Einladung zur Lenné-Runde: Werte erhalten - Werte schaffen

Die Altbauten in der Bonner Südstadt – ein Bericht aus der Praxis über die Sanierung denkmalgeschützter Gründerzeitbauten

VORTRAG: Paul Martini, Architekt BDA

 

Zu einem Powerpoint-Vortrag im Rahmen der Bonn-Themen lädt der Potsdam-Club  in bewährter Zusammenarbeit mit dem Ortskuratorium Bonn/Rhein-Sieg der Deutschen Stiftung Denkmalschutz ein: Am Mittwoch, 11. April um 19 Uhr in die Geschäftsstelle der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Schlegelstr. 1, 53113 Bonn (Haltestelle "Heussallee/Museumsmeile" U-Bahn und Bus 610 und 611).

 

Der Vortrag berichtet über die Spurensuche nach erhaltenswerter Originalsubstanz, dem kontrollierten Rückbau bis zum Wiederaufbau und der Ergänzung zeitgemäßer, energetischer und moderner Elemente.

 

Der BDA Architekt Paul Martini befasst sich seit über 20 Jahren leidenschaftlich mit dem Bauen im Bestand – vom Umbau von 50er Jahre Gebäude über den Umbau und die Sanierung denkmalgeschützter Gründerzeithäuser, bis zur Sanierung kirchlicher Bauten (www.paulmartini.de).

 

Der Potsdam-Club freut sich auf Ihr Kommen. Bringen Sie Freunde und Bekannte mit! Im Anschluss an den Vortrag lädt der Potsdam-Club zum Gesprächsaustausch in geselliger Runde ein. Der Eintritt zum Vortrag ist frei. Spenden sind herzlich willkommen.

 

Eine Anmeldung wird empfohlen unter: info@potsdam-club.com oder 02225-16164

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Parkkontrollen an der Waldau am Wochenende

Da für das kommende Wochenende (Samstag und Sonntag, 7. und 8. April) sommerliche Temperaturen vorhergesagt sind, ist an der Waldau im Kottenforst mit zahlreichen Besucherinnen und Besuchern zu rechnen. Die nahe gelegenen Parkplätze werden voraussichtlich frühzeitig belegt sein. Zum Schutz aller Verkehrsteilnehmer kündigt die Stadt Bonn daher Parkkontrollen an.

 

 

Im Ernstfall werden Fahrzeuge abgeschleppt. Dies soll verhindern, dass die Busse der Stadtwerke behindert werden. Die Stadt Bonn weist darauf hin, dass auf dem Seitenstreifen an der Zufahrtstraße "An der Waldau" nicht geparkt werden darf. Sechs neue Zusatzschilder unter den Halteverbotsschildern machen die Verkehrsteilnehmer darauf aufmerksam.

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Fünfköpfige Familie aus Afghanistan samt Oma sucht dringend ein neues zu Hause in Röttgen/Ückesdorf

Foto privat: Familie Omari gemeinsam mit Frau Dr. Smasly und weiteren Betreuern von der ökumeinischen Flüchtlingshilfe Röttgen.
Foto privat: Familie Omari gemeinsam mit Frau Dr. Smasly und weiteren Betreuern von der ökumeinischen Flüchtlingshilfe Röttgen.

Reihe oben von li. nach re.: Chr. Neubauer Giessen, Tahir Omari, Dr. D. Smarsly. Darunter von li. nach re.: Marina Omari, Najiba Yuosufi (die Oma), J. Schmitz, Robina Omari (13 J.), E. Meyer. Unten: Enjila Omari (10 J.) und Elham Omari (4 J.).

 

Familie Omari lebt seit 2016 im Tietze-Haus in Bonn-Röttgen und wird dort im Rahmen der ökumenischen Flüchtlingshilfe betreut. Im August wird die Stadt aber auch diese Flüchtlingsunterkunft auflösen, so dass der

Familie, der im April 2017 vom Verwaltungsgericht Köln das Bleiberecht zugesprochen wurde, die Umsiedlung in einen Container irgendwo im Stadtgebiet droht. Für die in Röttgen sehr gut integrierte Familie bedeutet dies einen erneuten „Heimatverlust“. Der Verlust ihrer sozialen Kontakte wäre für die Erwachsenen und mehr noch für die drei Kinder, die hier zur Schule und in den Kindergarten gehen, ein schwerer Schlag.

 

Für Familie Omari wird daher dringend eine Unterkunft in Röttgen oder Ückesdorf gesucht. Benötigt wird eine Wohnung für sechs Personen in einem finanziellen Rahmen von bis zu 1181 € plus Nebenkosten. Alternativ auch gern 2 getrennte Wohneinheiten für die Familie und die Großmutter im selben Haus oder in unmittelbarer Umgebung zueinander. Miete, Kaution und Nebenkosten übernimmt das Jobcenter und das Sozialamt (für die Oma).

 

Die ökumenische Flüchtlingshilfe in Röttgen und insbesondere Familie Smarsly aus Röttgen, die die sich persönlich sehr für diese Flüchtlingsfamilie engagiert, bitten die Eigentümer leerstehender Wohnungen in Röttgen oder Ückesdorf herzlich ihre Türen für Familie Omari zu öffnen, damit sie in ihrem gewohnten Umfeld bleiben können.

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Spendenaufruf: Hilfe für Delia

15-jährige Röttgenerin Delia braucht unsere Hilfe!

 

Delia wohnt seit über 10 Jahren mit Ihrer alleinerziehenden Mutter und zwei Geschwistern in Röttgen. Super Schülerin am Ossietzky-Gymnasium, Mitglied im Tennisclub, talentierte Klavierspielerin und Zeichnerin - bis Anfang August letzten Jahres.

 

Delia fieberte der Urlaubsreise entgegen, als plötzlich ihre Hand krampfte und der Neurologe auf einer sofortigen Spezialuntersuchung bestand. Dann überschlugen sich die Ereignisse, und der Albtraum begann:

Delia leidet an einem sehr seltenen Gehirntumor. Nach einer 9-stündigen Operation, in der der Tumor entfernt wurde, kämpft sich das tapfere Mädchen seit mittlerweile 8 Monaten wieder zurück ins Leben. Sie musste zuerst mühsam lernen zu sprechen, allein zu atmen und den Kopf zu halten.

 

Delias Krankheit ist für Ihre Mutter und ihre zwei jüngeren Geschwister (10 und 13 Jahre) eine unbeschreibliche psychische Belastung. Dazu kommt eine enorme finanzielle Belastung für einen rollstuhl-gerechten Umbau des Hauses und vieles, vieles mehr. Die zuständigen Behörden beteiligen sich an diesen hohen Kosten leider nur mit einem geringfügigen Zuschuss.

 

Liebe Röttgener, Delia braucht eure Spenden, um wieder nach Hause zu können, um Schulunterricht bekommen zu können, um trotz diesen schweren Schicksalsschlags wieder einen einigermaßen normalen Alltag zu erleben.

 

Gesundheit kann man sich bekanntlich nicht kaufen, aber für ein Stück menschliche Normalität braucht man schlicht und einfach Geld. Profan aber wahr.

 

Delia und ihre Mutter sind allein, wir sind viele. Auch eine kleine Spende hat eine große Wirkung.

 

Evangelische

Kirchengemeinde am Kottenforst – Bezirk 1

IBAN: DE18

3705 0198 0039 0801 30

SPK KölnBonn

Stichwort:

Spende für Delia

 

Für alle Spenden über 200 € werden von der Kirchengemeinde automatisch Spendenquittungen ausgestellt. Für Beträge darunter reicht beim Finanzamt der Überweisungsbeleg. Sollte jemand aber dennoch eine individuelle Bescheinigung wünschen, können auch für niedrigere Summen auf Anfrage Quittungen ausgestellt werden.

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Wildschwein-Nachwuchs auf der Waldau

Die ersten Frischlinge im städtischen Wildgatter auf dem Venusberg sind da! Der gestreifte Wildschwein-Nachwuchs kam vermutlich in der vergangenen Woche zur Welt. 20 ganz kleine Frischlinge zählten die Mitarbeiter der Stadtförsterei fürs erste. Sie hoffen auf bis zu 40 Neuankömmlinge innerhalb der nächsten Tage.

 

Zurzeit braucht es noch etwas Glück, den Wildschwein-Nachwuchs im Wildgatter beobachten zu können. Denn in den ersten beiden Lebenswochen liegen die Kleinen meist im sicheren Kessel - dem Nest der Wildschweine. Immer häufiger beobachtet das Team der Stadtförsterei die Frischlinge aber beim Erkunden ihrer Umgebung.

 

Derzeit befinden sich in Gehege und Nebengehege außer den neugeborenen Frischlingen sieben Bachen, zwei Keiler, elf sogenannte "Überläufer", also etwa einjährige Tiere ohne Nachwuchs, und 24 ältere Frischlinge, die im vergangenen Herbst zur Welt gekommen sind. Die Bachen werfen meist Ende März. Oft folgt später im Jahr nochmals Nachwuchs, weil die Wildschweine im Gatter günstige Äsungs- und Lebensraumverhältnisse vorfinden. Bei ungünstiger Witterung und einseitiger oder mangelnder Nahrung "frischen" die Wildsauen in der Regel nur im Winter.

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Öffnungszeiten der Stadt und iherer Einrichtungen über Ostern

Auch zu Ostern können Unternehmungslustige Museen und Bäder besuchen. Allerdings gelten zwischen Karfreitag, 30. März, und Ostermontag, 2. April 2018, zum Teil andere Öffnungszeiten.

 

Museen

Das Kunstmuseum Bonn ist über die gesamten Osterfeiertage täglich geöffnet. Infos zu den aktuellen Ausstellungen gibt es unter www.kunstmuseum-bonn.de.

Das Stadtmuseum Bonn kann am Karfreitag und Ostersamstag jeweils von 13 Uhr bis 18 Uhr besucht werden. An Ostersonntag sind die Ausstellungen von 11.30 Uhr bis 17 Uhr zu besichtigen.

Das Ernst-Moritz-Arndt-Haus ist am Karfreitag und Ostersamstag von 13 bis 17 Uhr geöffnet.

Ostersonntag kann das Haus von 11.30 Uhr bis 17 Uhr besucht werden. Das Stadtmuseum Bonn und das Ernst-Moritz-Arndt-Haus bleiben am Ostermontag und am darauffolgenden Dienstag geschlossen. Infos über aktuelle Ausstellungen und Veranstaltungen gibt es unter www.bonn.de/@stadtmuseum.

