UBund-Rallye war "Der Knaller"

Viel Spaß bei der Verlosung hatten Oberbürgermeister A. Sridharan, U. Zwick (Mitte) und Petra Mellinghoff (li.)
Viel Spaß bei der Verlosung hatten Oberbürgermeister A. Sridharan, U. Zwick (Mitte) und Petra Mellinghoff (li.)

Der Unternehmerverbund Röttgen Ückesdorf e.V. (UBund) schaut auf eine erfolgreiche Rallye zurück, die am Samstag durch Röttgen und auch Ückesdorf führte. Mit der Aktion wollten die im UBund organisierten Einzelhandelsbetriebe auf die Bedeutung des lokalen Einzelhandels hinweisen. Denn auch die kleinen und mittleren Bertriebe beschäftigen Arbeitnehmer, bilden aus, fördern durch ehrenamtliche Tätigkeiten der Händler das Vereinsleben sowie die Brauchtumspflege und beleben Stadt- und Ortsteile. Aber nicht nur das. Mit der Rallye wollten die Geschäftsleute auch auf ein umfassendes Angebot aufmerksam machen, das für den Kunden nicht immer auf den ersten Blick sichtbar ist.

 

„Bei der Premiere unserer UBund-Rallye haben sich 26 der rund 70 Mitglieder im UBund an der Aktion beteiligt“, sagt die erste Vorsitzende des UBundes, Petra Mellinghoff. Der kreative Kopf hinter der Idee gehört Kosmetikerin Ute Zwick. Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums ihres Kosmetikstudios Hautnah, mit dem sie vor zwei Jahren nach Röttgen umgezogen ist und das sie auch hier erfolgreich betreibt, hatte sie sich diese Aktion ausgedacht und im UBund begeisterte Anhänger gefunden. „Mir hat einfach die Idee gefallen, gemeinsam mit den ortsansässigen Unternehmerinnen und Unternehmern etwas auf die Beine zu stellen“, sagt Ute Zwick selbst dazu. Denn der UBund sei eine starke Vereinigung, die viel zu bieten habe.

 

Natürlich hatte Ute Zwick zum Jubiläum noch eigene Aktionen im Petto: Interessierte -Männer wie Frauen- erhielten an diesem Tag bei Buchung einer twotec-Kosmetikbehandlung 20 % Rabatt. Zudem informierte Ute Zwick gemeinsam mit ihrer Mitarbeiterin Xenija Kühne über das Angebotsspektrum und die im Kosmetikstudio bevorzugten Pflegeprodukte. Als Verstärkung hatte sie Frau Silke Schulz von der Firma Grandel und Herrn Helmut Arz von der der premium aesthetic GmbH eingeladen, die ebenfalls fachkundig Auskunft zu den Produktlinien erteilten.

 

Höhepunkt des Tages war die große Tombola, deren Preise von Oberbürgermeister Ashok Sridharan verlost wurden. Hierfür hatten die teilnehmenden Unternehmen auserlesene Preise wie einen Goldbarren, ein Kinderfahrrad, eine Champagner Magnumflasche, eine Notfallmappe, exklusive Kosmetikpflegeprodukte, sowie zahlreiche hochwertige Gutscheine für einen Einkauf oder Wellnessbehandlungen unterschiedlichster Art gestiftet.

 

Der Andrang bei der Verlosung war groß, denn die Idee von Initiatorin Ute Zwick zur UBund-Rallye zündete wie ein Feuerwerk. Etliche Röttgener und Ückesdorfer –Singles, Rentner, Familien mit Kind und Kegel- waren im Rallyefieber. Jeder auf seine Weise. Manche eilten von Geschäft zu Geschäft, beantworteten die gestellten Fragen, um dann möglichst schnell die mindestens 9 geforderten Stempel für die Teilnahme an der großen Tombola zu ergattern. Andere nahmen sich mehr Zeit, schlenderten von Laden zu Laden, plauderten mit den Geschäftsleuten vor Ort und informierten sich über Angebote, Warensortiment, individuelle Service- und Dienstleistungen. Ganz ohne Kaufzwang und in entspannter Atmosphäre bei Prosecco, feinen Petits Fours, allerlei herzhaften Häppchen sowie leckeren Grillwürstchen genossen sie den Bummel durch Röttgen und Ückesdorf. Eingekauft werden durfte an diesem Vormittag natürlich auch.

 

Viel Spaß hatten Groß und Klein am bunten UBund-Glücksrad, das unentwegt rotierte und attraktive Hauptgewinne und nette Trostpreise wie Bücher, Malbücher, Stifte, Notizhefte, Buttons und weitere Spenden aus dem örtlichen Einzelhandel für die „Glücksritter“ bereithielt.

 

Neben Ute Zwick feierten Hannah Knies (Schlüssel zur Balance), die Menschen in ihren Coachings zu innerer Balance führt, sowie die Goldschmiedemeister Viktoria und Florian Neupert (Goldschmiede am Schloßplatz) jeweils ihr fünfjähriges Jubiläum.

 

Sowohl die Besucher als auch die Veranstalter der UBund-Rallye ziehen ein positives Fazit. „Ich wusste gar nicht, dass in Röttgen und Ückesdorf so viel Potential steckt“. „Bei dieser Gelegenheit habe ich tatsächlich einige Geschäfte und Behandlungsräume gesehen, in die ich sonst vermutlich nie einen Fuß gesetzt hätte.“ „Ich habe einige nette Gespräche mit den Geschäftsleuten hier geführt, bevor ich für eine neue Brille nächstes Mal den weiten Weg in die Stadt antrete, werde ich es hier versuchen“. „Das war eine tolle Aktion – ein echter Knaller.“ "Das war eine gute Gelegenheit Kunden mein Serviceangebot zu erläutern." So einige Statements der Besucher.

 

„Wir wollten mit unserer Aktion Hemmschwellen abbauen, den Menschen vor Ort unsere Geschäftsräume zeigen und mit ihnen ins Gespräch kommen. Das ist uns definitiv gelungen“, sind sich Petra Mellinghoff und Ute Zwick am Ende des Tages einig. „Allerdings“, räumt Mellinghoff ein, „sind die teilnehmenden Geschäftsleute aus Ückesdorf bei der Rallye etwas auf der Strecke geblieben. Hier war der Besucherandrang eher gering. Aber wir lernen aus unseren Premierenfehlern und versprechen für das nächste Mal Besserung.“ Womit sie schon verraten hat, dass dieses Erfolgskonzept in Röttgen und Ückesdorf sicher in die nächste Runde gehen wird –ganz analog und von Mensch zu Mensch.

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Trauer um Roland Klein

Überraschend verstarb Pfarrer Dr. Roland Klein am letzten Sonntag im Alter von 54 Jahren. Der katholische Priester und Seelsorger lebte seit fünf Jahren in Endenich und wirkte in den Pfarrgemeinden St. Maria Magdalena und Christi Auferstehung.

 

Die Trauer um den Geistlichen ist groß. Der promovierte Kirchenrechtler war nicht nur aufgrund seines wachen Verstandes anerkannt, bei den Menschen der Kirchengemeinden war er zudem beliebt für seine warmherzige, freundliche, den Menschen zugewandte Wesensart , die vielen in Erinnerung bleiben wird.

 

Dr. Roland Klein engagierte sich in vielen Bereichen. So war er u.a. den Schülern in Röttgen und Ückesdorf aus den ökumenischen Schulgottesdiensten bekannt. Vermissen werden ihn auch die Röttgener und Ückesdorfer Senioren, deren Karnevalssitzungen er als stets als humorvoller Redner eröffnete. Er pflegte eine gute Zusammenarbeit mit der evangelischen Kirchengemeinde am Kottenforst sowie der evangelischen Trinitatisgemeinde in Endenich. Knapp drei Jahre war er in der Godesberger Clara-Fey-Schule und in der Kirchengemeinde im Rheinviertel tätig.

 

Zuletzt hatte sich Roland Klein, der 1993 zum Priester geweiht wurde, schon auf sein silbernes Priesterjubiläum im nächsten Jahr gefreut.

 

Wer Abschied von Pfarrer Roland Klein nehmen möchte, kann dies tun auf der Totenvesper am Montag, 11. September 2017, um 19.00 Uhr in St. Peter, Uhlgasse 1, 53127 Lengsdorf.

 

Die feierlichen Exequien werden am Dienstag, 12. September 2017, um 11.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Maria Magdalena, Magdalenenstr. 25 in Bonn-Endenich gehalten mit anschließender Beisetzung auf dem Endenicher Friedhof.

10 Jahre OGS an der Schlossbachschule: Beim Jubiläum hatten die Kinder das Wort

Unter dem Motto „Die OGS mit allen Sinnen erleben – was fällt die dazu ein?“ feierte die OGS ihr 10-jähriges Jubiläum an der Schlossbachschule. Die Meinung der Kinder stand dabei klar im Mittelpunkt der Feierlichkeiten.

 

„Wenn ich beim Mittagessen nochmal ein Glas Wasser eingeschenkt bekomme, ist das wie im Restaurant für mich“, schwärmt eins

der OGS-Kinder in dem kleinen Theaterstück, das sie eigens für die Jubiläumsfeier vorbereitet hatten. Darin verwiesen sie noch auf viele andere Annehmlichkeiten in der OGS. So zum Beispiel die Fundkiste in der sie verloren gegangene Sachen, wie Mütze, Schal, Pullover wiederfinden, was die mütterliche Schimpfe deutlich reduziere. Auch finde man in der OGS immer jemanden, der einen tröste, wenn man mal traurig ist. Gemeinsam spielen, basteln, toben oder Musik machen all das bietet die OGS. Selbst lästige Hausaufgaben seien hier gar nicht so schlimm, denn zum einen sei man nicht allein und zum anderen spendeten die Betreuerinnen Lob und motivierten. Nach der Theateraufführung ist dann auch dem Letzten klar: Hier verbringen die Kids ihren Nachmittag gern.

 

„Die Schlossbachschule und die OGS sind im Laufe dieser zehn Jahre immer weiter gewachsen und zusammengewachsen“, sagte Schulleiterin Jutta Schmitt-Kipper bei ihrer Gratulation. Bei einer so großen Schule sei das gar nicht so einfach. „Deshalb danken wir der Leiterin Frau Weich und Ihren Mitarbeitern für die konstruktive Zusammenarbeit und die liebevolle und gute Begleitung der Kinder.“

 

OGS-Leiterin Katja Weich freut sich über die rasante Entwicklung der OGS im letzten Jahrzehnt: „ Am 1.8.2007 haben wir mit 66 Langzeitkindern und 50 Kurzzeitkindern hier angefangen. Jetzt betreuen wir mit einem Team aus 20 Mitarbeiterinnen insgesamt 225 Kinder, davon 185 in Langzeit.“ Der Andrang in die OGS, deren Träger schon von Beginn an „Der kleine Muck e. V“. ist, sei ungebrochen hoch und steige stetig mit dem Zuzug junger Familien ins Neubaugebiet Am Hölder. Zufrieden mit der Entwicklung der OGS ist auch Gabriele Hagedorn-Schulte, Bereichsleiterin beim Träger „Kleiner Muck e. V.“. „Sowohl vom Zulauf in die OGS als auch von der Umsetzung unseres pädagogischen Leitbildes ´Die Förderung positiver Beziehungen zwischen Erwachsenen und Kindern` sehen wir uns hier mehr als bestätigt“, sagte sie.

 

Die Gruppen sind mit Genehmigung der Stadt in den letzten vier Jahren immer wieder erweitert worden, mit derzeit sieben Gruppen- und zwei Klassenräumen seien die Kapazitäten nun jedoch ausgereizt. „Es tut mir jedes Mal leid, wenn verzweifelte Eltern in meinem Büro sitzen, für deren Kinder die Stadt Bonn keinen OGS-Platz mehr vergeben konnte.“ Lange schon träumt Kata Weich von weiteren Gruppenräumen für ihre OGS-Kinder. Zumal die Klassenräume für größere Bastel- oder Bauprojekte über mehrere Tage nicht bzw. nur eingeschränkt genutzt werden können, da die Räume für den nächsten Tag aufgeräumt werden müssen. „Das ist für die Kinder oft sehr schade“, bedauert Weich.

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Bundestagswahl: Bisher 42 000 Briefwahlanträge gestellt

Unter www.bonn.de/@bundestagswahl kann die Briefwahl online per QR-Code beantragt werden. Die Unterlagen werden zugeschickt. Wer in einem der Wahlbüros in den Stadtbezirken den Antrag stellt, kann hier auch sofort seine Wahlunterlagen sowie die Stimmzettel ausfüllen und in die Wahlurne werfen.

 

Wer bis zum vergangenen Wochenende noch keine Wahlbenachrichtigung erhalten hat, kann in den Wahlbüros durch Einsichtnahme in das Wählerverzeichnis klären, ob er in Bonn wahlberechtigt ist.

 

Gegebenenfalls kann das Wählerverzeichnis auf Einspruch korrigiert werden. Die Frist endet am Freitag, 8. September 2017.

 

Wahlbüros und Wahlräume

In jedem Stadtbezirk gibt es ein Wahlbüro:

Stadthaus Berliner Platz 2, Eingangshalle

Rathaus Bad Godesberg, Kurfürstenallee 2-3, Erdgeschoss im Vorderhaus

Rathaus Beuel, Friedrich-Breuer-Str. 65, kleiner Sitzungssaal in der ersten Etage

Rathaus Duisdorf, Villemombler Str. 1, Zimmer 1 im Erdgeschoss

 

Sie sind bis zum 22. September immer montags und donnerstags von 8 bis 18 Uhr, dienstags, mittwochs und freitags von 8 bis 13 Uhr geöffnet.

 

Eine Ausnahme bildet der letzte Freitag, 22. September, dann sind die Wahlbüros bis 18 Uhr geöffnet.

 

Wer am Sonntag, 24. September, seinen Wahlraum zwischen 8 und 18 Uhr aufsucht, sollte sich vorher in der Wahlbenachrichtigung oder im Internet über die Lage informieren. Die Stadt Bonn bietet auf www.bonn.de/@wahlraum einen Wahlraum-Finder an.

 

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Potsdam-Club lädt zur Lenné-Runde ein

Der Potsdam-Club lädt für Donnerstag, 7. September, 19.00 Uhr zu einem Vortrag über den religiösen Hintergrund der hochmittelalterlichen Zisterzienser-Erfolgsgeschichte ein. Der Referent Pfarrer Georg Kalckert ist als ausgewiesener Kenner dieser Ordensbewegung bekannt und ist die treibende Kraft hinter der Neugestaltung des Klostergeländes rund um die Ruine der früheren Abtei Heisterbach bei Königswinter.

Der Vortrag findet nicht zufällig in den Räumen des LVR-LandesMuseums (Workshopraum), Colmantstr. 14-16 statt, da dort derzeit die große Zisterzienser-Ausstellung gezeigt wird.

 

Nähere Infos zum Download:

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Kirmeseröffnung: Röttgener und Ückesdorfer Kirmesfans sind durch nichts zu bremsen

Frank Edelmann haut drauf. Mit Unterstützung von Pfarrer Alfons Adelkamp brachten die beiden den Hopfensaft zum Strömen.
Frank Edelmann haut drauf. Mit Unterstützung von Pfarrer Alfons Adelkamp brachten die beiden den Hopfensaft zum Strömen.

Der Fassanstich gestern Abend war auch in diesem Jahr der Startschuss für drei Tage Highlife auf der Röttgener Kirmes. Die Veranstalter hoffen, nach dem reibungslosen Fassanstich, durch den ersten Vorsitzenden des Festausschusses Röttgen Ückesdorf, Frank Edelmann und Pfarrer Alfons Adelkamp auf drei Tage Sonnenschein und „Spaß an der Freud“ für alle. „…auch, wenn der Hawai-Swing mit seinen 18 Metern Durchmesser nicht wie angekündigt auf der Festwiese eingetroffen ist,“ so Stefan Zimmermann vom Festausschuss.

 

Im Gegensatz zu den Kirmesbesuchern, denen nun ein Kribbeln im Bauch verwehrt bleibt, durchlebten die Organisatoren der Kirmes bereits im Vorfeld eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Schon im vergangenen Jahr bemühte sich Frank Edelmann um einen Ersatz für die damals kurzfristig ausgefallene Schmetterlingsbahn. „Wir waren nun also wirklich froh und stolz, mit dem Hawai-Swing eine neue Attraktion für unsere Kirmes gefunden zu haben, die Verträge waren unter Dach und Fach und auch bei uns stieg die Spannung“, erzählt Stefan Zimmermann. Fünf Tage vor Kirmesbeginn verwandelte sich die Vorfreude mit der Absage des Fahrgeschäftsbetreibers jedoch in kurze Niedergeschlagenheit und hektischer Suche nach einer Alternative. Tatsächlich konnte der erste Vorsitzende des Festausschusses in der Kürze der Zeit noch ein weiteres Fahrgeschäft, einen sogenannten Twister, „aus dem Hut zaubern“. Der Betrieb des Twisters drohte jedoch an einem unzureichenden Stromanschluss

zu scheitern. „Wir haben zwar einen 125 Ampere-Anschluss hier, daran hängt aber auch die Schule und weite Teile des Neubaugebiets, so dass wir diesen nicht für das Fahrgeschäft nutzen konnten“, erklärt Zimmermann die Situation. Die Lösung sollte ein Stromgenerator bieten, der auch nach intensiver Suche zur Verfügung gestanden hätte. Dies musste wiederrum der Betreiber des Fahrgeschäfts aus verständlichen Sicherheitsgründen ablehnen. Trotz aller Mühen klafft in der Mitte des Kirmesplatzes eine große Lücke. „Gern hätten wir unseren Kids und Jugendlichen eine neue Attraktion geboten, aber wir geben ganz sicher nicht auf und mobilisieren für´s nächste Jahr erneut all unsere Kräfte“, versprechen sie.

 

Die Eröffnung der Kirmes jedenfalls machte eines deutlich: Die Röttgener und Ückesdorfer sind durch nichts zu bremsen. Das Kirmeszelt war zum Bersten gefüllt mit Honoratioren aus Politik, Sportvereinen, benachbarten sowie ansässigen Ortsvereinen, dem örtlichen Geschäftsleben, der Feuerwehr und der Polizeibehörde, den Senioren-Maiköniginnen, Kirchengemeinden und zahllosen feierfreudigen Bürgen. Darunter auch der derzeit wohl bekannteste Röttgener Jung: Joachim Stamp.

 

Darüber hinaus begrüßten die Vorstandsmitglieder Tanja Koep und Stefan Zimmermann einen Ehrengast, der auf keiner Kirmes fehlen darf: den Zachaeies. Der Kirmesmann ließ sich nicht lange bitten und fand in Elisabeth Zaun vom Ortsverein der SPD eine fesche Tanzpartnerin für den Eröffnungstanz.

 

Kinder, Jugendliche und Erwachsene erwartet auch in den weiteren Tagen ein abwechslungsreiches Programm mit Kinderfest, Sauerbratenessen, Planwagenfahrten, Vorstellung der Vereine, Seniorencafé, Frühschoppen etc.

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Schwarz-gelbe Untermieter: Wespennester am Haus

Wespennester am Haus Wespen sind Vernichter von Schadinsekten. Die Feuerwehr wird nur bei Gefahr an öffentlichen Gebäuden und Flächen tätig.

 

Zur Sommerzeit häufen sich bei der Unteren

Naturschutzbehörde wieder die Anfragen zu einem Thema: Wespennester am Haus, Wespen im Garten. "Viele Anrufer bitten uns, bei ihnen Wespennester zu entfernen", berichtet Mitarbeiter Andreas Lamberz-Brendler. Den Bürgern versucht das Team der Unteren Naturschutzbehörde vor allem zweierlei zu erklären: Die Stadt beseitigt keine Wespennester, und es gibt gute Gründe, sich noch einmal zu überlegen, ob ein Nest wirklich entfernt werden muss. Denn Wespen treten nicht nur als Plagegeister auf, sondern vernichten als Fleischfresser auch jede Menge Schadinsekten.

 

Wespen bauen Nester in Verstecken

Als Belästigung im Garten tauchen in unseren Breiten vor allem die Deutsche Wespe und die Gemeine Wespe auf. Beide Arten stehen nicht unter speziellem Artenschutz, genießen aber wie alle wildlebenden Tiere allgemeinen Schutz. Sie bauen ihre Nester in Verstecken, zum Beispiel in Erdlöchern, Baumhöhlen, Spalten und Hohlräumen von Fassaden, in Rollladenkästen und auf Dachböden.

 

Wissenswertes über das Verhalten der Tiere

Was man über das Verhalten der Tiere unbedingt wissen muss, erläutert Lamberz-Brendler: "Die Wespen kommen im nächsten Jahr nicht wieder zurück ins selbe Nest. Der Wespenstaat stirbt spätestens bei Kälteeinbruch im Spätherbst ab, und im nächsten Frühjahr sucht sich die Königin einen neuen Platz zum Nisten." Wer also ein Wespennest bei sich vorfindet, muss keine Sorge haben, dass er über Jahre hinweg davon belästigt wird, wenn er es nicht entfernt.

Außerdem können Wespen als Vernichter von Schadinsekten auch durchaus nützlich sein: Bereits ein kleiner Wespenstaat vertilgt pro Tag bis zu 3000 Fliegen, Mücken, Blattläuse und andere Insekten. Der Ratschlag der Unteren Naturschutzbehörde lautet deshalb: Wer in der hintersten Ecke seines Gartens ein Wespennest findet, sollte es dort lassen.

 

Nest nur von Fachleuten entfernen lassen

Ist ein friedliches Nebeneinander dennoch nicht möglich, sollte das Nest nur von Fachleuten (Schädlingsbekämpfern) entfernt werden. Die Stadt selbst beseitigt keine Wespennester. Die Feuerwehr wird nur noch bei Gefahren an öffentlichen Gebäuden oder auf öffentlichen Flächen (Spielplätzen, Friedhöfen etc.) tätig.

 

Vor Beseitigung des Nestes muss aber geklärt werden, ob es sich um die Deutsche Wespe oder die Gemeine Wespe handelt und nicht um geschützte Wespenarten, Hummeln, Hornissen oder Wildbienen. Diese gehören nach der Bundesartenschutzverordnung zu den besonders geschützten Arten. Aus diesem Grund ist eine Entfernung oder eine Umsiedlung deren Nester nur mit einer Genehmigung der Unteren Naturschutzbehörde zulässig.

 

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Auszeichnung für die Buchhandlung Goethe & Hafis

Mit seinem literarischen Sortiment will Jalal Rostami Gooran auch zur Völkerverständigung zwischen Ost und West beitragen
Mit seinem literarischen Sortiment will Jalal Rostami Gooran auch zur Völkerverständigung zwischen Ost und West beitragen

Röttgener Buchhandlung für Deutschen Buchhandlungspreis 2017 nominiert

 

Aus 502 Bewerbern schaffte es die Buchhandlung Goethe & Hafis unter die ersten 117 nominierten Buchhandlungen für den Deutschen Buchhandlungspreis 2017. Damit ist der inhabergeführten Buchhandlung von Jalal Rostami Gooran ein mit dem Gütesiegel verbundenes Preisgeld von 7000 Euro sicher. Ob daraus vielleicht noch mehr wird, erfährt er bei der offiziellen Preisverleihung am 31. August in Hannover. Denn die Gütesiegel sind in drei Preiskategorien mit einer Prämie von 7000, 15 000 und 25 000 Euro verbunden. Mit der Auszeichnung würdigt Kulturstaatsministerin Monika Grütters unabhängige Buchhändlerinnen und Buchhändler, die sich um das Kulturgut Buch –auch abseits der großen Metropolen- verdient gemacht haben. Das literarische Sortiment kleinerer und unabhängiger Verlage, innovative Geschäftsmodelle, kulturelle Veranstaltungsprogramme oder die Lese- und Literaturförderung für Kinder und Jugendliche waren einige der Kriterien, die von der siebenköpfigen Jury, aus Journalisten, Verlagsvertreten, Schriftstellern und Vertretern aus der Filmbranche bewertet wurden.

 

Jalal Rostami Gooran freut sich über die Anerkennung, die gleichzeitig Bestätigung seines Konzepts ist. Sein Geschäftsmodell fußt neben der Buchhandlung in Röttgen, die er vor drei Jahren eröffnete auf einer weiteren, die er seit 20 Jahren am Brüser Berg betreibt sowie dem Verlagshaus Goethe & Hafis. Konzeptioneller Leitgedanke sei es „den Dialog zwischen Orient und Okzident zu fördern, um zum Verständnis zwischen den Kulturen beizutragen“. So gibt es in seinen Buchhandlungen eigens eine Orientecke mit Werken von Autoren aus dem Iran, Irak, Afghanistan, Syrien und anderen arabischen Staaten. „Einige der Bücher hier sind in Deutschland schon nicht mehr lieferbar“, erzählt Rostami Gooran. In den Regalen finden sich zahlreiche Bücher von Autoren, deren Werke in ihren Heimatländern unter Zensur stehen. „Als Verleger fördere ich diese Schriftsteller inbesondere, um ihnen eine Stimme zu geben“, erläutert er sein stringentes Konzept. Hinzu kommen viele deutschsprachige Schriftsteller, die mit ihren Werken ebenfalls zur Völkerverständigung beitragen.

 

Immer wieder organisiert der Buchhändler öffentliche Lesungen und in enger Kooperation mit dem Literaturhaus Bonn, der Universität Bonn, der Deutsch-Iranischen Gesellschaft, den Schulen, Kindergärten und Kirchengemeinden sowie dem Nachbarschaftszentrum Brüser Berg. Dabei ist der Verleger und Bibliothekar, der gemeinsam mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aktiv für das Kulturgut Buch wirbt, immer am Puls der Zeit: „Das gesamte literarische Sortiment orientiert sich stark am aktuellen Zeitgeschehen – politische Themen, Sachbücher aller Art sowie die verschiedenen Genres von Romanen über Lyrik bis hin zu den

unterschiedlichsten Ratgebern und Kunstbänden“, so Rostami Gooran.

 

2010 richtete er das „Forum Philosophie – Philosophie für Jedermann“ ein, das fünf Jahre lang unter Leitung von Professor Klaus Brinkmann stattfand.

 

Für die Zukunft hat er schon neue Projekte im Kopf, die er jetzt jedoch noch nicht verraten möchte. „Außerdem denke ich über die Erweiterung des Verlages nach.“ Da kommt die Auszeichnung mit dem Preisgeld für seine Buchhandlung Goethe & Hafis gerade recht.

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Umbauarbeiten für Röttgener Kunstrasenplatz im vollen Gange

Es ist so weit: Die ersten Bagger rollen über den Röttgener Fußballplatz!

 

Anfang der Woche starteten die  Umbau-arbeiten am Röttgener Fußballplatz. Die Baucontainer der STRABAG stehen parat und der Bagger hat bereits damit begonnen, die erste Deckschicht des Platzes abzutragen.

 

Laut einer Bekanntmachung auf der Website des Fördervereins Kunstrasen Röttgen, soll bereits im November das Eröffnungsspiel auf Kunstrasen stattfinden.

