher weniger belastet war als Eltern mit geringeren bis mittleren Einkünften. Eltern, die ein Einkommen von mehr als 125.000 Euro oder mehr als 150.000 Euro zur Verfügung haben, werden im Sinne eines sozialen Ausgleichs deshalb künftig höhere Beiträge entrichten müssen als bisher.

 

Im OGS-Bereich werden die Elternbeiträge in den Stufen 8 bis 10 von derzeit 180 Euro auf 191 Euro angehoben, was der Obergrenze des Erlasses des Ministeriums für Bildung und Schule entspricht. Gleichzeitig wird der Elternbeitrag in Stufe 5 von derzeit 150 Euro auf 130 Euro gesenkt, da die Beitragszahlenden dieser Stufe bisher stärker als andere Stufen belastet waren.

 

Zum Schuljahr 2020/2021 werden die Beiträge der OGS für alle Einkommensstufen jährlich um drei Prozent erhöht. Der Höchstbeitrag wird ab August 2020 auf 203 Euro festgelegt.

 

 

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Brandgefahr im Kottenforst: Seien Sie achtsam auf Ihrem Weg durch den Wald

Das heiß-trockene Wetter der vergangenen Wochen ist auch am Bonner Stadtwald nicht spurlos vorüber gegangen: Durch den Wassermangel sind die Bäume geschwächt und anfällig für Krankheiten. Vertrocknete Äste und abgestorbene Baumstämme erhöhen zudem die Waldbrandgefahr, die durch die lang anhaltende Dürre ohnehin angespannt ist. Stadtförsterei und Feuerwehr appellieren eindringlich an alle Bürgerinnen und Bürger, jetzt besonders vorsichtig im Wald zu sein.

 

Durch den Regen am Wochenende hat sich die Situation im Wald vorübergehend etwas entspannt. Aktuell gibt der Waldbrandindex des Deutschen Wetterdienstes für Bonn die Stufe drei – mittlere Gefahr – an. Aber die vorangegangene lange Trockenheit und der extreme Sommer 2018 haben ihre Spuren hinterlassen: Im Wald gibt es aktuell viel verwelktes Laub und Totholz, welches bei ausbleibendem Regen leicht entflammbar ist und dazu führt, dass

sich Brände schnell ausbreiten können.

 

Klimaschäden im Wald

Durch den stetigen Wassermangel sind die Bäume geschwächt und anfällig für Schädlinge. Seit vergangenem Jahr hat sich der Borkenkäfer im Stadtwald stark vermehrt und einen Großteil des Fichtenbestandes befallen. Sturmschäden beschleunigen diesen Prozess, denn durch das herumliegende Sturmholz findet der Borkenkäfer ideale Bedingungen. Fichten machen etwa fünf Prozent des Baumbestandes im Stadtwald aus. Davon sind rund 70 Prozent bereits gefällt worden, bis Ende des Jahres werden es voraussichtlich 90 Prozent sein. Ab Herbst werden die gerodeten Flächen mit klimastabilen Baumarten wie Eichen, Hainbuchen, Winterlinden und Kirschen aufgeforstet.

 

Auch Laubbäume haben mit den extremen Wetterbedingungen zu kämpfen. Bei allen Baumsorten ist bereits jetzt ein starker Laubverlust zu beobachten. Auffällig ist, dass auch an alten Buchen vermehrt Trockenschäden auftreten. Bei den alten Kopfbuchen am Weg der Artenvielfalt ist zu beobachten, dass sich Fäule sehr schnell bis in die Kronen ausbreitet und Äste abbrechen. Seit einem Monat wird zudem die Rußrindenkrankheit am Bergahorn im Wald beobachtet; bei Eschen tritt seit 2018 vermehrt das Eschensterben auf.

 

„Wir gehen davon aus, dass wir in den kommenden Jahren mit weiteren Klimaschäden rechnen müssen“, sagt Stadtförster Sebastian Korintenberg. „Wie sich die nachgepflanzten Bäume im Wald behaupten können, muss sich in den kommenden Jahren erst zeigen. Zumal es nun mehrere freie Flächen im Wald gibt und viele Bäume nicht mehr windgeschützt im Kollektiv stehen. Fest steht, dass sich das Erscheinungsbild des Waldes künftig verändern wird.“

 

Die Baumkontrollen im Stadtwald laufen derzeit auf Hochtouren. „Täglich erreichen uns neue Meldungen über trockene oder beschädigte Bäume“, sagt Korintenberg. Insbesondere rund um Waldwege, Straßen, Häuser und Naherholungseinrichtungen im Bonner Stadtwald müssen erkrankte und abgestorbene Bäume gefällt werden. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis in den Winter dauern. Anders sieht es jenseits der Wege in den Baumbeständen aus: „Die Zertifizierung des Naturland-Verbandes erfordert, dass ein Großteil des Totholzes im Stadtwald verbleibt. Dies bietet Lebensraum für Insekten und andere Waldbewohner, erhöht aber auch die Gefahr für Spaziergänger beim Betreten des Waldes. Und in der aktuellen Trockenperiode verschärft dies auch die Waldbrandgefahr“, erklärt der Stadtförster und appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, jetzt besonders vorsichtig zu sein, insbesondere beim Verlassen der gesicherten Waldwege.

 

Aktuelle Hinweise der Feuerwehr

Auch die Feuerwehr Bonn warnt: Bei ausbleibendem Regen, wird sich die Brandgefahr im Bonner Stadtwald wieder schnell verschärfen. Eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe kann bei der trocken-heißen Witterung brandgefährlich werden.

 

Und selbst Glasflaschen oder Scherben können trockenes Material entzünden und Waldbrände verursachen.

 

Wer einen Brand im Wald bemerkt, sollte unverzüglich die 112 wählen und dabei möglichst den nächstgelegenen Waldrettungspunkt angeben. So erhält die Feuerwehr konkrete Infos zum Standort des Brandes und kann schneller reagieren.

 

Das Waldrettungspunktesystem besteht aus 158 Schildern, die entlang der Wege oder an Kreuzungen an Bäumen, Pfosten oder bereits vorhandenen Wegweisern angebracht werden. Wichtig bei einem Notruf ist, dass die Anruferin oder der Anrufer die Zahlen- und Buchstabenkombination, die auf dem Schild zu lesen ist, vollständig angibt.

 

Ausdrücklich weist die Stadt Bonn darauf hin, dass von März bis Anfang Oktober absolutes Rauchverbot im Wald gilt. Gemäß Landesforstgesetz NRW ist es streng verboten, im Wald Feuer zu machen oder zu grillen. Nur an besonders gekennzeichneten Feuerstellen ist dies erlaubt. Die Feuerwehr rät allerdings dringend dazu, während der aktuellen Trockenperiode gar kein Feuer im Freien zu entzünden.

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Freilaufende Katzen müssen kastriert werden

Katzenhalter, die ihre Tiere draußen frei herum laufen lassen, müssen diese kastrieren, kennzeichnen und registrieren lassen. Darauf weisen die Veterinäre der Stadt Bonn hin.

 

 

Die Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Freigängerkatzen in Bonn ist seit 2012 in Kraft. Die Stadt will damit verhindern, dass sich Hauskatzen und verwilderte Katzen unkontrolliert vermehren. In vielen Fällen werden ungewollte Katzenbabys ausgesetzt oder in Tierheimen abgegeben, die schon jetzt überfüllt sind. Die ausgesetzten Tiere vermehren sich weiter. Häufig leben sie in elenden Verhältnissen, sind krank und gefährden so die Gesundheit anderer Katzen.

 

„Um das Katzenelend langfristig zu lindern, ist es wichtig, dass alle Katzenhalter die Kastrationspflicht für freilaufende Katzen beachten und bestenfalls bereits bei der Überlegung, eine Katze anzuschaffen, mit bedenken“, so Dr. Ruth Koll von den Veterinärdiensten der Stadt Bonn.

 

Damit Katzen ins Freie dürfen, müssen die Tiere, sobald sie fünf Monate alt sind, von einen Tierarzt kastriert und gekennzeichnet werden. Um die Katzen bei Bedarf identifizieren zu können, müssen sie durch ihren Halter in einer entsprechenden Datenbank registriert werden. Katzenhalter, die gegen diese Pflicht verstoßen, können mit einer Geldbuße bis zu 1.000 Euro belegt werden.

Weitere Informationen gibt es unter www.bonn.de/katzenkastration.

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Umtauschaktion für alte Bäderkarten endet am 31. Juli

Noch bis 31. Juli 2019 können die alten Eintrittskarten für die Bonner Bäder vor Ort umgetauscht werden. Wegen des neuen Kassensystems gelten ab August nur noch die neuen Eintrittskarten.

 

 

Deshalb sollten alle Badegäste, die noch Eintrittskarten des alten Kassensystems haben, diese in den nächsten Tagen an den Bäderkassen umtauschen. Ab August ist das nicht mehr möglich. Darauf macht das Sport- und Bäderamt aufmerksam. 

Wer danach noch eine alte Bäderkarte besitzt, kann sie ausschließlich per Post an das Sport- und Bäderamt der Stadt Bonn - Kurfürstenallee 2-3, 53177 Bonn - schicken. Dabei muss die Bankverbindung angegeben werden. Der Restwert wird dann per Überweisung ersetzt. Dieser Vorgang wird allerdings einige Zeit in Anspruch nehmen.

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Naturfotografie-Ausstellung im Haus der Natur

Im wiedereröffneten Haus der Natur, An der Waldau 48, ist vom 4. Juli bis 29. September 2019 die erste Wechselausstellung zu sehen: Die Fotoschau „Momente im Kottenforst“ des Naturfototreffs Eschmar wurde am Mittwoch, 3. Juli, um 18 Uhr offiziell eröffnet. Ein Jahr lang fotografierten fünf Mitglieder des Naturfototreffs Eschmar im Kottenforst und hielten so die Schönheit und Vielfalt des Waldes in beeindruckenden Aufnahmen fest. Dabei entdeckten die Fotografen immer neue Motive, wie zum Beispiel die Blütenteppiche der Buschwindröschen und des kleinen Immergrüns oder die filigranen Blüten des Waldsauerklees. Mit viel Geduld gelang es sogar, die Aktivitäten eines Buntspechtes vom „Zimmern“ einer Höhle bis zur Fütterung des Nachwuchses festzuhalten. Während einiger kalter Wintertage entstanden zudem faszinierende Aufnahmen der winterlichen Schneelandschaft im Wald. Finanziert und beauftragt wurde die Fotoausstellung vom Förderverein des Haus der Natur. Bei der Ausstellungseröffnung präsentieren die Fotografen die entstandenen Naturaufnahmen. Im Anschluss kann die Ausstellung besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

 

Die Ausstellung ist bis zum 29. September während der Öffnungszeiten des Hauses der Natur zu sehen: mittwochs bis freitags von 10 bis 17 Uhr sowie samstags, sonntags und an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr. Begleitend zur Ausstellung findet am Samstag, 7. September, von 15 bis 18 Uhr zudem die Veranstaltung „Ein besondererMoment im Kottenforst“ statt: Nach einer Führung durch die Fotoausstellung geht es mit fachkundiger Begleitung in den Stadtwald. Durch Achtsamkeitsübungen nimmt die Gruppe die Atmosphäre des Waldes bewusst wahr. Die Teilnahme kostet 14 Euro inklusive eines kleinenPicknicks im Wald. Anmeldungen sind bis zum 30. August möglich per E-Mail an haus-der-natur@bonn.de oder telefonisch unter 0228 – 77 87 72 2. Weitere Informationen zu Veranstaltungsangeboten des Haus der Natur gibt es unter: https://haus-der-natur.bonn.de.

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Haus der Natur: Plattform für nachhaltige Entwicklung

Zwei Jahre lang wurde das Haus der Natur in Bonn umgebaut und modernisiert. Jetzt lockt das beliebte Ausflugsziel wieder große und kleine Naturfans in den Stadtwald und lädt mit neuer Dauerausstellung und überarbeitetem pädagogischem Programm dazu ein, den Lebensraum Wald mit allen Sinnen zu erfahren.

 

Bei einem Fest mit zahlreichen Partnern und Helfern am Sonntag, 30. Juni, hat Oberbürgermeister Ashok Sridharan das umgebaute Haus als moderne Umweltbildungseinrichtung feierlich wiedereröffnet. Das Haus der Natur wird in Zukunft den unterschiedlichen Akteuren aus dem Umweltbildungsbereich als regionale Plattform für Bildung für nachhaltige Entwicklung dienen. In der Nachhaltigkeitsstrategie, welche die Stadt Bonn im Februar 2019 verabschiedet hat, ist das Haus als ein Leuchtturmprojekt gelistet.

 

Die Wiedereröffnung des Hauses der Natur war gleichzeitig dieAbschlussveranstaltung der zweiten „Bonner SDG-Tage“, mit denen die 17 „Sustainable Development Goals“, die nachhaltigen Entwicklungsziele derVereinten Nationen, bekannter gemacht werden sollen. „Das Verständnis für die Natur vor Ort ist der erste Schritt, um globale Zusammenhänge einordnen und verstehen zu können“, so Oberbürgermeister Ashok Sridharan bei der Eröffnung. „Mit seinen Angeboten vermittelt das Haus der Natur Wissen und Handlungskompetenz zum nachhaltigen Ressourcenumgang, und zeigt praxisnah auf, wie jede und jeder Einzelne Artenvielfalt vor der eigenen Haustür fördern kann. Das Haus der Natur leistet damit insbesondere einen Beitrag, die nachhaltigen Enzwicklungsziele ‚Hochwertige Bildung‘, ‚Leben an Land‘ und ‚Aufbau von Partnerschaften zur Erreichung der Ziele‘ zu verwirklichen.“

 

„Waldöffner“ zum umliegenden Kottenforst 

Bei der Eröffnungsfeier konnten die Besucherinnen und Besucher erstmals die neue Dauerausstellung zum Thema Großstadtwald kennenlernen. Nach dem Umbau ist die Präsentation im Obergeschoss auch barrierefrei mit einem Aufzug zu erreichen. Auf einer Fläche von 100 Quadratmetern wird das Konzept der Nachhaltigkeit anhand der Waldnutzung dargestellt und über die Bedeutung des Waldes für Mensch und Tier informiert. Die Ausstellung ist als „Waldöffner“ zu verstehen und soll neugierig machen, den Wald vor der Tür zu erkunden. Viele derAusstellungsmodule haben einen direkten Bezug zum umliegendenKottenforst. Besucherinnen und Besucher können etwa ein aktives Bienenvolk beobachten, und über einen Bildschirm werden Aufnahmen aus Fledermauskästen gezeigt, die außen am Haus befestigt wurden.

 

An die „Waldöffner“-Funktion der Dauerausstellung knüpft auch das praktische Bildungsangebot des Hauses der Natur draußen im Wald an. FürKindergartengruppen und Schulklassen bietet das Haus der Natur ab sofort drei Workshops. Für Einrichtungen aus dem Bonner Stadtgebiet ist die Teilnahme kostenlos. Darüber hinaus gibt es offene Aktionen im Stadtwald und Führungen durch die Dauerausstellung für Familien, Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit Handicap. Das komplette Halbjahresprogramm mit allen Veranstaltungen bis Ende des Jahres ist absofort auf der neuen Website des Haus der Natur verfügbar: https://haus-der-natur.bonn.de

 

Umbau und Neuausrichtung zur Stärkung des UNO-Standortes Bonn

Der Umbau und die inhaltliche Neuausrichtung des Hauses der Natur wurden durch den Bund im Rahmen seines Zukunftsinvestitionsprogramms „Stärkung des VN-Standortes Bonn“ gefördert. Die Förderzusage erhielt die Stadt 2016. Anfang 2017 schloss das Haus für die Bauarbeiten seine Türen. In den darauffolgenden Jahren ist das Haus der Natur umfangreich modernisiert und erweitert worden. Für die Barrierefreiheit wurde ein Aufzug eingebaut, und die bislang fehlenden sanitären Anlagen wurden ergänzt. Das Haus verfügt heute außerdem über einen großenMultifunktionsraum sowie einen kleineren Seminarraum. Beide können für Veranstaltungen zu den Themen Bildung für nachhaltige Entwicklung, Naturschutz oder Nachhaltigkeit gebucht werden. Insgesamt kostete die Neugestaltung des Hauses rund 1,8 Millionen Euro, davon konnte rund eine Million Euro über die Fördermittel finanziert werden. Bei der Neukonzeption der Dauerausstellung und des umweltpädagogischen Programms halfen der Bundesstadt Bonn als Trägerin des Hauses der Natur zahlreiche Partner: Der Förderverein unterstützt das Team finanziell und fachlich. Das Regionalforstamt Rhein/Sieg-Erft hilft beim Betrieb des Hauses der Natur mit einer Personalstelle. Zudem hat es ein interaktives Landschaftsmodell im Foyer des Hauses bereitgestellt.Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald hat das Ausstellungsmodul zum Thema „Wälder global“ finanziert. Das Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig hat für die Dauerausstellung zahlreiche Dauerleihgaben zur Verfügung gestellt. Außerdem ist das Haus der Natur eines der vier Naturparkzentren des Naturparks Rheinland.

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Haus der Natur feiert Wiedereröffnung

 

 

Das Haus der Natur an der Waldau in Bonn öffnet am Sonntag, 30. Juni 2019, nach umfangreichem Umbau erstmalig wieder seine Türen. Das beliebte Ausflugsziel hat sich in den vergangenen zwei Jahren in eine moderne Umweltbildungseinrichtung verwandelt. Bei einer großen Einweihungsfeier von 10 bis 18 Uhr können alle großen und kleinen Naturfans das umgebaute Haus kennenlernen. Vor dem Gebäude bieten zahlreiche Partner an Aktions- und Informationsständen ein buntes Programm.

 

Die offizielle Einweihung des Hauses der Natur mit Oberbürgermeister Ashok Sridharan findet um 15 Uhr statt.