 

Bonn-Info

Für Bonner und Bonn-Besucher steht die Bonn-Information an Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag jeweils von 10 Uhr bis 14 Uhr zur Verfügung, am Karsamstag ist sie von 10 Uhr bis 16 Uhr geöffnet.

 

Bürgerdienste

Im Bereich der Bürgerdienste haben alle Abteilungen von Karfreitag bis einschließlich Ostermontag geschlossen. Die Wache GABI und der Stadtordnungsdienst versehen ihren Dienst in gewohntem Umfang.

 

Stadtverwaltung

Alle Dienststellen im Stadthaus, im Rathaus Beuel sowie in den anderen Bezirksrathäusern sind am Karfreitag und Ostermontag ganztägig geschlossen.

 

Stadtarchiv

Das Stadtarchiv bleibt von Karfreitag bis Ostermontag durchgängig geschlossen. Ab Dienstag gelten wieder die üblichen Öffnungszeiten. Weitere Infos zum Angebot des Stadtarchivs gibt es unter www.bonn.de/@stadtarchiv.

 

Bibliotheken

Alle Einrichtungen der Stadtbibliothek sind von Karfreitag bis Ostermontag ganztägig geschlossen. Die Zweigstelle in Dottendorf ist bereits ab Montag, 26. März, bis einschließlich Ostermontag, 2. April, durchgehend zu. Ab Dienstag gelten die bekannten Öffnungszeiten, die unter www.bonn.de/@stadtbibliothek im Bereich "Zweigstellen vor Ort" aufgeführt sind.

 

Bäder

In allen Bädern herrscht an Karfreitag und an Ostermontag Feiertagsbetrieb. Am Karsamstag sind alle Bäder regulär geöffnet und am Ostersonntag bleiben alle Bäder ganztägig geschlossen. Ab Dienstag, 3. April, gelten die üblichen Öffnungszeiten, die unter www.bonn.de/@baeder eingestellt sind. Die Feiertagsöffnungszeiten im Einzelnen:

Das Hardtbergbad steht am Karfreitag von 8 Uhr bis 18 Uhr der Öffentlichkeit zur Verfügung. Am Karsamstag ist das Bad durchgehend von 7 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Sowohl Ostersonntag als auch Ostermontag bleibt das Hardtbergbad geschlossen.

Das Frankenbad ist am Karfreitag von 8 Uhr bis 16 Uhr geöffnet. Am Karsamstag steht das Bad von 7 Uhr bis 14.45 Uhr der Öffentlichkeit zur Verfügung. Ostersonntag ist das Bad geschlossen. Ostermontag öffnet das Frankenbad von 8 Uhr bis 16 Uhr.

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GIZ trainiert in Röttgen Fachkräfte für die weltweite nachhaltige Entwicklung

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale

Zusammenarbeit (GIZ) GmbH hat heute in Bonn-Röttgen ihr neues Fort- und Weiterbildungszentrum eingeweiht. Im "Campus Kottenforst" der GIZ werden Fach- und Führungskräfte der internationalen Zusammenarbeit auf ihre berufliche Tätigkeit vorbereitet.

 

 "Sowohl architektonisch als auch durch seine Nutzung setzt der Campus Kottenforst ein Zeichen für Offenheit und Austausch. Das erscheint uns in den heutigen Zeiten besonders wichtig. Hier kommen Menschen aus verschiedenen Organisationen und Ländern zusammen, um anschließend gut vorbereitet in alle Teile der Welt zu reisen und dort etwas zu bewegen", sagte GIZ-Vorstandssprecherin Tanja Gönner in ihrer Eröffnungsrede vor rund 100 Gästen.

 

2013 hatte die GIZ die Liegenschaft der ehemaligen Andreas-Hermes-Akademie nahe dem Kottenforst erworben. Danach wurden die auf dem Gelände bestehenden Gebäude saniert und durch einen Neubau ergänzt. Dr. Joachim Stamp, stellvertretender Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen und Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration, erklärte: "Im Namen der Landesregierung gratuliere ich zu diesem wunderbaren neuen Campus. Ich begrüße ausdrücklich, dass die GIZ ihre Aktivitäten ausweitet. Das Engagement für Entwicklungszusammenarbeit wird in Zukunft noch wichtiger werden, auch vor dem Hintergrund der Bekämpfung von Fluchtursachen. Der Campus Kottenforst ist ein klares Bekenntnis zu Bonn als deutscher Hauptstadt der Nachhaltigkeit und Entwicklungszusammenarbeit. In diesem Bereich ist die GIZ für das Land Nordrhein-Westfalen ein verlässlicher Partner."

 

Die Akademie für Internationale Zusammenarbeit (AIZ) der GIZ bietet im neuen Campus bedarfsorientierte Trainings- und Fortbildungsangebote sowohl für die eigenen Mitarbeiter als auch für Beschäftigte aus zahlreichen Organisationen der internationalen Zusammenarbeit an. Als eine ihrer Kernleistungen bereitet sie Experten und Berater auf ihren Einsatz in Schwellen- und Entwicklungsländern vor.

 

"Der Campus Kottenforst ist - sozusagen als "Tor zur Welt" - die zentrale Lernwerkstatt für die deutsche Entwicklungszusammenarbeit", so Friedrich Kitschelt, Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und Aufsichtsratsvorsitzender der GIZ. "Wir freuen uns, dass damit in Bonn den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von 30 Entsendeorganisationen eine solch exzellente Einrichtung für die Vorbereitung auf ihre wichtige Arbeit im Ausland zur Verfügung steht."

 

Bonns Oberbürgermeister Ashok Sridharan zeigte sich von der neuen Akademie beeindruckt: "Der GIZ Campus Kottenforst ist ein echter Gewinn für Röttgen und natürlich auch für Bonn als Zentrum der internationalen Zusammenarbeit in Deutschland. Zudem unterstreicht die GIZ mit dem Campus Kottenforst ihre wachsende Präsenz am Standort Bonn." GIZ-Vorstandsmitglied Hans-Joachim Preuß stellte den Neubau vor und erläuterte das Lernkonzept der AIZ: "Der Campus Kottenforst ist ein Gebäude für die Zukunft des Lernens: offen, flexibel, transparent. In dieser inspirierenden Umgebung können Menschen sich austauschen und vernetzen. Das ist ein ganz wesentlicher Bestandteil des Lernkonzepts der Akademie, da wir wissen, dass Menschen nicht nur beim eigenständigen Arbeiten, sondern vor allem durch den Austausch mit Kolleginnen und Kollegen lernen."

 

Der Neubau wurde nach modernsten ökologischen Standards und entsprechend den Kriterien des Goldzertifikats der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) errichtet. Das neue, zweigeschossige Gebäude aus Holz und Glas, entworfen vom Büro Waechter + Waechter Architekten BDA, beherbergt unterschiedlich nutzbare Trainingsräume sowie die preisgekrönten Lernstationen der AIZ, ein Erlebnis-Parcours, der für Themen der interkulturellen Zusammenarbeit sensibilisiert. Die Bestandsgebäude werden zu Wohn- und Verwaltungszwecken genutzt. Familienwohnungen sowie eine Betreuungseinrichtung für die Kinder der Kursteilnehmenden komplettieren den Campus Kottenforst. Insgesamt investiert die GIZ in Röttgen 32,2 Millionen Euro. Im späten Frühjahr wird die GIZ auf dem Campus Kottenforst einen Tag der offenen Tür für die Anwohner veranstalten.

 

Bereits mit dem Mäanderbau an der Friedrich-Ebert-Allee, in dem rund 500 Beschäftigte der GIZ tätig sind, und der 2020 durch ein zusätzliches Bürogebäude mit Platz für etwa 900 Mitarbeiter erweitert wird, setzt die GIZ ein deutliches Signal für Bonn als einem wichtigen Standort der internationalen Zusammenarbeit.

 

Die GIZ

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH ist ein weltweit tätiges Bundesunternehmen. Sie unterstützt die Bundesregierung in der internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung und in der internationalen Bildungsarbeit. Die GIZ trägt dazu bei, dass Menschen und Gesellschaften eigene Perspektiven entwickeln und ihre Lebensbedingungen verbessern.

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Forum ehrenamtliche Flüchtlingshilfe - Stadt Bonn lädt ein

Viele Bonnerinnen und Bonner sind nach wie vor in der Flüchtlingshilfe aktiv und engagieren sich für Integration und Zusammenhalt in unserer Stadt. Um sie in ihrer ehrenamtlichen Arbeit zu unterstützen, bietet die Stabsstelle Integration der Stadt Bonn mit dem Forum "Ehrenamtliche Flüchtlingshilfe in Bonn" am Freitag, 9. März, ab 17 Uhr erneut fachliche Informationen und die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch an.

 

 

Referentinnen und Referenten aus Ämtern, Einrichtungen und Beratungsstellen informieren über den aktuellen Stand im Asyl- und Ausländerrecht, die Unterbringung und Wohnungssituation von Flüchtlingen, die Bildungsmöglichkeiten geflüchteter Kinder und Jugendlicher und über Anlaufstellen für Frauen und Mädchen, die von Gewalt bedroht oder betroffen sind. Anschließend besteht die Möglichkeit zum Kennenlernen und zum Erfahrungsaustausch. Die Veranstaltung wendet sich insbesondere an Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe. Auch hauptamtlich in der Flüchtlingsarbeit Tätige sind herzlich eingeladen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

 

Anmeldung an die Stadt Bonn, Stabsstelle Integration, Telefon 0228- 77 31 01, E-Mail: integrationsbeauftragte@bonn.de.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.integration-in-bonn.de.

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Benefizkonzert für Kinder und Jugendliche in der Region

Am 10. März 2018 findet um 17.00 Uhr ein Benefizkonzert der Tomburg Winds, einem sinfonischen Blasorchester der Musikschule

Voreifel, erstmals organisiert vom Lions Club Bonn-Tomburg in der Aula des Carl von Ossietzky Gymnasiums in Bonn-Röttgen (Im Schmalzacker 49) statt.

 

Erwartet werden kann ein phantastisches Klangerlebnis entfacht von 65 jungen Musikern aus der Region mit klassischer und moderner Musik. Das schon mehrfach ausgezeichneten Orchester steht unter der Leitung des Big-Band-Musikers Adi Becker. Das Spektrum reicht vom „Florentiner Marsch“ und dem bekannten „Unter dem Sternenbanner“ über eine konzertante Overtüre, einigen Soundtracks wie von „Wizard of Oz“, „Gonna Fly Now“ (Rocky) und „Moment for Morricone“ (Spiel mir das Lied vom Tod) über ein Arrangement von „Thriller“ und einem Sting Medley.