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Baugebiet Am Hölder: Ausgleichsflächen werden angelegt

Ausgleichsflächen werden angelegt BN - Am nördlichen Rand des Baugebietes "Am Hölder" in Bonn-Röttgen begannen am Montag, 7. August 2017, die Landschaftsbauarbeiten zur Anlage der Ausgleichsflächen. Die Gebiete reichen von der Reichstraße im Osten bis in das Schlossbachtal im Westen.

 

Eine 53.000 Quadratmeter große naturbelassene Wiese soll die Eingriffe in die Landschaft, die durch die neue Bebauung "Am Hölder" entstanden sind, kompensieren. Auf dieser Fläche sollen insgesamt 52 Obstbäume und vier einzeln stehende Mispeln wachsen. Außerdem werden auf einer Fläche von 3.100 Quadratmetern Hecken und andere Feldgehölze gepflanzt.

 

Im Übergang zu den nördlich angrenzenden landwirtschaftlichen Feldern werden auf insgesamt 6.800 Quadratmetern Blühstreifen aus heimischen Wildpflanzen wie Johanniskraut, Glockenblumen und Wiesen-Rispengras angelegt. Durch die Grünfläche soll im Halbbogen ein befestigter Schotterweg verlaufen. Zu Beginn der Landschaftsbauarbeiten wird der Weg angelegt. Je nach Witterung werden ungefähr Anfang September die Wiesen und die Blühstreifen gesät. Im Herbst sollen dann die Hecken, Obstbäume und Einzelbäume

gepflanzt werden. Bis zum Jahresende sind die Arbeiten voraussichtlich abgeschlossen.

 

Die Kosten für die Anlage der Ausgleichsflächen betragen circa 235.000 Euro.

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Adler, Falke & Co - Die Könige der Lüfte zu Besuch im RAN!

Gleich hebt er ab, der Weißkopfseeadler von Falkner Pierre Schmidt aus Erftstadt-Gymnich
Gleich hebt er ab, der Weißkopfseeadler von Falkner Pierre Schmidt aus Erftstadt-Gymnich

Aufgeregt warten die Kinder im RAN! auf das Highlight der ihres Ferienprogramms in der zweiten Sommerferienwoche. Immer wieder schauen sie aus dem Fenster, um zu sehen, ob Falkner Pierre Schmidt mit seinen

Greifvögeln und Eulen nicht doch schon da ist. Endlich ist es soweit der Falkner aus Erftstadt-Gymnich biegt mit seinem Auto auf den Parkplatz des Carl-von-Ossietzky-Gymnasiums ab und entlädt die komfortablen Transportkisten mit ihrer außergewöhnlichen Fracht. Fünf prächtige Vögel kommen zum Vorschein: ein Sibirischer Uhu, eine Schnee-Eule, ein weißer Falke sowie ein dunkler Wüstenfalke und ein Weißkopfseeadler.

 

Neugierig aber mit dem nötigen Respekt nähern sich die Kinder den Vögeln. Bevor es mit der Flugshow losgeht, stellt der Greifvogel-Experte seine mitgebrachten Exemplare den Kindern vor. Dann startet die 2,5 stündige Flugshow vor den Türen des RAN!. Ganz aus der Nähe konnten die Kinder den Flug der Tiere beobachten und sogar den Flügelschlag des Weißkopfseeadlers, dessen Flügelspannweite der eines ausgewachsenen Mannes von ca. 1,90 Meter (bis max. 2,40 Meter) entspricht, dicht über ihren Köpfen zu spüren. Und es kam noch besser: Jedes der Kinder durfte sich den ledernen Falknerhandschuh überstreifen, einen der Greifvögel auf die Hand nehmen und ihn selbst unter Anleitung des Falkners fliegen lassen.

 

Zwischendurch macht Falkner Pierre Schmidt immer wieder auf die Besonderheiten der unterschiedlichen Vögel aufmerksam, und lädt die Kinder bei einem Frage-Antwort-Spiel ein, ihr Wissen zu demonstrieren. Und die Kinder sind bestens vorbereitet. Sie können die Tiere nicht nur richtig benennen, sie wissen auch sonst genau Bescheid. Fachkundig benennen sie das Gefieder der Vögel mit Hand- und Armschwingen, Mantel, Steuerfedern und Unterschwanzfedern. Dass der für Greifvögel typische Hakenschnabel je nach Vogelart eine gefährliche Biss- bzw. Tötungswaffe ist, mit dem die Tiere zudem ihre Beute zerkleinern, wissen sie natürlich auch. Immerhin haben sie sich drei Tage lang intensiv mit dem Thema Greifvögel und Eulen befasst. „Uns ist es wichtig, die Kinder während des Ferienprogramms sinnvoll zu beschäftigen“, sagt die Leiterin des RAN! Vera Goßmann. So sahen sich die Kinder im RAN! gemeinsam Filme an, die das Leben der Eulen und Greifvögel in freier Wildbahn zeigten, erfuhren u.a. aus Büchern interessantes über die Konstruktion und Flugfähigkeiten der Vögel, beschäftigten sich mit ihrer Nahrung, dem Nestbau und der Aufzucht der Jungtiere. Sogar über die Vormachtstellung des Falken als Jagdtier deutscher Könige und als

Familienmitglied arabischer Scheichs erfuhren sie Kurioses und Erstaunliches.

 

Dennoch fallen den Kindern während der Flugdarbietung immer wieder neue Fragen ein: Was wiegt ein Weißkopfseeadler und wie groß ist seine Flügelspannweite? Warum kann der Uhu den Kopf soweit drehen? Pierre Schmidt ist begeistert von der Neugier und den vielen „gescheiten Fragen“, die er bereitwillig und anschaulich beantwortet.

 

„Der heutige Tag hat mir am besten gefallen, aber auch die Filmdokumentation, die wir gemeinsam im RAN! geguckt haben, war toll“, schwärmen die meisten Kinder übereinstimmend. Der international bekannte Falkner ließ sich zwei Jahre lang von einem Kamerateam bei der Arbeit mit seinen Falken begleiten – heraus kam ein ebenso lehrreicher wie beeindruckender Film. Neben den Greifvögeln und Eulen avancierte auch Falkner Pierre Schmidt, der sich seit vielen Jahren auch aktiv für den Greifvogel- und Artenschutz einsetzt, bei den Kindern zum Star des Tages. Ganz Profi, signierte er dann auch die von den Kindern gestalteten „Bücher“, in denen sie Wissenswertes und Interessantes über ihren Lieblingsvogel festgehalten hatten.

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Neuer Kanal im Birkenweg

Das Tiefbauamt beginnt am Montag, 31. Juli 2017, mit der Kanalerneuerung im Birkenweg in Röttgen im Bereich der Häuser eins bis zwölf.

 

Es werden rund 40 Meter Betonkanal mit einem Durchmesser von 30 cm verlegt. Der neue Kanal wird in offener Bauweise eingebaut. Nach der Kanalerneuerung wird die Straße asphaltiert.

 

Durch den Umfang der Bauarbeiten lassen sich Verkehrsbehinderungen nicht vermeiden. Der Birkenweg wird im Baustellenbereich voll gesperrt. Anwohnerinnen und Anwohner können bis zur Baustelle vorfahren. Umleitungen werden ausgeschildert.

 

Die Bauarbeiten sollen bis Mitte September abgeschlossen sein. Die Kosten der Baumaßnahme betragen rund 150.000 Euro.

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Open Data Monitoring- Plattform ist überarbeitet

Von den Standorten der Altpapiercontainer über städtische Pressemitteilungen und Veranstaltungskalender bis zu den Zählstellen für Radwege reichen die Unterlagen, welche die Stadt Bonn als offene Daten zur weltweiten Nutzung anbietet. Die eigene Internetplattform mit einer Übersicht und einem Monitoring dieser offenen Datenbestände (OGD Cockpit) wurde nun überarbeitet. http://ogdcockpit.bonn.de präsentiert sich in neuem Design und mit neuer Navigation. Der Relaunch umfasst zudem eine wesentlich verbesserte Darstellung der Inhalte auf mobilen Endgeräten.

 

Bonn war 2014 europaweit die erste Kommune, für die eine solche Monitoringplattform eingerichtet wurde. Das Open Data Cockpit bietet den Nutzerinnen und Nutzern als Onlinedienst eine umfassende Übersicht über den Veröffentlichungsstand der offenen Daten mit Bezug zu Bonn. Mehrere Suchmöglichkeiten, eine Liste der Datenbestände mit einer IT-Schnittstelle, die entsprechenden IT-Schnittstellenbeschreibungen, Tipps für offene Datenbestände für Bonn aus externen Datenquellen der Landes- und Bundesbehörden sowie eine Übersicht der entstandenen Anwendungen auf Basis der offenen Daten sind schnell abrufbar.

 

Das Open Data Cockpit basiert inhaltlich auf einer Entwicklung des Zentrums für Verwaltungsforschung zum Open Government Vorgehensmodell (KDZ, Wien).

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Nachwuchs im städtischen Wildgehege

Im Wildgatter an der Waldau gibt es niedliche Neuzugänge: Drei kleine Damwildkitze sind mit etwas Glück zurzeit im Wildgehege auf dem Venusberg zu sehen. Denn die ersten Kühe haben ihre Kälber gesetzt.

 

Auch im Nachbargehege wird Nachwuchs erwartet: Die fünf Rotwildkühe bekommen bald ihre Kälber.

  

Obwohl Rotwild in Deutschland eine verbreitete Wildart ist, gibt es in Bonn seit 1794 kein Rotwild in der freien Natur mehr. Die Tiere werden in der Regel 18 Jahre alt und sind Rudeltiere. Den Namen verdankt das Rotwild seinem rötlichen Fell. Damwildkälber und Rotwildkälber haben ein braunes Fell mit weißen Tupfen. In den meisten Fällen bringen die Hirschkühe jeweils ein Junges zu Welt, nur sehr selten gibt es Zwillingsgeburten. Derzeit leben fünf Damwildkühe und sechs Hirsche im Gehege. Im Rotwildgehege sind es zwei Hirsche und fünf Kühe.

 

Das sieben Hektar große Wildgatter an der Waldau ist in drei Gehege aufgeteilt. Dort leben Schwarz-, Rot- und Damwildtiere. Für Besucher ist das Gelände frei begehbar und ganztägig geöffnet. Allerdings gibt es bestimmte Verhaltensregeln. Besucher sollen sich in der Nähe des Gatters ruhig verhalten, um die Tiere nicht zu erschrecken. Auch bittet die Stadtförsterei darum, ausschließlich Futter aus dem Futterautomat zu nutzen. Hunde müssen angeleint werden.

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Gemeindefest: Buntes Potpourri aus Ideenbörse, Wohltätigkeit, Spiel und Spaß

 

„Wortreich“ und mit einem bunten Programm feierte die Evangelische Kirchengemeinde am Kottenforst am Sonntag ihr alljährliches Gemeindefest. Das ideenreiche Programm lockte zahlreiche Besucher an und hatte für  große und kleine Abenteurer, Nostalgiker, Experimentier-freudige, Theaterfreunde und Musik-liebhaber, Leckermäuler und "Herzhaft-Esser" etwas im Petto.

 

Mit ihrer Feier knüpften die Organisatoren an die großen Feierlichkeiten zum 500- jährigen Reformationsjubiläum in diesem Jahr an. Luthers Wortschöpfungen, die bis heute in aller Munde sind nahmen dabei einen großen Raum ein. Feuereifer, Lästermäuler, Machtwort, Denkzettel, wetterwendisch, Herzenslust waren nur einige von vielen Wortkreationen und geflügelten Worten Luthers, die hier vorgestellt wurden. Inspiriert von Luthers Worten versuchten sich zahlreiche Besucher allein oder in Grüppchen am Ausfüllen eines Lückentextes sowie an eigenen Wortklaubereien.

 

Gemeindefest auch ein Fest unterschiedlicher Kulturen

Viele Vereine rund um die kirchlichen Aktivitäten stellten sich den Besuchern vor und warben für ihre Aktivitäten. So lud die ökumenische Flüchtlingshilfe Röttgen zum näheren Kennenlernen der in Röttgen untergebrachten Flüchtlinge in ein syrisches und afghanisches Zelt ein. Bei landestypischen Tee- und Gebäckspezialitäten kam man schnell ins Gespräch und konnte sich über die Situation der Flüchtlinge und Möglichkeiten des Engagements informieren. Prominenter Gast war Dr. Joachim Stamp, der die Gelegenheit nutzte, um sich an der Basis über Probleme und Anliegen der Flüchtlinge sowie deren Helfer zu erkundigen. „Für uns war es ein erfolgreicher und schöner Tag“, sagt Uta von der Ropp, ehrenamtliche Mitarbeiterin bei der ökumenischen Flüchtlingshilfe Röttgen. „Wir konnten an diesem Nachmittag sage und schreibe 12 neue Lesepaten bzw. Hausaufgabenhelfer für die Flüchtlingskinder gewinnen.“ Auch weiterhin sind der Flüchtlingshilfe ehrenamtliche Heferinnen und Helfer zur Hausaufgabenbetreuung, oder als Gesprächspartner im Konversationskreis mit den Flüchtlingen sehr willkommen.

 

Dass Integration gelingen kann, zeigte sich u.a. in der aktiven Teilnahme von afghanischen und syrischen Flüchtlingen am Gemeindefest. Neben landestypischen Spezialitäten gab es auch eine Stand mit bunten Papierketten aus Uganda. Auffällig auch eine junge Afghanin, die mit ihrer landestypischen Tracht von vielen bewundert wurde und auf Kulturunterschiede aufmerksam machte.

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Infoveranstaltung für die Flüchtlingshilfe am 3. Juli 2017

Über die Anhörung von Asylbewerbern im Rahmen des Asylverfahrens von Flüchtlingen informiert die Stabsstelle Integration der Stadt Bonn am Montag, 3. Juli 2017, um 18 Uhr.

 

Denn kaum ein Termin im Leben eines Flüchtlings hat so weitreichende Folgen wie diese Anhörung beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Wer Flüchtlinge betreut, stellt sich daher oft eine Reihe von Fragen: Wie läuft die Anhörung ab? Welche Rechte und Pflichten hat der Flüchtling? Wie kann ich als Ehrenamtliche oder Ehrenamtlicher den Flüchtling im Vorfeld unterstützen und vorbereiten? Über diese und weitere Punkte wird Jens Dieckmann, Experte für Asyl- und Ausländerrecht, informieren.

 

Die Veranstaltung wendet sich an Haupt- und Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe und findet im Stadthaus, Berliner Platz 2, Ratssaal, statt. Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist nicht erforderlich.

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Ein buntes Programm zum Familienfest

25. Familienspielefest in der Rheinaue: Machen Sie sich mit der Familie schon mal auf die Socken
25. Familienspielefest in der Rheinaue: Machen Sie sich mit der Familie schon mal auf die Socken

Zum 25. Mal steigt am Sonntag, 2. Juli 2017, das Familienspielefest von 11 bis 18 Uhr auf der kleinen und großen Blumenwiese in der Rheinaue. Das Fest wird vom Familienbüro des Amtes für Kinder, Jugend und Familie veranstaltet und bildet den Auftakt für das Ferienprogramm "In Bonn ist was los".

 

Familiendezernentin Carolin Krause freut sich auf das Fest und ist sich sicher, "dass Familien und alle Beteiligten bei den tollen Angeboten einen großartigen und erlebnisreichen Tag in der Rheinaue verbringen werden." Neben Riesenrutsche, Kinderschminken und Riesentrampolin wird auch ein Picknickbereich für Familien eingerichtet. Über 50 Anbieter sorgen für das abwechslungsreiche Programm: Kinder- und Jugendeinrichtungen aus dem gesamten Bonner Stadtgebiet, Vereine, Hilfsorganisationen, der Fachdienst Familien- und Erziehungshilfe, die Schulsozialarbeit, Verbände und Kultureinrichtungen.

 

Attraktionen

Das Halbfinale des Dance-Contests "Beweg Dein Leben" der DAK-Gesundheit wird wieder auf großer Bühne ausgetragen. Tanzgruppen von Kindern und Jugendlichen studierten eigene Choreographien zu ihren Lieblingssongs ein. Im Online-Voting wurden die besten Gruppen der Region ausgewählt und treten am Familienspielefest gegeneinander an. Die Sieger treffen am 9. September 2017 im Finale in Oberhausen auf die Gewinner der anderen Regionen.

 

Die "Kinder stark machen"-Aktion der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung macht mit ihrem Erlebnisland wieder Halt in Bonn. In den Mitmachstationen lernen Kinder spielerisch alles über Mut, Anerkennung und Teamgeist. Damit Tabak, Alkohol und andere Suchtmittel die gesunde Entwicklung nicht gefährden, informiert die Aktion vor Ort, wie man Kinder bei einem suchtfreien Leben unterstützen kann.

 

Die Stadtwerke Bonn unterstützen das Familienspielefest mit einem großen Kinderspektakel. An einem Wasserwagen können alle Besucherinnen und Besucher ihren Durst löschen. Auch Clown Olli steht bereit und begeistert die Kinder mit bunten Modellierballons.

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Vortrag: Preußen im deutschen Geschichtsbild nach 1945

Der Potsdam-Club e.V. (Bonn) lädt zusammen mit Prof. Dr. Tilman Mayer vom Uni-Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie zu einem Vortrag über „Preußen im deutschen Geschichtsbild nach 1945“ ein.

 

Der Vortrag ist im Rahmen des universitären Studienangebots für Studenten der Politischen Wissenschaft Teil eines Seminars von Prof. Mayer über angewandte politische Theorie („Preußen. Idee und Realität eines Staates“). Als Gastvortrag richtet er sich auch an die interessierte Öffentlichkeit, insbesondere an die Mitglieder und Freunde des Potsdam-Clubs.

Kein Eintritt, Spenden erbeten. Anmeldung: info@christian53340.de oder Tel. 02225-16164 (W. Christian).

 

Der Referent Dr. Hans Christof Kraus (*3.11.1958) ist Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Uni Passau. Er hat sich in mehreren Forschungsprojekten mit der neueren preußischen Geschichte befasst und ist u. a. Vorstandsmitglied der Preußischen Historischen Kommission.

Nähere Informationen stehen hier zum Download bereit: .

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CaritasTREFF.punkt in Röttgen soll zum lebendigen Hotspot für Senioren werden

Albert und Susanne Schmitz sind verantwortlich für die Röttgener Begegnungsstätte
Albert und Susanne Schmitz sind verantwortlich für die Röttgener Begegnungsstätte

Konzerte, abwechslungsreiche Vortragsreihen, Ausflüge per Pedes, mit dem Fahrrad oder die jährliche Seniorenschifffahrt –in Röttgen und Ückesdorf stehen Senioren viele Möglichkeiten für eine kurzweilige Freizeitgestaltung offen. Jetzt hat der Caritasverband für die Stadt Bonn e.V. mit dem CaritasTREFF.punkt eine weitere Begegnungsstätte für Senioren in der Gemeinnützigen Wohnungsgenossenschaft (GWG), Wilhlem-Kerp-Straße 14 in Röttgen ins Leben gerufen. „Wir sehen uns nicht als Konkurrenz zu den Angeboten der beiden Kirchengemeinden vor Ort. Im Gegenteil - mit unserem Programm wollen wir eine Lücke schließen“, erklärt die ehrenamtliche Leiterin des Röttgener SPOTS, Susanne Schmitz. Das bestehende kulturelle Angebot, möchte sie durch kreative und aktive Mitmachprogramme ergänzen. Gemeinsame Spaziergänge durch den Kottenforst, die Einrichtung eines Erzähl- und Spielecafés sowie eines Literaturcafés und Reparaturcafés, in dem kleinere Elektrogeräte repariert werden können, Exkursionen in die nähere Umgebung mit Führungen durch den Botanischen Garten oder die Innenstadt, sanfte Gymnastik mit Humor und Musik sind nur einige Angebote aus dem diesjährigen Frühjahr und Sommerprogramm, das sich nicht ausschließlich an Senioren wendet, sondern zu dem auch jüngere Leute willkommen sind.

 

„In Planung sind gemeinsame Bastelnachmittage, ein „Montags-Atelier“ mit einem Mal-Workshop, Informationsveranstaltungen zu Themengebieten rund ums Alter (Patientenverfügung, Pflegeversicherung, ehrenamtliche Tätigkeit im Ruhestand etc.) und vieles mehr“ verrät Susanne Schmitz schon mal vorab.

 

Ganz neu ist der CaritasTREFF.punkt in Röttgen jedoch nicht. Vor über einem Jahr hatte die Caritas die Begegnungsstätte von der GWG übernommen und bietet seither regelmäßig einmal wöchentlich den „Mittagstisch Matroschka“ für die Bewohner der Wohnanlage an. Der Name erinnert an die 90er Jahre als hier hauptsächlich Senioren mit russischem Hintergrund wohnten. „Heute ist die Mieterschaft der 50 Wohneinheiten umfassenden Wohnanlage durchmischt“, erläutert Albert Schmitz, Leiter der Caritas Sozialstation Poppelsdorf und zuständig für die Röttgener Begegnungsstätte. „Russlanddeutsche und deutsche Senioren leben hier mittlerweile sogar Tür an Tür mit Familien mit Kindern.“

 

Der Mittagstisch als konstantes Angebot für die Bewohner der Anlage soll nun auch für alle Röttgener und Ückesdorfer Senioren etabliert werden. Ziel sei es, eine kostenlose und gesunde Mahlzeit anzubieten und gleichzeitig die Gemeinschaft zu fördern. „Vor-, Haupt- und Nachspeise werden immer frisch zubereitet und unsere Gäste dürfen gern Wünsche äußern und so die Speisekarte mitgestalten.“

 

Susanne Schmitz hat noch viele weitere Ideen, um den CaritasTREFF.punkt zu einem lebendigen Senioren-Hotspot in Röttgen zu machen. So träumt die pensionierte Sportlehrerin, die auch lange Jahre in der Erwachsenenbildung tätig war, davon ein Tanzangebot für ältere Menschen auf die Beine zu stellen. „Momentan scheitert es allerdings an den Räumlichkeiten. Der Gymnastikraum in der Wohnanlage ist dafür einfach zu klein.“ Hobbysänger sind bei Susanne Schmitz ebenfalls gut aufgehoben. Die 64-jährige, die Akkordeon, Klavier und Orgel spielt, lädt auch zum gemeinsamen Singen und Musizieren in die Begegnungsstätte ein.

 

„Ich habe noch so viele Ideen“, sprudelt es aus ihr heraus, „ die kann ich gar nicht alle alleine anbieten. “ Deshalb wünscht sie sich für die Zukunft Verstärkung. Jeder, der sich –auch mit eigenen Vorschlägen- engagieren möchte, ist in der Begegnungsstätte willkommen.

 

Programmhefte liegen in der Begegnungsstätte aus. Das aktuelle Programm ist zudem im Aushang an der Wilhelm-Kerp-Straße (schräg gegenüber von EDEKA) öffentlich einsehbar oder bei Frau Schmitz unter 0162-21 84 117 zu erfragen.

 

Eine gute Gelegenheit den CaritasTREFF.punkt kennenzulernen, bietet das Sommerfest am Mittwoch, 21. Juni ab 14.30 Uhr.

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Wer traut sich? Heiraten in luftiger Höhe!

Foto: Bundesstadt Bonn, Volker Lannert
Foto: Bundesstadt Bonn, Volker Lannert

Heiraten in 72 Metern Höhe: Brautpaar für Pützchens Markt gesucht! Die Stadt Bonn sucht ein Brautpaar, das auf Pützchens Markt standesamtlich getraut werden möchte. Die Trauung findet am Samstag, 9.

September 2017, in 72 Metern Höhe in der gläsernen Kabine des Aussichtsturms "City Skyliner" statt. Brautpaar und Gäste sollten

deshalb möglichst schwindelfrei sein …

 

Die Stadt als Veranstalter der Traditionskirmes greift damit anlässlich des Jubiläums "650 Jahre Pützchens Markt" eine erfolgreiche Idee aus dem Jahr 2011 auf. Damals gaben sich zwei Paare im Riesenrad das Ja-Wort. Interessenten wenden sich bitte per E-Mail an heiraten@bonn.de. Weitere Informationen zum Jubiläumsjahr und zur Jubiläumsausgabe von Pützchens Markt gibt es unter: www.bonn.de/@puetzchens-markt-650

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Was tun gegen Marder und Siebenschläfer im Haus?

Wenn der Siebenschläfer Einzug hält...
Wenn der Siebenschläfer Einzug hält...

Vor allem in den Sommermonaten suchen Steinmarder und Siebenschläfer aus der Familie der Bilche nach Nahrung und Nistplätzen in menschlichen Siedlungen. Oft nisten sie sich auf Dachböden ein. Auch wenn die kleinen Störenfriede lästig sind, jagen darf man die Tiere nicht. Denn Bilche gehören zu den besonders geschützten Arten. Bei Problemen mit Bilchen und Mardern ist die Untere Naturschutzbehörde der Stadt Bonn der richtige Ansprechpartner.

 

Siebenschläfer sind dämmerungs- und nachtaktiv und halten sich gerne im Umfeld menschlicher Siedlungen auf. Besonders im Herbst dringt der Siebenschläfer, auf der Suche nach einem geeigneten Winterquartier, manchmal in Gartenhäuser und andere Gebäude ein, um dort Winterschlaf zu halten. In den Sommermonaten nutzen sie Nistkästen, Gartenhäuser und Dachböden als Tagesverstecke und für die Aufzucht der Jungtiere. Auch Steinmarder sind heute fester Bestandteil der städtischen Fauna.

 

Die nachtaktiven Tiere leben mittlerweile sowohl in ländlichen Siedlungsbereichen als auch in Großstädten. Sie sind Allesfresser und ernähren sich von Obst, Küchenabfällen, Katzenfutter sowie von Mäusen und kleinen Vögeln. Steinmarder haben in ihrem Revier verschiedene Unterschlüpfe, zum Beispiel auf Dachböden, in Scheunen oder größeren Holzstapeln.

 

Wer gegen Bilche und Marder vorgehen will, braucht eine Genehmigung. Bilche gehören zu den besonders geschützten Arten. Es ist verboten, ihnen nachzustellen oder ihre Niststätten zu entfernen oder zu beschädigen. Ein Verstoß gegen diese Bestimmungen kann mit einem Bußgeld geahndet werden. Einzelgenehmigungen zur Bekämpfung von Siebenschläfern müssen in Bonn bei der Unteren Naturschutzbehörde eingeholt werden. Weitere Auskünfte erteilen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen unter 0228 - 77 35 26. Steinmarder unterliegen dem Jagdrecht. Das bedeutet, dass nur derjenige den Tieren nachstellen darf, der eine entsprechende Berechtigung hierzu hat. Weitere Informationen sind bei der Unteren Jagdbehörde unter der Telefonnummer 0228 - 77 25 45 oder 0228 - 77 25 46 erhältlich.

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RAN! stellt attraktives und anspruchsvolles Sommerferien-Programm vor - Jetzt anmelden!