 

Einladung ins Waldlabor und in den Großstadtwald

Bei der Eröffnungsfeier kann erstmals die neu konzipierte Dauerausstellung im Haus der Natur besichtigt werden. Hier dreht sich alles um das Thema „Großstadtwald“: Die Besucherinnen und Besucher erfahren mehr über die Bedeutung des Waldes für Mensch und Tier, über die kulturhistorische Nutzung des Kottenforstes sowie die heimische Artenvielfalt kleiner und großer Lebewesen. Die Ausstellung macht neugierig darauf, den Wald vor der Tür zu erkunden.

Im neuen Multifunktionsraum im Obergeschoss lädt das „Waldlabor“ die Besucherinnen und Besucher ein, Bodenproben aus dem Stadtwald mit seinen mikroskopisch kleinen Lebewesen genau unter die Lupe zu nehmen. Im Wechselausstellungsraum kann außerdem die Fotoausstellung „Momente im Kottenforst“ des Naturfototreffs Eschmar besichtigt werden. Das Team des Hauses der Natur steht vor Ort für Fragen zur Verfügung und erklärt die vielen neuen Angebote. Interessierte können sich das druckfrische Halbjahresprogramm mit allen Führungen, Vorträgen und Aktionen bis Ende des Jahres mit nach Hause nehmen.

 

Rahmenprogramm mit Partnern und Naturdetektivetag

Vor dem Haus der Natur präsentieren sich zahlreiche Partner, die den Umbau des Hauses unterstützt haben. Am Infomobil des Naturparks Rheinland können die Gäste Wanderrouten im Naturpark kennenlernen und mehr über die vier Naturparkzentren erfahren, die sich jeweils einem der vier Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft widmen. Das Haus der Natur als eines der Naturparkzentren beschäftigt sich mit dem Thema „Luft“ in Beziehung zum Wald. Dieses Thema greift auch der Verein „Abenteur Lernen“ auf und lädt an seinem Aktionsstand Groß und Klein zum Experimentieren ein. 

Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, die ein Ausstellungsmodul zum Thema „Wälder global“ finanziert hat, stellt mit ihrem Programm „Soko Wald“ verschiedene Waldprodukte und deren Herkunftsländer vor. Das Museum Koenig lädt an seinem Aktionsstand in die „Taxonomie-Werkstatt“ zum Bestimmen von Tieren ein. Zahlreiche Insektenpräparate, die im Haus der Natur zu sehen sein werden, sind Dauerleihgaben des Museums. An einem Glücksrad der Stadt Bonn können die Besucherinnen und Besucher ihr Wissen zu den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen testen. Der Förderverein des Hauses der Natur verteilt Wildblumenmischungen, und auch das Regionalforstamt Rhein-Sieg-Erft ist mit einem Infostand vor Ort.   

Zwischen 13 und 18 Uhr findet an der Waldau außerdem der Naturdetektivetag des Bundesamtes für Naturschutz, des Regionalforstamtes und des Bonner General-Anzeigers statt. Junge Entdeckerinnen und Entdecker können an vielen Forscher-Stationen entlang des Weges der Artenvielfalt Waldgeräusche erraten, Zapfen werfen, Jahresringe zählen und vieles mehr.

 

Anreise mit dem Bus

Aus Klimaschutzgründen und aufgrund der geringen Anzahl an Parkplätzen an der Waldau, bietet sich die Anreise mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln an. Die Buslinie 602 fährt ab Hauptbahnhof direkt bis zur Waldau.

 

Umbau und Neuausrichtung seit 2017

Seit Anfang 2017 ist das Haus der Natur umfangreich modernisiert und erweitert worden. Für die Barrierefreiheit wurde ein Aufzug eingebaut und die bislang fehlenden sanitären Anlagen wurden ergänzt. Gemeinsam mit zahlreichen Partnern wurde das umweltpädagogische Programm sowie die Dauerausstellung neu konzipiert. Beides greift eng ineinander, häufig ist die Dauerausstellung Ausgangspunkt für das Outdoor-Programm im Wald. Das Haus der Natur verfügt heute außerdem über einen großen Multifunktionsraum sowie einen kleineren Seminarraum. Beide können für Veranstaltungen zu den Themen Bildung für nachhaltige Entwicklung, Naturschutz oder Nachhaltigkeit gebucht werden. Ziel ist es, das Haus als regionale Plattform für Aktive im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung zu etablieren.

 

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Einladung zum Bonn-Potsdam-Diskurs: "Die Treuhandanstalt"

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Nichts vor in den Sommerferien? RAN! bietet 3 Wochen lang buntes Programm

Im ökumenischen Jugendtreff RAN! können Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 14 Jahren mit viel Spaß und Action in die Sommerferien starten. In den ersten drei Ferienwochen bietet das RAN! von montags bis freitags von 8.30 bis 16.30 Uhr attraktive Programme an.

 

Den Beginn macht die Waldwoche. Die Wildnis mit allen Sinnen erleben, das Leben der Bäume verstehen, basteln mit Naturmaterialien und als Highlight ein Besuch im Kletterpark in Hennef stehen hier u. a. auf dem Programm.

 

Comic-Fans dürfen auf die zweite Ferienwoche gespannt sein. Mit Asterix und Obelix ein gallisches Dorf entdecken: Musik, Mystik, der Nachbau gallischer Häuser, gallische Kraft- und Geschicklichkeitsspiele, Zaubertrank und ein gallischer Festschmaus mit allem, was dazu gehört am Ende der Woche u. v. m. erwartet die Kids. Dabei betreut der Geschichtspädagoge Kai-Ingo Weule den geschichtlichen Part dieser Woche.

 

„Spielen was das Zeug hält“ ist das Motto der dritten Ferienwoche: Geländespiele, Gesellschaftsspiele, Slackline, Möllky, Billard, Wettspiele… Zudem sind ein Besuch des Deutschen Museums mit einem Workshop „Lego Piloten“ für angehende Flugzeugingenieurinnen und Flugzeugingenieure sowie ein Ausflug ins Riesen-Labyrinth in der Rheinaue geplant.

 

Hier die detaillierten Ferien-Programme, Informationen zu den Kosten und Anmeldeformulare zum Download:

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Feste Fahradpumpe am CvO installiert

Am Carl-von Ossietzky-Gymnasium ist jetzt eine Fahrradpumpe installiert worden, die der Förderverein gesponsert hat. Das städtische Gebäudemanagement hat die Pumpe eingebaut.

 

Das Stadtplanungsamt plant die Nutzung festinstallierter Fahrradpumpen an den Mobilstationen in der Innenstadt. "Die Erfahrungen mit dieser Pumpe werden wir sammeln und nach sechs Monaten schauen, wie sie sich bewährt hat. Dann kann auch entschieden werden, ob noch weitere Pumpen dieser Art an Schulen und woanders im Stadtgebiet integriert werden", erklärte Marlies Koch vom Fahrradteam vor Ort. Schulleiterin Marie Krahé-Feller hatte sich im Arbeitskreis Schule an Koch gewandt, mit dem Anliegen die Pumpe einbauen zu lassen. Die Kosten über 650 Euro hat der Förderverein übernommen.

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Offene Gartenpforte in Röttgen mit viel Grün, einer Seidenproduktion von A bis Z und Kunst

Seit vielen Jahren macht das Ehepaar Stiemerling-Wickert ausRöttgen bei der Aktion „Offene Gartenpforte“ mit. Neben ihrem grünen Refugium, das sie sich mit ihrem Garten geschaffen haben, gibt es bei ihnen noch sehr viel mehr zu entdecken.

 

Gartenliebhaber, Natur- und Kunstfreunde können sich

 

 

Samstag und Sonntag, 

15. und 16. Juni

jeweils von 11-17 Uhr

im Garten und im Atelier der Familie Stiemerling-Wickert,

 Herzogsfreudenweg 14 in Röttgen

umsehen.

 

Am Samstag, 15. Juni, wird zudem Frau Janina Ebbert aus Wachtberg dabei sein. Sie wird den Besuchern zeigen, wie man den -nicht nur in der Modewelt begehrten- Seidenfaden vom Kokon der Seidenraupen abgehaspelt und darüber hinaus einiges zur Weiterverarbeitung erzählen. In ihrer Freizeit widmet sich Frau Ebbert der Gewinnung und dem Verweben von ganz unterschiedlichen Materialien. Selbst Hunde- und Katzenhaare hat sie schon verwebt.

 

Rolf Stiemerling wird seine aktuelle Seidenraupenzucht vorstellen. Schon mehrfach hat der Biologe im heimischen „Wohnzimmer“ Seidenraupen gezüchtet und den Entwicklungskreislauf der Tiere verfolgt und in Wort und Bild dokumentiert.

 

DA Frau Ebbert nur am Samstag vor Ort sein wird, haben Besucher nur an diesem Tag die Gelegenheit den gesamten Prozess der Seidenproduktion von der Seidenfadengewinnung über die Verarbeitung bis hin zum fertigen Produkt mitzuerleben. 

 

Wie üblich öffnet Künstlerin Käthe Wickert an diesem Wochenende zusätzlich ihr Atelier „Ton und Farbe“. Skulpturen, Bilder und Collagen unterschiedlichster Machart wird es hier zu sehen und zu bewundern geben.

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Tag der offenen Tore bei der freiwilligen Feuerwehr Röttgen

Faszination Feuerwehr live und virtuell erleben

Trotz der Hitze nutzten viele Besucher am Sonntag die Gelegenheit beim Tag der offenen Tore den Einsatzkräften der freiwilligen Feuerwehr Röttgen über die Schulter schauen. Einen Tag lang zeigten die Feuerwehrleute, was sie in Notfällen zu leisten vermögen, informierten die Besucher über ihre Aufgaben und gaben Tipps zum richtigen Verhalten bei Bränden sowie in Unfallsituationen.

 

Viel Action erlebten die Zuschauer bei den über den Tag verteilten praktischen Demonstrationen der Feuerwehrleute. Highlight der Schaueinlagen war das Freischneiden eines im Auto eingeklemmten Unfallopfers. Die Vorgehensweise der Feuerwehrleute und insbesondere die hierbei zum Einsatz kommenden schweren Geräte wie die hydraulische Rettungsschere und der Hydraulische Spreizer, mit denen die Karosserie mühelos aufgehebelt und zerlegt werden kann, faszinierten kleine und große Zuschauer gleichermaßen.

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Frühlingskonzert des Kammerorchester Röttgen

Das Kammerorchesters Röttgen gibt am

Sonntag, 2.6.2019

in der Thomaskirche, Herzogsfreudenweg 44 

um 18 Uhr

sein jährliches Frühlingskonzert.

 

Das Programm des KOR-Frühlingskonzertes wartet in diesem Jahr zuerst mit dem Divertimento Nr. 137 für Streicher von Mozart (Nr. 2 der sogenannten Salzburger Sinfonien) auf. Danach wird Javier Huerta Gimeno (geb. 1990 in Valencia) als Solist das Cellokonzert D-Dur von Haydn spielen. Den Abschluss macht die 5. Sinfonie von Schubert.

 

Die Leitung des Konzerts liegt wieder bei Yoorina Bae. Beide, Dirigentin und Solist, sind Studierende an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

 

Der Eintritt ist - wie alle Jahre - frei.

 

Das Orchester möchte jung bleiben und sucht Verstärkung in den Geigen und Bratschen sowie einen Kontrabassisten. Auch Bläser (außer Flöten) können wir je nach Programm brauchen.  Interessierte Musiker haben am 2. Juni eine gute Gelegenheit für eine erste "Hörprobe" und persönliche Kontaktaufnahme zum KOR. Die Proben des Orchesters finden montags von 20-22 Uhr im Gemeindehaus der Thomaskirche, Herzogsfreudenweg 44 in Bonn-Röttgen statt - auch hier dürfen interessierte Musiker gern vorbeischauen und sich informieren.

 

Am 17.6. beginnen die Proben fürs nächste Konzert: Gemeinsam mit der Kantorei der Kottenforstgemeinde führen wir das Requiem von Gabriel Fauré auf (Leitung: Anke Lehmann), als reines Orchesterwerk kommt darüberhinaus die Sinfonie h-Moll ("Unvollendete") von Franz Schubert zur Aufführung (Leitung: Yoorina Bae).

 

Anfragen an den Orchestervorstand über info@kammerorchesterroettgen.de bzw. über www.kammerorchester-roettgen.de oder sprechen Sie die Orchesterleitung beim Konzert am 2. Juni einfach an!

 

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Zweite Chance für den Jungennachmittag im RAN!

Nachdem der Jungennachmittag im Mai aufgrund mangelnder Anmeldungen nicht stattfinden konnte, gibt es nun eine zweite Chance für alle Jungen ab neun Jahren:

Am 8. Juni 2019 öffnet der ökumenische Jugendtreff RAN! seine Tür und lädt von 14 bis 19 Uhr zu einem Jungennachmittag ein.

 

Geplant sind typische "Männer-beschäftigungen": Ein Fußballturnier,  gemeinsames Pizza backen und essen, zocken bei Spielen wie Risiko und FIFA. Mit "großem Kino" und einem Film klingt der Jungennachmittag aus.

 

Anmeldungen werden bis zum 7. Juni telefonisch (0177-15 80 496) und während der Öffnungszeiten Di., Do., Fr. 15.00 bis 19.00 Uhr im RAN! und per Mail unter

ran-treff@web.de entgegengenommen.

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Evangelische Kirchengemeinde Am Kottenforst bietet Reise nach Israel und Palästina an

12 Tage Besichtigungen und Begegnungen im Heiligen Land sind geplant

vom 08.03. bis 19.3.2020.

 

Anmeldungen sind möglich bis 31. August 2019.

 

Die Planungen für die Reise nach Israel und Palästina im nächsten Frühjahr haben Pfarrer Bedarf und Ute Honecker übernommen.

 

Jerusalem, Bethlehem, Nazareth, Jericho, das Mittelmeer, das Tote Meer und vieles mehr gilt es zu entdecken. Aber eine Reise ins „Heilige Land“ kann nicht nur eine Besichtigungsreise sein. Die Reisegruppe wird versuchen, sich mit Begegnungen auf beiden Seiten dem Problem dieses so umstrittenen Fleckchens Erde zu nähern und auch 2 Projekte besuchen, die auf Versöhnung hinarbeiten. Neben dem Besuch eines deutschsprachigen Gottesdienstes in der ev. Erlöserkirche wird die Gruppe auch einen Shabbatgottesdienst besuchen.

 

Mehrere Nächte werden wir untergebracht sein im Gästehaus der christlichen Schule (mit

deutschem internationalen Abiturzweig) Talitha Kumi in der Nähe von Bethlehem.

 

Wenn Sie interessiert sind, rufen Sie Ute Honecker an unter Tel. 0228 251311!

 

Das ausführliche Programm sowie Informationen zu Kosten und weiteren Formalitäten sowie das Anmeldeformular finden Sie hier zum Download:

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Neue Mitspieler im Kammerorchester Röttgen gesucht

 

(von Annette Zipfel aus Röttgen / Ückesdorf)

 

Das Kammerorchester Röttgen möchte jung bleiben und sucht Verstärkung in den Geigen und Bratschen sowie einen Kontrabassisten. Auch Bläser (außer Flöten) werden je nach Programm gebraucht. Die Proben finden montags von 20-22 Uhr im Gemeindehaus der Thomaskirche, Herzogsfreudenweg 44 in Bonn-Röttgen statt.
Am 17.6. beginnen die Proben fürs nächste Konzert: Gemeinsam mit den Röttgener und Witterschlicker Kantoreien führen wir das Requiem von Gabriel Fauré auf (Leitung: Anke Lehmann), als reines Orchesterwerk kommt die Sinfonie h-moll ("Unvollendete") von Franz Schubert zur Aufführung (Leitung: Yoorina Bae).
Anfragen an den Orchestervorstand über info@kammerorchester-roettgen.de - oder sprechen Sie uns beim nächsten Konzert am 2. Juni einfach an!
Weitere Informationen: www.kammerorchester-roettgen.de
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Mädelsnachmittag im RAN!

Was den Jungs recht ist, ist den Mädchen billig. Deshalb findet am 25. 5.2019 ein reiner Mädelsnachmittag von 14 bis 19 Uhr im ökumenischen Jugendtreff RAN! (Im Schmalzacker 49, Ückesdorf) statt.

 

Mädchen ab 9 Jahren sind eingeladen, es sich im RAN! gut gehen zu lassen und Spaß zu haben. Masken, Wellness,Schminktipps, leckeren Snacks, ein Mädchenfilm und vieles mehr sind geplant.

Anmeldungen sind bis zum 24.5. Dienstag, Donnerstag und Freitag von 15 bis 19 Uhr im RAN! möglich oder

telefonisch unter: 0177/15 80 496 oder

per Mail unter: ran-treff@web.de

 

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Aktion "Offene Gartenpforte" im Mai gestartet

Bei der Aktion „Offene Gartenpforte 2019“ können Gartenfreunde im Rheinland wieder zahlreiche verborgene Oasen entdecken: An jeweils einem Wochenende im Mai, Juni, Juli und September laden insgesamt 156 Gartenbesitzer zu sich ein - 27 davon in Bonn, 43 im Rhein-Sieg-Kreis, 18 im Rhein-Erft-Kreis und 68 weitere in der Region.

 

 

 

156 Gärten der Region öffnen an vier Wochenenden des Jahres ihre Pforten

Insgesamt nehmen dieses Jahr 156 Gartenbesitzer im südlichen Rheinland an der Aktion Offene Gartenpforte teil. An vier Wochenenden öffnen jeweils einige davon ihre Pforten für Besucher: 18./19. Mai, 15./16. Juni, 20./21. Juli und 14./15. September 2019 sind "Zaungäste" willkommen. Der Eintritt in die Gärten ist kostenlos. 

 

In der 13. Auflage der Broschüre zur Aktion sind zu allen Gärten kurze Beschreibungen sowie die dazugehörigen Adressen und Öffnungszeiten veröffentlicht.  

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Nur für Jungs - ein Nachmittag im RAN!

Der ökumenische Jugendtreff RAN! bietet am 18. Mai einen Nachmittag nur für Jungs an.

Von 14 bis 19 Uhr dürfen Jungen ab 9 Jahren nach Herzenslust "Männerbeschäftigungen" nachgehen.