 

Der Eintritt ist frei – Es wird um Spenden gebeten.

 

Die Erlöse werden für Projekte mit Kindern und Jugendlichen in der Region Bonn/Rhein-Sieg eingesetzt einschließlich einer Förderpatenschaft für das Jugend- und Kinderorchester der Tomburg Winds.

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OB Sridharan: "Diesel-Fahrverbote derzeit weder praktikabel noch kontrollierber"

„Die Entscheidung des Bundesverwaltungs-gerichts bedeutet zwar nicht, dass ab morgen Diesel-Fahrzeuge in der Bonner Innenstadt verboten sind. Aber dennoch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Bezirksregierung Köln Diesel-Fahrverbote im Luftreinhalteplan Bonn anordnet, wenn die Stickstoffdioxid-Grenzwerte anders nicht eingehalten werden können.“ Das sagt

Bonns Oberbürgermeister Ashok Sridharan zum Urteil des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG) vom 27. Februar 2018 zu den Luftreinhalteplänen für die Städte Düsseldorf und Stuttgart, nach dem Fahrverbote für Dieselautos in deutschen Städten ausnahmsweise rechtlich zulässig sein können.

  

"Ein Diesel-Fahrverbot wäre in der derzeitigen Rechtslage allerdings kaum praktikabel, nicht zu kontrollieren und würde die Bonner Bürgerinnen und Bürger sowie die Unternehmen treffen", macht Bonns Oberbürgermeister deutlich. Daher will die Stadt Bonn weiter alles Mögliche tun, um Diesel-Fahrverbote zu vermeiden.

 

Die Bezirksregierung Köln als für den Luftreinhalteplan verantwortliche Behörde muss nun Vorschläge machen, wie mit dem Thema weiter umzugehen ist. "Allerspätestens jetzt sind vor allem die Autoindustrie und die Bundesregierung in der Pflicht, sich des Problems endlich wirkungsvoll anzunehmen. Die Autoindustrie muss die problematischen Diesel-Fahrzeuge mit Hardware nachrüsten, um die Schadstoffemissionen zu senken. Der Bund muss endlich, wie von der Stadt Bonn und dem Deutschen Städtetag gefordert, eine Blaue Plakette einführen, damit es klare und einheitliche Regeln gibt, die den Betrieb von nur wirklich problematischen Diesel-Fahrzeugen einschränken und die Einhaltung der Regeln kontrollieren zu können", betont Bonns OB. "Und nicht zuletzt muss der Bund seine Anstrengungen steigern, in den Städten durch eine Stärkung von Bus, Bahn und Fahrrad sowie Umstellung auf Elektroantriebe eine umweltfreundliche und gesundheitsverträgliche Mobilität zu sichern."

 

Zum Hintergrund:

Unabhängig von der Entscheidung des BVerwG leistet die Stadt Bonn ohnehin ihren Beitrag und entwickelt Projekte für eine bessere Mobilität. Aber dafür ist auch erforderlich, dass aus den ersten guten Förderprogrammen des Bundes eine dauerhafte und nachhaltige Finanzierung wird.

 

Geplante Maßnahmen der Stadt für bessere Luft sind u.a.: Um- bzw. Nachrüstung von Linienbussen: Linienbusse sollen zum einen nachgerüstet werden, damit die höchsten Dieselabgasnormen erreicht werden. Zum anderen sollen weitere Elektrobusse angeschafft werden. Die Stadtwerke Bonn (SWB) testen derzeit Elektrobusse. Aktuell erarbeiten die SWB einen Vorschlag, wie Nachrüstung und Antriebsumstellung schrittweise vollzogen werden können. Die Fördermöglichkeiten des Bundes aus dem "Sofortprogramm Saubere Luft 2017" werden dabei einbezogen.

 

Fahrzeuge der Stadtverwaltung: Die Fahrzeugflotte der Stadtverwaltung soll systematisch auf schadstoffarme Dieselfahrzeuge sowie auf Elektrofahrzeuge umgestellt werden. Erste Fahrzeuge wurden bereits beschafft. Die Stadtverwaltung inklusive bonnorange und SWB prüfen permanent, bei welchen Fahrzeugtypen eine Umstellung auf Elektro-Antrieb möglich ist. Hier stehen Fördermöglichkeiten vom Bund und aus dem Programm "Emissionsfreie Innenstadt" zur Verfügung.

 

Fahrradmietsystem: Das Fahrradmietsystem soll noch 2018 durch die SWB eingeführt werden. Die Ausschreibung startet im Februar. Es wird mindestens 900 Fahrräder an 100 virtuellen oder festen Stationen im gesamten Stadtgebiet geben. Das System wird in den VRS-Tarif integriert inklusive Freiminuten für VRS-Dauerkunden.

 

Radwege: Das Radwegenetz soll ausgebaut werden. Ein besonderer Fokus liegt auf den Hauptrouten, so zum Beispiel der Radpendler-Route Bonn - Alfter - Bornheim oder den Radwegen links und rechts des Rheins. Hier wird geprüft, welche Maßnahmen konkret aus dem NRW-Programm "Emissionsfreie Innenstadt" oder aus anderen Landes- bzw. Bundesprogrammen gefördert werden können.

 

Ausbau des ÖPNV: Die Stadtverwaltung lässt derzeit eine detaillierte Kosten-Nutzen-Untersuchung für eine Seilbahn zum Venusberg, die eine südliche ÖPNV-Achse darstellen würde, erarbeiten. Ebenso werden die Vorplanungen für eine rechtsrheinische Stadtbahn nach Niederkassel durch den Rhein-Sieg-Kreis in Kooperation mit der Stadt Bonn weitergeführt. Bei Bund und Land bzw. dem Nahverkehr Rheinland setzt sich die Stadt dafür ein, dass die S 23 schnellstmöglich elektrifiziert und ausgebaut wird, auch in Verbindung mit

einer S-Bahn auf der linken Rheinstrecke.

 

Parkleitsystem: Ein neues Parkleitsystem wird realisiert, indem das vorhandene Parkleitsystem modernisiert und erweitert wird. Es wird zusätzliche Funktionalitäten, wie beispielsweise das Handy-Parken oder Smart-Parking, d.h. Verknüpfung mit digitalen Informationsangeboten und Steuerungsmöglichkeiten, beinhalten.

 

Vernetzung von Verkehrsträgern: Der Umweltverbund, d.h. Bus, Bahn und Fahrrad, ist insbesondere dann stark, wenn man flexibel zwischen diesen Verkehrsmitteln - und auch dem eigenen Auto - wechseln kann. Die Verknüpfung der Verkehrsträger macht den Umweltverbund attraktiver. Dies geschieht durch Mobilstationen, an denen möglichst viele Verkehrsmittel verknüpft werden und diese Verknüpfung auch attraktiv dargestellt wird. Die Stadt Bonn erarbeitet derzeit in Kooperation mit den SWB erste Pläne für diese Mobilstationen in Bonn, die aus dem Programm "Emissionsfreie Innenstadt" gefördert werden könnten.

 

Mobilitätsmanagement: Der Rhein-Sieg-Kreis und die Stadt Bonn erarbeiten derzeit eine Konzeption für ein betriebliches Mobilitätsmanagement. Ziel ist es, gemeinsam mit den Arbeitgebern in der Region vorhandene Ansätze aufzugreifen und gemeinsam weiterzuentwickeln, um durch Angebote wie zum Beispiel Job-Tickets, Dienst-Fahrräder usw. die Zahl der Pkw-Fahrten gerade in den Spitzenzeiten zu reduzieren.

 

Digitalisierung von ÖPNV und Individualverkehr: Die Digitalisierung ist eine Chance für besseren Verkehr. Dies betrifft zum Beispiel Busse und Bahnen, denen an Knotenpunkten Vorrang eingeräumt wird. An den Plänen für eine Digitalisierung des kommunalen Verkehrsnetzes arbeitet die Stadt Bonn gemeinsam mit den SWB im Rahmen eines sog. "Masterplanes", zu 100 Prozent vom Bund gefördert. Aktuelle Förderprogramme "Sofortprogramm Saubere Luft" und "Emissionsfreie Innenstadt" Die Bundesregierung hat im Jahr 2017 angekündigt, den Kommunen, die von Stickstoffdioxid-Grenzwertüberschreitungen betroffen sind, eine Milliarde Euro aus einem "Sofortprogramm Saubere Luft" zur Verfügung zu stellen ("Diesel-Milliarde"). Dafür werden nun einige Förderprogramme des Bundes neu aufgelegt bzw. aktualisiert. Der Bund fördert insbesondere Maßnahmen zur Digitalisierung im Individualverkehr sowie für den ÖPNV (500 Millionen Euro), die Nachrüstung von Diesel-Bussen (100 bis 150 Millionen Euro) und die Umstellung auf Elektromobilität (350 - 400 Millionen Euro). Die Stadt Bonn erarbeitet derzeit einen Masterplan, der Voraussetzung für den Zugang zu einem Teil der Förderung ist.

 

Ebenso werden einige Maßnahmen bereits planerisch angegangen, wie zum Beispiel ein neues Parkleitsystem. Die Stadt Bonn unterstützt die Forderung des Deutschen Städtetages, dass die Kommunen die "Diesel-Milliarde" ohne oder nur mit geringem finanziellem Eigenanteil nutzen können. Wenn die Städte wie derzeit vorgesehen in der Regel die Hälfte der Kosten als Eigenanteil aufbringen müssten, verzögern sich viele Projekte. Darüber hinaus müssten die Förderrichtlinien erweitert werden. So könnten Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur, in den Ausbau des Radverkehrs, in zusätzliche Fahrzeuge für einen dichteren ÖPNV-Takt und mehr Angebote im ÖPNV gefördert werden. Der Bund müsse über das Jahr 2020 hinaus in der Finanzierungsverantwortung für den Öffentlichen Personennahverkehr bleiben.

 

Ebenso läuft derzeit die Erarbeitung von Förderanträgen für das Projekt "Emissionsfreie Innenstadt", das vom Land Nordrhein-Westfalen initiiert wurde. Hier steht eine Förderung in Höhe von ca. 11 Millionen Euro im Raum. In der erfolgreichen Projektskizze sind hier vor allem Maßnahmen für den Bau von Mobilstationen und Radschnellrouten vorgesehen.