In sechs Wochen Sommerferien kommt zumindest in Röttgen/ Ückesdorf keine Langeweile für Kinder im Alter von 6 bis 15 Jahren auf. Das RAN! hat auch in diesem Jahr ein äußerst attraktives und vielseitiges Ferienprogramm für die ersten drei Wochen auf die Beine gestellt. Pro Woche können 25 Kinder teilnehmen. Drei ganz verschiedene Themenwochen stehen den Kindern jeweils von 8.30 bis 16.30 Uhr zur Auswahl:

 

In der ersten Ferienwoche vom 17.7. bis zum 21.7. beschäftigen sich die jungen „Urlauber“ mit den “Höhlen der großen Jäger“. Das RAN! nimmt sie mit auf eine Zeitreise in die Vergangenheit vor 15 000 Jahren. Sie erfahren spannendes und interessantes über das Leben der Menschen in der Eiszeit, entdecken Originalfunde aus der damaligen Zeit und stellen eigene Kohlestifte her, mit denen sie zwar keine Höhlenmalereien anfertigen, ihre Entwürfe dafür aber auf einer Porzellantasse für die Nachwelt festhalten. Zudem ist ein Besuch im LVR-Landesmuseum mit anschließenden Workshops geplant.

 

Die zweite Ferienwoche vom 24.7. bis 28.7. ist den geschickten Jägern am Himmel gewidmet. In dieser Woche erfahren die Kinder viel Wissenswertes über Greifvögel und Eulen – und das nicht nur in der Theorie: Ein Falkner wird das RAN! mit seinen Vögeln besuchen. Als Highlight der exklusiven Flugshow, werden die Kinder die Möglichkeit haben selbst einen der Greifvögel oder Eulen auf die Hand zu nehmen. Ein Erlebnis, das zudem fotografisch festgehalten wird.

 

Die dritte Ferienwoche vom 30.7. bis 4.8. wird eine Outdoorwoche mit viel Action sein. Hier sind Waldtage geplant, in denen sich die Kinder mit dem beschäftigen, was die Natur so bietet und was die Fantasie daraus macht. Unter fachkundiger Anleitung wird geschnitzt, Wasserräder und Kreisel sowie Lehmbilder werden hergestellt. Bei vielen Gruppen- und Geländespielen können sich die Kinder richtig auspowern. Zudem ist der Besuch des Kletterparks in Bad Neuenahr-Ahrweiler geplant mit seiner 450 Meter langen Flugbahn.

 

Die Ferienwochen müssen einzeln gebucht werden. Die Plätze werden nach Eingangsdatum der Anmeldungen bei Familie Fechner und im RAN! vergeben.

 

Näheres zum Programm, die Anmeldeformulare und Kosten stehen hier sowie auf der Homepage des RAN! zum Download bereit. Bitte beachten Sie dabei auch die letzte Seite, in der ausführlichere Infos zu den einzelnen Wochen aufgeführt sind!

 

Wer die Kosten für die Ferien (ob Mitgliederbeitrag oder Nichtmitgliederbeitrag) nicht aufbringen kann, muss trotzdem nicht zu Hause bleiben und wende sich bitte an den 1. Vorsitzenden Dr. Guido Fechner (Tel.:63 85 92) oder an die pädagogische Leitung im RAN! Vera Goßmann (Tel.: 0177/15 80 496). Anfragen dieser Art werden absolut vertraulich und diskret behandelt!

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Potsdam-Club lädt zu Führung im Bonner Stadtmuseum ein

Der Vorstand des Potsdam-Clubs Lädt alle Interessierten zu seiner Sitzung mit vorheriger Führung durch das Bonner Stadtmuseum ein. wird  Am Mittwoch, 7. Juni wird Museumsdirektorin Dr. Ingrid Bodsch zunächst von 18.00 bis 19.30 Uhr bei einem Rundgang durch die Dauerausstellung mit Schwerpunkt der neueren Geschichte die Konzeption der musealen Darbietung sowie ihre Anschaffungskriterien vermitteln.

 

An diesem Rundgang mit anschließender Aussprache können gerne weitere Interessenten teilnehmen. Der Vorstand berät anschließend sein Programm für die diesjährige traditionelle Bürgerbegegnung anlässlich des Tags der Deutschen Einheit mit Potsdamer Gästen in Bonn. Auch hierbei sind Gäste willkommen.

 

Stadtarchiv und Stadtmuseum sind das Gedächtnis der Stadt Bonn. Wichtige Einrichtungen, die zur Pflege einer Städtepartnerschaft gebraucht werden. Während die Bonner Partnerstadt Potsdam ihr Stadtmuseum seit ein paar Jahren ganz zentral im Alten Rathaus neben Nikolaikirche, Landtagsschloss und Museum Barberini positioniert und mit einem eindrucksvollen Entreebereich ausgestattet hat, ist das Bonner Stadtmuseum von außen kaum erkennbar im ehemaligen Viktoriabad untergebracht. Immerhin befindet es sich zwischen Altem Rathaus und Uni-Hauptgebäude auch in zentraler Lage.

 

Der Museumsförderverein, wie der Potsdam-Club Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft der Bonner Geschichtsvereine, plädiert sehr entschieden für den Verbleib an dieser Stelle und den dort auch gut möglichen Ausbau. Der Kulturausschuss des Stadtrats berücksichtigt das mit seinem jüngsten Beschluss, der den Vorschlag der Verwaltung zum Umzug von Stadtarchiv und Stadtmuseum in die ehemalige Pestalozzischule bis zur Klärung der Entwicklung im Viktoriakarree auf Eis gelegt hat.

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Intergrationskonzept wird fortgeschrieben- Stadt Bonn lädt ein

Die Stabsstelle Integration lädt am Dienstag, 13. Juni 2017, ein zur Diskussion über Eckpunkte und geplante Maßnahmen zum kommunalen Integrationskonzept. Hauptamtliche Fachkräfte und engagierte Ehrenamtliche sind herzlich willkommen.

  

Das erste kommunale Integrationskonzept hat der Rat der Stadt Bonn 2010 beschlossen. Inzwischen liegt ein erster Entwurf für die

Fortschreibung vor. Zahlreiche Einrichtungen, Organisationen und Initiativen ebenso wie Behörden und städtische Ämter haben in den vergangenen zwei Jahren bereits aktiv mitgewirkt und Anregungen eingebracht. Zum Abschluss stellt die städtische Stabsstelle Integration Eckpunkte und Maßnahmen am Dienstag, 13. Juni 2017, von 16 bis 21 Uhr im Universitätsclub Bonn, Konviktstraße 9, vor.

 

Hauptamtliche Fachkräfte sind ebenso willkommen wie Ehrenamtliche. Anmeldungen werden bis zum Dienstag, 6. Juni 2017, per E-Mail an integrationsbeauftragte@bonn.de oder Telefon 0228 - 77 31 01 entgegengenommen. Im Herbst soll das Integrationskonzept dann den politischen Gremien vorgelegt werden.

Weitere Informationen gibt es unter www.integration-in-bonn.de.

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Frühlingskonzert im CvO

Am Donnerstag, 8. Juni um 19.30 Uhr machen das Ossietzky-Orchester und die OssiJazzky-Bigband des Carl-von-Ossietzky-Gymnasiums gemeinsame Sache. Die beiden Schülerorchester laden zu einem Frühlingskonzert in die Aula der Schule ein. Die beiden Ensembles stehen für verschiedene Musikstile und bieten ihren Zuhörern an diesem Abend  alles von Klassik über Jazz bis Pop. Die Schüler spielen sowohl in ihren Ensembles als auch solistisch.

Erfrischungen und einen kleinen Snack bietet der Förderverein der Schule in der Pausenbar an. Der Eintritt ist frei, um eine Spende für den Musikbereich der Schule wird gebeten.

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Kunstrasen für Röttgen: Erster Spatenstich am 17. Juli

Das langjährige Ringen für einen Kunstrasenplatz in Röttgen hat sich gelohnt. „Am 17. Juli erfolgt der erste Spatenstich und, wenn alles nach Plan verläuft, wird das Eröffnungsspiel noch in diesem Jahr stattfinden“, so Peter Altendorf, erster Vorsitzender des Sportvereins Rot-Weiß Röttgen e.V.. Die Fertigstellung des 90 X 60 Meter großen Kunstrasenplatzes, der damit nur geringfügig kleiner sein wird als der bisherige Aschenplatz (95 X 65m), ist auf Anfang November terminiert. Zusätzlich erhält der Sportverein ein Kleinspielfeld mit den Maßen 35 X 25 Meter, das vor allem den jungen Kickern von G- bis D-Junioren weitere Trainingsmöglichkeiten bietet. Die Kosten für das Kleinspielfeld trägt der Sportverein Rot-Weiß Röttgen sowie der Förderverein Kunstrasen Röttgen e.V..

 

Mit Baubeginn wird der Aschenplatz abgetragen und die Drainage erneuert, wobei die vorhandene Sickergrube beibehalten werden kann. Um Raum für das Kleinspielfeld zu haben, wird der Kunstrasenplatz um einige Meter in Richtung Witterschlicker Allee verschoben.  In diesem Zuge wird auch die vorhandene und in die Jahre gekommene Flutlichtanlage mit umziehen und durch eine Trainingsbeleuchtung mit LED-Sparlampen ersetzt. Das Kleinspielfeld ist am Kopfende des großen Platzes in Richtung Schlossbachschule geplant.  Da der Sportplatz, sobald weitere Gelder generiert werden konnten, zu Leichtathletikzwecken mit einer Rundlaufbahn und einer Sprunggrube ausgebaut werden soll, wird ein Rasenstreifen als Platzhalter für die Laufbahnen eingesät, an den sich eine vier Meter breite Bepflasterung  für die Zuschauer anfügt. Im Gegensatz zu vielen anderen Kunstrasenplätzen wird das Röttgener Fußballfeld nicht umzäunt, sondern lediglich mit sechs Meter hohen Ballfangzäunen hinter den Toren ausgestattet. 

 

Bis alles soweit ist, müssen Röttgens Fußballer sich auf einen eingeschränkten Trainingsbetrieb einstellen. Vermutlich werden die Junioren in dieser Zeit nur einmal wöchentlich trainieren können. Anders die Senioren, ihnen sollen zwei Trainingseinheiten ermöglicht werden. „Gott sei Dank haben wir ein gutes Verhältnis zu den Vereinen in unserer Nähe“, erklärt Peter Altendorf. „So können wir auf Plätze am Brüser Berg, in Endenich, Ippendorf, Impekoven und Flerzheim ausweichen. Wo unsere Meisterschaftsspiele ausgetragen werden, obliegt allerdings der Stadt und wird den jeweiligen Mannschaften

rechtzeitig bekannt gegeben.“

 

Nach Berichten des Generalanzeigers (vom 27.4.17) will FDP-Ratsherr Joachim Stamp die Basketballkörbe, die wegen Anliegerbeschwerden nicht auf dem neuen Spielplatz im Neubaugebiet aufgestellt werden konnten, auf dem umgebauten Sportgelände platzieren. Dies würde das Areal für die Freizeitgestaltung insbesondere der Jugendlichen weiter aufwerten.

 

„Und auch die Boule-Abteilung ist nach einem kurzen Ausflug zum SV Ennert zu uns nach Röttgen zurückgekehrt“, freut sich Peter Altendorf. Ihr Boule-Platz bleibe bestehen und werde mit dem Umbau des Sportgeländes sogar noch etwas größer werden als bisher.

 

Und obwohl der erste Spatenstich noch nicht getan ist, macht sich Altendorf schon erste Gedanken zur Einweihung des neuen Sportplatzes: „Ein vereinseigenes Jugendturnier wäre sowohl organisatorisch als auch finanziell machbar.“

 

Kosten des Sportplatzes und  Anteil der Eigenfinanzierung:

 

                                             Kosten:
Kosten Kunstrasenplatz: 700 000 Euro
Kosten Kleinspielfeld:        88 000 Euro

                                         Finanzierung:
Förderverein Kunstrasen
Röttgen e.V.:                   50 000 Euro (davon 17 900 aus   dem Sponsorenlauf der Schlossbachschule und des CvO)

Rot-Weiß Röttgen e.V.:  38 000 Euro
Eigenfinanzierung
gesamt:                            88 000 Euro

Die Stadt Bonn übernimmt die kompletten Kosten für den großen Kunstrasenplatz in Höhe von 700 000 Euro.

 

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Dämmerschoppen und Tag der offenenTore bei der freiwilligen Feuerwehr Röttgen

Viel Spaß hatten auch die Kleinsten, als es hieß: "Wasser marsch!"
Viel Spaß hatten auch die Kleinsten, als es hieß: "Wasser marsch!"

Der Tag der offenen Tore ist bei der freiwilligen Feuerwehr Röttgen bereits langjährige Tradition. Erstmalig jedoch luden die Kameraden des Röttgener Löschzuges bereits am Vorabend zu einem Dämmerschoppen in die Wache ein. „Bei Spanferkel, kühlem Bier und anderen Getränken wollten wir allen Interessierten die Möglichkeit bieten, uns in geselliger Runde ganz privat kennenzulernen und mehr über dieses „etwas andere Ehrenamt“ mit seiner Vereinbarkeit von Berufsleben und Freizeit zu erfahren“, so Löscheinheitsführer und Sprecher der freiwilligen Feuerwehr, Ralf Broch.

Immerhin der erste Feuerwehr-Dämmerschoppen war auch erfreulich gut besucht. „Wir hatten jedoch auf mehr Besucher aus dem Neubaugebiet gehofft“, bedauert er. Denn die Röttgener Feuerwehr plagt Nachwuchsprobleme. Obwohl die Truppe derzeit rund 34 Mitglieder stark ist, von denen immerhin 30 im aktiven Dienst sind und auch aus der eigenen Jugendfeuerwehr in diesem Jahr noch ca. fünf Nachwuchskräfte aufrücken, „sind uns zur Wahrnehmung unserer Pflichten und besseren Aufgabenverteilung weitere Mitglieder willkommen“.

 

Zur eigentlichen Showtime rückten die Männer der freiwilligen Feuerwehr dann am Sonntag aus. Am Tag der offenen Tür demonstrierten sie wie vielseitig und abwechslungsreich ihre Aufgaben sind. Vor den Toren der Feuerwehrwache in der Witterschlicker Allee reihten sich die knallroten Löschfahrzeuge aneinander und zogen die Besucher mit ihrer technischen Ausstattung in den Bann. Geduldig beantworteten die Einsatzkräfte alle Fragen und erklärten die Funktion der Geräte. Natürlich hatten die kleinen wie großen Besucher auch Gelegenheit auf die Sitze der Fahrzeuge zu klettern und sich wie ein echter Feuerwehrmann zu fühlen.

 

Rund um die Geräteausstellung, von einer antiken Spritze bis zum modernen Löschfahrzeug, demonstrierten die Feuerwehrleute wie rasch und heftig Staubexplosionen verlaufen und erklärten wie es dazu kommt. Darüber hinaus zeigten sie anhand eines Modell-Brandhauses wie sich der Rauch in der Wohnung ausbreitet und wiesen in dem Zusammenhang immer wieder auf die lebensrettende Funktion von Rauchmeldern hin. Was kann und muss ich bei einem Wohnungsbrand tun? Wie gehe ich mit einem Menschen mit brennender Kleidung um? Zu diesen und weiteren Fragen gaben die Fachmänner wertvolle Tipps. Mit Blaulicht und Sirene rückte die Jugendfeuerwehr zu einer simulierten Einsatzübung an. Imposant auch die Vorführung des Drehleiterwagens der Feuerwehr Duisdorf: In kürzester Zeit schwebte der Korb mit zwei Einsatzkräften weit über den Baumwipfeln.

 

Neben vielen praktischen Vorführungen, informierten Infotafeln über die unterschiedlichen Einsatzgebiete der aktiven Feuerwehr sowie der Aktivitäten der Jugendfeuerwehr. Dank des Fördervereins verfügt die freiwillige Feuerwehr Röttgen über eine moderne, über den Standard hinausgehende Ausstattung, die sowohl dem besseren Schutz der Feuerwehrleute selbst dient als auch im Ernstfall effizient eingesetzt werden kann. „Weitere Gelder aus dem Förderverein werden demnächst für den Umbau und die Modernisierung des maroden Gerätehauses fließen“, erzählt Ralf Broch noch.

 

Bei all dem kamen aber auch Spiel und Spaß für die kleinen Besucher des Feuerwehrfestes nicht zu kurz. Das Zielspritzen und auch die Hüpfburg erwiesen sich hier wieder mal als Renner. Als Einsatzverpflegung“ für die Besucher standen diverse Getränke, Pommes, Gegrilltes, traditionelle Reibekuchen sowie selbstgebackene Kuchen zur Auswahl.

 

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Bares für Rares beim ersten Garagenflohmarkt in Röttgen

„Man müsste mal einen Garagenflohmarkt machen“, so der noch vage Vorschlag von Carola Caesar bei einem Freundinnentreffen mit Marie Fastrich und der Neu-Röttgenerin Vera Goßmann, die hier die vielen als Leiterin des ökumenischen Jugendtreffs RAN! bekannt ist. Und dann machten die drei aus der anfangs noch „müden“ Idee tatsächlich Nägel mit Köpfen. Sie krempelten ihre Häuser vom Keller bis zum Dachboden um und stapelten Nützliches, Schönes und Kultiges aus drei und mehr Jahrzehnten zusammen.

 

Am Samstag war es dann soweit: Vera Gossmann, öffnete ihre Doppelgarage, die sich mit einer Nachbarin teilt, und die drei Freundinnen präsentierten ein ansehnliches Sammelsurium aus Nippes, Kleinkunst, Raritäten und Kuriositäten. Carola Caesar stellte ihre schrägen Vögel zum Verkauf und ist sich sicher, dass hier jeder seinen eigenen Vogel findet. Die lustigen Vögel malt und designt sie selbst. Das Besondere an den schrägen Vögeln ist, dass „sie aus dem Leben gegriffen sind“, erzählt die Hobby-Künstlerin. „Oft habe ich beim Malen reale Menschen vor Augen und verbinde meine Vögel sogleich mit einer entsprechenden Botschaft.“ So ist der Big Mum Bird ein präsenter Vogel, an dem keiner unbemerkt vorbei geht. Noch viele weitere kauzige Vögel standen beim Garagenflohmarkt als Kartenset, auf Küchenschürzen, Brillenputztüchern, Kinderlätzchen und bunten Bechern zum Verkauf. Einen Blick in Carola Caesars „Voliere“ kann man übrigens unter

www.caesars-schraegevoegel.de erhaschen.

 

Einige kuriose Stücke fanden sich unter einer 21-teiligen Bierkrug-Sammlung. Ein rustikaler Krug aus reinem Birkenholz sowie ein Krug, in dessen Deckel eine Spieluhr eingebaut war, die sich über einen Knauf am Deckel manuell aufziehen ließ, erregten Aufmerksamkeit. Wie neu war ein 25 Jahre altes Bunzlauer-Geschirr, das auf einen Liebhaber wartete. Die ältesten Schätzchen waren zwei gut erhaltene Filmrollen aus den 50er Jahren, auf deren Zelluloid Bilder aus der „Kinderstube des Drosselrohrsängers“ sowie über den Bau und die Funktionsweise des Otto-Motors gebannt waren. Eyecatcher war jedoch das große Himmelbett in der Garageneinfahrt, an dessen Gestänge Kleider, Blusen und modische Damenhüte baumelten.

 

Am Ende des Tages waren die drei Initiatorinnen zufrieden mit ihrer Aktion. Dass es neben „Bares für Rares“ auch viele interessante Begegnungen und Gespräche gab, freut Vera Goßmann besonders: „Für mich als Neuröttgenerin war der Garagenflohmarkt eine wunderbare Gelegenheit Menschen aus dem Ort kennenzulernen. Allein dafür hat sich die Sache schon gelohnt.“

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Christi Himmelfahrt startet die Freibadsaison

Mit Beginn der Freibadsaison an Christi Himmelfahrt, 25. Mai 2017 bleiben die Hallenbäder geschlossen. Der Betrieb des Hardtbergbades wechselt wetterabhängig zwischen Frei- und Hallenbad.

 

Römerbad, Melbbad, Panoramabad, Friesi, Ennertbad und der Freibadteil des Hardtbergbades öffnen ihre Pforten bis zum 3. September 2017 für Freiluftschwimmer. Mit Öffnung der Freibäder werden die Hallenbäder geschlossen. Besonderheit in diesem Jahr: Bei anhaltend schlechtem Wetter wird im Hardtbergbad der Badebetrieb vom Freibad in die Halle verlegt. Mit dem vorhandenen Personal können nicht parallel beide Bäderteile betrieben werden.

 

Badegäste können sich im Internet in der Rubrik "Aktuelles" auf www.bonn.de/@baeder sowie auf der Unterseite zum Hardtbergbad informieren, welcher Schwimmbadteil jeweils geöffnet ist. Die Öffnungszeiten der Freibäder sind montags bis freitags jeweils von 6.30 Uhr bis 20 Uhr. Samstags, sonn- und feiertags öffnen die Freibäder jeweils von 11 bis 20 Uhr. An den Freibadkassen sind die vorbestellten Saisonkarten erhältlich. Weitere Infos zur Bestellung der Saisonkarte und den Eintrittspreisen gibt es unter www.bonn.de/@saisonkarte.

 

Die Becken sind derzeit überall gefüllt und die Wasserproben gezogen. Das Sport- und Bäderamt erwartet die Freigabe der Becken nach der Hygieneprüfung rechtzeitig vor dem Eröffnungstermin, Donnerstag, 25. Mai.

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"Kinderkirche heute" - Mitmachkirche für die Kleinsten in Röttgen und Ückesdorf

Hier können alle Mitmachen, vom "Schnullerkind" bis zum Erwachsenen: "Kinderkirche heute" mit Pfarrerin Beatrix Firsching
Hier können alle Mitmachen, vom "Schnullerkind" bis zum Erwachsenen: "Kinderkirche heute" mit Pfarrerin Beatrix Firsching

Reges Gewimmel herrscht an diesem Mittwochnachmittag in der Thomaskirche. Trotz herrlichstem Spielplatzwetter und schönstem Sonnenschein treffen sich rund 15 Kinder in Begleitung ihrer Mütter – und auch ein Vater ist dabei- zum dritten Mal in der Thomaskirche zur „Kinderkirche heute“, einem ökumenischen Kindergottesdienst unter der Leitung von Pfarrerin Beatrix Firsching. Das neue Angebot richtet sich an

Kinder im Alter von null bis sechs Jahren mit und ohne Begleitung ihrer Eltern und findet einmal monatlich vorerst bis zu den Sommerferien statt. Bei der „Mitmachkirche“ sollen schon die Kleinsten ganz kindgerecht und in lockerer Atmosphäre an die Kirche und den christlichen Glauben herangeführt werden.

 

So dürfen die Kinder bevor der Gottesdienst in der Thomaskirche beginnt, jeden Winkel des Gotteshauses nach Herzenslust erkunden. Einige nutzen die Gelegenheit und spielen Nachlaufen rund um die Kirchenbänke, andere kundschaften den Altarraum aus, untersuchen neugierig das Taufbecken oder betrachten fasziniert wie die Sonnenstrahlen die kräftigen Farben der bunten Fensterfront schillern lässt. Die Kleinsten verfolgen das emsige Treiben sicher auf den Armen ihrer Mütter. Laut ist es in der ersten Viertelstunde. Kinder -mit und ohne Schnuller- johlen, rufen und lachen, ohne dass sie ermahnt werden. Das Gotteshaus gehört nun ganz und gar ihnen.

 

Erst dann ruft Pfarrerin Firsching die Kinder zum Gottesdienst zusammen. Und wie es sich für einen ordentlichen Gottesdienst gehört werden natürlich zuerst die Glocken geläutet. Das dürfen die Kinder sogar selbst: Beinahe jeder will die Köpfe betätigen, die die Kirchturmglocken erschallen und wieder verstummen lassen.

 

Fröhlich versammeln sich die Kinder dann am Altar, zünden eine Kerze an und singen gemeinsam Lieder, die allesamt so ausgewählt sind, dass sie mit allerhand Gesten begleitet werden können und das Singen so noch mehr Spaß macht. Jeder erzählt noch kurz, was er an diesem Tag gemacht hat und legt einen bunten Glasstein auf den Altar, bevor es mucksmäuschenstill wird und Beatrix Firsching anhand eines Bildes die Geschichte von Christi Himmelfahrt und der Segnung der Jünger erzählt. Dann dürfen die Kinder selbst wieder aktiv werden, dürfen verschiedene Segensprüche und –gesten ausprobieren und sich eingehüllt ins „goldene Tuch“ segnen lassen.

 

Das Ganze dauert nicht länger als 20 Minuten. 20 Minuten voll gespannter Aufmerksamkeit. 20 Minuten, in denen jedes Kind mitgenommen wird und sich mit viel Freude ausprobieren darf. „Genau das ist auch Sinn der Sache“, sagt Pfarrerin Firsching. „Die Kinder sollen Kirche ungezwungen erfahren. Sie sollen mitmachen und sich frei äußeren dürfen, ohne bewertet zu werden.“ Die positiven Erfahrungen, die Beatrix Firsching mit der Aktion Godly Play im evangelischen Kindergarten gemacht hat und die große Anzahl jüngerer Kinder insbesondere aus dem Neubaugebiet habe sie dazu bewogen, die Kirche einmal monatlich zum Kinder-Treffpunkt zu machen.

 

Im Anschluss an den kurzen Gottesdienst gibt es selbstgebackene Waffeln für alle und der Vorplatz der Kirche wird zur Bobbycar-Rennstrecke. Nicht nur die Kinder machen da begeistert mit auch den Eltern gefällt´s. „Unsere Kinder sind getauft und wir möchten ihnen den Glauben und die Kirche nahebringen. Da ist der Kleinkindergottesdienst in der Art und Weise wie er hier praktiziert wird eine wunderbare Gelegenheit“, erzählt ein Vater. Und auch die andern Eltern sind sich einig: Das Konzept von „Kinderkirche heute“ eröffnet den Kindern

einen leichten Zugang zu biblischen Themen, der obendrein noch Spaß macht. Laurenz (5 Jahre) hat heute das Segnen am besten gefallen und Johanna (5 Jahre) freute sich darüber, dass sie etwas über die Erlebnisse ihres Tages erzählen und einen bunten Glasstein auf den Altar legen durfte.

 

Das nächste Mal findet die „Kinderkirche heute“ kurz vor den Sommerferien am 28. Juni 2017 um 15.15 Uhr in der Thomaskirche statt. Auch dazu sind wieder alle herzlich eingeladen.

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Neue Landesbauordnung fordert Baugenehmigung auch in Bebauungsplangebieten

Für den Bau von Wohngebäuden, Stellplätzen und Garagen im Geltungsbereich von Bebauungsplänen konnten sich Bauherrn seit dem Jahr 2000 laut Landesbauordnung NRW von einem Baugenehmigungsverfahren freistellen lassen. Da sich dieses Freistellungs-verfahren nicht bewährt hat, ist es in der neuen Landesbauordnung, die am 28. Dezember 2017 in Kraft tritt, ersatzlos gestrichen.