Die Organisatoren haben dazu unter anderem ein Fußballturnier geplant. Anschließend geht´s in die Küche zum gemeinsamen Pizza backen. Nach der Stärkung darf weiter gespielt werden, geplant sind Risiko und FIFA. Mit "großem Kino" und einem Film klingt der Jungennachmittag aus.

Anmeldungen werden bis zum 17. Mai telefonisch (0177-15 80 496) und während der Öffnungszeiten Di., Do., Fr. 15.00 bis 19.00 Uhr im RAN! und per Mail unter ran-treff@web.de entgegengenommen.

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Ab Schuljahr 2020/21 gelten neue Kriterien für OGS-Aufnahmen

 

Der Rat hat neue Kriterien für die Aufnahme von Kindern in die Offene Ganztagsschule in Bonn beschlossen, die ab dem Schuljahr 2020/21 als verbindliche Grundlage gelten. Die Wohnortnähe ist jetzt Grundvoraussetzung für die Aufnahme eines Kindes in das Angebot außerhalb des Unterrichts.

 

 

 

Zukünftig müssen in den Aufnahmeverfahren zwei Gruppen gebildet werden für wohnortnahe und wohnortferne Kinder, die dann nacheinander „abgearbeitet“ werden. Das hat zur Folge, dass an allen Standorten wohnortferne Kinder grundsätzlich nur noch dann einen OGS-Platz erhalten können, wenn nach der Berücksichtigung aller Platzwünsche der wohnortnahen Kinder noch OGS-Plätze zur Verfügung stehen.

Von dieser Regelung ausgenommen sind wohnortferne Kinder, die aktuell bereits ein Geschwisterkind in den Klassen 1 bis 3 an der jeweiligen Schule haben: Sie sind wohnortnahen Kindern bei der Aufnahme in die OGS gleichgestellt.

 

 

 

Die neuen OGS-Aufnahmekriterien

Laut Beschluss gelten folgende Kriterien, die – angepasst an die Gegebenheiten vor Ort – unterschiedlich vom OGS-Rat gewichtet werden können:

  • Kinder, für die die Schule laut Anmeldeschein die wohnortnächste Schule ist, sind vorrangig in das außerunterrichtliche Angebot aufzunehmen.
  • OGS-Plätze sind Tagesplätze, deshalb sind Kinder von Berufstätigen vorrangig zu berücksichtigen. Das gilt auch bei Ausbildung, Berufsvorbereitung und wenn der OGS-Platz nachweislich die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit ermöglicht.
  • Außerdem werden soziale Aspekte und
  • pädagogische Aspekte gewichtet.

Bei gleicher Rangfolge können zusätzlich folgende Kriterien herangezogen werden:

  • Wartelistenplatz
  • Gruppenstruktur
  • Geschwisterkinder

 

 

 

Verfahrensregeln

  • Die Aufnahmekriterien werden im OGS-Rat festgelegt und gewichtet und dort jährlich überprüft und gegebenenfalls angepasst.
  • Die Entscheidung über die Aufnahme erfolgt in einem transparenten Verfahren, das durch den OGS-Rat festgelegt wird.
  • Der OGS-Träger legt einen Stichtag für die Abgabe der Anmeldung und der erforderlichen Dokumente fest und stellt bei persönlicher Abgabe auf Wunsch eine Empfangsbestätigung aus.
  • Kinder, die bei der Aufnahme nicht berücksichtigt werden konnten, werden auf einer Warteliste geführt.
  • Sie bleiben bis zur Aufnahme auf der Warteliste oder bis die Eltern der Einrichtung mitteilen, dass kein Interesse mehr an einem OGS-Platz besteht.

 

 

 

Wie es zur Neuregelung kam

Im Herbst 2017 hatte der Rat die Verwaltung beauftragt, aktualisierte OGS-Aufnahmekriterien zu ent­wickeln. Die Verwaltung hat gemeinsam mit Elternvertreterinnen und -vertretern, Schulen und OGS-Trägern eine Arbeitsgruppe gebildet. Gemeinsam wurden die bisherigen Kriterien in der Gruppe weiterentwickelt und zum Schuljahr 2018/19 erstmal erprobt. Anhand der gesammelten Erfahrungen wurden die Maßnahmen überarbeitet.

Angesichts der Beschwerden vieler Eltern, die an ihrer wohnsitznahen Grundschule keinen OGS-Platz für ihr Kind bekommen konnten, weil eine hohe Zahl wohnsitzferner Kinder in die OGS aufgenommen worden sind, war es politischer Wunsch, dem Kriterium der „Wohnortnähe“ bei Aufnahme in die OGS einen vorrangigen Stellenwert zukommen zu lassen.      

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

      

 

 

 

   

 

 

 

 

 

 

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Giftköder auf beliebter Hunderoute in Röttgen

Warnung an alle Hundebesitzer: Rund um den Röttgener See, in

der Villiper Alle und rund ums GIZ liegen Giftköder aus. Bitte lassen Sie Ihre

Hunde beim Gassi gehen angeleint oder halten sie aufmerksam im Blick. Ein

junger Berner Sennenhund ist bereits an einem dieser Giftköder verstorben, auch

der aufgesuchte Tierarzt konnte hier nichts mehr tun.

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Haus der Natur: Umbau abgeschlossen - Eröffnung im Juni

 Mit einer Einweihungsfeier am Sonntag, 30. Juni 2019, wird das umgebaute Haus der Natur an der Waldau wiedereröffnet. Das beliebte Ausflugsziel hat sich in den vergangenen Monaten in eine moderne Umweltbildungseinrichtung verwandelt und wird künftig als Plattform für Bildung für nachhaltige Entwicklung dienen. Seit März sind die Bauarbeiten abgeschlossen, jetzt laufen die letzten Schritte zur Realisierung der Dauerausstellung und des Jahresprogramms. 

 

Passend zum umliegenden Stadtwald präsentiert sich das Haus der Natur nach dem Umbau mit einer Holzfassade. Durch die Verschalung des alten Fachwerks wurde die energetische und bauphysikalische Situation des Gebäudes verbessert. Außerdem konnten jetzt schon die ersten Bewohner des Hauses einziehen: Unter dem Holz der neuen Fassade wurde ein circa ein Quadratmeter großes Fledermausquartier integriert. Rund um das Haus wurden außerdem zahlreiche Nistkästen für Vögel, Säuger und Insekten angebracht. 

 

Das alte Fachwerk ist im Inneren an mehreren Stellen sichtbar geblieben und sorgt so für besonderen Charme. Zum Beispiel in dem rund 36 Quadratmeter großen Seminarraum im Erdgeschoss, der von bis zu 20 Personen genutzt werden kann. Das Herzstück des sanierten Gebäudes ist der 120 Quadratmeter große Multifunktionsraum im Obergeschoss, der Platz für 50 Personen bietet. Die Fenster zum Wald sorgen hier für einen besonders schönen Lichteinfall. Der Parkettfußboden besteht aus Eiche, eine Baumart, die auch im Kottenforst häufig vorkommt. Durch den neu eingebauten Aufzug sind die Räumlichkeiten im Obergeschoss nun auch barrierefrei zu erreichen. 

 

Fertig ist auch der Entwurf für die circa 100 Quadratmeter große Dauerausstellung zum Thema Großstadtwald. Die verschiedenen Module werden derzeit produziert und bis zur Eröffnung installiert. Im Wechselausstellungsraum sollen sich Kunstausstellungen lokaler Künstler und Künstler mit Naturbezug rund um die Themen Wald und Natur abwechseln.

 

Das pädagogische Programm startet zunächst mit drei ausgearbeiteten Waldführungen für Kinder und Jugendliche. Im Mittelpunkt steht das sinnliche Erleben des Waldes und die Auseinandersetzung mit komplexen Themen, wie zum Beispiel dem Klimawandel und seinen Folgen. Personelle Unterstützung bekommt das Team vom Haus der Natur dabei durch den Landesbetrieb Wald und Holz und qualifizierte freiberufliche Mitarbeiter. Zur großen Eröffnungsfeier im Juni wird auch das Halbjahresprogramm mit allen Führungen, Vorträgen und Aktionen bis Ende des Jahres vorliegen.

Die Gesamtkosten für die Neugestaltung des Hauses der Natur betragen voraussichtlich 1,8 Millionen Euro. Die zusätzlichen Kosten von 400.000 Euro im Vergleich zu den anfangs prognostizierten 1,4 Millionen Euro sind auf die hohe Auslastung der Bau- und Handwerksunternehmen und die somit hohen Angebotspreise zurückzuführen. Hinzu kamen Mängel an der Statik und den Entwässerungsleitungen, die bei der Entkernung des Gebäudes erkennbar wurden. Der Umbau der Trafostation sowie die Netzwerkanbindung waren in der ursprünglichen Kalkulation noch nicht enthalten.

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Wildschwein-Nachwuchs auf der Waldau

 

Die ersten Frischlinge im städtischen Wildgatter auf dem Venusberg sind da! Der gestreifte Wildschwein-Nachwuchs kam vermutlich in der vergangenen Woche zur Welt. 20 ganz kleine Frischlinge zählten die Mitarbeiter der Stadtförsterei fürs Erste. Sie hoffen auf bis zu 40 Neuankömmlinge innerhalb der nächsten Tage.

 

Es braucht noch etwas Glück, den Wildschwein-Nachwuchs im Wildgatter beobachten zu können. Denn in den ersten beiden Lebenswochen liegen die Kleinen meist im sicheren Kessel - dem Nest der Wildschweine. Immer häufiger beobachtet das Team der Stadtförsterei die Frischlinge aber beim Erkunden ihrer Umgebung. Bei schönem Wetter werden sich die Frischlinge bestimmt am Wochenende auf sonnigen Plätzen zeigen.

 

Derzeit befinden sich in Gehege und Nebengehege außer den neugeborenen Frischlingen elf Bachen, zwei Keiler, elf sogenannte "Überläufer", also etwa einjährige Tiere ohne Nachwuchs, und einige ältere Frischlinge, die im vergangenen Herbst zur Welt gekommen sind.

 

Die Bachen werfen meist Ende März. Oft folgt später im Jahr nochmals Nachwuchs, weil die Wildschweine im Gatter günstige Äsungs- und Lebensraumverhältnisse vorfinden. Bei ungünstiger Witterung und einseitiger oder mangelnder Nahrung "frischen" die Wildsauen in der Regel nur im Winter.

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Kreativ sein im RAN! - noch Plätze im Osterferienprogramm frei

In der ersten Woche der Osterferien bietet der ökumenische Jugendtreff RAN! ein Ferienprogramm für Kids und Jugendliche an. Vom 15. bis zum 18. April 2019 in der Zeit von 8.30 bis 16.30 Uhr dreht sich bei einem Kreativprogramm alles ums Osterfest und die Osterdekoration.

 

Damit der Osterhase weiß, wo er die Eier ablegen kann, für die er kein Versteck findet, werden Osternester aus Gipsbinden gebastelt und anschließend beliebig verzieret. Außerdem werden Eier mit unterschiedlichen Techniken gefärbt und dekoriert, Teelichter mit Gras und Filz individuell gestaltet, Osterkarten für die Familie und Freunde mit Stempeln, Embossing und  Aquarell-Buntstiften gebastelt, Plätzchen gebacken und vieles mehr. Währenddessen erfahren die Kids noch einiges über die Osterbräuche hier und überall auf der Welt. Und wie immer kommt auch das gemeinsame Spielen im RAN! nicht zu kurz.

 

Das komplette Programm und auch das Anmeldeformular findet Ihr hier zum Download.

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Erweiterung und Sanierung der Schlossbachschule beginnt

Das Städtische Gebäudemanagement Bonn beginnt Ende März 2019 mit der Erweiterung

und Sanierung der Schlossbachschule in Röttgen. Die dreizügige Grundschule (Baujahr 1962) besteht aus fünf Gebäudeteilen mit einer angrenzenden Turnhalle. Außerdem sind in einem provisorischen Containerbau vier zusätzliche Klassenräume untergebracht.

 

Vier der Bestandsgebäude, die über insgesamt 13 multifunktional nutzbare Klassenräume verfügen, werden umgebaut und energetisch sowie brandschutztechnisch saniert: Die Dächer werden erneuert, die Fassaden gedämmt und die Fenster ausgetauscht.

Darüber hinaus werden abgehängte Akustikdecken sowie neue Brandschutztüren eingebaut und die Sonnenschutzelemente erneuert. Weiterhin werden die überdachten Verbindungsgänge aus energetischen Gründen geschlossen, der gesamte Verwaltungsbereich umgebaut und die Turnhalle mit dem angeschlossenen Umkleidetrakt saniert.

 

Erweiterungsneubau

Für einen eingeschossigen Gebäudeteil ist nach eingehender Prüfung eine Sanierung nicht mehr wirtschaftlich. Dieser soll daher abgerissen werden. Um die durch das Raumprogramm vorgegebenen 21 multifunktionalen Klassenräume zu schaffen, wird ein Neubau als Ersatz für den abzureißenden Gebäudeteil und den vorhandenen Containerbau realisiert. In diesem Erweiterungsneubau (entspricht der Qualität eines KfW Effizienzhauses 55 mit Pas­sivhauskomponenten) werden der Schule acht Klassenräume, Sanitäranlagen sowie Nebenräume zur Verfügung stehen.

 

Im Zuge des Erweiterungsneubaus und der Sanierung der Bestandsgebäude werden als temporärer Ersatz für die zu bearbeitenden Bereiche Containerklassen errichtet.

 

Barrierefreiheit

Die Planung erfolgte in Abstimmung mit der Behinderten-Gemeinschaft Bonn. Sämtliche Zugänge im Erweiterungsneubau werden barrierefrei ausgeführt, die Einrichtung erhält eine behindertengerechte Toilette. Die Barrierefreiheit des Ober­geschosses wird durch einen Aufzug gewährleistet. Im Bestand wird die Barrierefreiheit weitestgehend verbessert, indem der Erweiterungsneubau barrierefrei an zwei vorhandene Gebäudeteile angebunden und mit einem Aufzug versehen wird. Die Höhendifferenzen werden über barrierefreie Verbindungsgänge überwunden.

 

Der Neubau wird grundsätzlich statisch für die Nachrüstung einer Photovoltaikanlage vorgerüstet, und der Einbau von Nisthilfen wird bei der Planung der Fassade berücksichtigt.

 

Die Gesamtkosten des Projekts betragen rund 10,74 Millionen Euro. Die Planung hatte die Bezirksvertretung Bonn am 27. Juni 2018 beschlossen.

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Forstwirt demonstriert Holzernte mit Rückepferden

Wie die Holzernte mit Rückepferden funktioniert, können interessierte Bürgerinnen und Bürger am Montag, 25. März 2019, im Stadtwald am Brüser Berg erfahren. Im Auftrag der Stadtförsterei wird Forstwirt Elmar Stertenbrink mit seinem Team und seinen zwei Pferden von 13 bis 16 Uhr am Abenteuerweg im Einsatz sein. Der Termin findet nur statt, wenn keine Sturmwarnung ausgesprochen wird.

 

Am Brüser Berg und in Holzlar soll dieses Jahr exemplarisch die Holzernte mit Rückepferden

getestet werden. Die eigentliche Maßnahme musste auf den Herbst verschoben werden, weil der beauftragte Forstwirt aktuell keine Kapazitäten frei hat. 200 Festmeter sollen dann in Holzlar im Bereich der Giersbergstraße geschlagen werden, 100 Festmeter am Brüser Berg. Ziel der Aktion ist es, in ausgewählten Waldbeständen zu prüfen, wie praktikabel das Verfahren mit Pferden im Vergleich zum herkömmlichen Maschineneinsatz bei der Holzernte ist.

 

Bei der Holzernte im Stadtwald wird grundsätzlich nach den strengen Regeln des Naturland-Verbandes gearbeitet. Der wertvolle Rohstoff Holz wird somit unter nachhaltigen Bedingungen in Bonn gewonnen. Gleichzeitig werden durch die Durchforstung Platz und Lichtfenster für nachwachsende Bäume geschafften. Das Holz aus dem Bonner Stadtwald trägt das FSC-Siegel. Noch bis Ende Mai läuft derzeit die Holzernte in Bad Godesberg. Dort werden in diesem Jahr 1200 Festmeter geschlagen und vermarktet.

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Prinz Simon I. und Prinzessin Lilli II. öffentlich und ganz privat

Acht Kinder-Tollitäten gibt es in dieser Karnevalssession im Bonner Raum. Aber nur eines verfügt über ein eigenes Schloss: Das Röttgener  Kinderprinzenpaar Prinz Simon I. (Simon Butscheid, 9 Jahre) und Prinzessin Lilli II. (Lilli Bauch, 9 Jahre). Zwar handelt es sich dabei nur um einen Nachbau des einst von Kurfürst Clemens August (1700 – 1761) hier errichteten Schlosses Herzogsfreude –aber immerhin.

 

Nach der offiziellen Proklamation des amtierenden Prinzenpaares im November 2018 zeigen sie sich gern auf dem Balkon ihres Palastes dem närrischen Volk.

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Großer Karnevals-Run auf´s RAN!

„Wahnsinn, wir haben 63 Kinder hier“, freut sich die Leiterin des ökumenischen Jugendtreffs RAN!, Vera Goßmann. So viele wie nie zuvor. Allerdings war es für die vier Betreuer an diesem Nachmittag ein bisschen wie Flöhe hüten. Im ganzen Raum hüpften Pänz im Alter von vier bis 14 Jahren zu altbekannten und neuen Karnevalshits auf und ab und hin und her. Laute Musik, Discobeleuchtung, alkoholfreie Cocktails, Fingerfood (alles selbstgemacht und mitgebracht)  bis zum Abwinken, Süßes, Salziges vermengt mit jeder Menge Spaß – das waren die Zutaten für eine gelungene Weiberfastnachts-Party.

 

„Ich find einfach alles toll“, schwärmt Milana (8 Jahre), die zum allerersten Mal mit ins RAN! gekommen ist. Auch Ihre Freundin Maike (8 Jahre), die öfter mal ins RAN! kommt, hat „total Spaß“. Neben wildem Abtanzen sind hier sogar Spieleklassiker wie „Die Reise nach Jerusalem“ und Stopptanz total angesagt.