 

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Radikale Gehölzschnitte ab 1. März wieder verboten

Bundesnaturschutzgesetz sieht Verbot bis 30. September vor, es dient dem Schutz von Vögeln und Kleintieren.

 

 

Auch in diesem Jahr müssen die Bonnerinnen und Bonner von März bis September die Schere für radikale Schnitte ruhen lassen. Konkret dürfen ab 1. März Bäume sowie Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze nicht abgeschnitten oder auf den Stock gesetzt werden. Das Verbot erfasst nicht Bäume im Wald, auf Schnellwuchsplantagen oder gärtnerisch genutzten Grundflächen. So sieht es das Bundesnaturschutzgesetz in Paragraf 39, Absatz 5 vor. Das Verbot gilt bis zum 30. September.

 

Mit der Vorschrift soll das Blühangebot für Insekten während des Sommerhalbjahres sichergestellt und diejenigen Vogelarten geschützt werden, die in Hecken und Gebüschen nisten. Viele dieser natürlichen Brutstätten sind in den vergangenen Jahren durch veränderte Anbaumethoden in der Landwirtschaft verloren gegangen. Umso wichtiger ist es daher, die noch verbliebenen Nistplätze in privaten Gärten zu erhalten, zumal dort auch andere Kleintiere idealen Unterschlupf finden. Durch Radikalschnitte würde den Tieren die Lebensgrundlage entzogen. Mit der Regelung soll auch verhindert werden, dass Vögel während ihrer Brutzeit gestört werden und sie ihre Gelege verlassen.

 

Schonende Form- und Pflegeschnitte sind erlaubt

Ausdrücklich weist die Stadt Bonn aber darauf hin, dass schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen oder zur Gesunderhaltung von Bäumen auch im Frühjahr und Sommer erlaubt sind.

 

Diejenigen, die während der Verbotszeit dennoch zu einem Kahlschlag ansetzen, erwarten empfindliche Strafen: Mit Geldbußen bis zu 10 000 Euro können Verstöße gegen das Bundesnaturschutzgesetz geahndet werden. Wenn das Schnittgut nicht im Garten verbleiben soll, um zum Beispiel Tieren Rückzugsraum zu bieten, sollte es, bevor es von Tieren genutzt wird, möglichst umgehend entfernt werden. Wird es nämlich angenommen, darf es als genutzte Fortpflanzungs- oder Ruhestätte nicht beschädigt oder zerstört werden. So sieht es Paragraf 44, Absatz 1 des Bundesnaturschutzgesetzes im Kapitel "Besonderer Artenschutz" vor.

 

Stadt bittet darum, das Betretungsverbot zu beachten

Nicht nur der Gehölzschnitt zur falschen Zeit kann den Erfolg der Fortpflanzung in Frage stellen. Auch das Stören und Beunruhigen an den Fortpflanzungs- und Ruhestätten kann empfindlich in die Nachwuchspflege eingreifen. Beispielsweise kann das Verlassen der Wege oder das Freilaufenlassen von Hunden dazu führen, dass das Fluchtverhalten der Tiere ausgelöst wird. Deshalb ist in Naturschutzgebieten, in denen regelmäßig schützenswerte Tiere vorkommen, das Verlassen der Wege oder das Freilaufenlassen von Hunden unter anderem zum Schutz der Tierwelt verboten (so genanntes Betretungsverbot). Die Stadt Bonn bittet daher darum, die Wege in diesen Gebieten nicht zu verlassen und verweist darauf, dass ein Verstoß gegen das Betretungsverbot eine Ordnungswidrigkeit darstellt, die mit einer Geldbuße geahndet werden kann.

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Röttgens Karnevalszug: Highlight für Teilnehmer und Jecke op dr Stroß

Kamelle, Strüßjer un Alaaf! Lautstark jubelten die Röttgener Jecken den Zugteilnehmern zu und forderten deren süße Fracht. Und die prasselte auch reichlich. Der Röttgener Karnevalszug ist nicht nur für die Narren auf der Straße der Höhepunkt der Session, auch die Zugteilnehmer selbst fiebern ihm alljährlich entgegen. So freuten sich insbesondere das Röttgener Kinderprinzenpaar Lara I. (Lara Dölger) und Paul II. (Paul Stienes) mit ihren

Pagen Lilli Bauch und Noah Seidel auf dem Prinzenwagen durch die Menge zu fahren und mit vollen Händen die Kamelle unters Volk zu bringen. Rund 45 Auftritte haben die jungen Tollitäten absolviert. Welcher der schönste war, können sie nicht sagen. „Es war einfach alles toll“, schwärmt Prinzessin Lara. „Ich habe einfach unheimlich viele nette Leute kennengelernt und die Stimmung in den Sälen war immer super“. Ein wenig anstrengend sei es aber schon gewesen, gibt sie zu. Denn, neben ihren repräsentativen Auftritten als Kinderprinzessin tanzt Lara auch in der Prinzengarde Weiß-Rot-Röttgen. So hieß es bei all ihren Auftritten auch gleichzeitig immer: „Rein in die Klamotten, raus aus den Klamotten“. Der Kleiderwechsel in Rekordzeit sei zwar lästig gewesen, habe aber dank der helfenden Hände ihrer Eltern und Pagin Lilli problemlos funktioniert, sagt Lara.

 

Prinz Paul II. stammt übrigens aus einem Ückesdorfer „Adelsgeschlecht“. Sein Onkel Paul Butscheid war 1975 ebenfalls Kinderprinz in Röttgen. So verbindet die Prinzen neben der Blutslinie 43 Jahre später auch die Namensgleichheit.

 

Ein Jubiläum feierten die „Karnevalsfreunde“. Die Gruppe ist in diesem Jahr zum 20sten Mal mit einem Wagen im Röttgener Zug vertreten. „Reise um die Welt“ lautete ihr diesjähriges Motto. Ganz anders die Konfirmanden der evangelischen Kirchengemeinde. Auf Initiative von Pfarrerin Beatrix Firsching konnten sie erstmalig auf einem gemieteten Wagen am Karnevalszug teilnehmen. Mit der „Arche Noah“ wählten sie ein biblisches Thema aus. Finanziert hatten sich die Konfirmanden ihren Spaß durch Plätzchenbackaktionen zum großen Teil selbst. Hinzu kamen Spenden von Privatpersonen. Neu formiert hatte sich auch eine Ückesdorfer Truppe. Die pinkfarbenen Flamingos fielen sofort ins Auge. Dies sei durchaus beabsichtigt, bestätigt die Gruppe. „Wir wollen auffallen und sind fest entschlossen auch in Zukunft fester Bestandteil des Röttgener Karnevalszuges zu werden.“

 

Insgesamt fuhren in diesem Jahr vier große Wagen mit. Selbst gebaut und gestaltet war einzig der Wagen der Gruppe Zimmermann und Freunde, die in diesem Jahr zum 19ten Mal mit dabei waren. Außerdem sorgten 25 Fußgruppen für ein kunterbuntes Sammelsurium aus Astronauten, rosaroten Panthern, 4711-Flaschen, rosa Schweinen mit Ringelschwänzchen, Wikingern, einer Kuhherde und vieles mehr. Obwohl die Anzahl der Wagen und Gruppen im Vergleich zum letzten Jahr unverändert blieb, zählte der Festausschuss Röttgen Ückesdorf als Veranstalter 100 Personen mehr. „Wir freuen uns sehr, dass unser Karnevalszug so beliebt ist und sich immer wieder neue Teilnehmer finden“, sagt Vorstandsmitglied Stefan Zimmermann.

 

Zur Fotogalerie hier.

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Laache, danze, bütze - Röttgener Weiber feiern Karneval

Mit Schmackes startete an Weiberfastnacht in der Turmhalle der Schlossbachschule die Röttgener Karnevals-Sitzung. Flotte Musik,durch die Luft wirbelnde Mariechen und staatse Kerls: Mit diesen Zutaten sorgten die Bonner Stadtsoldaten für einen furiosen Auftakt. Weitere Highlights waren die Auftritte der Prinzengarde Weiß-Rot Röttgen, des Röttgener Kinderprinzenpaares

sowie der Bonner Tollitäten Prinz Dirk II. und Bonna Alexandra III.

 

Letztere ist übrigens auch ein Röttgener Mädchen. In den 80er und 90er Jahren ging sie die Schlossbachschule und machte ihr Abitur am CvO in Ückesdorf. Sogar Kinderprinzessin sei sie 1987 beinahe in Röttgen geworden. „Alles war mit dem Festausschuss abgesprochen und vorbereitet. Aber dann habe ich im letzten Moment gekniffen“, gesteht sie. „Und warum? Weil ich einfach nicht all die alten Männer bützen wollte.“

 

Natürlich verließen Bonna und ihr Prinz Röttgen nicht ohne Ordensverleihung. Diana Ulrich erhielt in diesem Jahr den begehrten Prinzenorden für ihre besonderen Verdienste beim Festausschuss. Ob Karneval, Kirmes, St. Martin oder andere vom Festausschuss Röttgen Ückesdorf organisierte Festivitäten, Diana Ulrich sorgt immer und überall für das leibliche Wohl, hängt Plakate auf und ab, verteilt Einladungen und ist auch sonst immer zur Stelle, wenn Not am Mann oder der Frau ist.

 

Zahlreiche Bands spielten kölsche Lieder fürs Herz, zum Schunkeln und Tanzen. Eine von ihnen war die Domstadt-Bande mit ihrem Bandleader Tom Kratzer. Darüber freute sich insbesondere Katharina Schirra, die 12 Jahre nach ihrem Schulabschluss bei der Verleihung des Ordens endlich die Gelegenheit hatte, ihren ehemaligen Chemielehrer zu bützen.

 

Einen Angriff auf die Lachmuskeln starteten die Beckendorfer Knallköpp (Lydia und Rolf Goliasch)mit der Plauderei über Tops und Flops ihrer Ehe.

 

So furios das Programm begann, endete es auch. Das Röttgener Männerballett „Bodo und die Ballermänner“ waren auch in diesem Jahr das i-Tüpfelchen für die Röttgener und Ückesdorfer Damenwelt und den ein oder anderen Mann.

 

Zur Fotogalerie hier.