 

Das Bauordnungsamt der Bundesstadt Bonn weist Bauherren darauf hin, dass man mit der neuen Landesbauordnung keinen Anspruch mehr auf Genehmigungsfreistellung hat. Diese Regelung betrifft auch Bauvorhaben, für die zwar eine Freistellungserklärung bereits vorliegt, die allerdings bis zum Jahresende nicht begonnen und nicht abgeschlossen wurden. Daher gilt: Wenn die alte Bauordnung aus dem Jahr 2000 außer Kraft tritt, darf mit der Errichtung eines solchen Bauvorhabens nicht mehr begonnen werden bzw. dürfen begonnene Vorhaben nicht mehr fertiggestellt werden, da sie dann illegal wären.

 

Da der Neubau oder der Umbau eines Wohngebäudes realistisch bis zum Jahresende kaum realisiert werden kann, fordert die Stadt für solche Bauvorhaben schon jetzt die Durchführung eines Baugenehmigungsverfahrens auch im Geltungsbereich von Bebauungsplänen. Lediglich für Garagen oder überdachte Stellplätze, die noch in diesem Jahr realisiert werden sollen, könnte noch die Freistellung nach alter Vorschrift gewählt und akzeptiert werden.

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Drei Events machen Röttgen an diesem Wochenende zum Freizeit-Eldorado

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Vier Abgeordnete aus Bonn im neuen Landtag von NRW

Vier Abgeordnete vertreten die Bundesstadt Bonn im Landtag von Nordrhein-Westfalen, der am Sonntag, 14. Mai 2017, neu gewählt wurde:

Bei der NRW-Landtagswahl am 14. Mai 2017 haben die CDU-Kandidaten Guido Déus und Dr. Christos Katzidis die beiden Direktmandate geholt. Für die FDP ziehen Dr. Joachim Stamp und Franziska Müller-Rech über ihre Landesliste ein.

 

 

Neben den beiden Direktkandidaten Guido Déus (CDU) im Wahlkreis 29, Bonn I, und Dr. Christos Katzidis (CDU) im Wahlkreis 30, Bonn II, ziehen - nach dem vorläufigen Endergebnis - Dr. Joachim Stamp (FDP) und Franziska Müller-Rech (FDP) über die Landesliste der Liberalen in das Parlament in Düsseldorf ein. Bei der Landtagswahl 2012 hatte die SPD beide Bonner Direktmandate geholt.

 

Sehr eng ging es in Wahlkreis 29 zu: Guido Déus setzte sich knapp gegen Peter Kox (SPD) durch. Auf den CDU-Mann entfielen 27.286 Erststimmen (35,93 Prozent), auf Kox 26.217 Erststimmen (34,53 Prozent). Auch in Wahlkreis 30 lag der CDU-Kandidat vorn: Katzidis erhielt 29.834 Erststimmen (39,14 Prozent), Gabriel Kunze (SPD) 20.536 Erststimmen (26,94 Prozent).

 

Ein Blick auf das Gesamtergebnis der Zweitstimmen für die Bundesstadt Bonn:

SPD 38.911 (25,38 Prozent), CDU 47.482 (30,97 Prozent), Grüne 16.811 (10,97 Prozent), FDP 24.612 (16,05 Prozent), Linke 10.102 (6,59 Prozent) und AfD 8473 (5,53 Prozent).

 

226.008 Bonnerinnen und Bonner waren wahlberechtigt. 154.524 Bürgerinnen und Bürger gaben ihre Stimmen ab. Damit lag die Wahlbeteiligung bei 68,37 Prozent und etwas höher als vor fünf Jahren. Die Wahlbeteiligung bei der Landtagswahl 2012 hatte 65,32 Prozent betragen.

Zu den Ergebnissen der Landtagswahl in Bonn im Einzelnen gelangen Sie über den folgenden Link: Wahlen.Bonn.de

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Ende Mai ist Anmeldeschluss für den Tag des offenen Denkmals im September

Jetzt anmelden und am 10. September mitmachen beim Tag des Offenen Denkmals. Foto: Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Bonn
Jetzt anmelden und am 10. September mitmachen beim Tag des Offenen Denkmals. Foto: Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Bonn

Noch rund zwei Wochen lang werden für die Teilnahme am Tag des offenen Denkmals im September Anmeldungen entgegen-genommen. Das Motto lautet in diesem Jahr "Macht und Pracht". Wer ein Denkmal bewohnt, nutzt, oder es ehrenamtlich betreut, kann dieses Kulturerbe am Denkmaltag, Sonntag, 10. September 2017, einer breiten Öffentlichkeit vorstellen.

 

 

Im Fokus stehen damit Denkmale, die zum Beispiel als Zeichen politischer Autorität, wirtschaftlichen Wohlstands oder religiöser Würde entstanden sind - oder die aus anderen Gründen besonders aufwendig und kunstvoll gestaltet wurden. Als historische Gegenstücke können aber auch Bauten, die von Ausgrenzung und Armut zeugen oder bei deren Errichtung auf Prachtentfaltung bewusst verzichtet wurde, ein ebenso wichtiger Teil des Programms werden.

 

Wie in den letzten Jahren organisieren Mitglieder der Werkstatt Baukultur Bonn den Aktionstag im Auftrag der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Bonn, Kooperationspartner ist die Arbeitsgemeinschaft der Bonner Geschichtsvereine. Das Organisationsteam ist erreichbar unter denkmaltag@baukultur-bonn.de, ein Anmeldeformular sowie weitere Informationen sind unter www.baukultur-bonn.de/denkmaltag erhältlich.

 

Stichtag für die Anmeldung, die natürlich auch per Post möglich ist, ist der 31. Mai. Postadresse: Bundesstadt Bonn, Untere Denkmalbehörde z. H. Werkstatt Baukultur, Berliner Platz 2 53103 Bonn.

 

Der Tag des offenen Denkmals wurde initiiert von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), die auch die bundesweite Durchführung koordiniert und die angemeldeten Denkmale in einer Programmübersicht unter www.tag-des-offenen-denkmals.de präsentiert. Die Idee hinter der Veranstaltung ist, den Besuchern bekannte und unbekannte Denkmale zugänglich zu machen und sie für das kulturelle Erbe in ihrer Stadt zu sensibilisieren. Im vergangenen Jahr lautete das Motto "Gemeinsam Denkmale erhalten", laut der DSD besuchten bundesweit fast vier Millionen Menschen die mehr als 8000 geöffneten historischen Bauten, archäologischen Stätten, Parks und beweglichen Denkmale.

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Auftakt zur Offenen Gartenpforte 2017: Bei Gartenenthusiasten zu Besuch

An jeweils einem Wochenende im Mai, Juni, Juli und September können Naturliebhaber und Pflanzenfans wieder einen Blick in Nachbars Garten werfen: Bei der elften Ausgabe der beliebten Aktion "Offene Gartenpforte" laden 157 Gartenbesitzer in der Region in ihre privaten

Grünoasen ein - 31 davon in Bonn. Zum Auftakt besuchten Planungs- und Umweltdezernent Helmut Wiesner und Dieter Fuchs, Leiter des Amtes für Stadtgrün, den Garten von Jörg Lonsdorf in Bonn-Mehlem.

 

Der Diplom-Landespfleger ist ein echter Fan der Aktion "Offene Gartenpforte" und nimmt selbst bereits seit 2009 mit seinem privaten Hanggarten in Muffendorf daran teil. Dieses Jahr öffnet der selbsternannte "Gartenthusiast" nun erstmals die Pforten des Schaugartens seines gleichnamigen Gartenbetriebes für die Aktion. Auf dem 3000 Quadratmeter großen Gelände einer früheren Gärtnerei eröffnen sich den Besuchern unterschiedlichste Gartenräume mit einer großen Pflanzenvielfalt: Ein Staudenmeer im zentralen Präriebeet, ein Schattengarten, ein Dschungelgarten und vieles mehr zeugen von der Experimentierfreude des Gartenbesitzers. "Dieser Ort wirkt ruhig und lebendig zugleich", zeigte sich Planungs- und Umweltdezernent Helmut Wiesner bei der exklusiven Gartenführung beeindruckt. "Hier spürt man die Begeisterung für Pflanzen und die Kreativität, welche die Gärtner in die Gestaltung dieser grünen Oase miteingebracht haben."

 

Jörg Lonsdorfs Schaugarten in Bonn-Mehlem, Deichmanns Aue 62, ist an zwei Wochenenden im Rahmen der Aktion Offene Gartenpforte 2017 geöffnet: Am Samstag und Sonntag, 20. und 21. Mai, sowie am Samstag und Sonntag, 22. und 23. Juli, jeweils in der Zeit von 10 bis 18 Uhr können sich alle interessierten Naturfreunde der Region an seiner Gartenkunst erfreuen. Jeweils um 11 Uhr, um 14 Uhr und um 17 Uhr bietet Jörg Lonsdorf Führungen an.

 

Wem die Anfahrt nach Mehlem zu umständlich ist, darf sich dennoch freuen. Denn auch in Röttgen öffnen zwei Gartenliebhaber ihre Refugien: Am 20. und 21. Mai jeweils in der Zeit von 11-17 Uhr, laden Antje und Wolfgang Meinke in ihren Doppelhausgarten nach Röttgen in der Merler Allee 50 ein. Und auch der Garten der Eheleute Stiemerling-Wickert ist erneut mit von der Partie. Gäste sind hier am 17. von 12-23 Uhr und am 18. Juni von 12-18 Uhr im Herzogsfreudenweg 14 (Röttgen) willkommen.

 

157 Gärten der Region öffnen an vier Wochenenden des Jahres ihre Pforten Insgesamt nehmen dieses Jahr 157 Gartenbesitzer in der Region an der Aktion Offene Gartenpforte teil, 31 davon in Bonn. An vier Wochenenden öffnen jeweils einige davon ihre Pforten für Besucher: Am 20./21. Mai, 17./18. Juni, 22./23. Juli sowie 16./17. September sind "Zaungäste" willkommen. Der Eintritt in die Gärten ist kostenlos.

 

In der elften Auflage der Broschüre zur Aktion sind zu allen Gärten kurze Porträts sowie die dazugehörigen Adressen und Öffnungszeiten veröffentlicht. Das rund 100 Seiten starke Heft steht unter www.bonn.de/@offene-gartenpforte zum Download bereit. Gegen ein Rückporto von 1,45 Euro in Briefmarken kann die Broschüre auch zugesandt werden. Erforderlich ist dazu lediglich ein Schreiben mit dem Stichwort "Offene Gartenpforte" an das Amt für Stadtgrün (68-KS), z.Hd. Petra Luhmer, Berliner Platz 2, 53103 Bonn. Weitere Gartenbesitzer sind zudem ausschließlich im Internet unter www.offene-gartenpforte-rheinland.de vertreten.

 

Aktion wurzelt in einer Initiative aus England Die Aktion "Offene Gartenpforte" wurde im Rheinland 2002 ins Leben gerufen und geht auf eine Initiative in England aus dem Jahre 1927 zurück. Das Amt für Stadtgrün der Stadt Bonn hat seit 2006 die Koordination für das südliche Rheinland übernommen. Zum Einzugsgebiet zählen inzwischen die Städte Bonn, Köln und Leverkusen, Rhein-Sieg-Kreis, Städteregion Aachen, Kreis Euskirchen, Landkreis Düren, Kreis Ahrweiler, Rhein-Erft-Kreis/ Bergheim, Oberbergischer Kreis, Rheinisch-Bergischen-Kreis, Altenkirchen/ Westerwald, Westerwaldkreis und der Kreis Neuwied. Das Interesse beim Publikum und die Anzahl der teilnehmenden Gärten sind seitdem stetig gewachsen. Für das nördliche Rheinland ist die Stiftung Schloss Dyck federführend zuständig.

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Hütchenkonzert in der Scharfen Ecke

Bittet auf die musikalische Achterbahn der Gefühle: Der isländische Sänger und Songwriter Svavar Knutur
Bittet auf die musikalische Achterbahn der Gefühle: Der isländische Sänger und Songwriter Svavar Knutur

Die Scharfe Ecke, die Kultkneipe in Röttgen erwartet am 15. Mai den Singer und Songwriter Svavar Knútur, der im Rahmen seiner Frühjahrs-Europatour ab 19 Uhr auch hier gastiert.

 

Wer Svavar Knútur einmal gehört und live erlebt hat, wird ihn so schnell nicht wieder vergessen. Der sympathische und bodenständige Isländer nimmt sein Publikum mit auf eine emotionale Achterbahnfahrt zwischen zu Tränen gerührt bis vor Lachen weinend. Dazu braucht der Sänger neben seiner  melodischen Stimme nicht viel mehr als seine Ukulele und seine Gitarre. Der vielseitige Musiker erzählt mit „watteweicher, nordisch entrückter Folkmusik“ (Rolling Stone) vom harten, aber nicht freudlosen Leben der Menschen am rauen isländischen Westfjord. Mit seinem Gesang, dem eine wundervolle und wohltuende Schlichtheit innewohnt hebt er die ungefilterten Emotionen in seinen Songs hervor. Aber nicht nur mit seinen Songs sucht und findet er den direkten Draht zum Publikum, zwischendurch plaudert der humorvolle Sänger, ein ums andere Anekdötchen von seinen Reisen aus und schlägt auch  musikalisch eine Brücke in sein Heimatland.

 

In Röttgens Scharfer Ecke wird der Künstler vorwiegend sein aktuelles im April 2017 erschienenes Album „My Goddbye Lovelies“ vorstellen. In diesem Album fasst Svavar Knútur seine liebsten Zugabesongs zusammen, die meistens Interpretationen von bekannten aber auch weniger bekannten Songs sind. Songs, die er gerne spielt, um sich von seinem Publikum zu verabschieden, fröhliche, traurige, humorvolle Songs ebenso wie düstere und kraftvolle Songs.

 

Das neue Album ist in streng limitierter Auflage erschienen und ausschließlich bei Konzerten und auf Webseiten von Svavar, Dimma Records und Nordic Notes zu bekommen.

 

Also, nichts wie hin in die Scharfe Ecke, einsteigen in die Achterbahn der Emotionen, zuhören, mitsingen und anschließend gut das Hütchen füllen!

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Tiefbauamt tauscht Kanalrohre in Röttgen aus

Das Tiefbauamt der Stadt Bonn lässt in der Straße „In der Wehrhecke“ in Röttgen Reparaturarbeiten am Kanal durchführen. Es kommt zu punktuellen Vollsperrungen.

 

Das Tiefbauamt der Stadt Bonn beginnt ab Montag, 15. Mai, mit dem Austausch von Kanalrohren in der Straße "In der Wehrhecke" vor den Hausnummern 19 und 29. Die Erneuerung wird am 24. Mai abgeschlossen sein. Durch die Instandsetzung in offener Bauweise wird es zu punktuellen Vollsperrungen kommen. Umleitungen sind entsprechend ausgeschildert.

 

Das Tiefbauamt bemüht sich, alle Arbeiten möglichst reibungslos und in der vorgesehenen Zeit zu erledigen. Für unvermeidbare Beeinträchtigungen bittet die Stadt um Verständnis.

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Stadt Bonn startet Frühjahrsumfrage 2017 in der Wirtschaft

Foto: Michael Sondermann
Foto: Michael Sondermann

Die Stadt Bonn gibt erstmals eine umfassende Befragung der Bonner Unternehmen zur Qualität der städtischen Dienstleistungen, zum Standort Bonn sowie zur Beurteilung der eigenen Unternehmensentwicklung in Auftrag. OB Sridharan und Wirtschaftsförderin Victoria Appelbe bitten Unternehmen um rege Teilnahme an der Online-Umfrage. Die Auswertung erfolgt voraussichtlich nach der Sommerpause.

 

Steigende Beschäftigtenzahlen, 4.000 neue sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze im vergangenen Jahr, das höchste Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigen in NRW: Die Wirtschaft in der Stadt Bonn steht gut da. Doch auch bei guten Zahlen will die Stadt Bonn die Rahmenbedingungen für die Bonner Unternehmen und die Arbeitsprozesse innerhalb der Stadtverwaltung noch verbessern. Deshalb startet nun erstmals eine umfassende Unternehmensbefragung. Der Bau- und Vergabeausschuss hatte der Beauftragung der Umfrage im März zugestimmt.

 

2.700 Unternehmen werden angeschrieben

Oberbürgermeister Ashok Sridharan und die Wirtschaftsförderin Victoria Appelbe wenden sich dafür an die Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer von insgesamt 2.700 Unternehmen. "Ich bin der Auffassung, dass eine starke und leistungsfähige Wirtschaft die beste Voraussetzung für Wachstum und Wohlstand der Stadtgesellschaft darstellen. Um gezielt aktiv werden zu können, brauchen wir eine zuverlässige Analyse der Situation", erklärt Oberbürgermeister Ashok Sridharan, dem es wichtig ist, eine Einschätzung hinsichtlich der Passgenauigkeit des städtischen Leistungsangebotes herzustellen. "Zudem erhoffen wir uns Hinweise aus Sicht der Wirtschaft, welche Komponenten wichtig sind für die zukunftsfähige Ausrichtung des Standortes, aber auch für die Stadtentwicklung insgesamt", so Sridharan, der auf eine hohe Resonanz der Unternehmen hofft.

 

Ab Dienstag, 25. April 2017, werden die Schreiben an die Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer auf den Postweg gebracht. Adressiert sind alle Unternehmen mit mehr als zehn Beschäftigten sowie eine etwa zehnprozentige Zufallsstichprobe von kleineren Unternehmen.

 

Die natürlich freiwillige Befragung ist online konzipiert, um den Aufwand zur Teilnahme für die Unternehmen so gering wie möglich zu halten. Ausgewertet wird die Umfrage vom Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) als externe, neutrale Institution. Die Ergebnisse werden nur in anonymisierter Form an die Stadt weitergegeben. Die Veröffentlichung der Ergebnisse der Umfrage soll nach de Sommerferien erfolgen. Initiative des Deutschen Städtetags und des Deutschen Instituts für Urbanistik Die "Koordinierte Unternehmensbefragung" ist Teil einer gemeinschaftlichen Initiative vom Deutschen Städtetag (DST) und dem Deutschen Institut für Urbanistik (Difu).

 

Es kommt ein nach wissenschaftlichen und praxisorientierten Kriterien erstellter Fragebogen zum Einsatz. In der Arbeitsgruppe zur Erarbeitung des Fragebogens waren Wirtschaftsförderungen aus ganz Deutschland vertreten. Im weiteren Verlauf des Projektes besteht die Möglichkeit, sich mit anderen Städten zu vergleichen und auszutauschen. Es ist geplant, die Umfrage alle zwei Jahre zu wiederholen. So kann die Stadt Bonn ihre Dienstleistungen und die Leistungen der städtischen Dienststellen insgesamt auf die Bedarfe der Unternehmen ausrichten.

 

Drei Fragen an Wirtschaftsförderin Victoria Appelbe:

Sie stehen ständig in Kontakt mit den Bonner Unternehmen - was ist jetzt neu an der Frühjahrsumfrage?

"Die Stadt Bonn befragt die Unternehmen erstmals umfassend. Wir erhoffen uns daraus ein möglichst vollständiges Meinungsbild der in Bonn ansässigen Unternehmen."

 

Die Umfrage ist im Grunde ein Qualitätstest für die Stadtverwaltung?

"Ja, uns ist wichtig, dass die Unternehmen klar ihre Einschätzung mitteilen, welche Leistungen des Bonner Amtes für Wirtschaftsförderung, Liegenschaften und Tourismus, aber auch weiterer Stellen der Stadtverwaltung gut funktionieren und wo es Verbesserungsbedarf gibt."

 

Was haben die Unternehmen von der Teilnahme?

"Die Teilnahme ist selbstverständlich freiwillig, aber natürlich gilt: Je mehr Fragebögen ausgefüllt werden, desto erfolgreicher und repräsentativer ist diese Umfrage. Die Ergebnisse werden wir zur Verbesserung unserer Servicedienstleistungen nutzen - zum Vorteil der Unternehmen. Deshalb auch von mir die Bitte: Mitmachen! Schon jetzt ein herzliches Dankeschön dafür."

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Landesbetrieb Wald und Holz bietet Maibäume zum Verkauf an

Der oder dem Liebsten einen Maibaum zu stellen ist ein Brauch, der auch heute noch bei vielen jungen Bonnern beliebt ist. Doch woher die Birke nehmen, ohne illegal zu Werke zu gehen? Die Untere Naturschutzbehörde der Stadt Bonn rät Fans des rheinischen Brauchtums, ihre Maibäume an den offiziellen Verkaufsstellen zu erwerben und nicht illegal in Wäldern, städtischen Parkanlagen oder entlang von Alleen zu fällen. Denn eine solche Aktion kann mit einem Bußgeld teuer zu Buche schlagen.

 

Eine Alternative bietet der Landesbetrieb Wald und Holz an. Im Bonner Stadtgebiet können Maibaumfreunde ihre Birken an zwei Verkaufsstellen legal erwerben:

Röttgen am Sonntag, 30. April, 11 bis 16 Uhr: Treffpunkt ist der Parkplatz Rulandsweg an der L 261, von Röttgen Richtung Meckenheim etwa 200 Meter hinter dem Ortsausgang von Röttgen, von dort circa 2,5 Kilometer den Hinweisschildern im Wald folgen. Hier dürfen die Bäume nicht selbst geschlagen werden. Eine Birke kostet 15 Euro.

 

Niederholtorf am Sonntag, 30. April, 15 bis 18 Uhr: Treffpunkt ist der Grillplatz "Am Hardtweiher" an der Pützchens Chaussee gegenüber der Abzweigung Oberkasseler Straße. Es werden ausschließlich frisch geschlagene Bäume für 20 Euro pro Stück verkauft.

 

Damit nicht nur der Einschlag sondern auch der meist abenteuerliche Transport der Bäume unfallfrei vonstatten geht, sollten folgende polizeiliche Hinweise beachtet werden:

die Bäume verkehrssicher befestigen und mit dem Fahrzeug samt Ladung die Höhe von vier Metern und die Breite von 2,55 Metern nicht überschreiten; die Ladung darf nach vorne überhaupt nicht und nach hinten maximal drei Meter über das Fahrzeug hinausragen; das äußerste Ende der Ladung muss mit einer roten Fahne gekennzeichnet sein, wenn es mehr als einen Meter überragt; und Kennzeichen und Beleuchtung nicht verdecken!

 

Im Juni ist es Zeit, die Liebesbeweise nach guter alter Sitte wieder abzuholen - sprich: Diejenigen, die den Maibaum geschenkt haben, müssen auch dessen Entsorgung in die Hand nehmen. Wer die Birkenstämme nicht als Baumaterial oder Kaminholz verwenden will, kann die Stämme und Äste auf eine Größe von einem Meter mit einem maximalen Durchmesser von zehn Zentimetern zersägen und ohne zusätzliche Gebühr an den stationären und mobilen Grüncontainern von bonnorange abgeben.

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Lokale Plattform für nachhaltige Entwicklung: Im Haus der Natur starten Umbauarbeiten

Das Haus der Natur auf dem Bonner Venusberg wird in den kommenden Monaten saniert und mit Förderung des Bundes zur Stärkung des UNO-Standortes Bonn zu einem modernen Umweltbildungszentrum ausgebaut. Derzeit wird das Naturkundemuseum leergeräumt und für den Umbau vorbereitet. Umweltdezernent Helmut Wiesner und David Baier, stellvertretender Leiter des Amtes für Stadtgrün, informierten über die Umbaupläne. Begleitet wurden sie von Thomas-Hans Deckert vom Landesbetrieb Wald und Holz, welcher auch für die Zukunft Unterstützung für das Haus der Natur zugesagt hat.

 

Seit Anfang Februar ist das Haus der Natur für Besucher geschlossen. Zu Beginn der Arbeiten wird eine Trennwand zum angrenzenden Waldau-Restaurant errichtet, damit die Umbauarbeiten im Naturkundemuseum nicht den zukünftigen Gastronomiebetrieb stören. Während an der Bauplanung gearbeitet wird, wird die komplette Museums-Etage leergeräumt und alle Exponate und Ausstellungsgegenstände ausgelagert. Ein kleiner Teil hiervon wird in die Stadtförsterei gebracht, damit die Umweltbildungsarbeit auch während des Ausbaus des Hauses der Natur fortgeführt werden kann.

 

Mit dem Umbau wird das Haus der Natur erweitert: Im neu angemieteten Erdgeschoss wird ein Foyer-Bereich mit sanitären Anlagen und Büroräumen errichtet. Hier können außerdem die bereits heute erfolgreichen Wechselausstellungen stattfinden. Diese sollen nach Möglichkeit die aktiven Angebote ergänzen und Bezüge zum Thema Biodiversität aufzeigen. Ein Aufzug führt künftig barrierefrei in die obere Etage des Fachwerkgebäudes, deren Herzstück ein multifunktionaler Seminarraum sein wird: Mit Hilfe eines mobilen "Forschungslabors" in rollbaren Containern können Kinder und Jugendliche im Kindergarten- und Schulbetrieb hier in Zukunft unter anderem experimentieren und forschen. Der Raum kann außerdem für Seminare und Konferenzen genutzt werden. Die Dauerausstellung wird ebenfalls im Obergeschoss zum Thema "Großstadtwald" angelegt. Die Ausstellungsinhalte werden in einem gemeinsamen Prozess unter anderem mit dem Naturpark Rheinland der Biologischen Station Bonn/Rhein-Erft und dem Förderverein Haus der Natur erarbeitet.

 

Das attraktive Außengelände mit dem integrierten Bauerngarten wird erweitert und bietet auch in Zukunft die Möglichkeit für eine intensive Auseinandersetzung mit den eigenen Sinnen.

 

Ende 2018 soll das weiterentwickelte Haus der Natur wieder eröffnet werden und den Besuchern und allen Aktiven im Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung in Bonn als lokale Plattform zur Verfügung stehen.

 

Der Umbau- und Ausbau des Hauses der Natur wird rund 1,4 Millionen Euro kosten. Der Bund gibt im Rahmen des Zukunftsinvestitionsprogramms "Stärkung des VN-Standortes Bonn" 1,29

Millionen Euro für das Projekt, der Eigenanteil der Bundesstadt Bonn beläuft sich auf 143 000 Euro.

 

Trägerschaft

Träger des Hauses der Natur ist die Bundesstadt Bonn. Kooperationen bestehen unter anderem mit dem Landesbetrieb Wald und Holz NRW und dem Naturpark Rheinland. Die tatkräftige Unterstützung des Fördervereins ermöglicht zahlreiche Aktionen in der Umweltbildung. Unterstützend aktiv sind die Biologische Station Bonn/Rhein-Erft, die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, das Museum Koenig in Bonn, der NABU Bonn und die Universität Bonn.

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Neueröffnung der Zahnarztpraxis "Am alten Forsthaus" in Röttgen

Eva Shoris (li.) und ihr Team freuen sich auf die ersten Patienten
Eva Shoris (li.) und ihr Team freuen sich auf die ersten Patienten

Vor etwa zwei Wochen hat  Eva Shoris ihre Zahnarztpraxis in Röttgen, Am alten Forsthaus 15 eröffnet. Sie schließt damit die von Dr. Norbert Odenthal hinterlassene Lücke, der die Praxis aus persönlichen Gründen aufgab. Ab sofort kümmert sich  Frau Shoris unter dem Motto „Ihre Zahngesundheit ist unser Ziel“ um Patienten aus der näheren und ferneren Umgebung.