 

Vornehmlich fallen aber die außergewöhnlichen Kostüme der Kinder auf, aus denen viel Fantasie und Eigeninitiative sprechen. Neben Vampiren in schwarzen Umhängen und kreideweißen Gesichtern mit roten Blutstropfen am Mundwinkel, tummeln sich süße Früchtchen, Waldelfen, Astronauten, Zauberer, das Rotkäppchen, Hexen und Einhörner, buntes Federvieh, Superschurken, Burgfräuleins und –aus Sicherheitsgründen- nicht-feuerspeiende Drachen.

 

Kein Wunder, dass die Kostümprämierung eine harte Nuss für die Jury war. Immer wieder streckten die vier Betreuer beratend die Köpfe zusammen und konnten nur schwer drei Preisträger ausmachen. In die Bewertung flossen ein die Ausführung des Kostüms, die geschminkten Gesichter und die Eigenleistung bei der Kostümherstellung. Den ersten Preis gewann letztendlich die Erdbeere, zweiter wurde ein Astronaut, mit selbstgebasteltem Sauerstoffgerät auf dem Rücken und dritter wurde ein farbenfroher Papagei.

 

Mit Alaaf und viel Halligalli ging´s bis in die frühen Abendstunden. Aber dann war Schluss, denn irgendwann müssen auch Flöhe mal zur Ruhe kommen.

 

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Röttgener Fastelovens-Party wird zur ultimativen Herausforderung der Jecken im Saal

Anders als in den Jahren zuvor organisierte der Festausschuss Röttgen Ückesdorf e.V. in Kooperation mit der Prinzengarde Weiß-Rot

Röttgen an Weiberfastnacht ein abgespecktes Karnevalsprogramm. Auswärtige Live-Bands, Redner und Tanzgruppen wurden rigoros gestrichen. Aber weniger ist bekanntlich ja oft mehr. So wurde das Programm ausschließlich von ortseigenen Karnevalisten bestritten. Warum auch in die Ferne schweifen, wenn das Gute doch so nahe liegt?

 

Für die Musik war DJ Philipp zuständig, der schon bei vielen anderen Events ein feines Händchen für die richtige Musik gezeigt hat. Darüber hinaus begeisterten die Tanzgruppen der Prinzengarde Weiß-Rot Röttgen mit ihren Choreografien und nicht zuletzt auch mit ihren schmucken Uniformen und jecken Kostümen.

 

Die jüngsten Tänzerinnen und Tänzer der Garde beeindruckten mit viel Schwung und Geschmeidigkeit. Stilvoll, präzise und flott präsentierte Prinz Simon I. den unter jungen Leuten hippen Zahnseide-Tanz – das gegenläufige Schwingen von Hüfte und Armen. Sportlich auch seine Liegestütz-Einlagen. Nicht minder gelenkig seine Partnerin Prinzessin Lili II. Für sie waren Handstand und Spagat ein Kinderspiel.

 

Gesetzter ging es bei den Hofdamen des Prinzenpaares zu. Mit dem Frauenballett „Knöddelsföß“ hielt ein Hauch von Eleganz und Nonchalance Einzug in die Röttgener Turnhalle. Stilecht in langen, pompösen Kleidern sowie mit weißen Perücken und beleuchteter Hochsteckfrisur führten sie ihre Tänze vor. Beim Menuett wippten die Stoffmassen gesittet mit den Fötchen der Damen hin und her.

 

Mit geballter Power brachte das Männerballett „Bodo und die Ballermänner“ den Saal zum Kochen. Gewohnt athletisch und mit viel Witz tanzten die Männer. Hebefiguren, Spagat und eine ausgefeilte Choreografie ließen Frauenherzen höher schlagen. Dabei zeigten sich die Männer verwandlungsfähig. In rosa Rüschenröckchen mit blinkenden Hütchen auf dem Kopf begannen sie mit dem „Flamingo-Tanz“ und begeisterten zu guter Letzt als Sahnehäubchen in goldenen Glitzerkleidchen.

 

Gewagtes Experiment mit ungewissem Ausgang

Mit dem Besuch zweier Nichtrheinländer drohte jedoch Ungemach. Zu Gast waren Franz- Anton Bind aus der Nähe von Frankfurt a. M., seines Zeichens Mitglied im Elfer-Rat des  Königsteiner Narrenclubs e.V. -die „Königsteiner Pflasterschisser“ genannt- sowie ein Büttenredner und Mitglied der Nürnberger Luftflotte. Beide stellten kurz den Mainzer und den fränkischen Karneval vor.  Kaum zu bremsen war der Nürnberger "Frauenversteher", der einige Passagen aus seiner Büttenrede zum Besten gab. Soweit so gut. Nur mit Mühe konnte Stefan Zimmermann, Vorstandsmitglied im Festausschuss, die Quasselstrippe stoppen, um sich gleich darauf in ein waghalsiges, ja geradezu tollkühnes Experiment mit ungewissem Ausgang zu stürzen: Die Verabschiedung der Gäste mit deren eigenen Schlachtrufen „Aha“ und „Hellau“. Dazu beschwor er zuvor die Toleranz und Weltoffenheit der Rheinländer. Mit dem fränkischen „Aha“ konnten sich die Jecken im Saal gerade noch anfreunden, das dreifache „Hellau“ war da schon schwieriger. Beides konnte nur durch ein abschließendes dreifach donnerndes „Röttgen Alaaf“ hinfort gespült werden.

 

Zwei Dinge konnten an diesem Nachmittag bewiesen werden: Die sprichwörtliche Toleranz und Fremdenfreundlichkeit der Rheinländer existiert tatsächlich, aber auch dem Rheinländer sind natürliche Grenzen auferlegt!

 

Fotos von der Karnevalsparty hier.

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Karneval ist mehr als nur eine große Party

Ein kurzer Bericht vom Freude schenken

Der Spaß an der Freude, das ausgelassene Feiern, sich verkleiden und in eine andere Rolle hineinschlüpfen, singen, tanzen, bützen, mal so richtig auf die Pauke hauen und sich selbst des Lebens freuen -all das gehört zum Karneval. Vergnügen, das dem eigenen Ego dient.

 

Es gibt aber noch eine andere Seite im Karneval: Die leise, uneigennützige. Das soziale Engagement der aktiven Karnevalisten während der fünften Jahreszeit wird in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen, obwohl auch hier viele kleine Dorfvereine einen Beitrag leisten. Stellvertretend für alle, die sich auf karnevalistische Weise im Rahmen ihrer Möglichkeiten für sozial Benachteiligte engagieren, folgen wir der Prinzengarde Weiß-Rot Röttgen an einem Nachmittag zu ihren Auftritten in ein Seniorenheim und in eine Einrichtung für Schwerstpflegebedürftige.

 

Auftritte von Kindern berühren die Senioren besonders

„Wir sind mit unserer Prinzengarde und dem Röttgener Kinderprinzenpaar hier her gekommen, um Ihnen ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern“, beginnt Willi Juchem, 1. Vorsitzender der Prinzengarde Weiß-Rot Röttgen, nach einem kräftigen „Alaaf“ seine Ansprache im Seniorenhaus Maria Einsiedeln am Venusberg.

 

Im Raum sitzen circa vierzig Seniorinnen und Senioren. Viele von ihnen im Rollstuhl, einige haben ihre Rollatoren in Reichweite. Doch schon beim Einmarsch herrscht hier gute Stimmung. Die meisten sind gut drauf, Tragen Papphütchen, Matrosenmützen oder andere jecke Kopfbedeckungen, Hauptsache bunt. Herren in bunt karierten Westen und mit großen farbenfrohen Fliegen um den Hals, Frauen mit knallbunten Federboas.

 

Die kleinsten der Prinzengarde im Alter von 4 bis 9 Jahren sind heute mitgekommen. Die Mädchen in ihren rot-weiß karierten Kleidern, die kleinen roten Hütchen pfiffig auf den Köpfen und die Jungen dazu passend in rot-weiß kariertem Hemd und Lederhose mit Tirolerhut, maschieren gemeinsam ein mit dem Röttgener Kinderprinzenpaar Prinz Simon I. und Prinzessin Lilli II. Sie alle begeistern sofort. Tatsächlich scheint Willi Juchems Ankündigung aufzugehen: Die Menschen klatschen und lächeln. Nur wenige zeigen so gut wie keine Regung. „Das muss nichts heißen“, sagt Seniorenhausleiter Jan Gawol. „Wir haben in unserer Einrichtung auch unterschiedlich demente Menschen. Manchen sieht man die Freude nicht gleich an, aber tief in ihrem Inneren wird etwas in Gang gesetzt. Manchmal summen sie Tage später leise eines der Lieder vor sich hin oder erinnern sich an kleine Details.“

 

Die Tanzfläche für die Kids ist beengt und die Luft im Raum ist mittlerweile stickig, hier und da macht sich leichter Uringeruch bemerkbar.

 

Und die Kinder der Garde? Sie lächeln und tanzen.

 

Die Senioren sind dankbar. Einer von ihnen lässt sich schnell das Mikrofon bringen: „Es war uns eine große Freude, dass ihr zu uns gekommen seid“, sagt er, „Über 30 Jahre lang bin ich in Röttgen im Karnevalszug mitgegangen, heute kann ich das alles nicht mehr, umso so schöner war es, die jungen Tänzerinnen und Tänzer sowie einen überaus geschmeidigen Prinzen mit seiner charmanten Prinzessin erleben zu dürfen.“ Und welch ein Zufall: Das Enkelkind des alten Herren ist in der gleichen Schulklasse wie das Prinzenpaar. Zum Schluss werden noch Orden verliehen an die Heimleitung und die älteste Person im Raum –eine Frau von 94 Jahren. Beim Auszug winken alle nochmal freundlich und das Prinzenpaar drückt noch rasch einige Hände, die ihnen entgegenstreckt werden, bevor es zum nächsten Auftritt geht.

 

Manchmal ist "Freude schenken" nicht so einfach

Für die Kinder anscheinend kein Problem. Ich frage das Kinderprinzenpaar, wie sie den Auftritt empfunden haben. Beide sind zufrieden und sind sich sicher, den alten Menschen eine große Freude bereitet zu haben, auch wenn man es dem ein oder anderen nicht unmittelbar anmerken konnte. „Wenn man genau hinschaut, sieht man, dass die Menschen uns genau beobachten und manchmal kann man auch ein Leuchten in den Augen erkennen“, sagt Simon I. Der Auftritt am Venusberg: problemlos.

 

„In einem anderen Seniorenheim“, erzählt Simon habe ihm eine Seniorin einen „richtig dicken Schmatzer auf die Wange gegeben“ und ihn „eine Ewigkeit gerückt.“ Für Simon eine unangenehme Erfahrung, wie er zugibt. „Ja“, bestätigt seine Mutter Anja Butscheid. „An diesem Abend gab es zu Hause dann doch Gesprächsbedarf.“ Heute sagt Simon schulterzuckend: „Vermutlich hatte die Oma sonst niemanden mehr oder ihre Enkel wohnen vielleicht weit weg, so dass ich in diesem Moment herhalten musste. Es war nicht schön, aber es ist okay.“ Er und auch die anderen Kinder sind sich einig: Sie wollen ihre eigene Freude am Karneval weitergeben.

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Neue Trainingsjacken für die Prinzengarde Weiß-Rot Röttgen

Der kleine Jakob wollte sie selbst beim Schlafen gehen nicht ausziehen –die neue Trainingsjacke für die Gardepänz. Nicht nur die aktiven sind glücklich, auch Willi Juchem, 1. Vorsitzender des Vereins freut sich für die emsigen Tänzerinnen und Tänzer: „Die waren dringend nötig“, sagt er, „und ich bin froh, dass sich mit Philipp Dothée ein Sponsor für die Jacken gefunden

hat.“

 

Und weil, das nicht selbstverständlich ist, ließ es sich die Prinzengarde, samt Kinderprinzenpaar nicht nehmen auf der Eröffnungsfeier von Philipp Dothées Büro Global Finanz in Röttgen aufzutreten. Eine Geste, die für den Finanzberater völlig überraschend kam, über die „ich mich riesig freue“. „Wo besser könnten wir uns bedanken als bei der Eröffnung deiner neuen Geschäftsräume in Röttgen“, sagte Willi Juchem und überreichte dem großzügigen Sponsor ein Gruppenfoto der Garde in den schicken rot weißen Trainingsjacken sowie den Orden der Prinzengarde. Bützchen und Orden gab es natürlich auch noch vom amtierenden Kinderprinzenpaar Simon I. und Lilli II, die beide ebenfalls in der Prinzengarde tanzen.

 

Auch Philipp Dothées Töchter (4 und 8 Jahre alt) tanzen aktiv in der Prinzengarde. Für ihn war es eine Möglichkeit, dem Verein etwas für das große Engagement mit den Kindern und zum Erhalt rheinischen Brauchtums zurück zu geben. „Die leuchtenden Augen der Kinder bei der Jackenübergabe zu sehen, war einfach herrlich“, erzählt er – und auch seine Äugelchen leuchten dabei.

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Röttgener und Ückesdorfer Pänz im Fastelovend-Fieber - super Stimmung bei Karnevalsparty

Die Alfterer Kinderprinzessin Lynn I. bringt Kamelle unters närrische Volk
Die Alfterer Kinderprinzessin Lynn I. bringt Kamelle unters närrische Volk

„Dreimol vun Hätze Kölle Alaaf“! Mit einem kurzen Kölsch-Crash-Kurs für Anfänger startete das Kinderkostümfest am Sonntag im katholischen Pfarrsaal Christi Auferstehung in Röttgen. Stefan Zimmermann vom Festausschuss Röttgen Ückesdorf brachte den Pänz die wichtigsten Worte der kölschen Sprache bei. Neben dem närrischen „Schlachtruf“ Alaaf sei es für kleine und große Jecke essentiell zu wissen, wie man an die Süsse Fracht der aktiven Karnevalisten kommt. Zwei Dinge sind dabei zu beachten: Erstens es muss eine lautstarke Forderung sein und zweitens muss man das Zauberwort kennen – und das heißt: KAMELLE! Das leuchtete ein und war schnell gelernt.

 

Nun hat der Karneval so seine Rituale. Für „Eingeborene“ kein Problem, für Zugezogene oft rätselhaft. So erklärte Zimmermann noch rasch was es mit der permanenten Ordensverleihung im Karneval auf sich hat. „Uns ist es wichtig, auch die Neuzugezogenen ins Brauchtum einzuführen und mitzunehmen“, so Zimmermann. Und dann ging die Choose richtig los.

 

Ein abwechslungsreiches Programm erwartete die zahlreichen Pänz, das zwischendurch genügend Gelegenheit bot, sich bei einer Polonaise oder beim Luftballontanz auszutoben. Astronauten, Polizisten, Einhörner und Katzen, Feen, Prinzessinnen und Ritter, Cowboys und Indianer sowie Spiderman und das stärkste Mädchen der Welt Pippi Langstrumpf tummelten sich friedlich vereint im Pfarrsaal. Für Unterhaltung sorgten Zauberer Markus Poétes, der eigentlich gar nicht zaubern konnte und immer wieder auf die Hilfe der Kinder angewiesen war, das Röttgener Kinderprinzenpaar Prinz Simon I. und Prinzessin Lilli II. gemeinsam mit der Prinzengarde Weiß-Rot Röttgen und dem Alfterer Prinzenpaar Lukas I. und Lynn I.

 

Laura (6 Jahre) hat alles sehr gut gefallen. “Am besten aber fand ich das Röttgener Prinzenpaar.“ Ihr kleiner Bruder Rafael (3 Jahre) hopst auf der Tanzfläche rum und hat eigentlich keine Zeit, Fragen zu beantworten. „Alles gut“, kommt mit einem zufriedenen Nicken doch noch von ihm. Zauberer Poétes konnte sich in Frederickes (5 Jahre) und Ottos Herz zaubern. „Weil er ja eigentlich nicht so gut zaubern konnte und wir alle ihm helfen mussten“, sagt Fredericke. Und Otto ergänzt noch schnell: „Und dass die Prinzenpaare Süßigkeiten geworfen haben, fand ich gut.“

 

Sind die Kinder zufrieden, sind auch die Eltern zufrieden. So war Ottos Mutter nicht nur froh über die gelungene Party, sondern auch über die einleitenden Erklärungen. „Wir sind 2016 aus Essen hierher gezogen und ich muss zugeben, dass der Kölner Karneval nach wie vor ein Mysterium für uns ist. Aber die Stimmung ist super.“

 

Mehr Fotos, hier entlang.

 

Brauchtum kurz erklärt. Lesen Sie hier mehr

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Vill ze Laache, Schunkele un ze Luure für Ü-50 Karnevalisten

(Viel zu Lachen, Schunkeln und zu Gucken für Ü-50 Karnevalisten)

 

Die Ü-50 Karnevalsparty, die an diesem Wochenende im katholischen Pfarrsaal in Röttgen stattfand, war eine gelungene Mischung aus nostalgischen Tönen, flotten Gardetänzen, humorigen Büttenreden, königlichen Besuchen sowie einem Überraschungsgast aus der Nachbarschaft, der eine persönliche Auszeichnung mit im Gepäck hatte.

 

Nach dem gemütlichen Kaffeetrinken, bei dem die kostümierten Jecken Zeit für ein Schwätzchen ( Kölsch: Verzällche, Klaaf) hatten, nahm die Party mit humorvollen Büttenreden von Ulrike Schneider und Gisela Krebs an Fahrt auf. Während Ulrike Schneider über ihre Erfahrungen als Klofrau schwadronierte, ließ Gisela Krebs die Jecken am Ungemach eines Strohwitwers teilhaben, der „das bisschen Haushalt“ zwei Wochen lang alleine wuppen muss.