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GIZ: Neue Nachbarn stellen sich in einem ersten Infobrief vor

Die Umbau und Neubaumaßnahmen der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH an den ehemaligen Gebäuden der Andres-Hermes-Akademie in Röttgen sind so gut wie abgeschlossen. Die ersten Mitarbeiter/innen sind seit Januar 2018 im „Campus Kottenforst“ tätig. Die endgültige Einrichtung der Gebäude sowie der Einzug soll bis Mai erfolgt sein. Ein Tag der offenen Tür ist ebenfalls für Mai geplant, zu dem die Bürger/innen aus Röttgen und Ückesdorf eingeladen sind, sich näher über die GIZ zu informieren. Bis dahin möchte sich die GIZ kurz in einem Infobrief an die Bürger vorstellen, der hier zum Download bereit steht:

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Trauer um Anna Maria Esser: Sie war die gute Seele vieler Vereine in Röttgen

Anna Maria Esser: Ehrenmitglied der freiwilligen Feuerwehr Röttgen seit 1996
Anna Maria Esser: Ehrenmitglied der freiwilligen Feuerwehr Röttgen seit 1996

Anna Maria Esser ist tot. Sie verstarb am 31. Januar 2018 im

Alter von 77 Jahren. Mit Anna Maria Esser verlässt eine Ur-Röttgenerin die Gemeinde, die hier geboren, aufgewachsen und alt geworden ist. Zeitlebens war Annemarie -wie sie stets genannt wurde- eine treibende Kraft für die Brauchtumspflege sowie für ein offenes und respektvolles Miteinander der Vereine im Ort.

 

Von 1990 bis 2002 lenkte sie als erste Vorsitzende die Geschicke des Festausschuss Röttgen Ückesdorf, der heute wie damals Traditionsfeste wie Kirmes, Karneval, Martinszug u.v.m. für Röttgen und Ückesdorf organisiert. Unter ihrem Vorsitz wurde der Festausschuss, der bereits 1970 gegründet worden ist, zum eingetragenen Verein. Erstmalig führte Frau Esser in ihrer Amtszeit den „Tag der Vereine“ ein, bei dem sich alle hiesigen Vereine der breiten Öffentlichkeit vorstellen konnten. Eine Initiative, die der Festausschuss nach längerer Pause, im vorletzten Jahr erfolgreich wieder aufgegriffen hat.

 

Engen Kontakt und gegenseitige Unterstützung bei Veranstaltungen pflegte sie als Vorsitzende des Festausschusses – und auch später noch- zur freiwilligen Feuerwehr Röttgen, in der sie seit 1996 Ehrenmitglied war.

 

Besonders am Herzen lag Annemarie Esser als echter Rheinländerin der Karneval. 1981 stellte Frau Esser gemeinsam mit ihrer Tochter Cornelia eine Kindertanzgruppe auf die Beine, aus der sechs Jahre später (1987) die Prinzengarde Weiß-Rot-Röttgen e.V. hervorging. Auch hier übernahm Frau Esser das Amt der ersten Vorsitzenden und war 10 Jahre lang die gute Seele des Vereins, die sie auch bis zum Schluss als Ehrenmitglied blieb. Für ihre besonderen Verdienste erhielt Frau Esser noch im November 2017 die Ehrennadel in Gold mit Rubinen als höchste Auszeichnung der Prinzengarde. Viele Jahre lang war der Keller von Annemarie Esser Treffpunkt für Röttgener Karnevalsjecken. Hier traf man sich zum Feiern, zum Röschen basteln für die Karnevalswagen und hier gab sie nach einer Tanzeinlage einer Hand voll Männer den Anstoß zur Gründung eines Männerballetts. Resultat ihrer ermutigenden Worte ist das Röttgener Männerballett „Bodo und die Ballermänner“.

 

„Ein bisschen mehr Leben“ wollte Annemarie Esser mit der Gründung der Senioren-Maiköniginnen 1991 in den Ort bringen. Eine ausgediente Tradition des Junggesellenvereins, der jedes Jahr ein junges Mädchen aus dem Ort zur Maikönigin kürte, inspirierte sie dazu. Zur Abwechslung sollten jedoch die Seniorinnen als Maiköniginnen in den Fokus rücken. 25 Jahre lang trafen sich die Seniorinnen regelmäßig und wählten jedes Jahr eine neue Maikönigin. Zwei Mal wurde Anna Maria Esser diese Ehre zuteil –zuletzt im Jahr 2015. Mit ihrem Tod verlieren die Seniorinnen ihre letzte amtierende Maikönigin.

 

Das harmonische Zusammenwirken der Vereine für einen lebens- und liebenswerten Ort waren ihr stets ein großes Anliegen. Annemarie Essers Herz schlug ihr Leben lang für den Ort, in dem sie aufgewachsen ist, gelebt hat und dessen Vereinsleben sie maßgeblich geprägt hat.

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Auf der Suche nach Menschlichkeit im Nationalsozialismus - CvO-Schüler bewegen mit Bühnenstück

„Wenn Menschen auf Menschen treffen“ so der Titel des Dramas, das gestern Abend von den Schüler/innen der Q2 auf der Bühne des

Carl-von-Ossietzky Gymnasiums (CvO) aufgeführt wurde. Keine leichte Kost, handelte es doch von den Todesmärschen der KZ-Häftlinge im Jahr 1945. Zentrales Thema war die kritische Auseinandersetzung mit und die Suche nach Menschlichkeit bei Tätern, Opfern und

der deutschen Bevölkerung.

 

Die Autorin des Stückes, Anna Schramm (17 Jahre) konzentrierte sich dabei besonders auf die Handlungsweise und die Gefühlslage dreier Protagonisten, einen Nazi, der den Todesmarsch beaufsichtigt, einen Juden mit der Nummer 110605, der mitlaufen muss und eine deutsche Frau, die den Marsch beobachtet. Dabei ging die Schülerin des CvO sehr differenziert zu Werke. So fragt sich Nummer 110605, der vor kurzem noch Aaron hieß, ganz normaler Familienvater war wie alle anderen auch, mit welchem Recht er von den Nazis schikaniert, erniedrigt und seiner Identität beraubt werden darf. Warum ist er plötzlich weniger Wert als der mordende Nazi? Auf subtile Weise wirft Anna Schramm die Frage auf, wie ein System u.a. eine derart irrwitzige Verdrehung von Werten hervorbringen konnte. Der Nazi, gespielt von Hannah Schiller, dagegen erträgt das Stöhnen der Häftlinge kaum mehr, findet aber Rechtfertigung für sein Handeln im Regime. Er glaubt an die Parolen, fühlt sich als Retter. Die späteren Schuldzuweisungen und das Erkennen seines Irrtums leiten ihn zum Selbstmord. Ebenso ergeht es der deutschen Frau, die sehr berührend von Marlin Sturhahn dargestellt wurde. Aus ihrem Stolz auf die Soldaten und das Land wird Abscheu, die Frage nach eigener Schuld wird zur erdrückenden Erkenntnis, die sie in den Freitod flüchten lässt. Und mit welcher Erkenntnis geht der Jude aus dem Stück hervor? Die jahrelangen Demütigungen befeuerten seinen Hass, bis er letztlich erkennt, dass dieser Hass auch ihn selbst vergiftet. Sein Ausweg sind das Mitgefühl für sich selbst und seine Peiniger sowie die Vergebung.

 

Die düstere Aufführung war geprägt von ergreifenden Monologen der Hauptdarsteller, die nicht nur den Akteuren viel Emotionalität und Empathie abverlangte, sondern auch dem Publikum tief unter die Haut fuhr und es nachdenklich zurückließ. Was habe ich getan, was unterlassen? Warum habe ich geschwiegen? Welche Werte habe ich und stehe ich dafür ein? Wohin führen Neid und Hass? Diese Fragen sind auch hier und heute so brandaktuell wie vor über 70 Jahren.

 

„Heute besteht allgemein der Drang dunkelste Stellen aus der Geschichte zu tilgen. Die kollektive Schuld gehört aber zur DNA eines Volkes und der Holocaust gehört zu unserer DNA“, sagte Tim Achtermeyer, Landesvorsitzender der Grünen und Vorsitzender des Schulausschusses in Bonn, in seiner Begrüßungs- und Einführungsrede zum Stück. Der Ausspruch „Wehret den Anfängen“ sei angesichts zunehmender Antisemitierung in Deutschland so bedeutend wie noch nie. „Es ist unsere Aufgabe das Gedenken an den Holocaust wach zu halten und neu zu beleben. Dieses Theaterstück ist nicht nur eine Darstellung der Vergangenheit, es geht auch mit konkreten politischen und sozialen Forderungen an uns hervor.“ Die Thematisierung und Aufführung erfordere Mut und verdiene größten Respekt, so Achtermeyer.

 

Der stellvertretende Schulleiter Karl-Friedrich Rutz ist sich sicher, dass der Namensgeber der Schule, Carl-von-Ossietzky stolz auf die heutigen Jugendlichen wäre, die sich diesem Thema mit so viel Wissbegierde, Einfühlungsvermögen und Engagement widmen. Ganz im Sinne des Namensgebers lege das Gymnasium großen Wert auf die politische und soziale Auseinandersetzung mit der Zeitspanne des Nationalsozialismus.

 

Dies ist den Schüler/innen der Q 2 mehr als gelungen. „Hier wurde einem auf erschütternde Art und Weise nochmals ein Spiegel vorgehalten. Es war eine großartige Aufführung“, kommentiert eine sichtlich ergriffene Zuschauerin die Vorstellung im Anschluss.

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Umbaumaßnahmen an der Schlossbachschule: Weitere Details

Schlossbachschule: Sanierung und Erweiterung geplant

Ein Bestandsbau wird abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Die weiteren Gebäude umfassend saniert und umgebaut.

 

Die dreizügige Schlossbachschule in Röttgen besteht aus fünf Gebäudeteilen mit angrenzender Turnhalle samt Umkleidegebäude sowie einem Containergebäude. Da das Bestandsgebäude aus den 60er Jahren stammt, ist eine grundlegende Sanierung beziehungsweise Erneuerung dringend notwendig. Der Rat stimmte am 30. Janaur 2018 der Vorplanung und Kostenschätzung für die Erweiterung, Umbau- und Modernisierung sowie energetische Sanierung der Katholischen Grundschule zu.

 

Ein Teilgebäude in Containerbauweise muss aus wirtschaftlichen Gründen abgerissen werden. Dafür wird ein zweigeschossiger Neubau entstehen. Darin werden sieben multifunktional nutzbare Klassenräume untergebracht. Dazu kommen neue Sanitäranlagen und zwei Differenzierungsräume. Ein Aufzug verbindet die Geschosse barrierefrei, die angrenzenden Bestandsgebäude werden über barrierefreie Verbindungsgänge angeschlossen. Der Neubau entspricht mindestens der Qualität eines KfW-Effizienzhauses 55.