 

In ihrer familienfreundlichen Praxis, die komplett barrierefrei und damit auch für Menschen mit Gehbehinderungen oder Rollstuhlfahrer problemlos zugänglich ist, bietet die neue Zahnärztin ein breites Leistungsspektrum mit einer kompetenten Rundumversorgung für gesunde Zähne an: Ästhetische sowie Kinderzahnheilkunde, Paradontologie, Prophylaxe, professionelle Zahnreinigung, Zahnerhaltung, Endodontie, Zahnersatz, sowie Schienentherapien. In Kooperation mit einem erfahrenen Chirurgen übernimmt Frau  Shoris zudem die Nachsorge von Implantaten.

 

Insbesondere die Kinder liegen ihr sehr am Herzen. In den hellen und freundlichen Behandlungszimmern sorgt sie für eine entspannte Atmosphäre, damit die kleinen Patienten (und natürlich auch die großen) angstfrei auf und auch wieder vom Behandlungsstuhl herunterklettern.

 

Für eine schonende Zahnbehandlung stützt sich die Zahnärztin, die seit 2012 praktiziert, auf die Kombination aus modernen und bewährten Behandlungsmethoden. So entsprechen auch die Geräte dem neusten technischen Stand. Zur Ausstattung gehören u.a. ein digitales Röntgengerät, das die Strahlenbelastung auf ein Minimum reduziert sowie eine intraorale Kamera, mit der auch kleinste kariöse Zahndefekte erkannt werden und hier Röntgenaufnahmen überflüssig machen.

 

Das Praxisteam besteht neben Eva Shoris aus Christiane Schell, einer erfahrenen zahnmedizinischen Fachangestellten, und der auszubildenden Silan Hasso.

 

Die kleine, lichtdurchflutete und sehr freundlich eingerichtete Praxis verfügt über zwei Behandlungszimmer, einen Röntgenbereich, einen Hygieneraum sowie ein nettes Wartezimmer. Unmittelbar vor der Eingangstür stehen den Patienten zwei praxiseigene Parkplätze sowie weitere Parkmöglichkeiten in der Straße „Am alten Forsthaus“ sowie den umliegenden Straßen zur Verfügung.

 

Die Internetpräsenz der Praxis ist derzeit noch im Aufbau, in ca. zwei Wochen sollen sich Patienten auch hier näher informieren können.

 

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Pfarrerin Beatrix Firsching erstes Ehrenmitglied im Unternehmerverbund RöttgenÜckesdorf e.V.

Gemeinsam "Für Sie hier am Ort": Petra Mellinghoff (li.) und Pfarrein Beatrix Firsching freuen sich auf gemeinsame Aktionen von U-Bund und ev. Kirchengemeinde
Gemeinsam "Für Sie hier am Ort": Petra Mellinghoff (li.) und Pfarrein Beatrix Firsching freuen sich auf gemeinsame Aktionen von U-Bund und ev. Kirchengemeinde

Kirche und U-Bund streben Kooperation an

Der Unternehmerverbund RöttgenÜckesdorf e.V. (U-Bund) hat mit Pfarrerin Beatrix Firsching von der evangelischen Kirchengemeinde am Kottenforst erstmals seit Gründung im Jahr 2010 ein Ehrenmitglied in seine Reihen aufgenommen. „Wir freuen uns sehr, Frau Firsching im U-Bund begrüßen zu dürfen und auch auf die Kooperation mit der evangelischen Kirchengemeinde.“, so die Gründerin und 1. Vorsitzende des U-Bundes, Petra Mellinghoff, die doch sehr erstaunt war, als eine Pfarrerin an die Tür des U-Bundes klopfte, um dort ordentliches Mitglied zu werden. Da Frau Firsching als Pfarrerin jedoch keine klassische Unternehmerin ist, bot ihr der Vorstand des U-Bundes kurzerhand die Ehrenmitgliedschaft an. Pfarrerin Firsching nahm gern an und freut sich nun darauf die Röttgener und Ückesdorfer Unternehmerinnen und Unternehmer näher kennenzulernen.

 

Was aber bewegt eine Pfarrerin Mitglied im Unternehmerverbund zu werden? Kirche und Kommerz – geht das überhaupt? „Ja, klar geht das“, antwortet Pfarrerin Beatrix Firsching prompt. Gemeinde, sagt sie, sei nicht nur christlich geprägtes soziales und ehrenamtliches Engagement, wie viele glauben. Gemeinde funktioniere auf der anderen Seite genauso wie ein Unternehmen und müsse auch so geführt werden. Die markt- und betriebswirtschaftliche Analyse einer Gemeinde gehört bereits in der Ausbildung für jede Pfarrerinnen und jeden Pfarrer zum Pflichtprogramm. Wie teuer ist ein Gottesdienst? Wann sind Abendmahlkelch, Gesangbücher, Orgel und Glockenanlage abgeschrieben? Was kostet der Küster und wieviel müsste jeder Gottesdienstbesucher zahlen, damit der Gottesdienst rentabel ist? Diese und weitere Fragen zeigen, dass auch die Institution Kirche ökonomisch denken und handeln muss. Angebote wie Seniorencafé, Handarbeitskreis, Krabbelgruppen und vieles mehr werden vom Presbyterium einem jährlichen Qualitätsmanagement unterzogen, deren Kosten im Haushaltsplan festgehalten und überprüft.

 

„Mich interessiert sowas, schließlich bin ich als Pfarrerin neben der Seelsorge maßgeblich mitverantwortlich für die Verwaltung eines großen Haushalts“, so Firsching. „Da liegt es für mich nahe, den Dialog zu den ortsansässigen Unternehmen zu suchen und Kooperationen zu initiieren.“ Konkret stellt Firsching sich eine stärke Einbindung der Unternehmen z.B. als Caterer bei Gemeindefesten vor. Auch in der Kinder- und Jugendarbeit ließen sich viele gemeinsame Projekte realisieren, ist sie überzeugt. Workshops im Schmuck-oder Kunsthandwerk, in denen die Katechumenen und Konfirmanden z.B. kleine Kreuze aus Silber oder Tonvasen anfertigen, ließen sich zu beiderseitigem Nutzen organisieren. Je nach Themengebiet (Taufe, Abendmahl, Tod) hätten auch zahlreiche andere Unternehmen die Gelegenheit, sich durch Betriebsführungen oder diverse Aktionen in die Gemeindearbeit einzubringen und sich zu präsentieren. Zumal Sozial- und Umweltstandards eine immer wichtigere Rolle in den Strategien von Unternehmen spielen. Auch so gesehen schließen sich Kirche und Kommerz nicht aus. „Im Gegenteil“, meinen Mellinghoff und Firsching einvernehmlich, „hier lassen sich noch sehr viel mehr Synergien für eine vielseitige, starke und lebendige Gemeinschaft nutzen und ausbauen.“

 

„Für Sie hier am Ort“ - so der Leitsatz des U-Bundes. Ein Axiom, mit Gültigkeit - für die Unternehmen und die Kirche!

 

Im April startet die erste Kooperationsveranstaltung der evangelischen Kirchengemeinde am Kottenforst mit dem Röttgener Unternehmen Privatbüro Plus GmbH.

 

Am 25. April 2017

referiert Petra Mellinghoff zum Thema:

„Der leidige Papierkram - Eine Mappe für den Notfall erstellen“

um 17 Uhr

im evangelischen Gemeindezentrum an der Thomaskirche,

Herzogsfreudenweg 44, 53125 Röttgen

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist frei.

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Öffnungszeiten der Stadt und ihrer Einrichtungen am 1. Mai

Es gelten spezielle Öffnungszeiten am 1. Mai 2017, für die städtischen Einrichtungen:

 

Museen, Haus der Natur und Bonn-Info Das Kunstmuseum Bonn hat am Montag, 1. Mai 2017, von 11 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Infos zu den aktuellen Ausstellungen gibt es unter www.kunstmuseum-bonn.de.

 

Das Stadtmuseum Bonn und das Ernst-Moritz-Arndt-Haus haben am 1. Mai 2017 geschlossen. Infos über aktuelle Ausstellungen und Veranstaltungen gibt es unter www.bonn.de/@stadtmuseum.

 

Das Haus der Natur hat wegen Umbauarbeiten geschlossen.

 

Für Bonner und Bonn-Besucher steht die Bonn-Information am 1. Mai 2017 von 10 Uhr bis 14 Uhr zur Verfügung.

 

Stadtverwaltung, Stadtarchiv und Stadtbibliothek

Die Stadtverwaltung hat am Montag, 1. Mai 2017, geschlossen. Auch das Stadtarchiv und die Stadtbibliothek Bonn bleiben am 1. Mai zu. Weitere Infos zum Angebot des Stadtarchivs gibt es unter www.bonn.de/@stadtarchiv.

 

Infos zum Angebot der Bibliothek und ihrer Zweigstellen gibt es unter www.bonn.de/@stadtbibliothek im Bereich "Zweigstellen vor Ort".

 

Bäder

Die Feiertagsöffnungszeiten am 1. Mai im Einzelnen: Das Hardtbergbad steht am von 8 Uhr bis 18 Uhr der Öffentlichkeit zur Verfügung. Das Frankenbad öffnet von 8 Uhr bis 16 Uhr geöffnet. Die Beueler Bütt kann von 8 Uhr bis 15 Uhr besucht werden. Weitere Infos zu den üblichen Öffnungszeiten sind unter www.bonn.de/@baeder eingestellt.

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Bei trüben Ostertagen ab ins Museum oder Schwimmbad! Achten Sie auf die speziellen Öffnungszeiten

"Unbeständig, kalt und regnerisch", orakeln die Wetterfrösche für die Ostertage. Da kann der geplante Ausflug ins Grüne schnell ins Wasser fallen. Wer alternativ gern ins Museum oder Schwimmbad geht sollte deshalb über die geänderten  Öffnungszeiten an den Ostertagen informiert sein:

 

Das Kunstmuseum Bonn ist über die gesamten Osterfeiertage täglich von 11 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Infos zu den aktuellen

Ausstellungen gibt es unter www.kunstmuseum-bonn.de.

 

Das Stadtmuseum Bonn kann am Karfreitag und Ostersamstag jeweils von 13 Uhr bis 18 Uhr besucht werden. Ostersonntag können die Ausstellungen von 11.30 Uhr bis 17 Uhr besichtigt werden.

Das Ernst-Moritz-Arndt-Haus ist am Karfreitag und am Ostersamstag jeweils von 13 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Ostersonntag kann das Haus von 11.30 Uhr bis 17 Uhr besucht werden.

Das Stadtmuseum Bonn und das Ernst-Moritz-Arndt-Haus bleiben am Ostermontag und am darauffolgenden Dienstag geschlossen. Infos über aktuelle Ausstellungen und Veranstaltungen gibt es unter www.bonn.de/@stadtmuseum. Bonn-Info

 

Für Bonner und Bonn-Besucher steht die Bonn-Information an Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag jeweils von 10 Uhr bis 14 Uhr zur Verfügung, am Karsamstag ist sie von 10 Uhr bis 16 Uhr geöffnet.

 

Stadtverwaltung

Alle Dienststellen im Stadthaus, im Rathaus Beuel sowie in den anderen Bezirksrathäusern sind am Karfreitag und Ostermontag ganztägig geschlossen.

 

Stadtarchiv

Das Stadtarchiv bleibt von Karfreitag bis Ostermontag durchgängig geschlossen. Ab Dienstag gelten wieder die üblichen Öffnungszeiten. Weitere Infos zum Angebot des Stadtarchivs gibt es unter http://www.bonn.de/@stadtarchiv.

 

Bibliotheken

Alle Einrichtungen der Stadtbibliothek sind von Karfreitag bis Ostermontag ganztägig geschlossen. Die Zweigstelle in Dottendorf ist bereits ab Montag, 10. April, bis einschließlich Ostermontag, 17. April, durchgehend zu. Ab Dienstag gelten die bekannten Öffnungszeiten, die unter www.bonn.de/@stadtbibliothek im Bereich "Zweigstellen vor Ort" aufgeführt sind.

 

Bäder

In allen Bädern herrscht an Karfreitag und an Ostermontag Feiertagsbetrieb. Am Karsamstag sind alle Bäder regulär geöffnet und am Ostersonntag bleiben alle Bäder ganztägig geschlossen. Ab Dienstag, 18. April, gelten die üblichen Öffnungszeiten, die unter www.bonn.de/@baeder eingestellt sind.

Die Feiertagsöffnunszeiten im Einzelnen: Das Hardtbergbad steht am Karfreitag von 8 Uhr bis 18 Uhr der Öffentlichkeit zur Verfügung. Am Karsamstag ist das Bad durchgehend von 7 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Sowohl Ostersonntag als auch Ostermontag bleibt das Hardtbergbad geschlossen.

Das Frankenbad ist am Karfreitag von 8 Uhr bis 16 Uhr geöffnet. Am Karsamstag steht das Bad von 7 Uhr bis 14.45 Uhr der Öffentlichkeit zur Verfügung. Ostermontag öffnet das Frankenbad von 8 Uhr bis 16 Uhr.

Die Beueler Bütt ist an Karfreitag von 8 Uhr bis 15 Uhr und am Karsamstag von 7 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Ostermontag steht das Bad von 8 Uhr bis 15 Uhr der Öffentlichkeit zur Verfügung.

 

Haus der Natur

Das Haus der Natur bleibt aufgrund von Umbauarbeiten geschlossen

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Prignitz-Fahrt mit dem Potsdam Club: Nur noch wenige Plätze frei

Demerthin Schloss
Demerthin Schloss

Der Potsdam-Club in Bonn bietet eine Reise mit erlesenen Zielen und Themen an. Vom 17. bis 20. Mai geht es in die alte brandenburgische Kulturlandschaft der Prignitz mit Abstechern in zwei historisch bedeutsame Städte im heutigen Sachsen-Anhalt: Havelberg, Tangermünde. In Rühstädt, dem storchenreichsten Dorf Deutschlands, wird das Quartier für die verschiedenen Exkursionen bezogen. Da die Hauptunterkunft bereits mit 30 Teilnehmern vollbelegt ist, im Reisebus aber noch Plätze frei sind, hat der Club im benachbarten Schlosshotel weitere Zimmer vorreserviert.

 

Kurzentschlossene, die ein edles Ambiente lieben, können hier zum günstigen 3-Nächte-Preis logieren (EZ 221 €, DZ 297 €, jeweils ÜF) und selbstverständlich an allen Gruppenveranstaltungen teilnehmen. Die Anmeldung muss bis zum 14. April erfolgen und wird bei Überweisung der Bus- und Programmkosten verbindlich: Mitglieder 140 Euro, Nichtmitglieder 160 Euro. Weitere Informationen siehe Anlage bzw. beim Vorsitzenden Walter Christian: info@christian53340.de, Tel. 02225-16164.

Im Folgenden das Programm zum Download:

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Waldspielplatz wird zum Schaukelparadies

Noch versperrt der Bauzaun das Schaukelparadies, aber bald werden die letzten Arbeiten hier abgeschlossen und dann kann´s beim Schaukeln hoch hinaus gehen
Noch versperrt der Bauzaun das Schaukelparadies, aber bald werden die letzten Arbeiten hier abgeschlossen und dann kann´s beim Schaukeln hoch hinaus gehen

Der Waldspielplatz an der Waldau verwandelt sich zurzeit in ein Schaukelparadies: Vier große, neue Holzschaukeln lässt das Amt für Stadtgrün diese Woche aufstellen. Bis Ende April muss der Beton im Fundament noch aushärten, dann können die kleinen Spielplatzbesucher die neuen Geräte ausprobieren. Anstatt wie bisher sieben, können dann sogar bis zu 18 Kinder gleichzeitig schaukeln!

 

Acht Mädchen und Jungen können auf der großen Seiltampenschaukel - auch "Schlangenschaukel" genannt - auf einem dicken Seil hintereinander Platz nehmen. Dieses hängt in einem Holzgerüst und schwingt vor und zurück. Auf der Partnerschaukel sitzen sich zwei Kinder gegenüber und geben sich gegenseitig Schwung: Schaukelt der eine nach vorne, schwingt der andere zurück. Wem das zu aufregend ist, der schaukelt ganz klassisch nebeneinander auf der neuen Doppelschaukel. Eine Vogelnestschaukel macht das neue Schaukelparadies auf der Waldau komplett.

 

Alles ist in natürlichen, naturnahen Materialien und Farben wie grün, gelb oder orange gestaltet. Die Schaukelpfosten sind aus Robinienstammholz und fügen sich dank ihrer natürlichen Formen gestalterisch besser auf den Bonner Waldspielplatz ein. Zusätzlich wird noch der Fallschutz erneuert. Dabei wird der alte Sand gegen Holzhackschnitzel ausgetauscht.

 

Waldspielplatz wird in den nächsten Jahren stufenweise saniert

Außer dem Schaukelbereich erwarten die Spielplatzbesucher demnächst noch weitere attraktive Neuheiten an der Waldau. Denn das Spielangebot auf dem Waldspielplatz soll in den nächsten fünf bis sieben Jahren nach und nach erneuert werden. Damit das beliebte Ausflugsziel nie komplett schließen muss, hat das Amt für Stadtgrün ein Sanierungskonzept erarbeitet. 90.000 Euro sind je Sanierungsphase eingeplant.

 

Bereits 2016 wurde der Zaun erneuert. Nach Fertigstellung des Schaukelbereichs sollen in einem nächsten Sanierungsschritt die Sitz- und Aufenthaltsflächen erneuert und ein Kletterfelsen im Eingangsbereich ergänzt werden. In weiteren Schritten werden dann nacheinander in Teilbereichen die Fallschutzbeläge ausgetauscht, Einfassungen erneuert und die Spielgeräte im Kletterbereich und im Kleinkinderbereich ersetzt. Abschließend wird der Belag des Hauptweges erneuert. In allen Sanierungsphasen werden im Sinne einer vielfältigen und naturnahen Spielraumgestaltung heimische Laubbäume und naturnahe Sträucher wie Weiden, Erlen und Hainbuchen gepflanzt.

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Landtagskandidaten bei Podiumsdiskussion im Carl-von-Ossietzky -Gymnasium

Nachdem am Wochenende die parteilichen Großveranstaltungen von CDU und SPD den Landtagswahlkampf endgültig eingeläutet haben, stellten sich am Montag, 3. April, auch die Landtagskandidaten des Bonner Südens den Oberstufenschülerinnen und -schülern des Carl-von-Ossietzky Gymnasiums im Rahmen einer Podiums-diskussion vor. Zu Gast waren die Kandidaten Kunze (SPD), Katzidis (CDU), Beu (Bündnis 90/Die Grünen), Stamp (FDP) und Aggelidis (Die Linke).

 

Die beiden angehenden Abiturienten Paula Onusseit und Ben Hünnscheid führten souverän durch die Veranstaltung und gaben den fünf Kandidaten nach einer kurzen Vorstellungsrunde zunächst eine Reihe von Satzanfängen vor, die die Politiker beenden sollten. Es stellte sich heraus, dass ein Großteil der anwesenden Politiker nach ihrer Schulzeit eine längere Reise unternommen hatten, häufig per Interrail.

 

Besorgt äußerten sich alle Kandidaten über die Erfolge nationalistischer Parteien wie der AfD in Deutschland und erklärten deren Aufstieg unter anderem damit, dass viele Menschen mit den Umbrüchen und Herausforderungen unserer heutigen Zeit überfordert seien und es der AfD noch zu oft gelänge, Ängste in der Bevölkerung zu schüren.

 

In den zwei größeren Blöcken über die NRW-Landespolitik hatten sich die anwesenden Schülerinnen und Schüler im Vorfeld mehrheitlich Fragen zur Bildungspolitik und zur inneren Sicherheit gewünscht. Durchaus kontrovers wurden dann auch Themen der Schulpolitik wie G8/G9 oder auch die Inklusion diskutiert. Klar wurde in der Debatte, dass es Geld braucht, um z.B. für die Inklusion dringend benötigtes Personal einzustellen und um den Zustand bzw. die Ausrüstung der Schulen grundsätzlich zu verbessern. Wo das Geld genau herkommen soll, blieb allerdings offen.

 

Beim Thema innere Sicherheit waren sich die Politiker zwar überwiegend einig, dass sich die Polizei auf ihre Kernaufgaben konzentrieren solle, anstatt z.B. Blitzermarathons durchzuführen, aber es wurden auch Vorschläge wie die Ausweitung der öffentlichen Videoüberwachung diskutiert, um in der Bevölkerung ein größeres Gefühl der Sicherheit herzustellen.

 

In einer letzten Runde ging es dann unter anderem noch um die Frage, ob Cannabis legalisiert werden solle. Hier sprachen sich bis auf den CDU-Kandidaten, der die Suchtproblematik in den Vordergrund stellte, alle für eine Legalisierung aus, verbunden allerdings mit einer Reihe an Warnungen und Einschränkungen.

 

Abschließend forderten alle Politiker die Schülerinnen und Schüler auf, sich politisch zu engagieren und an allen Wahlen teilzunehmen, an denen sie bereits teilnehmen können.

Text: Lars Großmann

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Mit handfestem Praxiswissen auf den Chefsessel - NIW baut Unternehmerschulen bundesweit aus

Gründer und 1. Vorsitzender des NIW, Peter Müller gibt den Mitgliedern einen Überblick über die positiven Entwicklungen der Unternehmerschule sowie der weiteren Vereinsarbeit
Gründer und 1. Vorsitzender des NIW, Peter Müller gibt den Mitgliedern einen Überblick über die positiven Entwicklungen der Unternehmerschule sowie der weiteren Vereinsarbeit

Die Mitgliederversammlung des bundesweiten INSTITUTS FÜR INTEGRATIVE WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG e. V. (NIW) mit Sitz in Röttgen, die vor kurzem in Köln stattfand, machte erneut deutlich: Der Bedarf an praxisrelevanten Unternehmerschulungen ist ungebrochen hoch. Das zeigt die nach wie vor hohe Zahl von Betriebsinsolvenzen. Insgesamt scheiterten im Jahr 2016 nahezu 22 000 klein und mittelständische Unternehmen (KMU) -darunter auch alteingesessene. Zudem werfen etwa 85 Prozent der Existenzgründer, nach Angaben des Institutes der deutschen Wirtschaft in Köln, bereits innerhalb der ersten fünf Jahre das Handtuch. „Zwar bringen die meisten Existenzgründer und Firmeninhaber enormes Fachwissen und gute Ideen mit, sie haben aber kaum eine Vorstellung von dem, was es noch alles braucht, um auf dem Chefsessel bestehen zu können“, so Peter Müller, Gründer und 1. Vorsitzender des Vereins.

 

Unter dem Motto „Aus der Praxis für die Praxis“ bietet das NIW seit nunmehr zehn Jahren praxisorientierte Unternehmerschulen für KMU in enger Kooperation mit der kommunalen Wirtschaftsförderung an. Branchenübergreifendes Netzwerken, intensiver Erfahrungsaustausch der Teilnehmer untereinander sowie mit den Dozenten, die allesamt selbst gestandene Unternehmer sind und die Teilnehmer auf Wunsch bis zu drei Jahre individuell betreuen, sind weitere Markenzeichen der Schulen.

 

„Mittlerweile haben rund 1000 Unternehmer unsere Schulen durchlaufen und kein einziger von ihnen musste Insolvenz anmelden. Im Gegenteil - einige drohende Insolvenzen konnten abgewendet werden und im Schnitt stellten die Teilnehmer sogar ein bis zwei zusätzliche Mitarbeiter ein“, fasst Peter Müller, die Ergebnisse des auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Konzepts zusammen.

 

Bestätigung finden die NIW-Unternehmerschulen durch die positive Resonanz der Schulungsteilnehmer, sowie in der kürzlich gemachten Feststellung des Geschäftsführers der Kreishandwerkerschaft im Rhein-Lahn-Kreis, Alexander Zeitler, anlässlich der Eröffnung der zweiten Unternehmerschule in Bad Ems. Zeitler unterstützte die Forderung nach Einführung praxisorientierter Unternehmerschulen im Anschluss an die Meisterprüfung, in denen die Absolventen auf ihren Job als Chef vorbereitet werden.

 

Derzeit unterhält das Institut NIW zehn Schulen in Euskirchen, Olpe, Cochem, Nastätten, Soest, Heinsberg, Daun, Ingelheim und Koblenz. In 20 weiteren Städten sind Schulen im Aufbau bzw. in Planung. Erklärtes Ziel bis Jahresende sei die Einrichtung von 25 bundesweiten NIW-Unternehmerschulen, so Müller.

 

Das NIW-Institut selbst ist über die Dozenten, die Kreiswirtschaftsförderer und neuerdings auch als Mitglied im Bundesverband Mittelständischer Wirtschaft (BVMW) bestens vernetzt. Aktuell liegt die Anzahl der Mitglieder bei 81 und steige stetig, so Müller: „Das Interesse an unserer Arbeit wächst und ich freue mich sagen zu können, dass allein in den letzten zwei Tagen weitere sieben Mitglieder hinzugekommen sind.“

 

Die anwesenden Mitglieder diskutierten rege weitere Ideen und gaben Impulse für die zukünftige Arbeit des NIW. Zufriedenheit herrschte über die positiven Entwicklungen der letzten Jahre und die Arbeit des Vorstandes. So bestätigte die anstehende Neuwahl des Vorstandes sowohl den ersten Vorsitzenden Peter Müller als auch Schriftführer Christian Seidel in ihrem Amt. Für den aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stehenden zweiten Vorsitzenden, Theo Höfgen wurde Olaf Dierig als zweiter Vorsitzender in den Vorstand gewählt. Neuer Kassenwart ist Thomas Sültenfuß. Alle Vorstandsvorsitzenden wurden einstimmig bei eigener Enthaltung gewählt.

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Rat hat Änderungen der Elternbeitragssatzung auf den Weg gebracht

Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am Donnerstag, 30. März 2017, zugestimmt, die Elternbeitragssatzung für die Kindertageseinrichtungen in Bonn zu ändern.  

 

Nachdem die Verwaltung bereits Ende des vergangenen Jahres Familien mit einem Vorschulkind und weiteren Kindern im Kindergarten oder in Tagespflege auf der Grundlage eines Urteils des Verwaltungsgerichtes Köln Elternbeiträge für das Kindergartenjahr 2014/15 erstattet hat, können jetzt auf Basis des Ratsbeschlusses weitergehende Erstattungen erfolgen.

 

Für den Zeitraum August 2014 bis Juli 2016 erhalten nun auch die Familien, die bisher für ein Kind in der OGS-Betreuung Beiträge gezahlt haben, obwohl es in der Familie ein Vorschulkind gab, Elternbeiträge erstattet. Damit werden Familien mit einem Vorschulkind und weiteren Kindern in Tagespflege, Kindergarten oder OGS-Betreuung für diesen Zeitraum komplett beitragsfrei gestellt.

 

Die Stadt verzichtet mit der Anpassung auf Einnahmen in Höhe von 1,8 bis zwei Millionen Euro pro Jahr. Ab August 2016 müssen Familien mit Vorschulkindern und einem weiteren Kind in OGS Betreuung für dieses Kind einen Elternbeitrag in Höhe von 50 Prozent des regulären OGS Beitrags zahlen.