 

Höhepunkt der Veranstaltung war der Einzug des Röttgener Kinderprinzenpaares, die von ihrer Prinzengarde Weiß-Rot Röttgen begleitet wurden. Prinz Simon I. und Lilli II. eroberten die Herzen ihrer närrischen Untertanen im Sturm mit ihrem natürlichen Charme und ihrer Rede ans Volk. Dass beide nicht nur rhetorisch, sondern auch physisch fit sind, zeigten sie beim gemeinsamen Tanz mit der Prinzengarde, in der sie beide Mitglied sind. Mehr noch: Prinz Simon I. hatte sich bereits am gleichen Morgen –noch bevor er sich seinen monarchischen Tagespflichten widmete- den Regionalmeistertitel in seiner Altersklasse im 400-Meter Freistil-Schwimmen erkämpft. Damit nähert er sich in ersten Schritten seinem zuvor erklärten Ziel an „einmal Olympiasieger im Schwimmen zu werden.“ Freuen durften sich die Tänzerinnen und Tänzer der Prinzengarde. Als Dank für die zahlreichen gemeinsamen Auftritte und "dafür, dass ihr euch geduldig immer das Gleiche von uns anhört" verteilte das Prinzenpaar an alle liebevoll zusammengestellte Tütchen mit leckeren Naschereien.

 

Eine besondere Auszeichnung für das Kinderprinzenpaar hatte Überraschungsgast und Oberbürgermeister der Stadt Bonn Ashok Alexander Sridharan im Gepäck, der sich als knatschverdötschter Karnevalsjeck outete. In einer kurzen Ansprache würdigte das karnevalistische Engagement des Kinderprinzenpaares. „Die beiden bringen beste Voraussetzungen mit einmal Prinz und Bonna zu werden“, sagte er und überreichte ihnen die persönliche Spange des Oberbürgermeisters als Zeichen der Wertschätzung und Anerkennung.

 

Gute Laune brachte auch der Bönnsche Hochadel mit in den Pfarrsaal. Prinz Thomas I. und Bonna Anne-Christin I. sorgten für königlichen Glanz. Der Prinz, der in Karlsruhe geboren und als Imi* keinen närrischen Stammbaum vorweisen kann, hat dennoch in Bonn Wurzeln geschlagen und wie er sagt: „…eine rheinische Blutwäsche erfahren.“ Und weiter: „Ich habe den Bonner Karneval schätzen und lieben gelernt. Die Verbindung von Menschen, Musik, Tanz und Fröhlichkeit macht den Karneval aus und ist ein einzigartiges Lebensgefühl.“ Genau deshalb besuche das Prinzenpaar auch gern kleine Veranstaltungen wie die in Röttgen. „Denn Karneval ist nicht nur eine einzige große Party, es lässt sich traditionell genauso gut auch im Kleinen zusammen feiern.“ Sätze, die Bonna Anne-Christin I. stolz auf ihren Prinzen machen. Die gebürtige Bonnerin hat das Karnevalsvirus quasi mit der Muttermilch aufgesogen und ist von Kindesbeinen an Mitglied im Damenkomitee Lustige Bucheckern in Endenich.

 

Balsam för et Hätz der Ü-50-Jecken hatte der Kölner Kaschemmensänger Günter Missenich dabei. Mit seinem Quetschebüggel (Ziehharmonika) und Liedern wie Am Dom zu Köln, Heidewitzka Herr Kapitän, Du darfst mich lieben für drei tolle Tage, Ich bin ene kölsche Jung und viele andere mehr schlug er nostalgische Töne an. Begeistert schunkelten, klatschten und sangen die „Altkarnevalisten“ textsicher die Lieder aus ihrer Jugendzeit mit.

Last but not least tanzte das Damenballett der Prinzengarde Weiß-Rot Röttgen, die Knöddelsfööß*. Als Hofdamen des Kinderprinzenpaares begeisterten sie nicht nur mit ihrer stilechten Kleidung sondern auch mit einem zeitgenössischen Menuett und anderen Tänzen.

 

Ein besonderer Dank ging an den Festausschuss Röttgen Ückesdorf, der die Veranstaltung traditionsgemäß unterstützt und, aufgrund des altersbedingten Ausscheidens der langjährigen Organisatorinnen Sophi von Loe und Änne Sommerhäuser,  diesmal auch erstmalig komplett organisierte.

 

*Imi: unechter Kölner oder Bonner im Gegensatz zum echten, eingeborenen Kölner oder
          Bonner

*Knöddelsfööß: ein zusammengesetzter Begriff aus - Knöddel = Knoten und
                                                                                                      Fööß = Füsse, was soviel wie 
                                 verknotete Füße bedeutet.

 

Fotogalerie hier.

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Radikale Gehölzschnitte nur noch bis 1. März

Bundesnaturschutzgesetz sieht zum Schutz von Vögeln und Kleintieren ein Verbot bis 30. September vor.

 

Auch in diesem Jahr müssen die Bonnerinnen und Bonner von März bis September die Schere für radikale Schnitte ruhen lassen. Ab 1. März dürfen Bäume sowie Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze nicht abgeschnitten oder auf den Stock gesetzt werden. Das Verbot erfasst nicht Bäume im Wald, auf Schnellwuchsplantagen oder gärtnerisch genutzten Grundflächen. So sieht es das Bundesnaturschutzgesetz in Paragraf 39, Absatz 5 vor. Das Verbot gilt bis zum 30. September.

 

Mit der Vorschrift soll das Blühangebot für Insekten während des Sommerhalbjahres sichergestellt und diejenigen Vogelarten geschützt werden, die in Hecken und Gebüschen nisten. Viele dieser natürlichen Brutstätten sind in den vergangenen Jahren durch veränderte Anbaumethoden in der Landwirtschaft verloren gegangen. Umso wichtiger ist es daher, die noch verbliebenen Nistplätze in privaten Gärten zu erhalten, zumal dort auch andere Kleintiere idealen Unterschlupf finden. Durch Radikalschnitte würde den Tieren die Lebensgrundlage entzogen.

 

Mit der Regelung soll auch verhindert werden, dass Vögel während ihrer Brutzeit gestört werden und sie ihre Gelege verlassen.

 

Schonende Form- und Pflegeschnitte sind erlaubt

Ausdrücklich weist die Stadt Bonn darauf hin, dass schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen oder zur Gesunderhaltung von Bäumen auch im Frühjahr und Sommer erlaubt sind. Diejenigen, die während der Verbotszeit dennoch zu einem Kahlschlag ansetzen, erwarten empfindliche Strafen: Mit Geldbußen bis zu 10.000 Euro können Verstöße gegen das Bundesnaturschutzgesetz geahndet werden.

 

Wenn das Schnittgut nicht im Garten verbleiben soll, um zum Beispiel Tieren Rückzugsraum zu bieten, sollte es möglichst umgehend entfernt werden. Wird es nämlich von Tieren angenommen, darf es als genutzte Fortpflanzungs- oder Ruhestätte nicht beschädigt oder zerstört werden. So sieht es Paragraf 44, Absatz 1 des Bundesnaturschutzgesetzes im Kapitel "Besonderer Artenschutz" vor. Stadt bittet darum, das Betretungsverbot zu beachten

 

Nicht nur der Gehölzschnitt zur falschen Zeit kann den Erfolg der Fortpflanzung gefährden. Auch das Stören und Beunruhigen an den Fortpflanzungs- und Ruhestätten kann empfindlich in die Nachwuchspflege eingreifen. So kann das Verlassen der Wege oder das Freilaufenlassen von Hunden dazu führen, dass das Fluchtverhalten der Tiere ausgelöst wird. Deshalb ist in Naturschutzgebieten, in denen regelmäßig schützenswerte Tiere vorkommen, das Verlassen der Wege oder das Freilaufenlassen von Hunden unter anderem zum Schutz der Tierwelt verboten (so genanntes Betretungsverbot).

 

Die Stadt Bonn bittet daher darum, die Wege in diesen Gebieten nicht zu verlassen und verweist darauf, dass ein Verstoß gegen das Betretungsverbot eine Ordnungswidrigkeit darstellt, die mit einer Geldbuße geahndet werden kann.

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Hommage à Jaques Offenbach zum 200sten Geburtsjahr

Das Salon Ensemble Beda gibt am Sonntag, dem 24. Februar 2019 um 16 Uhr zum wiederholten Male ein Benefizkonzert zugunsten von UNICEF im Gemeindesaal der Thomaskirche in Bonn-Röttgen, Herzogsfreudenweg 44.

 

Das Sextett lässt in Jacques Offenbachs 200stem Geburtsjahr Melodien von ihm und Zeitgenossen erklingen, von Freunden und Komponisten, die ihn beeinflusst haben, mit ihm in Wettbewerb standen oder von ihm inspiriert wurden.

 

Mit der Persiflage auf die Antike „Orpheus in der Unterwelt“ kreierte er das Urbild des Operettengenres, allerdings „im Gegensatz zur Wiener Operette, die erst eine Generation später ihre Herrschaft antrat, gänzlich unkitschig, amoralisch, unsentimental, ohne alle kleinbürgerliche Melodramatik“, wie Egon Friedell 1927 anmerkt. Offenbach besaß eine Sonderbegabung für das Komische, Parodistische und Burleske. Das machte ihn auch zum Vorläufer von Satire, Kabarett und Revuetheater.

 

Beliebte Kompositionen von Brahms, Delibes, Waldteufel, Strauß u.a. ergänzen Offenbachs bekannteste Stücke. Die Moderation weist auf wichtige Stationen und einprägsame Ereignisse in Offenbachs Leben hin.

 

Der Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten.

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De Zoch kütt: Zugwege im Online-Stadtplan finden

Der Röttgener Zugweg 2019
Der Röttgener Zugweg 2019

De Zoch kütt! Rund 25 Karnevalsumzüge schlängeln sich im Februar und März durch die Bonner Straßen. Das Amt für Bodenmanagement und Geoinformation der Stadt Bonn hat auch dieses Jahr wieder die Wegeführung der Karnevalszüge im Online-Stadtplan aktualisiert. Sie lassen sich leicht über die Karte auffinden und werden zusätzlich nach Datum und Stadtbezirk sortiert.

 

Der Röttgener Karnevalszug setzt sich am Sonntag den 3. März 2019 um 14 Uhr in Bewegung. Anders als in den Jahren zuvor startet der Zug im Neubaugebiet Am Hölder in der Hedwig-Dransfeld-Str. (Aufstellung zw. Kreisel und Kita Am Hölder) und setzt sich dann folgendermaßen fort: Marie-Elisabeth-Lüders-Str. - Frieda-Nadig-Str. - Kurfürstenplatz - Dorfstr. - Am Schloßplatz - Reichsstr. - Herzogsfreudenweg - Hubertusallee - Venantiusstr. - Blumenstr. - Heidegartenstr. - Herzogsfreudenweg (Auflösung am Festplatz). Nachdem nun auch im Neubaugebiet die Straßen angelegt sind freut sich der Festausschuss Röttgen Ückesdorf sehr, auch die neuen Jecken in den Zugweg einbinden zu können.

 

Unter dem Motto "Mir all sin Bönnsche" werden am Montag, 4. März 2019, die Narren beim Rosenmontagszug durch Bonns Straßen ziehen. Der Zoch mit Prinz Thomas I. und Bonna Anne-Christin I. startet um 12 Uhr an der Thomas-Mann-Straße.

 

In Beuel führt der Umzug an Weiberfastnacht, 28. Februar 2019, die Jecken zum Sturm der Beueler "Wiever" mit Wäscherprinzessin Ariane I. auf das Beueler Rathaus. Er startet um 9.45 Uhr an der Siegburger Straße. Erstürmt wird das Rathaus voraussichtlich um 12 Uhr.

 

In Bad Godesberg steigen die Narren an Karnevalssonntag, 3. März 2019, erst auf Ross und Wagen, nachdem sie unter der Leitung von Prinz Thomas II. und Godesia Dorothée im Rathaus die Macht übernommen haben. Der "Zoch" unter dem Motto "Ob Theater, Oper oder Hall, Jodesbersch fiert op jede Fall!" setzt sich um 13.11 Uhr in Bewegung.

 

In den Ennert-Orten Limperich, Küdinghoven und Ramersdorf rollt der Karnevalszug mit LiKüRa-Prinzessin Julia I. ebenfalls am Sonntag, 3. März 2019, um 13 Uhr an. Das Motto lautet "Ist die Welt auch noch so groß, LiKüRa fiert grenzenlos".

 

Die kompletten Zugwege und weitere Informationen zu diesen und allen weiteren "Veedelszöch" gibt es unter www.bonn.de/karnevalszuege.

 

Die Stadt Bonn stellt bereits jetzt Halteverbote entlang der Karnevals-Zugwege auf. Sie gelten nur an den Tagen der Karnevalsumzüge. Die Bürgerdienste der Stadt Bonn bitten die Verkehrsteilnehmenden, sich auf diese Situation einzustellen.

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Kein Raum für Föttchesföhler* - "Nein heißt Nein" auch im Karneval

Kostüm anlegen, die Alltagsrolle und die Alltagssorgen ablegen, ausgelassen feiern und ein respektvolles Miteinander – das ist

Karneval!

 

Sich bei wildfremden einhaken und gemeinsam schunkeln und singen, ja, selbst Bützchen* dürfen verteilt werden. Aber aufgepasst: Trotz allen Frohsinns, gelten auch während der tollen Tage feste Regeln und Nulltoleranz bei sexuellen Übergriffen.

 

So sind Bützchen nur im gegenseitigen Einvernehmen erlaubt und dürfen ohne explizite Zustimmung des Gegenübers auf keinen Fall zur wilden Knutscherei ausarten. Auch im Karneval sind Föttchesföhler unerwünscht. Es gilt auch in dieser Karneval-Session: „Nein heißt Nein!“

 

Oberbürgermeister Ashok Sridharan und Polizeipräsidentin Ursula Brohl-Sowa setzen mit der gemeinsamen Kampagne wieder ein Zeichen gegen sexuelle Belästigung und Übergriffe.

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadtordnungsdienstes, der Feuerwehr und der Polizei, die an den tollen Tagen Dienst haben, haben auch diesmal Informationskärtchen der Kampagne "Nein heißt Nein!" im Gepäck. In der Hochphase des Straßenkarnevals wollen die

Stadt Bonn und die Bonner Polizei erneut ein Zeichen setzen gegen sexuelle Belästigung und Übergriffe.

 

"Nein heißt Nein! – da gibt es für mich keinen Interpretationsspielraum", betont Oberbürgermeister Ashok Sridharan. "Wir nehmen das Thema ernst, und unsere sichtbare Haltung soll Betroffene ermutigen, sich zu wehren und nicht zu schweigen, wenn doch etwas passieren sollte", so der OB weiter. Er wünscht sich, dass die gesamte Stadtgesellschaft für das Thema sensibilisiert wird.

 

Die gemeinsamen Präventionsbemühungen zeigen Wirkung. Im vergangenen Jahr wurden wenige Übergriffe gemeldet. Dennoch bekräftigen Polizei und Stadt Bonn ihre Null-Toleranz-Haltung gegenüber Belästigungen und Übergriffen: "Haben Sie keine Scheu, die Polizei zu kontaktieren. Wir sind jederzeit für Sie ansprechbar und schreiten gegen Straftäter konsequent ein. An Geschädigte und Zeugen appellieren wir: Rufen Sie umgehend den Notruf 110, wenn Sie eine entsprechende Situation beobachten", rät die Bonner Polizeipräsidentin Ursula Brohl-Sowa.

 

Mehrsprachige Klappkarten informieren über Kampagne

Die Klappkarten im Visitenkartenformat fassen die Kampagne "Nein heißt Nein!" noch mal ganz kurz und knapp zusammen. Das Motto ist in sechs Sprachen aufgedruckt: Deutsch, Englisch, Französisch, Russisch, Arabisch und Türkisch. Neben Notfall-Hinweisen wie "Schaffen Sie Öffentlichkeit, werden Sie laut!" und dem Rat, sich an die Polizei, den Ordnungsaußendienst oder die Feuerwehr zu wenden, sind auch die Kontaktdaten von Notfall-Ansprechpartnern in Bonn und der Region aufgelistet, wie die Bonner Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt sowie die Frauenzentren Troisdorf und Bad Honnef.

 

Die Festausschüsse und die Bonner Karnevalsvereine sind ebenfalls wieder mit im Boot. Ihnen werden die Kärtchen zur Verfügung gestellt, damit auch der organisierte Karneval "Klare Kante" zeigen kann. Die Kärtchen werden außerdem bei der After-School-Party des Amtes für Kinder, Jugend und Familie an Weiberfastnacht auf dem Münsterplatz verfügbar sein und auch die ambulante Suchtberatungsstelle von Caritas und Diakonie unterstützt die Aktion an ihrem Event-Sprinter.

 

Initiative des Netzwerks von Beratungsstellen und Frauennotrufen

Die Kampagne geht zurück auf eine Initiative des Netzwerks von Beratungsstellen und Frauennotrufen im Raum Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis. Der Aufforderung, ein klares Statement für einen respektvollen Umgang miteinander zu geben und die Botschaft zu senden, dass Frauen und Mädchen vor Übergriffen geschützt werden und konsequent eingegriffen wird, kommen Polizei und Stadt Bonn mit "Nein heißt Nein!" nach. Um auch großflächig auf die eigene Haltung aufmerksam machen zu können stellen die Frauenberatungsstellen in diesem Jahr Plakate mit dem Statement zur Verfügung. Diese können bei der Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt (Telefon: 0228 - 63 55 24) oder bei

der Gleichstellungsstelle der Stadt Bonn angefragt werden.

 

Auch Präventionsprojekt "Luisa ist hier!" bietet Schutz

Nicht nur im Karneval will die Stadt Bonn dazu beitragen, dass Mädchen und Frauen sicher ausgehen und Veranstaltungen besuchen können. Im Sommer 2018 stelle OB Sridharan die Kampagne "Luisa ist hier" vor. Die bundesweite Kampagne richtet sich an Bonner Gastronomen. Wenn Mädchen und Frauen in Kneipen oder bei Veranstaltungen aus einer unangenehmen Situation heraus möchten, können sie sich mit der Frage "Ist Luisa hier?" an

das Personal wenden und bekommen unmittelbar und diskret Hilfe. Koordiniert wird die Kampagne vom Arbeitskreis Opferschutz, dem neben der Polizei auch die Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt und die Gleichstellungsstelle der Stadt Bonn angehören.

 

*Fötchesföhler: sinneslüsterner Mensch, der die leidige Gewohnheit hat, andere, besonders weibliche Personen zu betasten und zu befühlen.