 

Die Bestandsbauten der Schlossbachschule werden umfassend umgebaut und saniert, auch in energetischer Hinsicht. Vorgesehen sind die Erneuerung der Dächer, die Dämmung der Fassaden und der Austausch alter Fenster. Darüber hinaus sind der Einbau abgehängter Akustikdecken, die Erneuerung der Sonnenschutzelemente, die Ausbildung notwendiger Flure und der Einbau neuer Brandschutztüren vorgesehen. Weiterhin werden die überdachten Verbindungsgänge aus energetischen Gründen geschlossen. Der gesamte Verwaltungsbereich wird umgebaut. Die bisherige Ölheizung wird durch einen Gas-Brennwertkessel und eine neue Pelletheizung ersetzt. Die neue Heizung wird ausreichend dimensioniert, um die Heizleistung des Erweiterungsneubaus übernehmen zu können.

 

Die Gesamtkosten für Neubau, Sanierung des Bestandsgebäudes inklusive Turnhalle und Umkleidegebäude belaufen sich nach ersten Schätzungen auf 10,5 Millionen Euro.

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Schulausschuss beschließt zusätzliche Sanierung der Röttgener Turmhalle

An der KGS Schlossbachschule stehen massive Baumaßnahmen an. Im Zuge der Erweiterung, dem Umbau und einer Modernisierung sowie der energetischen Sanierung der Schule soll nun auch die Turnhalle saniert werden – so der Beschluss des Schulausschusses in seiner letzten Sitzung.

Das neue Raumkonzept der Grundschule sieht 20 multifunktional nutzbare Klassenräume vor. Damit besteht die Möglichkeit, je nach Bedarf von drei auf vier Klassen in einem Jahrgang zu erhöhen. David Lutz, CDU-Bezirksverordneter für Röttgen und Ückesdorf sagt zu den Verhandlungen: „Ich bin froh, dass trotz zunächst vieler Gegenstimmen der anderen Fraktionen, eine Mehrheit für die zusätzliche Sanierung der Turmhalle votiert hat. Die Sanierung ist nicht nur dringend notwendig, sie ist auch als Paket mit den Baumaßnahmen an der Schlossbachschule wirtschaftlicher und entlastet somit langfristig den städtischen Haushalt."

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Bonner in Potsdam - der Potsdam Club bietet eine Reise nach Potsdam an

Potsdam 1000 Jahre und einVierteljahrhundert
Potsdam 1000 Jahre und einVierteljahrhundert

Der Potsdam-Club bietet für Ende April eine Reise nach Potsdam an. Sie dient auch der Bürgerbegegnung im Rahmen der Städtepartnerschaft Bonn-Potsdam. Anlass ist das 30-jährige Bestehen dieser Partnerschaft. Es fällt zusammen mit einem kleinen Stadtjubiläum. 1000 Jahre und ein Vierteljahrhundert: Man blickt zurück, wie sich Potsdam in den letzten 25 Jahren seit dem Jahrtausendjubiläum weiterentwickelt hat.

 

Einige Perlen in der Juwelenkette der Partnerstadt Potsdam sind erst im letzten Jahr hinzugekommen:

 

• Allen voran das Museum Barberini, das sich schon im ersten Jahr seines Bestehens in der Kunstwelt international einen hervorragenden Ruf erworben hat. Ein Besuch der aktuellen

Max-Beckmann-Ausstellung ist also ein Programmpunkt der Reise.

Informationen: http://www.talking-art.de/museum-barberini-vorschau-2018 und https://www.artefakt-berlin.de/aktuelle-projekte/museum-barberini-max-beckmann.

 

• Das Wissenschafts- und Restaurierungszentrum der Schlösserstiftung gleich neben dem Park Sanssouci hat einem traditionellen Gebäude zu neuem Glanz verholfen. Zunächst war es ein Kino. Später diente es dem Hans-Otto-Theater, für das der Kölner Architekt Gottfried Böhm erst vor wenigen Jahren einen Neubau mit imposanter Dachkonstruktion im Kulturzentrum an der Schiffbauergasse entworfen hat.

 

• Die Kellertorwache am Beginn des Stadtkanals hat ein Bürger der Stadt als privates Wohnhaus rekonstruiert.

 

• Die Matrosenstation Kongsnaes von Kaiser Wilhelm II. am Ufer des Jungfernsees wurde von einem Förderverein neu errichtet, womit das moderne Potsdam neben seinen italienisch, französisch und schweizerisch anmutenden Gebäudefassaden um den norwegischen Drachenstil bereichert worden ist.

 

• Derselbe Kaiser ist auch als intensivster Nutzer des prunkvollen Neuen Palais im Park Sanssouci neu entdeckt worden, der in den friederizianischen Bau die modernsten technischen Errungenschaften des beginnenden 20. Jahrhunderts installieren ließ.

 

• Der Wiederaufbau der Garnisonkirche hat mit den Fundamentvorarbeiten für den Bau des Turms sichtbare Gestalt angenommen. Vielleicht lassen sich dadurch auch in Bonn Sponsoren motivieren für die noch ausstehende Finanzierung der Schmuckelemente und des Kirchenschiffs.

 

• Nicht zuletzt steht das Stadtschloss mit seinem berühmten Fortunaportal im Fokus des Reise-Interesses, das seit der Wiedererrichtung 2014 vom brandenburgischen Landtag genutzt wird. Vorstandsmitglied Friedrich von Klitzing übergibt im Rahmen einer Vortragsveranstaltung historisch einmalige Farbfotos, die er als Mitglied einer Dresdener Architekturstudentengruppe während einer mehrtägigen Dokumentation der Schlossruine im Auftrag der Denkmalpflege trotz Verbots angefertigt hatte.

 

Die Mitglieder des Potsdam-Clubs fahren also mit großem Interesse und vollen Händen in ihre Partnerstadt Potsdam und würden sich freuen,  viele interessierte Bonner mitnehmen zu können.

 

Das berühmte Baumblütenfest der Inselstadt Werder, in der die Reisenden logieren, steht bei ihrem Aufenthalt kurz bevor. Natürlich werden die Teilnehmer auch schauen, ob die Knospen der vielen Apfelbäume sich schon öffnen.

 

Genauere Informationen: siehe  Flyer zum Download oder www.potsdam-club.com.

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Röttgen: Wattendorfer Allee für Spaziergänger kaum passierbar - Verwaltung verspricht Instandsetzung

Ohne Gummistiefel geht hier gar nichts mehr. Die bei Erholungssuchenden und Spaziergängern so beliebte Wattendorfer Allee, die an der Rückseite der GIZ-Gebäude entlang zum Röttgener Weiher führt ist zur „Morastallee“ geworden. Schuld ist das nasse Wetter in Kombination mit den dortigen Bautätigkeiten. Inzwischen konnte zumindest der Verursacher der tiefen Reifenspuren, die sich in den Weg gegraben haben ausfindig gemacht werden. Bei allem Ärger gebe es nun aber auch eine positive Nachricht zu vermelden: „Das zuständige Amt für Stadtgrün hat erklärt, dass die Wegedecke sobald es die Witterung zulässt, ordnungsgemäß wieder hergestellt wird. Ich freue mich sehr über die unkomplizierte Problemlösung durch die Verwaltung“, so Peter Spyra, CDU-Ortsverbandsvorsitzender von Röttgen /Ückesdorf. Bis es soweit ist, sollten Spaziergänger auf ihrem Weg ins Naherholungsgebiet rustikales Schuhwerk anlegen oder auf die Villiper Allee ausweichen.

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Zeig, was in Dir steckt und lass Dein Talent raus

Talentshow am CvO

Ob Rapper, oder Comidian, Stimmwunder oder Stimmenimitator, Bauchredner oder Flohbändiger, Musiker oder Akrobat sie alle und noch weitere Talente können sich jetzt bewerben für die große Talentshow am 7. März im Ückesdorfer Carl-von-Ossietzky Gymnasium (CvO), Im Schmalzacker 49.

 

Die Macher der Talentshow suchen Schüler/innen aus der Umgebung, die ihre außerschulischen Begabungen einem großen Publikum präsentieren möchten. Alle Interessierten können sich zum Casting online https://talent.host4me.eu/panel/register.php

anmelden.

 

Alle sind willkommen – Alleinunterhalter oder Gruppen. Denjenigen, die es in die Talentshow schaffen, winken tolle Preise. Welche Performance am Ende die Nase vorn hat und zum Publikumsliebling wird, bestimmen die Zuschauer in einer online-Abstimmung.

 

Die Talentshow am CvO ist schon ein liebgewordener Klassiker mit hohem Unterhaltungswert. Alle Interessierten, Fans, Eltern und Lehrer/innen sind herzlich eingeladen zu einem kurzweiligen Abend, an dem vor jungen Talenten nur so wimmelt.

 

Tickets zum Event erhalten Sie:

Online für 4,80 €/ Person unter https://talent.host4me.eu/ oder

Offline für 4,50 €/ Person im Oberstufenraum des CvO

Nähere Informationen zur Anmeldung und zur Talentshow unter https://talent.host4me.eu/

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Wenn Menschen auf Menschen treffen

Das Carl-von-Ossietzky Gymnasium (CvO) lädt zu einem besonderen Abend in die Aula des CvO (Im Schmalzacker 49, Ückesdorf) ein. Am Donnerstag, 1. Februar um 19.30 Uhr führt eine Theatergruppe der Jahrgangsstufe Q2 das Stück "Wenn Menschen auf Menschen treffen" auf.

 

Zum Stück schreibt die Gruppe:

„Das Theaterstück spielt zur Zeit der Todesmärsche, also der Zeit des Nationalsozialismus. Es handelt von Menschlichkeit in einem Ereignis der Unmenschlichkeit. Es kreist um den Gedanken, was einen Menschen, der nur erniedrigt wurde, noch antreibt Hoffnung zu haben und an seine Werte zu glauben. Auf der einen Seite zeigt das Stück die Sicht der Gefangenen, die sich die Frage stellen, ob sie bereit sind zu vergeben, und auf der anderen Seite die Sicht der Nationalsozialisten und der Bevölkerung, die ihre Fehler einsehen und kämpfen mit der Schuld zu leben. Dieses Stück regt zum Denken an und wurde von Anna Schramm, einer Schülerin der Q2 geschrieben.