 

Die Satzungsänderungen treten nach Veröffentlichung rückwirkend für die Zeit ab August 2014 in Kraft. Im April werden alle betroffenen Familien - ohne dass es eines Antrags bedarf - geänderte Elternbeitragsbescheide für die entsprechenden Zeiträume erhalten. Die neue Elternbeitragssatzung für Kindergärten, Tagespflege und die offene Ganztagsbetreuung in Grundschulen (OGS) wird Eltern von mehreren zeitgleich betreuten Kindern finanziell entlasten, wenn eines dieser Kinder ein Vorschulkind ist.

 

Hintergrund der Satzungsänderung

Die Stadt hatte vor dem Hintergrund der Rechtsprechung aus dem vergangenen Jahr die ab August 2015 geltende Elternbeitragssatzung eingehend geprüft und ist in einem Rechtsgutachten zu dem Ergebnis gekommen, dass die darin formulierte Beitragspflicht für Geschwister von Vorschulkindern nicht mit dem Kinderbildungsgesetz und der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtes Köln und des Oberverwaltungsgerichtes aus dem vergangenen Jahr in Einklang steht. Daher hat das Jugendamt dem Jugendhilfeausschuss und dem Rat vorgeschlagen, auch über das Kindergartenjahr 2014/2015 hinaus Familien mit einem Vorschulkind und weiteren Kindern in Tagespflege oder Kindergarten komplett beitragsfrei zu stellen.

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Wildschwein-Nachwuchs auf der Waldau

Die ersten Frischlinge im städtischen Wildgatter auf dem Venusberg sind da! Der gestreifte Wildschwein-Nachwuchs kam erst Anfang der Woche zur Welt. Vier ganz kleine Frischlinge zählten die Mitarbeiter der Stadtförsterei fürs erste. Sie hoffen auf bis zu 40 Neuankömmlinge innerhalb der nächsten zwei Wochen.

 

Zurzeit braucht es noch etwas Glück, den Wildschwein-Nachwuchs im Wildgatter beobachten zu können. Denn in den ersten beiden Lebenswochen liegen die Kleinen meist im sicheren Kessel - dem Nest der Wildschweine. Die Stadtförsterei rechnet aber damit, dass die ersten Frischlinge aufgrund des guten Wetters schon Anfang der Woche zu sehen sein werden.

 

Derzeit befinden sich in Gehege und Nebengehege außer den neugeborenen Frischlingen 13 Bachen, zwei Keiler sowie gut 20 sogenannte "Überläufer", also etwa einjährige Tiere ohne Nachwuchs. Die Bachen werfen meist Ende März. Oft folgt im Sommer nochmals Nachwuchs, weil die Wildschweine im Gatter günstige Äsungs- und Lebensraumverhältnisse vorfinden. Bei ungünstiger Witterung und einseitiger oder mangelnder Nahrung "frischen" die Wildsauen in der Regel nur im Winter.

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CvO-Schüler räumen die Hölle auf

Ückesdorfer Carl-von-Ossietzky-Gymnasium macht mit bei Bonn Picobello

 

Samstagvormittag: Müllsammeln im Umfeld der Schule. Sogar eine Schülermutter hat sich eingefunden, um die jungen Leute zu unterstützen. Conny Thomas wohnt mit ihrer Familie in Ückesdorfs „grüner Mitte“ und will etwas dafür tun, dass hier die Natur über achtlos weggeworfene Papier- und Plastikverpackungen weiterhin Sieger bleibt.

 

Der Dauerregen hält Luzie und Franziska aus der Klasse 6b nicht ab. Mit fast dreißig Mitschülern folgen sie dem Aufruf der Schülervertretung (SV), rund um ihr Gymnasium die Straßen von „Littering“-Spuren zu befreien, so der internationale Ausdruck für das unachtsame Wegwerfen von Abfällen in die Natur. Paula ist dabei, weil ihre Freundin Lena (beide 9b) mitmacht. Und Julia (9c) weiß aus eigener Beobachtung, dass sich am Rand der Schulwege einiger Unrat verfangen hat.

 

Müllsäcke und Handschuhe sind verteilt. Die SV-Lehrerinnen Alexandra Salomon und Inga Etheber haben sie bei Bonnorange am Lievelingsweg abgeholt. Hauptaktionsfeld ist der von Schülern stark frequentierte Verbindungsweg zwischen Röttgen und Ückesdorf, die „Hölle“, wie der Höhlenweg wohl auch wegen seiner steilen Hänge diesseits und jenseits des ortsteiltrennenden Götgesbachs genannt wird. Aus dem Flussbett fischt Levent (EF) eine Sitzfläche, die offensichtlich aus einem SWB-Bus stammt. Über eine Weihnachtskugel wundert sich Charlotte (6a). Andrea (Q1) überwindet ihren Ekel, als sie im feuchten Gras nach einem durchweichten Beutelchen mit Hundekot greift. Die matschigeren Bereiche überlässt man Leandro (9b), weil er sich als einziger mit Gummistiefeln ausgestattet hat. Klassenkamerad Johannes assistiert beim Abtransport von Schrankteilen. Eine Joggerin stößt beim Umtrippeln der Müllsammler ein anerkennendes „Dankeschön“ aus.

 

Einige Schüler gehen den Verbindungsweg zu den beiden Bushaltestellen ab und genießen die bewundernden Blicke der Passanten. Eine andere Gruppe durchkämmt die Wegränder von der Schule zum Verkehrskreisel, wo die Kioskbesitzer sich mit Gummibärchen bei den Saubermännern und -frauen bedanken. Während der Schultage versorgen sich hier wie auch in der benachbarten Bäckerei viele CvO-Schüler mit Nascherei und Pausenbrötchen und „verlieren“ auf dem Weg zum Unterricht viel zu oft das Verpackungsmaterial.

 

Nach knapp zwei Stunden wartet ein ansehnlicher Berg von Müllsäcken mit dem Bonnorange-Emblem vor dem Gymnasium zum Abtransport durch das Bonner Stadtreinigungsunternehmen. SV-Mitglied Pascale (EF) kommt mit zwei großen Stoffbeuteln an: Eis am Stiel als Dankeschön, weil man eigentlich mit Sonne gerechnet hatte. Und wohin mit dem Verpackungsmüll? Der Abfallkorb am Schuleingang schluckt alles.

 

„Cool“ findet Carla (EF) das Motto „Let’s Clean Up Europe“, mit dem europaweit für saubere Straßen, Plätze und Grünflächen geworben wird. Zusammen mit ihren SV-Mitstreitern und den beiden SV-Lehrerinnen mobilisierte sie die Schülerschaft für „Bonn Picobello“. Mit seinem etablierten Aktionstag beteiligte sich Bonnorange dieses Jahr zum ersten Mal an der

Europa-Initiative mit dem coolen Motto.

(Text und Foto : Walter Christian)

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Demokratie will gelernt sein- Wahlen zum World´s Children´s Prize 2017 am CvO

Große, selbstgestaltete Wahlplakate informieren im Flur des CvO über die nominierten Kandidaten
Große, selbstgestaltete Wahlplakate informieren im Flur des CvO über die nominierten Kandidaten

Wählen allein macht noch keine  Demokratie. Da haben die intolerant auftretenden Wutbürger und die Spötter im digitalen Netz Recht. Aber geordnete Wahlen, an denen man ungehindert und ohne Nachteil für seine Person teilnehmen kann, sind die grundlegenden Bedingungen für Gerechtigkeit und Frieden. Deshalb hatte die 5a die Wahl zum WORLD'S CHILDREN'S PRIZE 2017, besser bekannt als Kinder-Nobelpreis, sehr gründlich vorbereitet und orientierte sich bei der Durchführung an dem Verfahren, das wir zum Beispiel von Bundestagswahlen kennen.

 

Das CvO ist damit eine von 68.000 Schulen in 115 Ländern, die den Weltkinderrechtepreis unterstützen. Am Donnerstag, 23. März, war es so weit. Nacheinander kamen ab 8.45 Uhr alle Klassen und die Oberstufenschüler in die Aula. Hier gab es jeweils eine zehnminütige Einführung durch die 5a-Schüler, bevor die Wahlberechtigung anhand des Schülerausweises geprüft wurde. Danach erhielt der Wähler die schriftlichen Unterlagen. In einer Wahlkabine der Stadt Bonn und einer selbst gebastelten Wahlbox konnte man dann auf einem Wahlstreifen sein Kreuzchen bei einem der drei Kandidaten machen, wenn die Wahl nicht ungültig sein sollte. Danach wurde der Umschlag mit dem Wahlstreifen in eine ebenfalls von der Stadtverwaltung zur Verfügung gestellte Wahlurne gegeben, wobei die Helfer sich gegenseitig kontrollierten und so für strikte Geheimhaltung sorgten. Zwischenfälle gab es keine.

 

Die Wahlbeteiligung lag in den Klassen 5 bis 9 bei nahezu 100 %. Bis auf einen Wahlzettel waren alle gültig. Da die Oberstufenschüler ihre Freistunden oder die Pausen nutzen mussten, siegte offensichtlich bei vielen die Bequemlichkeit, wie man das von politischen Wahlen der Erwachsenen kennt. Die Auszählung der knapp 500 Stimmen am CvO hat mit etwas mehr als der Hälfte eine Mehrheit für Frau Gollmann ergeben. Manuel Rodrigues hat nicht viel weniger Zustimmung gefunden. Einige haben für Molly Melching gestimmt. Wer letzten Endes die Wahl gewonnen hat, wird Mitte April bekanntgegeben.

 

Gewonnen hat jetzt auf jeden Fall schon die 5a. Jeder Schüler dieser Klasse hat bei dieser für Kinder wichtigen Angelegenheit den Ablauf eines demokratischen Wahlverfahrens in allen Einzelheiten verstehen und schätzen gelernt. Beim Andheri-Basar, an dem die fünften Klassen traditionell mit eigenen Bastelarbeiten teilnehmen, konnte Klassenlehrer und Erprobungsstufenkoordinator Markus Grünter ihnen eine Kandidatin für den diesjährigen WCP persönlich vorstellen: Rosi Gollmann, seit 50 Jahren rastlos unterwegs für das von ihr gegründete Hilfswerk zur Ausbildung benachteiligter Jugendlicher in Indien (wo der Ort Andheri liegt) und Bangladesh.

 

Auf Plakatwänden haben die Fünftklässler alle CvO-Schüler darüber informiert, wie Kinder insbesondere in Ländern ohne gesicherte Demokratie ihre Rechte selbst in die Hand nehmen.

Verbunden war das mit einem Aufruf zur Wahl des „Kinderrechtshelden 2017“. Rosi Gollmann und die beiden anderen nominierten Kandidaten wurden bekannt gemacht: Manuel Rodrigues, der sich seit 20 Jahren für die Rechte behinderter, vor allem blinder Kinder im westafrikanischen Guinea Bissau einsetzt, sowie die US-Amerikanerin Molly Melching, die mit ihrem Hilfswerk Tostan (Durchbruch) seit 40 Jahren in mehreren westafrikanischen Ländern gegen weibliche Genitalverstümmelung, Kinderehe und Zwangsheirat kämpft.

 

Zur direkten Einstimmung auf die Wahl kam Frau Gollmann in die Schule, um vor der 5a und den gewählten Klassen- und Jahrgangssprechern ein leidenschaftliches Plädoyer für die Menschenrechte zu halten. Sie stellte Carl von Ossietzky als Vorbild heraus, dessen journalistisches Engagement für die Einhaltung demokratischer Regeln ihm unter den Nazis Verfolgung, Leid und Tod gebracht hat. Für die Menge an Nachfragen brachte sie viel Zeit und Geduld auf.

 

Informationen zum World's Children's Prize: http://worldschildrensprize.org.

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Stadt Bonn lädt ein zum Forum für die ehrenamtliche Flüchtlingshilfe

Zum zweiten Mal lädt die Stabsstelle Integration der Stadt Bonn Bürgerinnen und Bürger, die sich ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe engagieren, zum Forum "Ehrenamtliche Flüchtlingshilfe in Bonn" ein.

  

Die Veranstaltung findet am Dienstag, 28. März, ab 17.30 Uhr im Alten Rathaus statt und bietet Information, Austausch und Diskussion.

 

Vertreter unter anderem von Sozialamt, Schulamt, Integrationspoint, Jobcenter und Arbeitsagentur geben Informationen aus erster Hand, und das Ankunftszentrum des BAMF in Bonn stellt sich vor. Eingeladen sind insbesondere Ehrenamtliche aus der Flüchtlingshilfe, aber auch Hauptamtliche sind willkommen.

 

Verbindliche Anmeldung und das vollständige Programm bei:

Stadt Bonn, Stabsstelle Integration, Telefon 0228 - 77 31 01, E-Mail:

integrationsbeauftragte@bonn.de, www.integration-in-bonn.de.

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Vortrag mit Diskussion: Ursachen und Formen von Islamismus und Rechtextremismus in der Einwanderungsgesellschaft

Rechtsextremismus, Rassismus, Nationalis-mus und Islamismus sind verbreitete Radikalisierungsformen zumeist junger Menschen im Einwanderungsland Deutschland. Der Politik- und Sozial-wissenschaftler Dr. Kemal Bozay wird auf Einladung der Stadt Bonn in einem Vortrag am Mittwoch, 22. März 2017, um 19 Uhr im Migrapolis-Haus der Vielfalt, Brüdergasse 16-18, nicht nur die Ursachen verschiedener Radikalisierungsformen erläutern.

 

Er wird auch darstellen, dass Rechtsextremismus und Islamismus viele Parallelen haben und sich gesellschaftlich gegenseitig bedingen und aufschaukeln. Diese Spirale wird durch die aktuelle Diskussion in der Mitte der Gesellschaft über Islam und Migration zusätzlich begünstigt.

 

Die Veranstaltung findet statt im Rahmen der "Internationalen Wochen gegen Rassismus", die vom 13. bis 26. März 2017 deutschlandweit durchgeführt werden.

Weitere Informationen: www.integration-in-bonn.de

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Kompaktkurse für Nichtschwimmer in den Osterferien

Coole Wasserratten wirken noch cooler, wenn erst mal die Schwimmflügel ausgedient haben
Coole Wasserratten wirken noch cooler, wenn erst mal die Schwimmflügel ausgedient haben

Anlässlich der anstehenden Osterferien haben der Stadtschwimmverband und der Stadtsportbund gemeinsam mit den AXA Versicherungen, dem Projektservice Schwan und der ZNS - Hannelore-Kohl-Stiftung vom 10. bis zum 17. April 2017 ein wichtiges Sportangebot zusammengestellt. Im Rahmen des Projektes "Sicher schwimmen - mehr Spaß im Wasser" werden Intensivschwimmkurse für Kinder im Alter von vier bis zehn Jahren angeboten, die die Grundlagen des Schwimmens vermitteln.

 

Die insgesamt dreizehn Intensivschwimmkurse werden innerhalb der Osterferien angeboten und finden in den vier Bonner Hallenbädern statt.

 

Ab sofort können die Anmeldungen in Schriftform direkt bei den Vereinen oder bei der Stadt Bonn eingereicht werden. Der Verein Schwimm-und Sport-Freunde Bonn betreut die Schwimmkurse in der Schwimmhalle im Sportpark Nord. Es werden fünf Kurse im Zeitraum von 14 Uhr bis 18.45 Uhr angeboten. Genaue Zeiten und Anmeldung unter: Telefon 0228 - 67 68 68 oder per Mail an info@ssfbonn.de.

 

In der Beueler Bütt bietet der SC Rhenus Beuel einstündige Schwimmkurse von 11 Uhr bis 12 Uhr an. Interessierte melden sich an unter: Telefon 0151 - 72 40 48 08 oder per Mail an kontakt@schwimmclub-rhenus-beuel.de.

 

Der Post-Sportverein Bonn 1926 bringt im Frankenbad den Kindern das Schwimmen bei. Die Kurse beginnen jeweils um 9 Uhr, 10 Uhr und 11 Uhr. Die Anmeldungen erfolgen unter: Telefon 0228 - 55 00 99 33 oder per Mail an info@postsportvereinbonn.de.

 

Im Hardtbergbad werden drei Schwimmworkshops vom Sport und Bäderamt der Stadt Bonn im Zeitraum von 8.45 Uhr bis 10.45 Uhr angeboten. Bei Interesse melden sich die Teilnehmer bei Ilka Wannhoff an unter: Telefon 0228 - 77 32 24 oder per Mail an schwimmen@bonn.de.

 

Die Teilnahmegebühr beträgt bei den Vereinen 100 Euro pro Kind, die Schwimmkurse des Sport und Bäderamtes der Stadt Bonn kosten 102 Euro pro Kind. Weitere Informationen gibt es unter http://www.ssb-bonn.de/

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Luke Mockridge auf Talentsuche im CvO

Alles andere als zum Haare raufen war das Scouting von Luke Mockridge am CvO. Foto: (c)SAT.1/Boris Breuer
Alles andere als zum Haare raufen war das Scouting von Luke Mockridge am CvO. Foto: (c)SAT.1/Boris Breuer

Hefte raus, Klassenarbeit! Ab Mai 2017 läutet der Bonner Luke Mockridge in seiner ersten Prime-Time-Show „LUKE! Die Schule und ich“ in Sat:1 den Gong für die unterhaltsamste Doppelstunde Deutschlands. Der Entertainer lädt VIPs gegen Kids in sein Show-Zimmer ein und lässt vier Promis gegen Schüler verschiedener Jahrgangsstufen die Schulbank drücken und ihre Schullaufbahn

nochmals durchleben. Sie treten in unterschiedlichen Fachgebieten an – körperliche und künstlerische Ertüchtigung inklusive. Damit sich die prominenten „Nachsitzer“ richtig anstrengen müssen, scoutet Luke Mockridge die Kids persönlich an ihren Lehranstalten. Die Suche nach cleveren Kids führte Mockridge auch zurück an seine ehemalige Schule – dem Carl-von-Ossietzky-Gymnasium (CvO). Hier castete der Star zum Anfassen ganz nebenbei gewitzte und schlaue CvOler an einem ganz normalen Schultag in der Aula des Gymnasiums.

 

Wirklich normal? Tosender Applaus, dann erwartungsvolle Stille. Sehr viele Schüler und etliche Lehrer haben sich am Ende der Mittagspause versammelt, um den ehemaligen CvO-Schüler Luke Mockridge zu sehen. Jetzt, mehr als 10 Jahre später, ist das nicht mehr Lukes Welt. Seit einiger Zeit tourt er als Comedian und Entertainer mit Solo-Programmen durch die

Republik und füllt große Säle. Kaum ein Jugendlicher, der ihn nicht kennt.

 

In seinem neuen Sendeformat „LUKE! Die Schule und ich“ sollen Unterhaltung und Spaß vorherrschen, wenn deutlich wird, dass in vielen Fällen Schüler mehr wissen als Erwachsene.

 

Der erste Drehtag ist, auf eigenen Wunsch in der Schule, wo Luke seine Mittelstufenjahre verbracht hat. Zunächst schaut er sich im Lehrerzimmer um - als Schüler galt das ihm als „heilige Halle“, wo er sich nicht gerne blicken ließ , aber heute unterhält er sich ganz salopp mit der eher gefürchteten Klassenlehrerin. Später trifft er noch seinen Chemielehrer, den er seinerzeit nicht glücklich machen konnte. Mit großer Neugier blättert er im Zimmer der Direktorin im sorgfältig aufbewahrten alten Klassenbuch und findet merkwürdige Einträge über sein Verhalten, die er damals gar nicht zur Kenntnis genommen hatte. Und wundert sich über den gewollten oder ungewollten Humor der pädagogischen Autoren.

 

Vor der Schülermasse in der Aula bekennt er: „Ich habe mich schwer getan mit der Schule. Ich habe viel Mist gebaut. Hat mir damals allerdings Spaß gemacht. Noch Fragen?“ Huch, mit so vielen Meldungen hat er wohl doch nicht gerechnet. „Hattest du auch mal einen Tadel bekommen?“, will ein Schüler wissen. „Einen?“ Großes Gelächter, man hat verstanden. „Was isst du am liebsten?“ „Alles, was meine Mama kocht.“ Man tauscht sich über verschiedene Lieblingsgerichte aus. Luke lässt sich so sehr auf die Schüler ein, dass die vorgesehene halbe Stunde viel zu schnell vorbei ist. Seine Crew gönnt ihm noch ein paar Zusatzminuten.

 

Und dann geht es wieder an die Arbeit. Viele Schüler müssen zum Nachmittagsunterricht oder in eine Arbeitsgemeinschaft. Und Luke begibt sich mit den Leuten von der Produktionsfirma in einen Unterrichtsraum. Dort treffen sie sich mit 31 Schülern aus Mittel- und Oberstufe, die sich für die Teilnahme an der Quizshow beworben haben. Es fällt den Schülern leicht, ihre Stärken zu zeigen, mit denen sie die Promis im Wettbewerb schlagen wollen.

 

Luke erweist sich als wunderbarer Mutmacher. Vincent hat kein Problem, sehr lebensnah eine Passage seiner textreichen Rolle zu rezitieren, die er in dem aktuellen Stück des Theaters der Jugend in Beuel spielt. Hannah singt einen Satz aus der Oper, in der sie gerade am Bonner Opernhaus mitspielt, und erläutert ihre eigenwillige Intonation. Tanzeinlage, Trompetensolo, Gitarrenduett mit Luke. Dänische, indische Kultur, integriert in den deutschen Alltag. Luke streut die vom Team vorbereiteten Quizfragen so geschickt in den Smalltalk ein, dass kein Bewerber mehr merkt, dass es hier eigentlich darum geht, den Besten für die Show herauszufinden. Aber auch hierbei gilt: Mut zur Lücke. Fragen, auf die Schüler gerade keine Antwort parat heben, werden durch originelle Bemerkungen oder einen flotten Spruch wettgemacht. Auch das gibt Bonuspunkte, denn schließlich der Wissensquiz ja auch eine Unterhaltungsshow.

 

Nach mehr als zwei Stunden staunt man nicht schlecht, was hier an Talenten zusammengekommen ist.

 

Wie es weiter geht? Das Produktionsteam von Brainpool TV entscheidet, welche Schüler als Kandidaten in die Show eingeladen werden. In den nächsten Tagen erhalten die Schüler und ihre Eltern sowie die Schulleitung darüber Bescheid. Die Kandidaten erfahren Details zu Anreise und Unterbringung.

 

Neben den Schülern, die an der Show teilnehmen werden, sind jeweils ein Elternteil sowie je ein Lehrer für die Mittel- und ein Lehrer für die Oberstufe eingeplant, die die Kinder zur Show nach Köln begleiten.

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Offenes Singen für Jedermann

Am Montag, dem 13. März

findet das nächste

"Offenes Singen für Jedermann"

von 15:30 - 16:45 Uhr im

Gemeindezentrum der Thomaskirche,

Bonn-Röttgen, Herzogsfreudenweg 42

statt.

 

Die ehemalige Kantorin der Thomaskirche freut sich über  alle, die gerne singen und lädt Jung und alt, Männer und Frauen auch Kinder herzlich zum Mitsingen ein. Es ist schön zu erleben, wenn alle Generationen gemeinsam singen.

 

Der Frühling naht und entsprechend werden unsere Lieder ausgesucht sein. Auch einige Kinder werden diesmal dazukommen, mit denen wir anfangs einige Volkslieder u.a. von Hoffmann v. Fallersleben singen werden. Sie werden für ca. eine halbe Stunde bei uns bleiben.

 

Lassen Sie sich von der Stimmung anstecken, auch wenn Sie nicht alle Lieder kennen. Liedtexte werden gestellt, Notenkenntnisse sind nicht nötig, Klavierbegleitung ist dabei.

Freude am Singen steht im Vordergrund! Jeder ist herzlich eingeladen dabei zu sein, mitzusingen oder auch zuzuhören.

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Saisonkarte für Bonner Freibäder online bestellen

Für alle sechs Bonner Freibäder bietet das Sport- und Bäderamt zu den aktuellen Bädertarifen wieder eine Saisonkarte an. Wer jetzt online oder per Post die Saisonkarte für die Bonner Freibäder bestellt, kann sie pünktlich zum Beginn der Saison ab Donnerstag, 25. Mai, bis Sonntag, 3. September, nutzen.

 

Für die Saisonkarte der Bonner Freibäder zahlen Erwachsene 100 Euro, Kinder und Personen mit Ermäßigungsgrund 50 Euro. Infos zur Ermäßigung und das Onlineformular gibt es auf www.bonn.de/@saisonkarte. Im Antrag, der online ausgefüllt und abgeschickt werden kann, müssen die Kunden Vor- und Zuname, Adresse, E-Mail-Adresse und Geburtsdatum eintragen sowie ein aktuelles Passfoto (nur Porträt) hochladen. Die Saisonkarte für die Bonner Freibäder ist grundsätzlich online zu beantragen. Wer keinen Internetzugang hat, bekommt einen Antragsvordrucke in den Hallenbädern oder schickt als Antrag einen Brief mit den oben genannten Daten, einem Passfoto und dem gewünschten Bad zur Abholung an das Sport- und Bäderamt, Stichwort "Saisonkarte", Kurfürstenallee 2 bis 3, 53177 Bonn. Die Saisonkarte kann zum Saisonbeginn an den Freibadkassen abgeholt werden. 

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"Was ist denn fair?" - Weltgebetstag auch in Röttgen

Bildtitel: "A Glimpse of the Philippine Situation", von der philippinischen Künstlerin Rowena Apol Laxamana Sta Rosa
Bildtitel: "A Glimpse of the Philippine Situation", von der philippinischen Künstlerin Rowena Apol Laxamana Sta Rosa

Frauenpower für globale Gerechtigkeit! Der Weltgebetstag 2017 von den Philippinen

 

Am 3. März 2017 laden Frauen weltweit zu ökumenischen Gottesdienstfeiern ein. Allein in Deutschland werden hundert-tausende Besucherinnen und Besucher erwartet.

Auch die

Röttgener und Ückesdorfer, Männer, Frauen und Kinder sind

heute (3. März) zum

ökumenischen Gottesdienst

um 19.30 Uhr  

in die evangelische

Thomaskirche

in Röttgen mit

anschließendem Beisammensein  

                                                                                                      eingeladen. 

Hintergründe zum Weltgebetstag 2017

Präsident Dutertes grausamer „Anti-Drogen-Krieg“ mit über 7.000 Todesopfern bringt die Philippinen immer wieder in die Schlagzeilen. Für Freitag, den 3. März 2017 laden philippinische Frauen ein, gegen diese und viele andere Ungerechtigkeiten aufzustehen: Der Inselstaat ist Schwerpunktland des Weltgebetstags 2017. Unter dem Motto „Was ist denn fair?“ kommen Christinnen und Christen aller Konfessionen zusammen, um mit Liedern, Gebeten und Aktionen für globale Gerechtigkeit einzutreten. In über 100 Ländern weltweit sind ökumenische Gottesdienste geplant.

 

Seit Ende des 19. Jahrhunderts hat sich der Weltgebetstag zur größten ökumenischen Frauenbewegung weltweit entwickelt. Jedes Jahr laden christliche Frauen eines anderen Landes am ersten Freitag im März zum Weltgebetstag. In allen Weltregionen werden diese Gottesdienste vorbereitet von Frauen unterschiedlichen Alters, Herkunft und Konfessionen. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag für ökumenisches Miteinander und mehr Geschlechtergerechtigkeit in der Kirche.