 

*Bützchen: der zarte Kuss auf die Wange

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CDU-Spende für die Prinzengarde Weiß-Rot Röttgen

Stadtverordneter David Lutz (li.) überreicht eine Spende der CDU-Fraktion an den esrten Vorsitzenden der Prinzengarde Weiß-Rot Röttgen, Willi Juchem
Stadtverordneter David Lutz (li.) überreicht eine Spende der CDU-Fraktion an den esrten Vorsitzenden der Prinzengarde Weiß-Rot Röttgen, Willi Juchem

Der CDU-Stadtverordnete David Lutz macht ernst und löst sein Versprechen ein, die Jugendarbeit der Vereine in den Ortsteilen zu unterstützen.

 

Als erstes durfte sich die Prinzengarde Weiß-Rot Röttgen von 1987 e.V. freuen. Am 4. Februar überreichte Lutz dem ersten Vorsitzenden des Vereins, Willi Juchem im Rahmen des Gardetrainings eine Spende in Höhe von 200 Euro. Der weiß auch schon wofür er das Geld verwendet: Unter anderem soll die Spende in die Pflege und die Neuanschaffung von Tanzuniformen fließen.

 

Die Prinzengarde Weiß-Rot-Röttgen ist ein Verein mit einer uniformierten Kindergarde, die den Kindern vor Ort unter professioneller Anleitung wöchentlich Trainingsmöglichkeiten für Garde- und Showtänze bietet.Die Garde begleitet das Röttgener Kinderprinzenpaar und absolviert in der Karnevalssaison unzählige Auftritte.

 

„Mir ist es wichtig, Vereine vor Ort und deren Jugendarbeit zu unterstützen. Die Prinzengarde Weiß-Rot-Röttgen leistet einen substanziellen Beitrag, die Kinder bereits in frühen Jahren für

das karnevalistische Brauchtum und die damit verbundene Vermittlung von persönlichen und sozialen Kompetenzen zu begeistern“, machte Lutz deutlich.

 

Der Spendenbetrag wurde von der CDU-Fraktion aus im Jahre 2018 erwirtschafteten Mitteln zur Verwendung für gemeinnützige Zwecke und hiermit diesem guten Zweck

zur Verfügung gestellt.

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David Lutz als Stadtratskandidat nominiert

Einstimmig nominierten die Mitglieder des CDU-Ortsverbandes Röttgen/Ückesdorf am 15. Januar 2019 den 38-jährigen Familienvater David Lutz als ihren Stadtratskandidaten für den Kommunal-wahlkreis Röttgen/Ückesdorf. Die Kommunalwahl steht im Herbst 2020 an.

 

Lutz ist bereits seit Oktober 2018 Mitglied des Stadtrates und seit 2014 Bezirksverordneter. In beiden Gremien setzt er sich aktiv für die Interessen der Röttgener und Ückesdorfer Bürgerinnen und Bürger ein. In seiner Vorstellungsrede machte Lutz deutlich, dass er seinen Fokus auf die Unterstützung der Vereine in den Ortsteilen und deren Jugendarbeit legen möchte. Eine Herzensangelegenheit sei ihm darüber hinaus, dass  bei der Ausweisung von zukünftigen Neubaugebieten u.a. altersgerechter Wohnraum geschaffen wird. „Wir müssen unseren Senioren unbedingt eine Wohnperspektive im Alter in ihrem vertrauten Umfeld bieten“, so Lutz. Die Schaffung von sicheren Verkehrswegen für alle Verkehrsteilnehmer hat für ihn ebenso Priorität. Derzeit setzt er sich für eine solarbetriebene Beleuchtung des Fahrradwegs zwischen Röttgen und Lengsdorf ein.

 

Auch für die Situationen der Schulen und Kindergärten engagiert er sich aktiv. „Als Familienvater und Schulpolitiker haben die Sanierung, der Ausbau sowie die Erweiterung des Angebots der Schulen und Kindertagesstätten für mich eine hohen Stellenwert. Ich freue mich, dass ich die Mitglieder der Bezirksvertretung Bonn überzeugen konnte, dass die marode Turnhalle in Röttgen parallel zur Schule saniert wird“, so Lutz.

 

Peter Spyra, CDU-Ortsverbandsvorsitzender, sieht sich mit der Nominierung von David Lutz zum Stadtratskandidaten sehr gut für die Kommunalwahl 2020 aufgestellt: „Ich kenne David Lutz schon seit vielen Jahren. Lutz hat das Ohr immer nah am Bürger und zeigt ein hohes Engagement, wenn es darum geht Bürgerinteressen zu vertreten. Er wohnt in Röttgen und weiß, was die Menschen vor Ort beschäftigt.“

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Öffungszeiten der Stadt und ihrer Einrichtungen in der Karnevalszeit

Foto: Bundesstadt Bonn, Michael Sondermann
Foto: Bundesstadt Bonn, Michael Sondermann

An den Karnevalstagen, von  Weiberfastnacht, Donnerstag, 28. Februar 2019, bis Veilchendienstag, 5. März 2019, gelten spezielle Öffnungszeiten:

 

Museen

Das Kunstmuseum Bonn öffnet Karnevalsfreitag, -samstag, -sonntag und Veilchendienstag von 11 bis 18 Uhr. Weiberfastnacht und Rosenmontag bleibt das Haus geschlossen. Infos zu aktuellen Ausstellungen gibt es auf www.kunstmuseum-bonn.de.

 

Das Stadtmuseum

Bonn schließt in der Karnevalszeit von Montag, 25. Februar, bis Veilchendienstag. Im Ernst-Moritz-Arndt-Haus kann noch bis zum 31. März die Sonderausstellung "Im Blick: Die Bonner Professorengattinnen" besichtigt werden.

Das Ernst-Moritz-Arndt-Haus hat regulär mittwochs bis samstags von 13 bis 17 Uhr und sonntags von 11.30 bis 17 Uhr geöffnet. Montags und dienstags ist das Haus geschlossen. Infos über aktuelle Ausstellungen und Veranstaltungen gibt es unter www.bonn.de/stadtmuseum.

 

Bonn-Info

Für Bonnerinnen und Bonner sowie Bonn-Besucherinnen und -Besucher steht die Bonn-Information Weiberfastnacht von 10 bis 12 Uhr, Freitag und Veilchendienstag von 10 bis 18 Uhr, Samstag von 10 bis 16 Uhr und Sonntag von 10 bis 14 Uhr zur Verfügung. An Rosenmontag bleibt die Bonn-Info geschlossen, sie ist jedoch von 10 bis 18 Uhr telefonisch erreichbar unter 0228 - 77 50 00.

 

Stadtverwaltung und Bürgerdienste

Alle Dienststellen im Rathaus Beuel sind wegen des Rathaussturms an Weiberfastnacht,

8. Februar, geschlossen.

Im Stadthaus öffnen die Bürgerdienste der Stadtverwaltung Weiberfastnacht jeweils nach vorheriger Terminvereinbarung von 8 bis 12 Uhr, Karnevalsfreitag von 8 bis 13 Uhr. Im Rathaus Bad Godesberg ist das Bürgeramt an Weiberfastnacht und am Karnevalsfreitag nach vorheriger Terminvereinbarung geöffnet. Rosenmontag bleiben die Bürgerdienste geschlossen.

 

Stadtarchiv

Das Stadtarchiv und die Stadthistorische Bibliothek öffnen an Weiberfastnacht von 10 bis 12.30 Uhr. Karnevalsfreitag gelten die bekannten Öffnungszeiten von 10 bis 13 Uhr. Am Karnevalssamstag und Rosenmontag ist das Stadtarchiv geschlossen. Veilchendienstag öffnet die Einrichtung wie gewohnt von 10 bis 16 Uhr. Weitere Infos zum Angebot des Stadtarchivs gibt es unter www.bonn.de/stadtarchiv.

 

Bibliotheken

Weiberfastnacht und Rosenmontag sind alle Einrichtungen der Stadtbibliothek geschlossen. An den anderen Tagen gelten die bekannten Öffnungszeiten, die unter www.bonn.de/stadtbibliothek im Bereich "Zweigstellen vor Ort" aufgeführt sind.

 

Bäder

An Weiberfastnacht, 28. Februar, öffnen das Frankenbad, das Schwimmbad Friesi und das Hardtbergbad von 6.30 bis 10 Uhr. Die Beueler Bütt bleibt Weiberfastnacht geschlossen. Karnevalssonntag und Rosenmontag sind alle Bäder geschlossen. An Karnevalsfreitag hat das Hardtbergbad von 6.30 bis 21 Uhr geöffnet. Ab Veilchendienstag, 13. Februar, gelten wieder die üblichen Öffnungszeiten, die unter www.bonn.de/baeder eingestellt sind.

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Neuer Taxitarif beschlossen

Auf Antrag der Bonner Taxigenossenschaft hat der Rat der Stadt Bonn in seiner jüngsten Sitzung am Donnerstag, 7. Februar 2019, eine Änderung des Taxitarifs verabschiedet. Der Beschluss sieht vor, die Preise um durchschnittlich 3,1 Prozent zu erhöhen.

 

Die Tarifsteigerung liegt damit knapp unterhalb der Preiserhöhung bei Bus und Bahn.

Der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) hatte seine Ticketpreise beim jüngsten Fahrplanwechsel im Dezember um durchschnittlich 3,5 Prozent angehoben. Der Rat hatte im vergangenen Jahr beschlossen, dass sich die Stadt bei der Gestaltung des Taxitarifs an den Tarifänderungen des VRS orientieren solle.

 

Aufgrund der jetzt beschlossenen Änderung steigt der Grundpreis von 2,80 auf 2,90 Euro. Der

erste Kilometer kostet künftig 2,98 statt bislang 2,89 Euro. Ab dem zweiten Kilometer und für jeden weiteren Kilometer fallen nun 1,78 Euro an, bisher waren es 1,73 Euro. Nachts sowie an Sonn- und Feiertagen sind es künftig 1,88 Euro statt 1,83 Euro. Für verkehrsbedingte Wartezeiten fallen statt bislang 21,53 Euro pro Stunde künftig 22,25 Euro an, ab der sechsten Minute Wartezeit 30,20 Euro (bislang: 29,22 Euro).

 

Die neue Verordnung tritt vier Wochen nach dem Tag ihrer Verkündung im Amtsblatt der Stadt Bonn in Kraft. Zuletzt waren die Tarife im März 2018 angehoben worden.

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Freibadsaison 2019: Neue Entgelttarife und geänderte Wochenend-Öffnungszeiten

Zu Christi Himmelfahrt, Ende Mai, öffnen die Bonner Freibäder. Die diesjährige Saison bringt frühere Öffnungszeiten an Wochenenden und Feiertagen, eine neue Familienkarte sowie weitere neue Ermäßigungen mit sich. Bereits jetzt sucht das Sport- und Bäderamt Aushilfen für die Sommersaison.

 

An Christi Himmelfahrt, 30. Mai 2019, starten alle sechs Bonner Freibäder in die Sommersaison. Melbbad, Römerbad, Ennertbad, Friesi, der Freibadteil des Hardtbergbades und das Panoramabad Rüngsdorf bleiben bis einschließlich 1. September geöffnet. Bei anhaltend schöner Witterung wird der Bäderbetrieb ein Freibad voraussichtlich bereits Mitte Mai öffnen.

 

Bäder öffnen an Wochenenden und Feiertagen bereits um 10 Uhr

Die Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 6.30 Uhr bis 20 Uhr, samstags, sonn- und feiertags von 10 bis 19 Uhr. So haben auch Berufstätige die Möglichkeit, werktags die Freibäder zu nutzen. An den Wochenenden sind sie in diesem Jahr auf vielfachen Wunsch schon ab 10 Uhr geöffnet. Für viele Familien war der Start um 11 Uhr zu spät. Dem vielfachen Wunsch vieler Badegäste und der Fördervereine kommt die Stadt Bonn damit nach. Öffnungszeiten von mehr als neun Stunden sind an den Wochenenden nicht möglich, daher schließen die Freibäder um 19 Uhr.

 

Das Friesi wird noch bis einschließlich 1. Mai 2019 als Hallenbad nutzbar sein. Die Traglufthalle wird ab 2. Mai 2019 abgebaut und das Schwimmbad danach für die Sommersaison vorbereitet. Das Frankenbad hat am 29. Mai 2019 seinen letzten Öffnungstag. Die Halle des Hardtbergbades bleibt darüber hinaus für Schulen und Vereine noch bis zum Beginn der Sommerferien nutzbar. Bei anhaltend schönem Wetter im September könnte das Hardtbergbad auch die Freibadsaison verlängern.

 

Neue Familienkarte und neue Ermäßigungen im Angebot

Der Rat der Stadt Bonn hat in seiner Sitzung am 7. Februar 2019 einen neuen Entgelttarif für die Bonner Bäder beschlossen. Die Änderungen gelten ab 1. März 2019. Neu im Angebot sind zwei Familien- bzw. Kleingruppenkarten; zum Preis von 7,50 Euro für eine erwachsene Person plus zwei Kinder zwischen sieben und 18 Jahren und für zwei erwachsene Personen plus zwei Kinder im gleichen Alter für 11,50 Euro. Kinder unter sieben Jahren haben weiterhin freien Eintritt.

 

Auch bietet der Bäderbetrieb wieder eine Saisonkarte für alle Freibäder an. Sie kostet 120 Euro für Erwachsene und 60 Euro für Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres, Schülerinnen und Schüler, Studierende, Auszubildende, Personen im freiwilligen sozialen Jahr und Freiwillige im Sinne des Bundesfreiwilligengesetzes, Inhaber der Ehrenamtskarte und der Jugendleiterkarte (Juleika) sowie Schwerbehinderte ab 50 Prozent.

Dieser Ermäßigungstarif gilt ab März auch bei Einzeleintritten und Mehrfachkarten. Mit dem geänderten Entgelttarif für die Bäder werden auch Saisonkarten für Mitglieder der Fördervereine der Freibäder eingeführt. Sie gelten jeweils nur für das vom Verein geförderte Bad.

 

Aushilfen für die Sommersaison werden noch gesucht

Das Sport- und Bäderamt sucht Aushilfen für die Beckenaufsicht und die Kassen der Bonner Bäder. Die Kräfte sollen auf Abruf als Rettungsschwimmerinnen- und -schwimmer die Mitarbeiterteams bei der Aufsicht in den Freibädern unterstützen. Auch für den Verkauf und die Abrechnung der Eintrittskarten an den Bäderkassen werden Kolleginnen und Kollegen gesucht, die Bereitschaft zum Schichtdienst und zu Einsätzen an Wochenenden sowie Feiertagen haben.

 

Voraussetzungen für eine Einstellung als Rettungsschwimmer sind: das deutsche Rettungsschwimmabzeichen in Silber und der Nachweis eines Erste-Hilfe-Kurses über neun Unterrichtseinheiten, beides nicht älter als zwei Jahre. Berücksichtigt werden können nur Bewerberinnen und Bewerber, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Das Sport- und Bäderamt erwartet teamorientiertes und besucherfreundliches Auftreten.

 

Auch wer noch nicht das deutsche Rettungsschwimmabzeichen hat, aber sehr gut schwimmen kann, kann sich bewerben. In den Osterferien bietet die Stadt Bonn zusammen mit der DLRG die entsprechenden Kurse an.

 

Weitere Infos gibt es auf www.bonn.de/rettungsschwimmer und beim Sport- und Bäderamt unter 0228 - 77 32 34. Bewerbungen werden per E-Mail an rettungsschwimmer@bonn.de entgegengenommen.

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Schlossbachschule im Finalturnier der Baskets Grundschul-Challenge 2018

 

Die zweite Baskets Grundschul-Challenge geht in die Zielgeraden.

Samstag, 9.Februar 2019 ab 12 Uhr kämpfen die zweiten und dritten Klassen der besten Grundschulen um den Sieg  im  Telekom Dome.

Mit dabei sind auch die Schülerinnen und Schüler der Röttgener Schlossbachschule. Nach der Qualifikationsphase steht die Schlossbachschule mit einem Punktestand von 4490 auf Platz eins der Liste und zählt zu den Topfavoriten auf einen Sieg, gefolgt von der KGS Meckenheim und der Laurentiusschule, die mit 4420 Punkten gleichauf stehen.

 

Seit Monaten bereiten sich die Schulen unter Anleitung der Sportlehrer/innen und eines ausgebildeten Trainers individuell auf das Finale vor. Acht verschiedene Disziplinen gehen in die Bewertung der Challenge ein: Seilspringen, Ballgewöhnung und Koordinationsleiter, Slalom-Dribbling, Ballhandling und Zielpassen sowie das Positionswerfen und der Korbleger aus der Bewegung heraus.

Highlight für die Kinder während der Trainingsphase war der Besuch eines Profispielers der Telekom Baskets in Begleitung des Club-Maskottchens „Bonni“. Sie verrieten Tipps und Tricks und sorgten mit viel Spaß für einen zusätzlichen Motivationsschub. Nun spielen die besten Schulen in einem Play-off Turnier gegeneinander um den Sieg.

 

Die Baskets Grundschul-Challenge ist ein gemeinsames Projekt der Deutschen Telekom und der Telekom Baskets Bonn in Kooperation mit der Stadt Bonn. Sie soll nicht nur die Bewegung und Gesundheit der Grundschulkinder fördern, sondern auch auf spielerische Art und Weise für den Basketballsport begeistern.

 

Auf der Facebook-Seite von roettgen-online gibt es auch ein kurzes Video vom Besuch der Basketballprofis mit ihrem Maskottchen "Bonni" in der Schlossbachschule.

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Optics4life jetzt am Brüser Berg

Das Röttgener Optikergeschäft Optics4life ist umgezogen. Nach einer kurzen Schließungszeit ist die Inhaberin Lydia Walter ab heute, 6. Februar 2019,

auf dem Brüser Berg wieder für ihre Kunden/innen da.

 

Die neuen Räumlichkeiten befinden sich am
                                                                                            Brüser Berg, Borsigallee 3, 53125 Bonn.

 

Die Eröffnungsfeier findet am

9. Februar 2019

von 11.00 bis 14.30 Uhr statt,

zu der alle Interessierten herzlich eingeladen sind.