 

Wir würden uns sehr freuen, wenn viele kommen. Der Eintritt ist frei. Die Einnahmen vom Buffet sowie die Spenden kommen der Finanzierung unseres Abiballs zu Gute.“

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Bischof Hans-Joachim Kiderlen zu Gast in der Thomaskirche

Die evangelische Kirchengemeinde Am Kottenforst lädt am Sonntag, 28. Januar um 11 Uhr zu einem besonderen Gottesdienst in die Thomaskirche, Herzogsfreudenweg 42 in Röttgen ein.

 

Bischof Hans-Joachim Kiderlen wird den Gottesdienst halten und über seine Erfahrungen in der kleinen Partnergemeinde Baku /Aserbaidschan predigen. Im Anschluss an den Gottesdienst haben die Gemeindemitglieder die Möglichkeit zu einem Gespräch mit weiteren Informationen über die Gemeinden in Baku und Georgien.

 

Hans-Joachim Kiderlen war bis 31.10. 2017 lutherischer Bischof in Tiflis und damit zuständig für alle evangelischen Gemeinden im Südkaukasus, inklusive der kleinen Partnergemeinde in Baku. Die Partnerschaft zu Baku resultiert aus zwei Reisen im Jahr 2009 und danach in 2013, bei der auch Pfarrer Zimmermann mit einer kleinen Gruppe das von Armut gezeichnete Baku besuchte. Seither schickt die evangelische Kirchengemeinde Am Kottenforst einmal monatlich eine Spende, die aus den regelmäßigen Kollekten gespeist wird, nach Baku.

 

Aber auch die Geschichte der Gemeinde in Tiflis (Georgien) ist spannend: Sie ist nach der Wende neu gegründet worden von Theologieprofessor Hummel aus Saarbrücken, der in Saarbrücken sein Haus verkaufte, um mit dem Erlös eine neue Kirche in Tiflis aufzubauen. Denn, die alte, neugotische Kirche hatte Stalin einst abreißen lassen. Es folgten ein kleines Altenheim, ein Jugendzentrum und eine Diakoniestation, die auf dem dortigen früheren deutschen Friedhof errichtet wurden. Professor Hummel war der erste Bischof in Tiflis und auch nach seinem Tod ist seine Frau der Gemeinde bis vor einem Jahr treu geblieben. Zurück in Deutschland kümmert sie sich aber auch weiterhin um die Diakoniestation, die u.a. mit einer Suppenküche den Ärmsten der Armen hilft.

 

Bislang waren die Bischöfe im Südkaukasus bzw. Tiflis Ruheständler, die dort kein eigenes Gehalt erhielten und von ihrer Rente lebten. Erst der deutlich jüngere Nachfolger von Bischof Kiderlen bezieht erstmals ein eigenes Gehalt.

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Jeckes Wochendende für Senioren und Pänz

Mit diesem Wochenende nahm auch in Röttgen der Karneval Fahrt auf. Am Samstag schunkelten sich die Senioren im katholischen Pfarrzentrum in die Session gefolgt von den Röttgener und Ückesdorfer Pänz. Sie hießen die fünfte Jahreszeit mit einer krachenden Karnevalsparty willkommen.

 

Auch in diesem Jahr hatte der Röttgener Seniorenkreis ein buntes Programm aus Sketchen, Büttenreden und Gardetänzen zusammengestellt. Hoher Besuch stand außerdem ins Haus: das Röttgener Kinderprinzenpaar Prinzessin Lara I. und Prinz Paul II. sowie Prinz Dirk II. und Bonna Alexandra III. gaben sich die Ehre und wurden begeistert empfangen. Wie im vorigen Jahr begrüßten die Senioren Dr. Christos Katzidis MdL als besonderen Ehrengast.

 

Als wahre Herzensbrecher entpuppten sich die kleinen Tänzer (die Jüngste ist zwei Jahre alt) der Prinzengarde Weiß-Rot Röttgen. In Lederhosen und rot-weiß karierten Dirndln bezauberten sie nicht nur mit ihrem Outfit, sondern auch mit Schuhplattler und Formationstänzen. Auch die freche Choreografie der älteren Garde-Tänzerinnen mit den eingebauten akrobatischen Einlagen wusste zu begeistern. Erst nach zwei Zugaben entließen die Senioren „ihre“ Prinzengarde. Fabelhafte Unterhaltung boten auch Änne Sommerhäuser und Ulrike Schneider mit ihrem Sketsch „In Reisebüro“ sowie Gisela Krebs, die in waschechtem Bönnsch über ihre Erlebnisse auf Pützchens Markt plauderte. Einen piratenmäßig mitreißenden Auftritt hatte die Damentanzgruppe "De Knöddellsfööß" und auch die Tanzgruppe der KG Blau-Weiß Vorgebirge sorgte zum Abschluss erneut für viel Schwung auf der Bühne.

 

Die Aktiven wurden –wie es bereits gute Tradition ist- mit selbstgebastelten Orden des Seniorenkreises belohnt. Für ein musikalische Feuerwerk aus Karnevals-Evergreens von Willy Ostermann, Ernst Neger, Jupp Schmitz und Willy Schneider etc. sorgte Philipp Lindner. „Er ist unser Nachwuchs am Mischpult“, verriet Stefan Zimmermann vom Festausschuss Röttgen. Der junge Hobby-DJ wird den Röttgener und Ückesdorfer Jecken auch weiterhin musikalisch einheizen.

 

Die Organisation der Seniorensitzung übernahm der Seniorenkreis Röttgen gemeinsam mit dem Festausschuss Röttgen/ Ückesdorf.

Fotos zum Seniorenkarneval hier.

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Veranstaltungsreihe der Stabsstelle Integration der Stadt Bonn für die Flüchtlingshilfe

Auch im neuen Jahr setzt die Stabsstelle Integration ihre Veranstaltungsreihe für die Flüchtlingshilfe fort.

 

Nach wie vor engagieren sich Gemeinden, Initiativen und Vereine in Bonn in der Flüchtlingshilfe. Vor allem für kleinere Initiativen und Vereine ist es dabei oftmals schwierig, Projekte und Aktivitäten zu finanzieren.

 

Die Stabsstelle Integration bietet daher am Montag, 22. Januar, 18 Uhr, eine Info-Veranstaltung mit Beatrice Probson, Referentin für Fördermittelberatung beim Erzbistum Köln, über Fördermöglichkeiten für die Flüchtlingshilfe an. Die öffentliche Veranstaltung findet im Sitzungsraum 1 im Stadthaus statt.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

www.integration-in-bonn.de

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In Röttgen kann endlich wieder gekickt werden

Foto: Rot-Weiß Röttgen
Foto: Rot-Weiß Röttgen

Seit Dienstag, 16. Januar rollt auf Röttgens Fußballplatz wieder der Ball. Ihre ersten Trainingseinheiten absolvierten die Jugendmannschaften bei Schnee und Eis auf dem neuen Kunstrasen.

 

Nach einer Umbauphase von fünf Monaten freut sich der erste Vorsitzende des Sportvereins Rot-Weiß Röttgen e.V., Peter Altendorf nun alle Mannschaften aus ihrem Trainingsexil nach Röttgen zurückholen zu können. „Wir sind froh und stolz auf das, was wir gemeinsam mit dem Förderverein „Kunstrasen für Röttgen“ erreicht haben“, freut sich Altendorf. Insgesamt neun Fußball-Mannschaften von den Bambini bis zu den Senioren trainieren und spielen in und für Röttgen. Eine Lücke klafft jedoch bei den B- und A-Jugenden. „Mit dem neuen Kunstrasenplatz rechnen wir mit vermehrtem Zulauf, so dass wir hoffentlich bald auch wieder diesen Teams in der Liga mitmischen können“ ist sich Peter Altendorf sicher.

 

Während der große Sportplatz ab sofort für den Trainings- und Spielbetrieb zur Verfügung steht, müssen am Belag des Kleinspielfeldes noch Nachbesserungen vorgenommen werden. Ab März aber soll dann alles perfekt sein und der Sportplatz offiziell eingeweiht werden.

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Sturmwarnung: Stadtförsterei rät von Waldspaziergängen ab

Da der Deutsche Wetterdienst für den heutigen Donnerstag, 18. Januar, eine Sturmwarnung mit orkanartigen Böen der Stufe drei bis vier herausgegeben hat, rät die Stadtförsterei ausdrücklich davon ab, im Wald spazieren zu gehen. Bei stärkeren Windstößen können jederzeit dickere Äste herunterfallen oder beschädigte Bäume umkippen.

 

 

Insbesondere weil der Sturm vor zwei Wochen bereits zahlreiche Schäden hinterlassen hat, ist es zurzeit gefährlich im Wald. "Der letzte Sturm hat viele Bäume beschädigt. Häufig sind die Wurzeln gelockert, ohne dass dies von außen sichtbar ist", erklärt Stadtförster Sebastian Korintenberg. "Wir rechnen damit, dass die angekündigten Sturmböen weitere Bäume zum Umstürzen bringen." Auch nach Abflauen des Sturms sollten die Bürgerinnen und Bürger zunächst auf Waldspaziergänge verzichten.

 

Auch außerhalb des Waldes ist Vorsicht geboten: Auch hier besteht Gefahr vor umkippenden Bäumen oder herabstürzenden Ästen und Dachziegeln. Der Deutsche Wetterdienst empfiehlt, Fenster und Türen geschlossen zu halten und Gegenstände im Freien zu sichern.

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Einladung zur Lenné-Runde: Geschichte und Geschichten aus zwei Jahrhunderten rund um die Universität Bonn

Der Potsdam-Club lädt am Mittwoch, 24. Januar 2018 um 19 Uhr zur ersten Veranstaltung im neuen Jahr in den Hörsaal des Akademischen Kunstmuseums, Am Hofgarten 21 ein. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Bonner Universität, die in diesem Jahr ihr 200-jähriges Bestehen feiert.

 

Potsdam-Club Mitglieder, Freunde und Interessierte dürfen sich an diesem Abend auf spannende Uni-Geschichte und Geschichten aus zwei Jahrhunderten freuen -erzählt von Gerhard Kirchlinne, Autor des neu erschienen Buches „Die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität zu Bonn“. Wissenschaftlich fundiert und äußerst unterhaltsam plaudert der Autor über die Gründungsgeschichte der Universität Bonn und ihren Werdegang zu einem „Mekka der Wissenschaften“ sowie die strenge Überwachung der Universität durch den preußischen Staat, der die Entwicklung eines ausgeprägten studentischen Lebens dennoch nicht verhindern konnte. Kirchlinne gibt u.a. auch Antwort auf die Frage wie Bonn im Konkurrenzkampf um den Universitätsstandort mehrere rheinische Städte und zum Schluss sogar Köln aus dem Rennen werfen konnte.