 

Land der krassen Gegensätze

Der Weltgebetstag 2017 führt auf die Philippinen, in ein katholisch geprägtes Land mit 7.107 Inseln. Auf dem Archipel im Pazifischen Ozean finden sich neben Naturschönheiten und Weltkulturerbe auch zerstörerische Naturgewalten, interne Konflikte und von Menschen verantwortete Umweltkatastrophen. Trotz Ressourcenreichtums herrscht eine krasse Ungleichheit, die zurück geht bis in die spanische Kolonialzeit. Wohlstand, Macht und Einfluss konzentrieren sich auf wenige Familienclans. Große Teile der Bevölkerung leben in Armut. Wer sich für Menschenrechte, Umweltschutz, Landreformen oder die indigene Bevölkerung engagiert, lebt oft gefährlich – und das schon lange vor Amtsantritt des umstrittenen Präsidenten Duterte im Jahr 2016.

 

Filipinas erzählen

Die Philippinen sind das bevölkerungsreichste christliche Land Asiens, weit über 80 Prozent der Bevölkerung sind römisch-katholisch. Den Gottesdienst „Was ist denn fair?“ hat ein Team von über 20 Frauen neun unterschiedlicher Konfessionen verfasst. Sie lassen mit Merlyn, Celia und Editha drei fiktive Frauen zu Wort kommen, die von Armut, Ausbeutung, Migration und den dramatischen Folgen des Klimawandels berichten. In Kontrast dazu setzen die Verfasserinnen das biblische Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg (Mt 20, 1-16).

 

Frauen mischen sich ein

„Am Beispiel des Lebensmittels Reis erklären uns die Filipinas anschaulich, wie ungerechte Strukturen im Welthandel für Armut in ihrem Heimatland sorgen und welchen Anteil unser Konsumverhalten daran hat“, berichtet Dr. Irene Tokarski, theologische Referentin und Geschäftsführerin des Deutschen Weltgebetstagskomitees. „In tausenden Gottesdiensten werden am 3. März kleine Tütchen mit fair gehandelten Reis verteilt, den wir uns in unsere Kochtöpfe mischen können – uns also buchstäblich einmischen für eine gerechte Gesellschaft.“ Der Weltgebetstag 2017 bietet so die Gelegenheit, sich dem globalen Thema „Gerechtigkeit“ auf vielen Wegen spirituell und gesellschaftspolitisch zu nähern.

 

Hintergrund: Der Weltgebetstag ist eine weltweite, ökumenische Basisbewegung christlicher Frauen. Glaube, Gebet und Handeln für eine gerechte Welt gehören in ihr untrennbar zusammen. Ein sichtbares Zeichen dafür sind die Kollekten aus den Gottesdiensten in Deutschland, die vor allem Frauen- und Mädchenprojekte weltweit unterstützen. Im Jahr 2017 sind darunter acht Partnerorganisationen auf den Philippinen, die sich u.a. für politische und gesellschaftliche Beteiligung sowie gegen Gewalt an Frauen und Kindern engagieren.

 

Land krasser Gegensätze:

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Jugendamt befragt Eltern zur Kinderbetreuung

Alle Bonner Eltern von Kindern im Alter bis einschließlich vier Jahren erhalten in den nächsten Wochen Post vom Jugendamt. Sie werden gebeten, an einer Online-Umfrage teilzunehmen. Gestartet wird in Buschdorf, weil die Kinderbetreuung bereits im Bürgerforum vor Ort eine wichtige Rolle gespielt hat. Anschließend wird die Befragung stadtweit durchgeführt.

 

Kinderbetreuungsplätze in der Bundesstadt Bonn sollen möglichst wohnortnah sein und den unterschiedlichen Lebensumständen der Familien entsprechen. Für eine bedarfsgerechte Planung von Betreuungsplätzen in Kindertageseinrichtungen und in Tagespflege benötigt die Stadtverwaltung möglichst genaue Erkenntnisse über die Wünsche der Eltern.

 

Die Teilnahme an der Befragung ist freiwillig. "Je mehr Eltern teilnehmen, umso besser können wir den weiteren Ausbau der Betreuungsplätze an die tatsächlichen Bedarfe der Eltern anpassen", wirbt Jugendamtsleiter Udo Stein für eine hohe Beteiligung an der Online-Befragung. Der Fragebogen zum Betreuungsbedarf kann mit geringem Zeitaufwand beantwortet werden. Die Ergebnisse der Befragung werden anonymisiert ausgewertet.

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Grünes Licht für Röttgener Kunstrasen - schrittweiser Umbau des gesamten Sportplatzes geplant

Sportplatz Röttgen: Diese Bilder sollen der Vergangenheit angehören
Sportplatz Röttgen: Diese Bilder sollen der Vergangenheit angehören

Der Umbau des Röttgener Sportplatzes zu einem Kunstrasenplatz ist schon lange Thema in Röttgen. Allein der Sponsorenlauf der Schulen und die Gründung des Fördervereins „Kunstrasen Röttgen“, der aktiv Spendengelder für die Umsetzung des Projektes sammelt, zeigen wie dringend die Umgestaltung des Sportplatzes ersehnt wird. Im Januar stand nun endlich der Entscheid der Bezirksvertretung an.

 

Wir erinnern uns: drei Varianten standen in der Sitzung der Bezirksvertretung zum Beschluss an. Da gab es die Minimallösung, die den reinen Kunstrasenplatz ohne separate Laufbahn vorsah (rd. 700 000 €) oder einen Kunstrasenplatz mit einer separaten Sprintlaufbahn entlang der Längsseite des Fußballfeldes(rd. 870 000 €) und als dritte, große Variante den Kunstrasenplatz inklusive einer Tartanrundlaufbahn. Diese sieht die Umwandlung der vorhandenen Tennenlaufbahn in eine Kunststoffkurzstreckenlaufbahn und die Umwandlung der verbleibenden Umlaufbahn in eine auf zwei Bahnen reduzierte Tartanrundlaufbahn vor (940 000 €). Unabhängig davon plant der Sportverein Rot-Weiß Röttgen ein zusätzliches Kleinspielfeld, das der Sportverein selbst mit Unterstützung des Fördervereins Kunstrasen Röttgen finanziert.

 

Nun die gute Nachricht zuerst: Die Bezirksvertretung gab am 20. Januar grünes Licht für den Bau des Röttgener Kunstrasenplatzes. Auch das vom Verein geplante Kleinspielfeld wurde genehmigt. Noch in diesem Jahr kann mit dem Umbau des Sportplatzes begonnen werden, bei dem auch die Erneuerung der Entwässerungseinrichtung notwendig ist.

 

Allerdings wird es vorerst keine Tartanbahn für die Sporttreibenden in Röttgen geben. Das bedauern vor allem die Schulen, die z.B. für Bundesjugendspiele nach wie vor auf weiter entfernte Bezirkssportanlagen zum Brüser Berg oder nach Endenich ausweichen müssen. Viele Röttgener und Ückesdorfer hatten sich da mehr erhofft. „Dennoch sind wir froh, angesichts der knappen Haushaltslage der Stadt Bonn jetzt endlich den Kunstrasenplatz bauen zu können“, erläutert die Stadtverordnete der SPD Elisabeth Zaun die Situation. Der Stadt stünden lediglich finanzielle Mittel für die Minimallösung zur Verfügung. Obwohl parteiübergreifend die große Variante mit einer Tartanrundlaufbahn für den Röttgener Sportplatz favorisiert wurde, stimmten die Vertreter der Parteien letztlich der günstigsten Variante zu.

 

Abgehakt sei die Realisierung einer Rundlaufbahn damit aber noch lange nicht. Denn, rund um den Kunstrasen soll die jetzige Aschenbahn zur Rasenfläche werden womit die Voraussetzungen für einen späteren Ausbau der Laufbahn nach wie vor gegeben seien, heißt es seitens der Bezirksvertretung. Zudem wurde entschieden, eventuelle Einsparungen im Kunstrasenprogramm für Sportplätze bzw. zusätzlich zur Verfügung stehende Mittel für die Kunststofflaufbahn am Röttgener Sportplatz zu verwenden. Darüber hinaus wurde die Verwaltung beauftragt nach weiteren Mitteln zu suchen. Da die Anlage auch von Schlossbachschule und dem Carl-von-Ossietzky-Gymnasium genutzt wird, solle im Weiteren auch das Schulamt einbezogen werden. „Zudem sammelt der Förderverein Kunstrasen Röttgen unermüdlich Spenden für das Projekt“, so der FDP-Stadtverordnete und einer der Vorstandvorsitzenden des Fördervereins Joachim Stamp. Und weiter: „Nach langem und zähem Ringen ist dies ein erster Erfolg. Ich bin froh, dass der Kunstrasenplatz endlich genehmigt ist und wir auf jeden Fall noch in diesem Jahr mit dem Bau starten können. “ Ein genauer Termin stehe jedoch noch nicht fest.

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Zweiter SPD-Bürgertreff -Mitdiskutieren und Mitgestalten

 

 

 

 

Morgen, am 2.3.2017 findet der zweite

SPD-Bürgertreff in diesem Jahr statt. Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, den SPD-Ortsverein näher kennenzulernen und ihre Anliegen und Vorschläge mit ihm zu diskutieren.

Los geht es ab 18.30 Uhr in der

Gaststätte „Scharfe Ecke“, Hubertusallee 34 in Röttgen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

 

Den SPD Bürgertreff gibt es seit Anfang 2017. Die SPD Röttgen/Ückesdorf veranstaltet ihn monatlich an wechselnden Orten. Für etwa zwei Stunden werden aktuelle Themen diskutiert. Es gibt keine feste Tagesordnung und man darf kommen und gehen, wann man möchte.

 

Der Bürgertreff dient einerseits den Mitgliedern des SPD- Ortsvereins als Treffpunkt, an den man Anschluss findet und nicht nur politische Meinungen austauscht. Andererseits bietet er die Möglichkeit direkten Kontakt zu den Menschen vor Ort aufzunehmen. Der Bürgertreff ist der ideale Ort, um die Menschen, die hinter der "SPD-Basis" stecken, kennenzulernen und Ihre eigenen Ansichten mit ihnen zu teilen.

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Jeck op Kamelle...

… waren am Karnevalssonntag die Röttgener und Ückesdorfer Narren. Die insgesamt 525 Zugteilnehmer und 21 Gruppen warfen ihre süße Last aus vollen Händen in die Menge der bunt kostümierten Kamellejäger, die hier tatsächlich reiche Beute machten.

 

Auf Röttgens Straßen jedenfalls war tierisch was los: Zebras, Affen, Kakerlaken, Spinnengetier, Bären, Hasen und Hühner freuten sich über reichlich Futter. Auch die anderen phantasievoll hergerichteten Jecken zeigten sich sammelwütig und gut gelaunt.

 

Höhepunkt des Zuges war der Wagen von Kinderprinzessin Mara I mit ihren Paginnen Suzan Ölmez und Lara Dölger, die alle tolle Repräsentantinnen für Ückesdorf und Röttgen in dieser Session waren.

 

Neben dem Prinzessinnenwagen rollten 3 weitere große Karnevalswagen durch die Straßen: Der Tennisclub TC Röttgen versprühte hawaianisches Flair unter dem Motto Aloha-Alaaf. Ganz anders die Karnevalsfreunde Röttgen, die in schwarzen Anzügen, dunklen Sonnenbrillen und schwarzen Hüten als die legendären Blues Brothers für Stimmung sorgten. Politisch wurde es beim Mottowagen vom Team Zimmermann-Kim, der auch gleichzeitig der einzig selbstgemachte Wagen war. „Brexit – watt fott es es fott“, damit nahm die bunt gemischte Gruppe, die sich aus Ur-Röttgenern, Gästen aus Euskirchen, Koblenz und Dinslaken zusammensetzt, den Austritt Englands aus der EU auf die Schippe. Stilecht hatten die Teilnehmer sich als Union Jack verkleidet und verteilten u. a. rund 15 kg Fish and Chips, die sie auf dem Zugweg frisch zubereiteten.

 

Die Größten waren diesmal die Kleinsten. Die Kita Ü-Dötzchen e.V. aus Ückesdorf entsandten sage und schreibe 81 kamellewerfende Piraten nach Röttgen. Damit waren sie zahlenmäßig die größte Gruppe. Und auch die Kinder, Eltern und Betreuer des städtischen Kindergartens „Pusteblume“ waren zahlreich (56 Personen) erschienen und zogen unter dem Motto „Op von der Burg oder zu Pferd“ in mittelalterlichen Gewändern durch den Ort. Mit jeweils 60 Teilnehmern waren der Tennisclub und die Karnevalsfreunde Röttgen ebenfalls stark besetzt. Dafür sorgten die vielen kleinen Gruppen mit ihren ideenreichen Kostümen für eine bunte Vielfalt, die immer wieder erstaunt und begeistert. Einige waren „teuflisch und himmlisch jeck“, andere schlossen sich zur „Putz nix GmbH“ zusammen oder zeigten was echte „Frauenpower“ ist.

 

Erstmalig nicht mit dabei waren die Thom´s Glory Singers. Nach ihrer Neuformation im Spätherbst war ihnen die Zeit zu knapp. Im nächsten Jahr aber wollen sie sich aber wieder als Gruppe aktiv unter die Jecken mischen.

 

Die kleinste Gruppe stellte übrigens die Polizei. Genau zwei Teilnehmer machten hier am Sonntag gut gelaunt Dienst. Zusätzlich waren 30 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Röttgen als Zugbegleiter im Einsatz. Viel zu tun hatten sie Gott sei Dank nicht.

 

Und weil Bilder mehr als tausend Worte sagen, gibt es hier und hier Fotos vom und rund um den Röttgener Karnevalszug.

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Karnevals-Halligalli im RAN!

Dana Schlichtenberg, Theresa Mikulski und Leiterin Vera Goßmann (von li. nach re.) freuten sich über so viel Andrang
Dana Schlichtenberg, Theresa Mikulski und Leiterin Vera Goßmann (von li. nach re.) freuten sich über so viel Andrang

40 Kinder konnten es kaum abwarten und stürmten an Weiberfastnacht Punkt 15 Uhr den ökumenischen Jugendtreff RAN! in Ückesdorf.

Die Betreuerinnen Vera Goßmann, Theresa Mikulski und Dana Schwichtenberg hatten zur Karnevaklsparty ins RAN! eingeladen und wurden „von Indianern, M& M´s, Glitzergirls, Einhörneren und Schlümpfen förmlich überrollt“, berichtet Leiterin Vera Goßmann hocherfreut.

 

Bei fetzigen Karnevalshits, Negerkuss-wettessen, vielen gemeinsamen Spielen feierten die Pänz bis in den frühen Abend. Dabei brachten sie nicht nur gute Laune mit ins RAN!, sondern trugen auch selbst zu einem bunten Buffet bei, bei dem auch klassisches Karnevalsgebäck wie Krapfen und Berliner nicht fehlten. Insbesondere die alkoholfreien Cocktails gingen hier wie warme Semmeln über die Theke.

 

Highlight der Party war die abschließende Kostümprämierung. Gut im Rennen lag dabei Astronaut Nils (9 Jahre). Er hatte sein Kostüm in gut dreitägiger Arbeit selbstgebastelt. Dabei kamen große Kartons, Schere, Zeitungspapier und Kleister zum Einsatz, erzählt er. Nominiert waren zudem ein Glitzermädchen und zwei M&M´s. Den ersten Platz, der durch die Applausdauer und –stärke ermittelt wurde, machten die beiden M&M´s, gefolgt von Astronaut Nils und dem Glitzermädchen. Die Preisträger erhielten jeweils eine große Tüte Haribo, bevor alle nochmal kräftig zur Karnevalsmucke abrockten.

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Röttgen rockt

An Weiberfastnacht stürmte es in Röttgen nur in der Turnhalle der Schlossbachschule. Während sich draußen die vorhergesagten Sturmböen lediglich als starker Wind entpuppten, bereiteten rund 120 kleine und große bunt kostümierte Jecken den einziehenden Gardecorps, Musikgruppen, Rednern sowie dem Bonner Prinzenpaar und Röttgens Kinderprinzessin Mara I. einen stürmischen Empfang. Die gute Laune ebbte auch nach der gut fünfstündigen Sitzung nicht ab. Im Gegenteil. Denn last but not least tanzte Röttgens legendäres Männerballett Bodo und die Ballermänner. Deren halbstündige Show brachte nicht nur die Frauen außer Rand und Band auch die Männer klatschten kräftig Beifall, während die Kids nach jedem Tanz lautstark Zugaben forderten.

 

Ansonsten ließen es vier Musikgruppen so richtig krachen und brachten Schwung in den Laden. Stephan Rohde, Bandleader und Gitarrist der Gruppe „Karobuben“ sowie Clemens Roer, Keyboarder der Kölschrock-Gruppe „Dave Zwieback“ hatten an diesem Nachmittag sogar ein Heimspiel, denn beide sind in Röttgen aufgewachsen. Auch die beiden anderen Band (De Schlappkappe und 5 Jraad) animierten zum Mitsingen, Schunklen und Tanzen und das sogar über Tische und Bänke!

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Infoveranstaltung zur Zusammenarbeit mit dem Betreuungsgericht

Die Betreuungsstelle der Bundesstadt Bonn sowie die drei Bonner Betreuungsvereine bieten eine kostenlose Informations-Veranstaltung für ehrenamtliche rechtliche Betreuerinnen und Betreuer an mit dem Thema: "Zusammenarbeit mit dem Betreuungsgericht".

 

Die Veranstaltung findet statt am Dienstag, 21. Februar 2017, von 18 bis 19.30 Uhr in den Räumen des Katholischen Vereins für soziale Dienste Bonn e. V. (SKM), Kölnstraße 367.

Ulrike Rogall, Rechtspflegerin beim Amtsgericht Bonn, informiert über die Zuständigkeiten und Aufgaben von Betreuungsgerichten und gibt Hinweise über Rechte und Pflichten der rechtlichen Betreuerinnen und Betreuer (zum Beispiel Berichtspflicht, Rechnungslegung, Genehmigungen).

 

Auskünfte erteilt Gabriele Brunner unter der zentralen Rufnummer der Betreuungsstelle 0228-77 89 99.

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Kein Karneval ohne Orden: Sie persiflieren und sind Zeichen der Anerkennung und des Dankes

Mit dem organisierten Karneval begann auch die Geschichte der Karnevalsorden. In Köln wurden die ersten Karnevalsorden bereits 1824 verliehen. Etwa um 1880 taten es die Bonner den Kölnern gleich und so begann auch hier die Tradition der Ordensverleihung. Ob nun in Köln oder Bonn, beide Städte machten sich mit der Vergabe von Orden nur allzu gern über die Preußen lustig, die ab 1822 das Rheinland besetzt hielten.

 

Nun ist der Rheinländer nicht gern Untertan und Obrigkeitsdenken ist ihm von jeher ein Dorn im Auge. Die Renitenz der Rheinländer gegen die Preußen fand ein Ventil im Spott. So sind die Karnevalsorden eine Persiflage auf staatliche und militärische Orden, Schärpen und Brustbänder. Seither sind die Orden aus dem Karneval nicht mehr wegzudenken.

 

Dabei ist die Gestaltung der Orden so verschieden wie es Karnevalsvereine gibt. Themen aus Politik, Geschichte, Kirche, bekannte Persönlichkeiten, bönnsches Milieu u.v.m. werden hier dargestellt. Natürlich entwerfen die Vereine individuell für jede Session neue Orden. So gibt es eine Flut unterschiedlicher Motive und Ausführungen. Grob betrachtet unterscheidet man

drei Ordensarten:

  • Prunkorden: Sie sind echten militärischen oder staatlichen Auszeichnungen (wie z.B. dem Bundesverdienstkreuz) nachempfunden.
  • Motivorden: Diese stellen oftmals Szenen aus der Stadt oder der Vereinsgeschichte dar. Sie werden an Aktive eines Karnevalsvereins oder lokale Prominente etc. verliehen.
  • Verdienstorden: Sie werden für besondere Verdienste oder eine lange Tätigkeit im Ehrenamt verliehen.

Diese Orden sind durchaus ernst gemeinte Auszeichnungen, so dass hier keine Rede mehr von einer Persiflage sein kann.

 

Der höchste Orden, der im bönnschen Karneval vergeben werden kann ist der persönliche Orden von Prinz und Bonna. Dieser wird individuell nach den Vorstellungen des amtierenden Prinzenpaares angefertigt und ist nicht käuflich. Prinz und Bonna verleihen den persönlichen Orden nach eigenem Ermessen. Und wie der Name schon sagt, kann dieser Orden auch nur vom Prinzenpaar persönlich vergeben werden.

 

In Bonn sind mehrere Firmen, die Orden herstellen, ansässig. Sie produzieren pro Jahr zirka 160.000 Orden und 360.000 Abzeichen. Damit erwirtschaften sie einen Umsatz von etwa drei Millionen Euro. Auch hier gilt: Der Karneval ist ein Wirtschaftsfaktor. Übrigens: Der Festausschuss Bonner Karneval verfügt über eine umfangreiche Ordenssammlung. Sie kann während einer Führung im Haus des Karnevals besichtigt werden. Der älteste Orden in diesem Archiv stammt aus dem Jahr 1890.

 

Ordensjäger und -sammler

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G20-Außenministertreffen in Bonn bringt erhebliche Verkehrsbehinderungen durch zeitweise Straßensperrungen mit sich

Im Zuge der deutschen Präsidentschaft in der Gruppe der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) findet am 16. und 17. Februar 2017 im World Conference Center Bonn (WCCB) ein Treffen der Außenminister in Bonn statt. Aus Sicherheitsgründen werden nicht nur rund um das WCCB Straßen und Wege gesperrt, auch im weiteren Umkreis ist mit Verkehrsbehinderungen durch Straßensperrungen zu rechnen. Unter anderem ist zeitweise auch die L 261 zwischen Röttgen und Meckenheim betroffen.

 

Als pdf-Datei finden Sie hier den Bürgerbrief der Polizei NRW mit genaueren Informationen:

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Wenn der Bagger geht, kommen die Frösche

Life+Projekt schafft neue Amphibiengewässer im Kottenforst

Das Rehsprungmaar bei Bonn-Röttgen ist einer der bekanntesten Teiche im Kottenforst bei Bonn-Röttgen. Das sich dieses Gewässer auch nördlich des Waldweges fortsetzt, war dagegen kaum noch erkennbar. Dieser Teil war weitgehend mit Weiden zugewachsen und drohte zu verlanden. Der Verlust eines wichtigen Laichgewässers für die europaweit geschützten Amphibienarten Springsfrosch und Kammmolch war absehbar. Das LIFE+ Projekt hat in der ersten Februarwoche einen Bagger bestellt, um dies zu verhindern. Denn, es dauert nur noch wenige Wochen bis die Amphibien in ihre Laichgewässer in den Villewäldern zurückkehren. Das LIFE+ Projekt nutzt verbleibende Zeit bis zum Frühlingsbeginn, um im Kottenforst neue Amphibiengewässer anzulegen sowie vorhandene Teiche zu erweitern.

 

Die Villewälder mit ihren Laubwäldern und den vielen kleinen Teichen sind ein idealer Lebensraum für Kröten, Frösche und Molche. Sie leben am schattigen und feuchten Waldboden und kehren zur Laichzeit im Frühjahr in die Gewässer zurück. Ihre Larven entwickeln sich in den Stillgewässern, die die Jungtiere bereits im Sommer wieder verlassen.

 

„Wald und Wasser ist eine perfekte Kombination für viele Amphibienarten.“ betonte Frau Jungmann, Amphibienexpertin des LIFE+ Teams. „Im Kottenforst leben zehn Amphibienarten. Darunter auch Springfrosch und Kammmolch, die europaweit streng geschützt sind. Neben den Amphibien werden auch viele andere Wasserpflanzen und –tiere von den neuen Teichen profitieren.“

 

Die kleinen Teiche und Tümpel im Wald sind sehr dynamische Lebensräume. Durch absterbende Wasserpflanzen und das Falllaub der Wald- bäume verlanden sie mit den Jahren und gehen als Laichgewässer ver- loren. Das LIFE+ Projekt wirkt dieser Entwicklung durch die Anlage von 25 neuen Waldgewässern entgegen. Dabei hebt ein Bagger bis zu 150qm große und ca. 120cm tiefe Mulden aus.

 

Die Arbeiten erfordern eine enge Abstimmung zwischen dem Bagger- führer und der Mitarbeiterin des LIFE+ Projektteams, die die Baumaß- nahme ständig begleitet: „Die Baggerschaufel darf die wasserstauende Bodenschicht auf keinen Fall durchstoßen, da das

Wasser ansonsten versickert. Das ist Präzisionsarbeit.“

 

Anschließend erobert sich die Natur das neue Gewässer ohne weitere Unterstützung des Menschen zurück. Aus dem umgebenden Waldboden sickert das Wasser in die Mulden ein und es sammelt sich Niederschlagswasser. Die Samen der Wasserpflanzen werden von Vögeln herangetragen. Die Amphibien entdecken die neuen Gewässer innerhalb von zwei bis

drei Jahren.

 

Das LIFE+ Projektteam muss auch die Witterungsentwicklung genau beobachten. Wenn die Tage und Nächte wärmer und feucht werden, kann die Amphibienwanderung zu den Laichgewässern beginnen und Arbeit an den vorhandenen Gewässern muss sofort gestoppt werden. Um die Waldtiere nicht zu stören, werden die Bauarbeiten Ende Februar abgeschlossen, wenn die Brutsaison der Waldvögel beginnt.

 

Hintergrundinformationen:

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Senioren und Kinder eröffnen den Karnevalsreigen in Röttgen

Matrosen, Schlümpfe, Cowboys, Feen, Hausfrauen und Marienkäfer…schwirrten am Wochenende durch Röttgen hin zum närrischen Treiben in den katholischen Pfarrsaal. Den Anfang machten die Senioren mit ihrer Sitzung am Samstag. Die Kinder taten es ihnen am Sonntag gleich. Trotz der vielen Lebensjahre, die sie trennen einte sie der Spaß am Karneval.

 

Hoch her ging es beim Kinderkostümfest am Sonntagnachmittag. Der Festausschuss Röttgen Ückesdorf e.V. hatte ein dreistündiges Programm zusammengestellt, bei dem auch die Kleinsten einen Heidenspaß am traditionellen Karneval entwickelten. Mit Begeisterung empfingen die Kinder Ihre Hoheit Kinder-Prinzessin Mara I. mit ihren Pagen und der Prinzengarde Weiß-Rot- Röttgen im Gefolge. Gemeinsam mit den Pänz ließ Zauberer Gio aus Troisdorf eine Flasche verschwinden, zauberte aus einem kleinen roten Ball viele weitere hervor und kochte aus Kröteneiern, Spinnen und einigen weiteren Geheimzutaten Süßigkeiten für alle Pänz. Kamelle für alle gab es auch vom Alfterer Prinzenpaar Prinzessin Chiara I. und Prinz Oliver I., die sich im Pfarrsaal ein Stelldichein gaben. Zwischendurch hatten die etwa 120 Kinder und ihre Eltern Gelegenheit zur Hitparade der Karnevalssongs zu tanzen, mitzusingen, an den vorbereiteten Spielen teilzunehmen oder sich eine Auszeit am Kuchenbuffet oder der „Frittenbude“ des Festausschusses zu gönnen.