 

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"Offene Gartenpforte Rheinland": Wer ist dieses Jahr dabei?

Bis 15. Februar 2019 können sich Gartenbesitzerinnen und -besitzer online anmelden.

 

Passionierte Gartenbesitzerinnen und -besitzer können sich bereits jetzt schon auf den Frühling einstimmen und sich für die Aktion "Offene Gartenpforte Rheinland" anmelden. Wer in der offiziellen Broschüre mit seinem Garten vertreten sein möchte, kann sich bis Freitag, 15. Februar 2019, online melden: www.bonn.de/offene-gartenpforte

 

Die Termine für die diesjährige Aktion stehen bereits fest: 18./19. Mai, 15./16. Juni, 20./21. Juli und 14./15. September 2019.

 

2018 haben rund 160 Gartenliebhaber in Bonn und Umgebung Besucherinnen und Besucher in ihren grünen Oasen willkommen geheißen. Das Organisationsteam beim Bonner Amt für Stadtgrün dankt diesen für ihr Engagement und freut sich auf weitere Teilnehmende.

 

Auch in Röttgen wurde das Angebot fremde Gärten zu besichtigen bisher gut angenommen.   Nicht nur das Auge erfreut sich an idyllischen Gärten -Inspirationen sowie Tipps und Tricks rund um das Gärtnern und die Gartengestaltung lassen sich für den eigenen Garten mit nach Hause nehmen. Aber nicht nur Besucher profitieren von der offenen Gartenpforte auch für Teilnehmer ist der gegenseitige Austausch eine Bereicherung.

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Stadt erweitert Geschwindigkeitskontrollen

Um die Verkehrssicherheit im Stadtgebiet zu erhöhen, weitet die Stadt Bonn die Geschwindigkeitskontrollen an Gefahren-stellen aus. Dazu ist seit Jahresbeginn ein zweiter mobiler Blitzanhänger im Einsatz. Außerdem sollen im Sommer zwei neue stationäre Anlagen errichtet werden.

 

Ebenso wie der erste Blitzanhänger, den die Stadt seit dem Frühjahr 2017 nutzt, wird auch der zweite vom Hersteller angemietet. Geschulte städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter richten das Gerät für die Messungen ein und nehmen es in Betrieb.

 

Der stabile Fahrzeuganhänger mit eingebautem Laser-Mess-System und Akkubetrieb ist variabel an verschiedenen Standorten einsetzbar. Außerdem ermöglicht er es – anders als mobile Geräte – die Geschwindigkeit an Gefahrenstellen über mehrere Tage hinweg rund um die Uhr zu überwachen.

 

Der Anhänger ist aktuell auf der Remagener Straße in Mehlem in Fahrtrichtung Süden platziert, weil dort Verkehrsmessungen ergeben haben, dass überdurchschnittlich häufig

viel zu schnell gefahren wird.

 

Zwei stationäre Blitzer an Gefahrenstellen

Außerdem plant die Stadt, zwei neue stationäre Blitzer anzuschaffen. Sie sollen auf dem Konrad-Adenauer-Damm in Fahrtrichtung Derlestraße/Oedekoven und auf der Ludwig –Erhard-Allee in Höhe der Rheinauenparkplätze in Fahrtrichtung Herbert-Wehner-Platz/Heinemannstraße errichtet werden.

 

Auch an diesen beiden Standorten haben Messungen gezeigt, dass überdurchschnittlich häufig zu schnell gefahren wird. Auf dem Konrad-Adenauer-Damm sind in dem abschüssigen Teilstück, auf dem sich oft Rückstau vor der Kreuzung mit der Derlestraße bildet, 50 Stundenkilometer erlaubt. Dort liegt die Durchschnittsgeschwindigkeit aller Fahrzeuge aber bei 65 km/h. Rund 70 Prozent der Fahrzeuge dort sind zu schnell unterwegs. Der dadurch bestehenden erhöhten Unfall- und Auffahrgefahr will die Stadt mit der stationären Geschwindigkeitsmessanlage vorbeugen.

 

Gleiches gilt für die Ludwig-Erhard-Allee in Höhe des Rheinauenparks. Auch hier liegt die zulässige Höchstgeschwindigkeit bei 50 Stundenkilometer, die aber von 12 Prozent der Autofahrer überschritten wird. Zudem ist die Kreuzung Ludwig-Erhard-Allee/Heinemannstraße eine Unfallhäufungsstelle, mit der sich die städtische Unfallkommission beschäftigen muss und an der sie eine stationäre Geschwindigkeitsüberwachungsanlage für notwendig hält, um die Unfallgefahr zu verringern.

 

Vergabeausschuss entscheidet

Über die Anschaffung der beiden Blitzer entscheidet der Vergabeausschuss in seiner Sitzung am 21. Februar 2019. Zuvor erörtern die Bezirksvertretungen Bonn und Hardtberg am 22. Januar 2019 das Thema. Es ist vorgesehen, einen Dienstleister über einen Servicevertrag zu beauftragen, die stationären Anlagen zu errichten, zu warten und zu unterhalten. Dieses Verfahren hat sich bereits bei den Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen in der Reichsstraße und der Mainzer Straße (Bahnüberführung Mehlem) bewährt.

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Das bäuerliche Ückesdorf - Auf Zeitreise mit Heinz Meyer

Broschüre erinnert an 17 Bauernhöfe und die Hubertuskapelle im Spiegel der Zeit

 

Keine Frage: Ückesdorf hat sich verändert. Aus einem spärlich besiedelten Dorf,  in dem im Jahr 1646 gerade mal neun steuerpflichtige Familien lebten, ist ein schmuckes Dorf am idyllischen Stadtrand Bonns mit rund 3000 Einwohnern geworden. Moderne Einfamilienhäuser drängen sich dicht an dicht: Mit kleinen gepflegten Gärten und Garagen, die vom schnittigen Sportwagen bis zur „Familienkutsche“ viele Pferdestärken beherbergen. Kaum etwas erinnert noch an das bescheidene, bäuerliche Örtchen von einst: An die Zeiten, in denen die Felder mit Ochsengespannen bestellt wurden, an klappernde Pferdehufe und knarrende Karrenräder auf Pflastersteinen, an Misthaufen, Federvieh, Schweine und Kühe. An knatternde Traktoren, die mühsame Feldarbeit und daran wie - meist die Frauen mit Kind und Kegel- ihren schweren Handkarren zu Fuß in die Stadt zogen, um auf dem Wochenmarkt frische Milch, selbstangebautes Obst und Gemüse zu verkaufen. Bis weit in die 1970er Jahre waren das Leben und die Arbeit in den beiden Ortschaften Ückesdorf und Röttgen von landwirtschaftlichen Familienbetrieben bestimmt. Zahlreiche Bauernhöfe –viele davon in Fachwerkbauweise- hat es hier gegeben. Nur wenige haben die den Wandel der Zeit überdauert.

 

Für Heinz Meyer, der seit 1975 mit seiner Frau in Ückesdorf lebt, Grund genug, auf Spurensuche zu gehen. 17 Bauernhöfe hat er allein im kleinen Ückesdorf ausgemacht. „Keiner der Höfe wird heute mehr bewirtschaftet und von den ehemals 17 Gebäuden existieren heute noch zehn, einige von ihnen auch nur noch  in Teilen“, berichtet er. „Die umliegenden Felder bewirtschaftet ein auswärtiger Großbauer.“

 

Um Vergangenes zu bewahren und die Erinnerungen an alte Zeiten wachzuhalten, hat der Rentner die Geschichte der Bauernhöfe in Wort und Bild festgehalten. Entstanden ist eine Broschüre mit Fotos von 13 der insgesamt 17 Bauernhöfe, sowie Hinweise auf deren Lage und

Größe. Zudem lässt der Chronist in seiner Broschüre altes,  zum Teil vergessenes Brauchtum wieder aufleben und erzählt von Legenden und bäuerlichen Familiengeschichten.

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Einladung zum Bonn-Potsdam-Diskurs

Der Potsdam-Club Bonn e.V. lädt Mitglieder und Freunde zum nächsten "Bonn-Potsdam-Diskurs" ein, diesmal mit einer

Fotopräsentation:

am Mittwoch, 23.01.2019,

um 18.30 Uhr

im Hörsaal des

Akademischen Kunstmuseums.

 

Gezeigt wird eine Fülle von Bildern, die 2017/18 bei den städtepartnerschaftlichen Bürgerbegegnungen in Bonn und in Potsdam entstanden sind und zum Gespräch animieren sollen, sodass langjährige und neue Mitglieder sich mit ihren verschiedenartigen Interessen bezüglich der Städtepartnerschaft besser kennenlernen.

 

Vorgestellt wird anschließend die Planung für das Jahresprogramm 2019 in Bonn. Einige hochinteressante Vortragsveranstaltungen sind in Planung, u. a. an den Symboltagen 23. Mai (70 Jahre Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland) und am 17. Juni (Tag der Deutschen Einheit in der Bundesrepublik vor der Wiedervereinigung). In Kooperation mit den beiden großen christlichen Kirchen in Bonn soll es auch eine Begegnung mit der Potsdamer Superintendentin in ihrer Heimatstadt geben. Hierbei wie bei der diesjährigen städtepartnerschaftlichen Begegnung im Herbst in Bonn ist das Mitwirken der Mitglieder und Freunde des Potsdam-Clubs gefragt. Damit jeder sich gemäß seinen Möglichkeiten einbringen kann, werden unterschiedliche Unterstützungsformen erläutert.

 

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Schwungvoll ins neue Jahr mit den Thom´s Glory Singers

„I can tell the world“ unter diesem Titel laden die Thom´s Glory Singers zum ersten Konzert im neuen Jahr ein. Mit schwungvollen, teils ruhigen kirchlichen und weltlichen Liedern und Gospel Songs startet der Chor ins Jahr 2019 und lädt am

27. Januar 2019

um 18 Uhr

in die Thomaskirche,

Herzogsfreudenweg 44, 53125 Bonn-Röttgen ein.

 

Auch wenn der Chor kein weihnachtliches Konzert mehr veranstaltet, so wird doch der eine oder andere "Christmas Carol" zum Ausklang des vergangenen Jahres dabei sein. Und - um seiner alten Tradition treu zu bleiben - wird nicht zuletzt auch Kölsches Liedgut zum Besten gegeben.

 

Nach dem Fortgang von Chorgründer und –leiter Pfarrer Jörg Zimmermann, hat sich der Gospelchor neu formiert und 2016 mit Dirk Eisenack einen neuen Chorleiter gefunden. Das musikalische Profil der Thom´s Glory Singers mit den Schwerpunkten Gospel, Kölsches Liedgut und Christmas Carols hat sich unter dem neuen Chorleiter im Wesentlichen erhalten. Eisenack setzt jedoch andere Akzente: „Wir lernen ohne Noten zu singen. Zudem studieren wir Bewegungen ein, um den Rhythmus der Songs schneller zu verinnerlichen und ein gutes Gefühl für die Intonation zu bekommen“, erzählt Chormitglied Sabine Ising. Auch in Punkto Entertainment stehe Dirk Eisenack seinem Vorgänger nicht nach– man darf also auch bei ihm auf eine unterhaltsame Moderation durch den Abend gespannt sein. In den vergangenen Jahren waren sie bei der großen Gospelnacht in Buschdorf, im Gezeitenhaus Schloss Eichholz, bei den Mirarbeiterdankesfeiern der Evangelischen Kirchengemeinde am Kottenforst, dem Andheri-Basar in Ückesdorf, Karnevalssitzungen und bei diversen privaten Veranstaltungen - wie Hochzeiten - zu sehen und zu hören.

 

Ebenso wie der Gospelchor ist auch Chorleiter Dirk Eisenack in der evangelischen Kirchengemeinde Am Kottenforst als Organist und Leiter von Workshops wohlbekannt. In Röttgen übernimmt er u.a. im Austausch mit Kantorin Anke Lehmann regelmäßig die musikalische Gestaltung des Osternacht-Gottesdienstes sowie der Christmette an der Orgel.

 

Dirk Eisenack singt und musiziert von Kindheit an. Studiert hat er Mathematik, „…und weil man damit alles machen kann, habe ich mich einige Jahre nach meinem Studienabschluss entschlossen Chorleiter zu werden.“ Bereits während seiner Studienzeit leitete er den Jazz Chor der Uni Bonn als seinen ersten Chor von 1999 bis 2005. Eisenack war einer der ersten Absolventen des Lehrgangs "Jazz- und Popchorleitung der Stufe B" an der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel. Er ist Kirchenmusiker und Mitglied der European Voices Association. Seit nunmehr 20 Jahren zählen Gesangsimprovisation und Chorleitung (kirchlich wie weltlich) zu den Schwerpunkten seiner musikalischen Arbeit.

 

Die Sängerinnen und Sänger der Thom´s Glory Singers sind froh, mit ihm einen kompetenten Chorleiter zu haben. Die Thom´s Glory Singers absolvieren drei bis vier Auftritte im Jahr. Darüber hinaus sind sie für private Auftritte (Hochzeit, Geburtstage

etc.) buchbar. Verstärkung ist ihnen jederzeit herzlich willkommen. Geprobt wird an zwei Sonntagen im Monat jeweils von 19.30 bis 21.30 Uhr. Anmeldung zu einer Schnupperstunde unter: thoms-glory-singers@dirk-eisenack.de.

 

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Kanalsanierung in der Heidegartenstraße

In der Woche ab Montag, 10. Dezember 2018, beginnt das Tiefbauamt der Stadt Bonn mit der Kanalsanierung in der Heidegartenstraße in Röttgen im Abschnitt der Sackgasse von Hausnummer 22 bis 36.

 

Zunächst werden fünf Straßenabläufe in offener Bauweise erneuert. Anfang 2019 wird der Straßenkanal mit einem Durchmesser von 30 Zentimetern auf einer Länge von 93 Metern in geschlossener Bauweise mit einem sogenannten Liner saniert. Dabei wird ein Schlauch in den vorhandenen Kanal eingelassen.

 

Durch den Umfang der Bauarbeiten lassen sich Verkehrsbehinderungen nicht vermeiden. Der Verkehr wird zu jeder Zeit einspurig an der Baustelle vorbeigeführt. Die Bauarbeiten sollen bis Ende Februar 2019 abgeschlossen sein. Die Kosten der Baumaßnahme betragen rund 45.000 Euro.

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Kanalsanierung in der Röttgener Straße

 Das Tiefbauamt der Stadt Bonn saniert ab Ende November 2018 den städtischen Kanal in der Röttgener Straße zwischen Hausnummer 195 und der Reichsstraße.

 

In den bestehenden Kanal wird ein so genannter Schlauchliner eingezogen, die Straßenoberfläche muss daher nur für einige wenige Arbeitsgruben aufgerissen werden. Für die Arbeiten sind deshalb nur Teilsperrungen im Straßen- und Gehwegbereich erforderlich.

 

Es werden zirka 136 Meter Kanal mit einem Durchmesser von 80 Zentimetern saniert. Die Baukosten betragen rund 110.000 Euro. Die Sanierungsmaßnahme soll bis Anfang Februar 2019 beendet sein.

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Kunst hat viele Facetten: Käthe Wickert und Günter Wagenknecht zeigen einige davon

Die zweitägige Ausstellung der Röttgener Künstler Käthe Wickert und Günter  Wagenknecht, die an letztem Wochenende, in Röttgen stattfand, wird um einen Tag ergänzt:

Sonntag, 2. Dezember 2018

stellen die beiden erneut ihre

Bilder, Collagen und Skulpturen

im Atelier

Am Schloßplatz 41 in Röttgen

zwischen

13 und 18 Uhr aus.

 

Der Bummel zum Röttgener Weihnachtsmarkt lohnt sich am ersten Adventwochenende allemal. Am Sonntag empfiehlt sich zudem ein Abstecher in die Kunstausstellung von Käthe Wickert und Günter Wagenknecht.

 

Aquarelle, Monotypien, Bilder in Acryll und Öl sowie Zeichnungen und Collagen sind hier Skulpturen aus Bronze, Papier, Ton und Fliesenkleber als Dekoration fürs Wohnzimmer oder als wetterfester Hingucker für den Garten zu entdecken. Als Vorlage dienen Käthe Wickert Motive aus der Natur oder –ganz aktuell- historische Bauten in Röttgen. Eines ihrer neuesten Werke ist eine Kollage des Kurfürstlichen Schlosses Herzogsfreude in Acryl mit Holz auf Leinwand. Vorlage war eine historische Zeichnung des Schlosses. Und noch ein weiteres Relikt aus der Zeit des Kurfürsten Clemens August hielt sie in Öl auf Leinwand fest: Ein noch existentes Kellergewölbe des Schlosses mit einem Treppenaufgang. „Das Gemälde ist allerdings schon verkauft und nur noch als Foto zu sehen“, erzählt Wickert. Aber nicht nur neue Motive ergänzen das Portfolio der Künstlerin. Auch farbenfrohe Bilder in Wisch- und Tropftechnik sind hinzugekommen. Techniken, mit denen Käthe Wickert sehr gern arbeitet: „Hiermit kann man wunderbar experimentieren. Es ist auch für mich jedes Mal spannend zu sehen, was dabei herauskommt. Manchmal sind es Früchte, Blumen oder einfach nur abstrakte Kunst, die durch Form und Farbe besticht.“ Neben zahlreichen Bildern und hochwertigen Bronzeplastiken, die der Bonner Friedemann Sander nach ihren Vorlagen gegossen hat, bietet Frau Wickert auch Seidenschals und selbst kreierte Ketten und Armbänder an.