 

Der Autor selbst ist ein geistiges Kind der Universität Bonn, an der er Geschichte und Geografie studierte. Seit seiner Pensionierung beschäftigt sich der Autor intensiv mit der Bonner Stadtgeschichte und ist als Stadtführer tätig.

 

Im Anschluss an den Vortrag lädt der Potsdam-Club die Teilnehmer zum Smalltalk bei Getränken und Knabbergebäck im Foyer ein.

 

Für den Potsdam-Club ist das 200-jährige Bonner Universitätsjubiläum der erste Teil eines Doppelpacks. Es folgt in der zweiten Jahreshälfte ein zum Vergleich herausfordernder Vortrag zum 25-jährigen Jubiläum der Potsdamer Uni im vergangenen Jahr mit einem der beiden Autoren des dortigen Jubiläumsbuches, Herrn Prof. Dr. Ingo Sommer.

 

Der Eintritt zum Vortrag von Gerhard Kirchlinne am 24. Januar ist frei. Spenden sind herzlich willkommen.

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CDU-Ortsverband setzt sich für Kreisverkehr und Schließung des Parkplatzes in Ückesdorf ein

Wer zu den Hauptverkehrszeiten von Ückedorf aus auf die Reichsstraße abbiegen will, braucht vor allem eins: Geduld. Lange Wartezeiten für PKW und Busse sind an der Haupteinfahrt nach Ückesdorf die Regel. Der CDU-Ortsverband will das nun ändern und macht sich in der Bezirksvertretung mit einer entsprechenden Eingabe bei der Bezirksvertretung für den Bau eines Kreisverkehres im Kreuzungsbereiche der Reichsstraße und der Max-Braubach-Straße stark. Ein Kreisverkehr an dieser Stelle würde die Situation deutlich entspannen, auch in Sachen Unfallhäufigkeit, sind sich die Antragsteller sicher. Dies sei umso notwendiger, da es sich hier auch um einen der Hauptschulwege zum ortansässigen Gymnasium (CvO) handelt.

Solange kein Kreisel umgesetzt wird, schlagen die Antragsteller die Einrichtung einer ÖPNV-Ampel als eine mögliche Lösung vor.

 

Schon lange stellt die Einfahrt nach Ückesdorf eine nicht ungefährliche Verkehrsbeeinträchtigung dar. Zuletzt war der Umbau der Kreuzung in einen Kreisverkehr 2014 im Gespräch.

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D´r Zoch kütt: Zugwege im Online-Stadtplan finden

Ab 21. Januar 2018 ziehen die Veedelszüge durch die Bonner Ortsteile. Das Amt für Bodenmanagement und Geoinformation der Stadt Bonn hat die genauen Wege der 25 Karnevalszüge im Online-Stadtplan veröffentlicht. Sie lassen sich leicht über die Online-Karte und das Luftbild finden und werden zusätzlich nach Datum und Stadtbezirk sortiert.

 

Diesen Service ermöglichen die Auszubildenden des Amtes. Die angehenden Geomatiker und Vermessungstechniker haben die Zugwege erfasst und aufbereitet. Alle Infos zu den Zügen und den Link zum Stadtplan gibt es unter www.bonn.de/@karnevalszuege.

 

Am Sonntag, 11. Februar startet der Röttgener Karnevalszug wie immer um 14 Uhr vom Kurfürstenplatz aus.

 

Unter dem Motto "Loss mer fiere un studiere" werden am Montag, 12. Februar, die Narren beim Rosenmontagszug durch Bonns Straßen ziehen. Der "Zoch" mit Prinz Dirk II. und Bonna

Alexandra III. startet um 12 Uhr an der Thomas-Mann-Straße.

 

In Beuel führt der Umzug an Weiberfastnacht, Donnerstag, 8. Februar, unter dem Motto "Jeck parat op Beueler Aat" die Jecken zum Sturm der Beueler "Wiever" mit Wäscherprinzessin Franzi I. auf das Beueler Rathaus (12 Uhr). Er startet um 9.45 Uhr an der Siegburger Straße.

 

Erstmals seit 63 Jahren findet der Umzug in Lengsdorf am Karnevalsfreitag, 9. Februar, statt. Der Zug setzt sich ab 14.30 Uhr in Bewegung. Als Veranstalter hatte der Ortsfestausschuss Bonn-Lengsdorf im November 2016 entschieden, den Zug ab 2018 von Karnevalsdienstag auf den Freitag zu verlegen.

 

In Bad Godesberg steigen die Narren am Karnevalssonntag, 11. Februar, erst auf Ross und Wagen, nachdem sie unter der Leitung von Prinz Tobias I. und Godesia Vanessa im Rathaus die Macht übernommen haben. Der "Zoch" unter dem Motto "Es och verdötsch de janze Welt, mir fiere wie et uns gefällt!" setzt sich hier um 13.11 Uhr in Bewegung.

 

In den Ennert-Orten Limperich, Küdinghoven und Ramersdorf rollt der Karnevalszug mit Liküra Mareike I. ebenfalls am Sonntag, 11. Februar, um 13 Uhr an. Das Motto lautet "LiKüRa - vun Hätze jeck un kunterbunt, mir fiere zesamme zu jeder Stund!".

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Am Samstag öffnet das Hardtbergbad wieder

Die Arbeiten und Reparaturen im Hardtbergbad werden wie geplant am Freitag beendet. Das Bad öffnet am Samstag, 13. Januar 2018, und steht damit auch den Schulen ab Montag wieder zur Verfügung.

 

Das Bad wurde am 23. Dezember für die jährlichen Reparaturarbeiten geschlossen. Diese Wartungsarbeiten konnten nicht wie bislang üblich in der Freibadsaison erledigt werden, weil das Hallenbad während dieser

Zeit bereit gehalten wurde, um bei schlechtem Wetter den Badebetrieb in die Halle verlegen zu können.

 

Die Öffnungszeiten

An Montagen ist das Bad regulär für die Öffentlichkeit geschlossen, da es dann von den Schulen genutzt wird. Dienstags öffnet das Hardtbergbad von 6.30 bis 8 Uhr für die Frühschwimmer sowie von 13 bis 19 Uhr, mittwochs kann das Bad von 6.30 bis 17.45 besucht werden und donnerstags von 6.30 bis 8 Uhr sowie von 13 bis 17.45 Uhr. Freitags steht das Bad von 6.30 Uhr bis 8 Uhr und dann von 13 bis 21 Uhr offen. An Samstagen gelten Öffnungszeiten von 7 bis 17 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 8 bis 18 Uhr. Aktuelle Infos gibt es auf www.bonn.de/@baeder.

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Nach Sturmtief: Stadtförsterei verkauft Brennholz

Rund 150 Bäume im Bonner Stadtwald sind durch das Sturmtief Burglind in der vergangenen Woche umgestürzt. Um für die Aufräumarbeiten Platz zu schaffen, räumt die Stadtförsterei jetzt seine Lager im Bonner Stadtwald und verkauft Brennholz an Selbstabholer.

 

Das Brennholz liegt zusammen gerückt an befahrbaren Waldwegen oder in der Nähe davon. An Holzsorten gibt es Hart-, Weich- und Nadelholz. Die Preise für Hartlaubholz liegen bei knapp 38 Euro pro Raummeter, beim Weich- und Nadelholz kostet der Raummeter etwa 27 Euro. Bezahlt wird das Holz per Rechnung.

 

Selbstabholer können Mengen ab drei Raummetern erwerben. Benötigt werden ein Motorsägenführerschein und Schutzkleidung, um das Holz für den Transport aufzuarbeiten. Anfragen nimmt die Stadtförsterei entgegen unter der Telefonnummer 0228 - 77 22 62 (dienstags 13 bis 16 Uhr) oder per E-Mail an stadtfoerstei@bonn.de.

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Offenes Singen für Jedermann

Jeden zweiten Montag lädt der Offene Singkreis in Röttgen zum gemeinsamen Singen ein.

Jung und alt, Männer und Frauen auch Kinder sind wieder herzlich zum Mitsingen eingeladen.

Am Montag, 8. Januar von 15.30 Uhr bis 16.45 Uhr im Gemeindezentrum der Thomaskirche, Herzogsfreudenweg 42 in Röttgen.

    Zum Jahresbeginn stehen ausschließlich fröhliche auf dem Programm. Es ist schön zu erleben, wenn alle Generationen gemeinsam singen wie ihnen der Schnabel gewachsen ist.

 

Lassen Sie sich von der Stimmung anstecken, auch wenn Sie nicht alle Lieder kennen. Liedtexte werden gestellt,  Notenkenntnisse sind nicht nötig, Klavierbegleitung ist dabei.

Freude am Singen steht im Vordergrund! Jeder ist herzlich eingeladen dabei zu sein, mitzusingen oder auch zuzuhören.

 

Die Leitung hat Ursula Stamp (ehemalige Kantorin der Thomaskirche und Vorgängerin der jetzigen Kirchenmusikerin Anke Lehmann).

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Weisen aus dem Morgenland folgen dem Stern von Haus zu Haus

Die Sternsinger sind wieder unterwegs. Mit dem heutigen Tag ziehen die Heiligen Drei Könige auch in Röttgen und Ückesdorf wieder von Haus zu Haus, spenden Segen und unterstützen mit ihrer Aktion Kinder in Not. Unter dem Motto „Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit“ sammeln sie für Kinder im Norden Indiens, die unter teils gefährlichen Bedingungen arbeiten müssen und ausgebeutet werden, statt in die Schule gehen zu können.

Bei ihrem Besuch spenden sie den Segen indem sie 20*C+M+B+18 (Christus Mansionem Benedicat – Christus segne dieses Haus) mit gesegneter Kreide über die Türen schreiben.

 

Mit der Aktion Dreikönigssingen erhält das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ einen Großteil der Gelder, mit denen das Hilfswerk in mehr als 100 Ländern und über 2000 Projekten die Arbeit von Ordensleuten, Priestern und anderen Menschen fördert, die sich für notleidende Kinder einsetzten.

 

In Röttgen und Ückesdorf ziehen die Sternsinger am Dienstag, 2.1.2018 von 14.15 Uhr bis 17 Uhr von Haus zu Haus und von Mittwoch, 3.1. bis Samstag, 6.1.2018 zwischen 10.30 Uhr bis 17 Uhr.

 

Der Dank- und Abschlussgottesdienst wird am 14. Januar um 9.30 Uhr in der Kirche Christi Auferstehung gefeiert.

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