 

Eine Spürnase für Altes und verborgene Schönheit hat Günter Wagenkecht. Er begeistert sich insbesondere für Holz. So hat er schon viele ausgediente Parkettböden aus Fachwerkhäusern und Bauschuttgruben gerettet. Kleine Schätzchen, die er sorgfältig säubert, aufpoliert und zu Mosaiken zusammensetzt. Einige seiner Parkett-Mosaike stammen nachweislich aus dem Jahr 1850. Selbst einem Balken aus der Nikolaikirche aus dem 12. Jahrhundert hat er seinen Zauber entlockt. Geduldig und behutsam raspelt, hobelt und schleift er an seinen Objekten: „Immer entlang der Maserung. Es ist immer wieder erstaunlich welch schöne `Zeichnungen` im Holz zu Tage kommen. Dann noch 1,2 Schnitte und schon hält man ein kleines Kunstwerk in Händen.“ Genauso hat er es auch mit einem Stück aus der Dicken Eiche gemacht, die 2010 umgestürzt ist und aus der später ein Altar, ein Lesepult und Kerzenleuchter für die Bonner Herz-Jesu-Kirche gefertigt wurden. In Frankreich sammelte er Bruyère-Stücke (Wurzeln der Baumheide, Erica arborea), aus denen Tabakspfeifen hergestellt werden und verarbeitete sie zu großen Schalen.

 

Am liebsten fertigt Wagenknecht Stelen und abstrakte Skulpturen aus verschiedenen Hölzern. Vor allem Olivenholz hat es ihm angetan. „Es duftet einfach herrlich, wenn man Olivenhölzer bearbeitet ganz zu schweigen von der einzigartigen Maserung.“

 

Fasziniert ist Günter Wagenknecht auch von griechischem Marmor aus dem er ebenfalls Plastiken erstellt. Die handwerklichen Fertigkeiten hat er bei einem Steinmetz im Poppelsdorf gelernt. Anders als beim Holz, dessen Maserung die Bearbeitung vorgibt und die per se schon als Teil des Kunstwerks begriffen werden könne, muss der Künstler dem einförmigen Marmorblock bei der Bearbeitung eine Form abringen.

 

Wagenknecht versteht sich als experimenteller Künstler. So fertigt er unter anderem reliefartige Gemälde an aus einem Gemisch aus Sand, Sägespänen, Fassadenfarbe und anderen Farbresten.

 

Seit 60 Jahren ist der Rentner künstlerisch tätig. Am meisten freut es ihm, wenn andere Freude an seiner Kunst haben. Deshalb verschenkt er häufig seine Werke, wenn er überzeugt ist, dass seine Kunst „dort einen guten Hafen findet“.

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Röttgener Weihnachtsmarkt: Besinnliche Stimmung mit vielen Ständen und Programmpunkten

Es geht wieder los: Die Vorweihnachtszeit lockt mit vielerlei Weihnachtsmärkten in und um Bonn.Zwei sollte man aber auf keinen Fall verpassen: Den Ückesdorfer und den Röttgener Weihnachtsmarkt, deren Erlöse stets in die Projekte der Anderi-Hilfe fließen.

 

Nun, der Ückesdorfer Weihnachtsmarkt ist bereits vorbei. Eine weitere Chance mit ersten Weihnachtseinkäufen, einem gemütlichen Beisammensein bei Kaffee, Kuchen und Glühwein auf angenehme Weise gleichzeitig Gutes zu tun, bietet der

 

Röttgener Weihnachtsmarkt

am

Sa., 1. Dezember von 14 bis 20 Uhr

sowie am

So., 2. Dezember von 10.30 bis 17 Uhr

im

Pfarrzentrum der katholischen Kirche Christi Auferstehung, Herzogsfreudenweg 23.

 

Neu in diesem Jahr ist eine Gemeinschaftsaktion vom Festausschuss Röttgen Ückesdorf, der Prinzengarde Weiß-Rot, Freiwilligen Feuerwehr Röttgen, dem Sportverein Rot-Weiß Röttgen sowie dem Unternehmerbund Röttgen Ückesdorf. "Wir wollen in diesem Jahr gemeinsam den Markt mit viel weihnachtlicher Stimmung bereichern," kündigt Stefan Zimmermann vom Festausschuss an. Knisterndes Feuer, duftender Glühwein, Kinderpunsch, Holzkohlegrill, weihnachtliche Musik, Glücksrad uns vieles mehr erwarten die Besucher.

 

Anders als in den letzten Jahren werden die diesjährigen Einnahmen in ein neues Projekt der Andheri-Hilfe in Zentralindien fließen. Infolge des Klimawandels ist dieses Gebiet zunehmend von extremen Dürreperioden im Wechsel mit zunehmend unberechenbareren Monsunregenfällen bedroht. Diese Extremwetterlagen verursachen Ernteausfälle und gefährden nicht nur die Existenzgrundlage der Kleinbauern, sondern auch die Ernährungssituation der bäuerlichen Familien. Wachsende Hungersnöte und Landflucht der Bauern sind die Folge. Aufgrund mangelnder Bildung enden sie jedoch bestenfalls als schlecht bezahlte Tagelöhner oder in Slums, während ihre Frauen und Kinder in den verarmten Dörfern mittel- und perspektivlos zurückbleiben.

 

In 24 Projektdörfern leistet die Andheri-Hilfe e.V. Hilfe zur Selbsthilfe. Experten legen gemeinsam mit den Dorfbewohnern Speicherreservoire für Wasser an und zeigen wie diese auf Dauer instand zuhalten sind. Auch lernen die Kleinbauern, welche Pflanzen am besten für die lokalen Gegebenheiten geeignet sind – und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur ausgewogenen Ernährung leisten. Hier spielen auch die Gemüsegärten mit Tomaten, Auberginen, Spinat, Kürbis und Karotten eine wichtige Rolle, welche die Familien im Rahmen dieses Projektes rund um ihre Hütten anlegen. Das traditionelle Wissen der Bauern wird wiederbelebt und mit modernen Techniken der ökologischen Landbestellung und Viehhaltung kombiniert. Maßnahmen, die eine nachhaltige Landwirtschaft ermöglichen und damit die Mangelernährung -von der vor allem die Kinder betroffen sind- eindämmen und beheben sollen.

 

Das Projekt startet am 1.1.2019. Projektpartner ist die Watershed Organisation Trust (WOTR).

 

Detaillierte Informationen zum Projekt finden Sie hier als Download.

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Eintauchen in die Klänge Lateinamerikas

Chor Voces de las Américas Italia
Chor Voces de las Américas Italia

Das Konzert "Klingendes Lateinamerika", das am 1. Dezember 2018 um 19.30 Uhr in der Thomaskirche, Herzogfreudenweg 44 in Röttgen stattfindet, lädt dazu ein in eine andere, vielen wenig bekannte Musikwelt eines weit entfernten Kulturkreises einzutauchen.

 

Der Chor Voces de las Américas präsentiert zusammen mit dem Instrumentalensemble "Libertador" unter der Leitung von Lupe Larzabal Lieder aus ganz Lateinamerika.

 

Grundlage für dieses lehrreiche wie lockere Konzert zum barocken Repertoire lateinamerikanischer Musik ist der sogenannte «Trujillo-Codex», zusammen-getragen vom adeligen Geistlichen Baltasar Jaime Martínez Compañón, ein junger spanischer Priester und Kantor an der Kathedrale von Lima, Perú.

 

Die hier unter dem Titel „Klingendes Lateinamerika“ versammelte unerschöpfliche Energie und der exotische Reiz der alten und neuen Rhythmen und Melodien der neuen Welt sind ein unschlagbarer Beweis für die Tatsache, dass die Kreativität des Volkes immer in der Lage ist,

herrliche Musik hervorzubringen, deren Schönheit, Gefühlskraft und Freude uns auch heute noch mit ihrer ganzen Vitalität und Poesie des erlebten Augenblicks ergreifen.

 

Die Lieder aus dem Trujillo-Codex stellen mit stimmungsvoller Musik die andere Seite der Kolonialherrschaft dar, die 1532 begann, fast 300 Jahre lang andauerte und zu deren Ende hin die indigene Bevölkerung dann doch vollständig rechtlos geworden ist.

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Röttgener Kinder-Prinzenpaar 2018/19 wie Rockstars gefeiert

Prinz Simon I. und Prinzessin Lilli II.  von Röttgen/ Ückesdorf
Prinz Simon I. und Prinzessin Lilli II. von Röttgen/ Ückesdorf

Mit dem Vereinsfest der Prinzengarde Weiß-Rot Röttgen, das am Samstag im Gemeindezentrum der Thomaskirche stattfand, ist nun auch für Röttgen und Ückesdorf der Startschuss in die Karnevalssession 2018/19 gefallen. Die Proklamation des Kinderprinzenpaares war definitiv ein Highlight. Prinz Simon I. (Simon Butscheid) und Prinzessin Lilli II. (Lilli Bauch) erhielten Ihre Insignien der Macht und werden von nun an ein Jahr lang über die Jecken in Röttgen und Ückesdorf regieren.

 

Die Beiden legten einen derart fulminanten ersten offiziellen Auftritt hin, dass sie vom Publikum sogleich ins Herz geschlossen und wie Rockstars gefeiert und umjubelt wurden. Auch wenn beide vor ihrem ersten Auftritt noch aufgeregt waren und gerade mal 9 Jahre alt sind, merkte man schnell, dass hier zwei Vollblutkarnevallisten auf der Bühne stehen. Kein Wunder, denn beide haben den Karneval im wahrsten Sinne des Wortes „mit der Muttermilch aufgesogen". Waren doch die Mütter der beiden, Anja Butscheid und Christina Bauch vor 35 bzw. 25 Jahren selbst Röttgener Kinderprinzessinnen. „Es war immer mein heimlicher Wunsch, dass Lilli einmal Prinzessin werden würde. Schon als Baby habe ich sie im Kinderwagen mit durch den Röttgener Karnevalszug geschoben. Jetzt ist es einfach toll, dass sie tatsächlich aus freien Stücken in meine Fußstapfen tritt“, erzählt die Ex-Prinzessin Christina Bauch. Ähnlich ist es bei Simon Butscheid. Auch er wurde von der Familie von klein auf an das närrische Treiben im Karneval herangeführt. Beide Familien  bis hin zu den Urgroßeltern des Prinzenpaares genetisch jeck und fest mit dem Rheinischen Karneval verwurzelt.

 

Prinz Simon I. ist zudem Tanzoffizier und Standartenträger bei der Prinzengarde Weiß-Rot Röttgen. Ein guter Schwimmer und Turner sei er außerdem, verriet er bei seinem Auftritt. Irgendwann, so kündigt er an, will er mal Olympiasieger im Schwimmen werden. Prinzessin Lilli II. tanzt ebenfalls mit großer Leidenschaft in der Prinzengarde Weiß-Rot. Neben der Liebe zum Karneval bastelt und singt sie gern. Ihr erklärtes Ziel für die Zukunft: „Bonna werden“. Jetzt freuen sich die beiden Schüler der Schlossbachschule auf eine kurzweilige aber lange Session 2018/19, in der sie um die 40 bis 50 Auftritte in der Region geplant haben.

 

Bestens vorbereitet sind sie allemal: den Orden, ein Herz, in dessen Mitte ein Bild des Prinzenpaares zu sehen ist und on top mit einem Relief der Schlossbachschule verziert ist, haben die Kinder gemeinsam mit den Eltern entworfen. Ebenso die Kopfbedeckungen. Dabei fällt der Wille des Prinzen zur authentischen Kleidung auf. Er ist der erste Kinderprinz mit Mut zu Strumpfhosen und „Pumphose“ Dem Prinzenpaar zur Seite stehen in dieser Session die Paginnen Lotte (4 Jahre), Lina (4 Jahre) und Jakob (5 Jahre).

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Mozart Requiem - Einladung zum Chorkonzert

Die Evangelische Kirchengemeinde am Kottenforst lädt herzlich ein zum Konzert von Kantorei und Jugendchor der Thomaskirche Röttgen und der Jesus-Christus-Kirche Witterschlick unter der Leitung von Anke Lehmann und dem Kammerorchester Röttgen (Ltg. Yoorina Bae).

Am Sonntag, den 18. November 2018 um 18 Uhr wird in der Thomaskirche in Röttgen das Requiem von W.A. Mozart gesungen und gespielt.

Als Solisten werden zu hören sein: Elena Harsanyi (Sopran), Elena Mohrs (Alt), Jean Pierre Ouellet (Tenor), Andreas Petermeier (Bass).

Auf dem Höhepunkt seines Könnens begann Mozart im Herbst 1791 mit der Auftrags-Komposition einer Totenmesse. Erst 35 Jahre alt erkrankte er bald darauf jedoch und verstarb bevor er das Werk vollenden konnte.

 

Mit dem Requiem hinterließ er eine Komposition, die zu den bedeutendsten der abendländischen Kirchenmusik zählt., eine ergreifende und facettenreiche Musik voller Ausdruckskontraste zwischen Todesangst und Erlösungshoffnung.

 

Als erstes Werk erklingt in dem Konzert vor dem Requiem eine ebenfalls letzte und unvollendete Komposition: Contrapunctus XIX aus "Die Kunst der Fuge" von J.S. Bach. Während die Musik der Bach-Fuge wie im Manuscript mittendrin abbricht und versiegt, erklingt das Requiem in der von Mozarts Schüler Franz Xaver Süßmayr vollendeten Fassung.

Der Eintritt ist frei. Spenden am Ausgang werden erbeten.

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Streckenbezogene Fahrverbote harte Entscheidung für Bonn

Dass die Bezirksregierung Köln für Bonn streckenbezogene Fahrverbote für die Reuterstraße und für den Belderberg ab April 2019 anordnen muss, ist ein harter Schlag für die Bevölkerung und den Wirtschaftsstandort." Das sagt Bonns Oberbürgermeister Ashok Sridharan zum Urteil des Verwaltungsgerichts Köln vom 8. November 2018 zur Klage der Deutschen Umwelthilfe gegen das Land Nordrhein-Westfalen zum Luftreinhalteplan für Bonn.

 

Die Stadt Bonn hat sich als Beteiligte im Verfahren gegen Fahrverbote ausgesprochen und darauf hingewiesen, dass dies angesichts der Verkehrssituation mit vielen Baustellen in der Zukunft sehr problematische Folgen haben wird. Mit dieser Herausforderung müssen das Land und natürlich auch die Stadt jetzt nach dem Urteil umgehen. Es ist auch noch nicht klar, wie die Fahrverbote durchgesetzt werden können.

 

"Jetzt haben wir den ,worst case‘.Wenn Hardware-Nachrüstungen der Autohersteller rechtzeitig vorgenommen worden wären, hätten wir das Problem nicht", ist Sridharan verärgert. Die Stadtverwaltung will nun gemeinsam mit Arbeitgebern sowie Verkehrs-, Umwelt und Wirtschaftsverbänden in einen Dialog treten, wie mit der Situation umzugehen ist.

 

Sridharan weiter: "Abgesehen von unseren Forderungen an den Bund, für weniger Abgase zu

sorgen, bleibt der Stadt als einziger Ansatz, die Menschen in Bonn und der Region durch attraktive Angebote zum Umstieg auf Bus, Bahn und Fahrrad zu bewegen. Eine Verbesserung der Verkehrsangebote geht aber nicht von heute auf morgen, sondern ist ein mittel- und langfristiges Projekt."

 

Aber auch dabei trägt nicht nur die Stadt Bonn Verantwortung. Von Bund und gegebenenfalls Land NRW fordert Ashok Sridharan, die Finanzierung der Maßnahmen als Modellkommune "Lead City", die die Stadt Bonn in den kommenden zwei Jahren umsetzen wird, über das Jahr 2020 hinaus sicherzustellen. "Ohne zusätzliche Unterstützung wird dies sehr schwierig", macht der OB deutlich.

 

Zudem fordert die Stadt verstärkte Bemühungen für einen Ausbau der Eisenbahnverkehre, speziell eine Elektrifizierung der S 23 und eine linksrheinische S-Bahn sowie einen Landes-Radschnellweg Bonn/Rhein-Sieg. Die Stadt wird weiter an Projekten wie einer Verbesserung des Nahverkehrsangebotes und der Bedingungen für den Fahrradverkehr, zum Beispiel mit Radschnellrouten und Mobilstationen, arbeiten.

 

"Saubere Luft und eine funktionierende Mobilität – beides muss möglich sein. Auch wenn die Entscheidung des Verwaltungsgerichtes ein Rückschlag ist, wird die Bundesstadt Bonn weiterhin alles daran setzen, dass die Luft in der Stadt sauberer wird, auch damit Diesel-Fahrverbote schnell wieder aufgehoben werden können", betonte der Bonner Oberbürgermeister.

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App "Park and joy" soll Parken in Bonn erleichtern

Parkplätze suchen, finden und zahlen per App - das ist mit Hilfe der App "Park and Joy" in Bonn möglich. Zu einer digitalen Parkdienstleistung haben sich die Stadt Bonn, die Stadtwerke Bonn und die Telekomsparte T-Systems im vergangenen Jahr mit einer Absichtserklärung zusammengefunden.

 

Über die Telekom-App "Park and Joy" können Autofahrer freie Parkplätze auf städtischen, bewirtschafteten Straßenpark-plätzen finden und per App bargeldlos die entsprechenden Gebühren entrichten. Mit dem Einbau einer speziellen Parksensorik bietet die App eine noch höhere Genauigkeit bei der Parkplatzsuche. Ziel ist es, den Parksuchverkehr in der Innenstadt zu vermindern. Auf den rund 100 Parkplätzen auf dem Stiftsplatz testet T-Systems derzeit die Sensorik, die in der vergangen Woche eingebaut wurde. Nach der Testphase soll die Sensorik auch auf den bewirtschafteten städtischen Straßenparkraum installiert werden.

 

Die T-Systems beteiligt sich neben anderen Anbietern auf der digitalen Plattform von Smartparking e.V., einer Initiative für digitale Parkraumbewirtschaftung, die ebenfalls in Kooperation mit der Stadt Bonn seit Juni 2018 am Start ist. Auf städtischen Straßenparkflächen sind die Parkscheinautomaten mit Aufklebern versehen, die darauf hinweisen, dass Handyparken möglich ist. Autofahrer können an diesen Parkflächen einfach und bequem ihr digitales Parkticket mit der Park-and-Joy-App lösen. Dabei können sie flexibel über die mobile Anwendung die Parkzeit verkürzen oder verlängern.

 

Das T-Systems-Projekt "Park and Joy" ist Teil der städtischen Offensive "Digitales Bonn".

 

Mehr Infos unter parkandjoy.de/Bonn.

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