 

Schon im Vorfeld war die Resonanz auf das Kinderkostümfest groß, erzählt Frank Edelmann, 1. Vorsitzender des Festausschusses Röttgen Ückesdorf: „Viele Familien aus dem Neubaugebiet haben sich zum Kinderkostümfest angemeldet und wir sind froh, dass sogar noch mehr gekommen sind.“ Und auch die Eltern der kleinen Jecken, von denen die Jüngsten gerade mal ein halbes Jahr alt waren, waren begeistert: „Wir sind erst vor kurzem hierher gezogen und finden das Kostümfest ist eine tolle Gelegenheit unsere Kinder langsam und zwanglos an den Karneval heranzuführen. Als nächstes freuen wir uns schon auf den Karnevalszug in Röttgen.“

 

Fotos zum Kinderkostümfest hier.

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Energiekosten senken -aber wie?

Wer Energie spart tut nicht nur was für die Umwelt, sondern auch fürs Portemonnaie.

 

Wertvolle Tipps gibt  am Montag, 20. Februar 2017, um 20 Uhr Stephan Herpertz, Energieberater der Verbraucherzentrale. Mit den Teilnehmenden erarbeitet er, wie sie ihre Strom- und Heizkostenabrechnung überprüfen und Energiekosten einschätzen können. Im Fokus stehen die Themen Kühlen und Gefrieren, Waschen und Trocknen, elektrische Warmwasserbe-reitung sowie sachgerechtes Heizen und Lüften.

 

Die Veranstaltung findet im Haus der Bildung, Mülheimer Platz 1, statt.

Der Eintritt ist frei. Bitte aktuelle Strom- und Heizkostenabrechnung sowie einen Taschenrechner mitbringen.

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"Lasset die Kinder zu mir kommen" - oder in die Thomaskirche

20 Minuten-Kirche für Kleinkinder

 

20 Minuten in der Kirche mit kindgemäߟen Gebeten, Liedern und Geschichten -€“ da lohnt es sich, doch einmal vorbei zu kommen!

 

Wie bisher findet einmal im Monat eine Andacht speziell für Kinder im Kindergartenalter statt. Diese ist immer in der Thomaskirche, immer kurz vorm Mittagessen und immer offen für alle anwesenden Eltern, Groߟeltern und Geschwister. Auch Tagesmütter mit ihren Kindergruppen, Kinder aus anderen Kindertagesstätten oder einzelne Familien mit Krabbel- und Kleinkindern sind herzlich willkommen.

 

Die nächsten Termine sind jeweils

donnerstags, 11:30 Uhr

9. Februar, 2. März; 6. April, 4. Mai, 1. Juni

in der Thomaskirche Bonn-Röttgen

 

Für Kinder ab 3 Jahren: wöchentlicher Kindergottesdienst in der Thomaskirche

Jeden Sonntag - außerhalb der Ferien - wird parallel zum Gottesdienst der Kindergottesdienst gefeiert. Die Botschaft Gottes wird kindgerecht beim Singen, Erzählen, Spielen und Basteln vermittelt. Das Angebot richtet sich an Kinder ab 3 Jahren.

 

Wir als Gemeinde wollen damit besonders jungen Familien eine entspannte Teilnahme am Gottesdienst ermöglichen. Sie als Eltern erhalten die Möglichkeit, im Gottesdienst "€žaufzutanken"€œ, während Ihre Kinder in den Gemeinderäumen feiern.

 

Die Planung, Gestaltung und Leitung des Kindergottesdienstes übernehmen die Jugendlichen Annemarie, Luisa, Maximilian, Julius, Franziska, Paulina und Presbyterin Vera Larisch.

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Walter Christian: Ein Lehrer mit Leib und Seele geht in Ruhestand

Walter Christian: Nach 38 Jahren Schuldienst kann er sich jetzt mehr um die Familie und seine Hobbys kümmern
Walter Christian: Nach 38 Jahren Schuldienst kann er sich jetzt mehr um die Familie und seine Hobbys kümmern

„Den habe ich immer sehr gemocht“, erinnert sich eine ehemalige Schülerin an ihren Religionslehrer. „Er ist der friedliebendste Mensch, den ich kenne, und dabei so streitbar wie kaum ein anderer. Seine verbindliche, ruhige Art, sein Engagement und seinen Einsatz für die Schüler habe ich immer sehr geschätzt.“ Die Rede ist von Walter Christian, Lehrer für katholische Religion und Deutsch am Carl-von-Ossietzky-Gymnasium (CvO).

 

Nach 38 Schuljahren verabschiedet sich nun ein Urgestein der Schule in den Ruhestand. Aber auch wenn der aktive Schuldienst nun zu Ende ist, Walter Christian hat noch viel vor. Als Vorsitzender des Potsdam-Clubs, Mitglied der Arbeitsgemeinschaft der Geschichtsvereine in Bonn, des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Landschaftsschutz sowie der Lenné-Gesellschaft wird es auch im Ruhestand nicht langweilig. Auch freut er sich darauf, nun mehr Zeit mit seiner Familie, insbesondere mit seinen Enkeln und seiner Frau, die ihm all die Jahre den Rücken für seine Arbeit freigehalten habe, verbringen zu können.

 

Mit Walter Christian geht nun einer, der die Schulgeschichte wie kaum ein anderer kennt. Zahlreiche Schülergenerationen hat er durch die Schulzeit begleitet, drei Direktoren miterlebt, und auch an der Entwicklung des CvO hin zu einer Ganztagsschule war er maßgeblich mitbeteiligt.

 

Sowohl im Beruf als auch privat stand er stets aktiv für seine Überzeugungen ein. Schon als er zum Studium von Bitburg nach Bonn kam, mobilisierte ihn die Einberufung zum Militär zu politischem Engagement. NRW-weit baute er ein Beratungsnetz für Kriegsdienstverweigerer auf und organisierte in Bonn die ersten Proteste der Friedensbewegung mit. Seine Berufswahl und auch die Entscheidung für die Geisteswissenschaften mit den Fächern Deutsch, Religion und für die Sozialwissenschaften (wobei er erst ganz zum Schluss Politik unterrichtet hat) habe er nie bereut: „Wie Goethes Faust wollte ich immer verstehen, was die Welt im Innersten zusammenhält“. Die Fragen seiner Schüler hätten nicht selten seine Neugier zusätzlich beflügelt. Oft habe er mit Exkursionen und Aktionen den Wirklichkeitsbezug der Unterrichtsthemen hergestellt. Aber nicht nur deswegen sei er gern Lehrer gewesen. Neben der reinen Unterrichtstätigkeit wollte er auch ein guter Pädagoge sein. „Wichtig war mir immer das Wohl der Schüler.“ Hierfür trat Walter Christian auch gegen Widerstände bei Kollegen, Eltern und seinen Schülern ein – respektvoll, geduldig, aber vehement. „Diese menschliche Auseinandersetzung mit dem Ziel einer versöhnlichen Lösung wird mir sicher am meisten fehlen“, meint er im Hinblick auf seine Zukunft.

 

Das Vertrauen seiner Schüler, das ihm besonders am Herzen lag, erwarb er nicht zuletzt durch außerschulische Aktivitäten. „Deshalb habe ich gern mit ihnen Theater gespielt und neben vielen Klassenfahrten vornehmlich in die neuen Bundesländer auch mit angehenden Abiturienten Rucksacktouren nach Griechenland unternommen, zur Vorbereitung in die Südeifel, wo wir in den Gärten meiner Verwandten zum Übernachten unsere Zelte aufschlagen durften.“ Und auch sonst fanden die Schüler in Walter Christian einen bereitwilligen Unterstützer und Förderer von Aktivitäten, die über den Schulalltag hinausgingen. So leitete er 17 Jahre lang die Dritte-Welt-AG, aus der sogar eine langjährige und erfolgreiche Patenschaft für vier peruanische Schüler hervorging.

 

Für die Schülerzeitung „Zündstoff“ gestaltete er das Layout und überprüfte die Texte auf „Sozialverträglichkeit und Richtigkeit. Denn nicht immer kamen die Lehrer dabei gut weg“, schmunzelt Christian heute. „Dennoch habe ich hier und da ein Auge zugedrückt und etwas durchgehen lassen, für das die damalige Direktorin uns einmal auch ordentlich die Leviten gelesen hat“, erinnert er sich. Als allerdings 1996 ein Betreuer für den Schulsanitätsdienst gesucht wurde, winkte Christian zunächst ab: „Der medizinische Bereich war nun wirklich das allerletzte, was ich mir vorstellen konnte.“ Dennoch half er schließlich auch hier. Gemeinsam mit den Schülern erlernte er Erste-Hilfe-Maßnahmen beim Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes, der damals Schulsanitätsdienste in Bonn initiierte und koordinierte. Die CvO-Sanis entwickelten dank der Mithilfe einer Elternmutter mit Krankenschwester-Erfahrung Vorbildqualitäten, weshalb man Christian im Jugendrotkreuz zum Kreisleiter wählte. Dieses Amt bekleidete er fünf Jahre lang. Dass es den CvO-Sanitätsdienst nach 20 Jahren auch heute noch gibt, erfülle ihn mit Stolz, sagt er.Nicht unerwähnt bleiben dürfen die zahlreichen Schulgottesdienste, um die er sich von Anfang an gekümmert hat, seit vielen Jahren hauptverantwortlich als Leiter der Fachschaft und Vorsitzender der Fachkonferenz Katholische Religionslehre bis heute.

 

Die prägendste Erfahrung in seiner Dienstzeit sei zweifellos die Umstrukturierung der Schule zu einer Ganztagsschule (1990) gewesen. Ein dramatischer Rückgang der Schülerzahlen Mitte der 1980er Jahre habe diesen Schritt notwendig gemacht und das gesamte Kollegium zur Rettung der Schule mobilisiert. „Mit Pioniergeist und kindlicher Freude haben wir in den Sommerferien unsere Schule umgebaut. Für die Essensausgabe haben wir aus Spanplatten eine Theke gebastelt, den Mensaraum ausgestaltet, einen Spieleraum eingerichtet u.v.m. Auch viele Eltern und Schüler haben uns dabei tatkräftig unterstützt“, erzählt Walter Christian. In dieser Zeit betrieb er Pressearbeit, mit der er auf die Schule aufmerksam machen wollte und es bis heute mittlerweile als offizieller Pressesprecher noch tut. „Diese Umbruchphase halte ich für die Hauptquelle der positiven kollegialen Atmosphäre am CvO“, ist sich der Pädagoge sicher, „ein Geist, der immer wieder die neuen Kollegen angesteckt hat und zur Grundstimmung in der Lehrerschaft wurde.“

 

Mit der „Schulbühne“, der jährlichen Ausgabe des Schuljahrbuchs, für dessen Layout Christian seit mehr als 15 Jahren zuständig ist, hinterlässt er eine reichhaltig bebilderte Edition der Schulgeschichte. Ob Theateraufführungen, Schulkonzerte, Wettkämpfe, Tag der offenen Tür oder bei der Verleihung von Auszeichnungen, Walter Christian hielt mit seinem

Fotoapparat alles für die Schulzeitung fest, gestaltete Plakate, Flyer u.v.m. Wer seine Nachfolge bei der „Schulbühne“ und als PR-Koordinator der Schule übernehmen wird, muss sich in nächster Zeit klären. Zunächst steht er für diese Funktionen noch zur Verfügung.

 

Schulleiterin Marie Krahé-Feller jedenfalls wird Walter Christian vermissen: „Er war ein verantwortungsvoller, absolut integrer Kollege, den man Tag und Nacht anrufen konnte und der immer zur Stelle war, wenn er gebraucht wurde. Er hatte eine vorbildliche Einstellung zum Beruf, die man nur weitergeben kann.“

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Martinee-Konzert im CvO

Archivbild Ossietzky Orchester 2015
Archivbild Ossietzky Orchester 2015

Am Sonntag, 5.2.17 um  11 Uhr lädt das Ossietzky Orchester in die Aula des Carl-von- Ossietzky Gymnasiums ein zum Konzert mit seinem Partnerorchester aus den Niederlanden. Beide Orchester spielen einzeln und gemeinsam ein abwechslungsreiches Programm mit Musik aus verschiedenen Ländern und Werken von Rossini, Dvorak u.a. Die gemeinsamen Frühlingskonzerte in Holland und Bonn haben seit 10 Jahren Tradition. Die beiden Orchester freuen sich über zahlreiche Zuhörer.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

 

       Jeugd Symfonieorest Rijnstreek                              Ossietzky-Orchester

       Leitung: Mark Temprlaars                                           Leitung: Annette Plucinski, Markus Cella

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Salonensemble Beda gibt Benefizkonzert für UNICEF

Das Musikensemble Beda lädt am

Sonntag, 5.2. im Gemeindezentrum der Thomaskirche in Röttgen zu einer "Musikalischen Italienreise"

ein!

 

Mit Ohrwürmern aus den 20er Jahren entführt das Salon-Ensemble Beda nach Italien, erklingen Canzonen wie "€žFuniculi, Funicula"€œ, "Torna a Sorrento"€œ und "Chianti-Lied"€œ. Ergänzt werden sie mit Italiennotizen und Anekdoten über Entstehung und  Zeithintergrund der Musik durch die Stehgeigerin Brigitte Hoffmann-Loss.

 

Bereits zum 3. Mal engagiert sich das Salon-Ensemble Beda mit einem Konzert in Röttgen für UNICEF.

Deshalb auch dieses Mal wieder : Eintritt frei, um Spenden fuer UNICEF wird gebeten. 

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Mädelsnachmittag im RAN! - Jetzt anmelden

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Hindemith-Quartett spielt Beethoven, Hindemith und Ravel in der Thomaskirche

Hindemith-Quartett Frankfurt spielt am Samstag, 28. Januar um 18 Uhr Werke von Beethoven, Hindemith und Ravel in der Thomaskirche, Herzogsfreudenweg 44 in Röttgen. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

 

Das Hindemith-Quartett sind:

Ingo de Haas, Violine

Joachim Ulbrich, Violine

Thomas Rössel, Viola

Daniel Robert Graf, Violoncello

 

 

Im 2008 gegründeten Hindemith-Quartett haben sich vier Streicher zusammengetan, die an führenden Positionen im Frankfurter

Opern- und Museumsorchester tätig sind oder waren. Der Name Hindemith zeugt von

der engen Verbundenheit der vier Musiker zu dem Namenspatron, der nicht nur in Frankfurt lebte und arbeitete, sondern auch in selbigem Frankfurter Museumsorchester als Konzertmeister und Dirigent wirkte. So hat sich das Quartett neben der Erarbeitung des gängigen Repertoires unter anderem zur Aufgabe gemacht, das Schaffen Hindemiths über Frankfurts Grenzen hinaus einem breiteren Publikum näher zu bringen.

 

„Meisterliches Zusammenspiel der vier Streicher... lebendig und mitreißend“ ( Hochheimer Zeitung )

 

                                  „Perfekte Harmonie“ ( NNP )

 

                                 „vier sind sich einig…“ (FAZ)

 

 

Weitere Informationen zu den Künstlern bietet der pdf-Download

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Ausgedehnte Schnuppertage für Viertklässler am CvO und englischsprachiger Theateraufführung als Highliht

"Wir besuchen eine weiterführende Schule", heißt es vom 25. bis  31. Januar für die Viertklässler der Schlossbachschule. Ein kurzer Fußmarsch durch "die Hölle" führt die Klassenlehrerinnen mit ihren Schülern direkt zum CvO. An drei Vormittagen erhalten die Grundschüler in sogenannten Schnupperstunden einen Einblick in das Fach Spanisch, das man am CvO schon ab Klasse fünf parallel zum Englischunterricht

lernen kann, und in die naturwissen-schaftlichen Fächer.

 

Höhepunkt dieser Schulexkursion wird sicherlich der letzte Tag sein. Dann besuchen die Grundschüler gemeinsam mit den Fünft- und Sechstklässlern des Gymnasiums die Theateraufführung in der CvO-Aula: "Once upon a time there was a fairytale..." 

 

Die Theater-AG der Klassen 5 und 6, geleitet von den Englischlehrerinnen Frau Hallay und Frau Wilck, präsentiert vier kurze Märchenstücke, die in englischer Sprache vorgetragen werden. Es handelt sich um lustige Abwandlungen, stellenweise weiterfabulierte Passagen altbekannter Märchen der Brüder Grimm. So wird aus Cinderella zum Beispiel Spiderella.

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Mehr Zeit für gute Bildung: Eintragungslisten zum Volksbegehren G9 liegen aus

In Nordrhein-Westfalen startet das Volksbegehren "Abitur nach 13 Jahren an Gymnasien: Mehr Zeit für gute Bildung, G9 jetzt!". Ziel ist es, dass an Gymnasien in NRW das Abitur wieder nach einer Regelschulzeit von 13 Jahren - ohne Pflicht zum Nachmittagsunterricht - abgelegt wird. Dies soll durch eine entsprechende Änderung des Schulgesetzes erreicht werden. Die Bundesstadt Bonn hat im Amtsblatt vom 18. Januar 2017 über das Verfahren informiert. Die Eintragungslisten für das Volksbegehren liegen vom 2. Februar bis 7. Juni 2017 aus.

 

Einzelheiten finden Sie auf www.bonn.de/@volksbegehren-g9

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Godly Play - Kindern die Bibel erzählen

Am Samstag, 28. Januar lädt die evangelische Kirchengemeinde Am Kottenforst zu einem Einführungstag zu Godly Play ein. Was aber verbirgt sich dahinter und an wen richtet sich diese Einladung insbesondere?

 

Bei Godly Play (Gott im Spiel) handelt es sich um einen religionspädagogischen Ansatz, der sich an der Pädagokik von Maria Montessori orientiert. Er wurde von Jerome Berryman (USA) innerhalb der letzten 40 Jahre entwickelt und erprobt. Dieser Ansatz möchte Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene befähigen, ihre religiöse Sprache zu entwickeln. Über das Spielen als der ureigenen Form von Kindern, sich Dinge anzueignen, erschließen sich die Kinder biblische Geschichten. Die Grundidee hinter diesem Konzept ist es, Kinder nicht zu belehren, wer Gott sei, sondern sie zu befähigen dies eigenständig zu entdecken. Godly play stellt das Kind in den Mittelpunkt und will seine Eigeninitiative fördern, sich mit Glaubensfragen auseinanderzusetzten und selbst zu glauben.

 

Seit Oktober 2016 erkundet Pfarrerin Beatrix Firsching mit den Kindern des evangelischen Kindergartens an der Thomaskirche einmal wöchentlich Geschichten aus der Bibel. und Rituale wie die Begrüßung und Verabschiedung jedes einzelnen Kindes sowie das gemeinsame Singen eines thematisch passenden Liedes, helfen den Kindern dabei, zur Ruhe zu kommen und sich auf die Bibelgeschichten einzulassen. Die fünf- und sechsjährigen versammeln sich in einem separaten Raum rund um Pfarrerin Firsching, die heute die Geschichte wie das Volk Gottes von Moses durch die Wüste geführt wird und die zehn Gebote erhält. „Das Besondere an Godly Play ist neben der einfachen aber lebendigen und bildhaften Sprache, die visuelle Darstellung der biblischen Geschichten mit Hilfe einfacher Materialien, Gesten und Mimik“, erklärt Firsching das Konzept. Schnell verstehen Kinder die Bedeutung von bestimmten Gesten, die sich auch in anderen Geschichten wiederholen.

 

Der Sand, den Beatrix Firsching vor den Kindern mit einfachen beschreibenden Worten zu einer Wüste ausbreitet, die kleinen Holzfiguren, die das Volk um Moses darstellen, zehn kleine beschriftete Holztafeln als Symbole für die zehn Gebote – all das zieht die Kinder unwillkürlich tief in die Geschichte hinein und fesselt ihre Aufmerksamkeit. Im anschließenden Ergründungsgespräch erfolgt der Brückenschlag zum eigenen Leben. Die Kinder dürfen erzählen, was ihnen am besten an der Geschichte gefallen hat, was für sie am wichtigsten war und wo und warum sie sich in der Geschichte selbst wiederfinden. Ein Richtig oder Falsch gibt es dabei nicht. Dass die Aussagen der Kinder keinerlei Bewertung unterzogen werden, macht es auch den schüchternen einfacher ihre Gefühle und Gedanken zu äußern und sich aktiv mit dem Gehörten auseinanderzusetzen. Tatsächlich beteiligen sich die Kinder rege und erzählen z.B. von langen Wanderungen, dem aufkommenden Hunger und ihrer Zuversicht, dass die Eltern für genügend Reiseproviant gesorgt hätten. Auch zu den zehn Geboten, als die besten Wege zum Leben, fällt den Kindern vieles aus dem eigenen Umfeld ein.

 

„Je nach Geschichte hat Godly Play etwas Meditatives“, sagt Ursula Langer, Leiterin des Kindergartens, „Die Kinder mussten erst mal lernen zur Ruhe zu kommen und zuzuhören. Mittlerweile klappt das ganz gut und es ist erstaunlich wie viel von den Geschichten bei den Kindern hängen bleibt.“

 

Pfarrerin Beatrix Firsching ist überzeugt von dem Konzept, das nicht nur Kinder auf eine Entdeckungsreise zur eigenen Spiritualität mitnimmt. Die Sprache ist zwar einfach, aber nicht kindisch. Die Kombination aus verbaler und nonverbaler Kommunikation lässt auch

Erwachsene leichter in existentielle Themen eintauchen. Godly Play sei darüber hinaus eine große Hilfe für alle Kindergottesdienstmitarbeiterinnen, Erzieherinnen, Grundschullehrer, Pfarrer und junge Eltern um Kindern die Bibel zu erzählen bzw. erlebbar zu machen. Die Geschichten sind so gestaltet, dass sie verständlich, bildhaft und fortlaufend sind.

 

Am 28. Januar wird das Konzept von Godly Play von 9 bis 16 Uhr von Pastorin Christiane Zimmermann-Fröb in der Thomaskirche in Röttgen vorgestellt. Interessierte haben erleben an diesem Tag eine komplette Godly Play-Einheit und erhalten Einblick in die verschiedenen Geschichten. Der Einführungstag wird bescheinigt und ist Voraussetzung zur Teilnahme am Godly Play-Erzählkurs. Kosten: 3 €

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CvO startet mit neuem Schullogo ins Jahr 2017

Das neue Schullogo soll im CvO und in Bonn als Aushängeschild für ein Ganztagsgymnasium mit hohem Bildungsanspruch wahrgenommen werden: die Sportlehrkräfte mit Schulleiterin Marie Krahé-Feller (3.v. li. hinten) und Stellvertreter K.F. Rutz (2.v.li. vorne)
Das neue Schullogo soll im CvO und in Bonn als Aushängeschild für ein Ganztagsgymnasium mit hohem Bildungsanspruch wahrgenommen werden: die Sportlehrkräfte mit Schulleiterin Marie Krahé-Feller (3.v. li. hinten) und Stellvertreter K.F. Rutz (2.v.li. vorne)

Das Profil des Carl-von-Ossietzky-Gymnasiums (CvO) hat sich in den letzten Jahren rasant weiterentwickelt: Ein erweitertes Sprachenprofil mit Spanisch ab Klasse fünf neben Englisch, das ausgeprägte musikalische Angebot, das derzeit in Kooperation mit der Musikschule Henneberger um den Bereich Pop und Jazz erweitert wird, die zertifizierte Berufsorientierung und die MINT-Förderung zeichnen das Gymnasium aus. Auch in Sachen Sport zählt die Schule zur ersten Riege wie die zahlreichen Erfolge der Schülerinnen und Schüler bei Tennis-, Turn- und Schachmeisterschaften zeigen.

 

Nach 14 Jahren soll nun auch mit einem modernen Logo der zeitgemäßen Weiterentwicklung der Schule Rechenschaft getragen werden. Die einfache und klare Gestaltung des Namenskürzels der Schule soll fortan das Markenzeichen des Gymnasiums sein.

 

Ein Arbeitskreis aus Lehrern, Schülern und Eltern hat zwei Jahre lang gründlich recherchiert und den Rat von Experten eingeholt, wie ein Schullogo aussehen könnte, das aktuellen Ansprüchen gerecht wird und dessen Herstellung bezahlbar ist. Schließlich präsentierte eine Werbeagentur, die von den Eltern eines Schülers geleitet wird, einen Logo-Entwurf, der nicht nur den Arbeitskreis überzeugte, sondern auch die zur Einführung notwendige Zustimmung aller Schulmitwirkungsorgane erhielt.

 

Insbesondere die Sportlehrer und –lehrerinnen freuen sich über ein modernes Logo, das demnächst das Outfit der sieggewohnten Tennis-, Turn- und Schachmannschaften der Schule ziert und in der Liga regional und weltweit agierender Vereine, Firmen und Institutionen mitspielt, hieß es in einer Presseerklärung des CvO.

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Kommt der Röttgener Kunstrasenplatz mit Kurzstrecken- oder Rundlaufbahnen?

In Sachen Sportplatz bleibt es spannend in Röttgen. Wird es eine große Lösung mit Tartanbahnen rund um den geplanten Kunstrasenplatz geben oder eine Umgestaltung, die den Fußball favorisiert ?

 

Am 24.1. werden der Bezirksverwaltung in ihrer Sitzung drei Vorschläge zur Umgestaltung des Röttgener Sportplatzes vorgelegt: Variante I sieht vor neben dem Kunstrasenplatz (Gesamtkosten rund 700 000 €) ein zusätzliches Kleinspielfeld zu realisieren, wobei der Sportverein Rot-Weiß Röttgen gemeinsam mit dem Förderverein Kunstrasen e.V. für die Kosten des Kleinspielfeldes in Höhe von 100 000 € aufkommen. In Variante II könnte eine 100-Meter-Tratanbahn mit angegliederter Weitsprunggrube neben dem Fußballfeld (rund 870 000 €) sowie das Kleinspielfeld auf Kosten der Vereine realisiert werden. Und in Variante III, die mit 940 000 € gleichzeitig die teuerste ist, sollen zwei Kunststoffbahnen rund um den Sportplatz angelegt werden. Aus Platzgründen müsste dann das Kleinspielfeld entfallen.

 

Das Projekt „Kunstrasen für Röttgen“ erfreut sich breiter Unterstützung. Mit einer großzügigen Einlage des Sportvereins (25 000 €) sowie der Arbeit des Fördervereins Kunstrasen Röttgen e.V. konnten erhebliche Spendengelder generiert werden. Auch die beiden Schulen vor Ort – die Schloßbachschule und das Carl-von-Ossietzky-Gymnasium (CvO)- machten sich zu Beginn des letzten Schuljahres mit einem Sponsorenlauf für die Umgestaltung des Sportplatzes stark. Dabei war es jedoch ein dringender Wunsch der Schulen die Rundlaufbahnen um den Platz zu erhalten. Der Röttgener Sportplatz wird von den Schulen regelmäßig für den Leichtathletikunterricht genutzt. Natürlich sehe man einen Kunstrasenplatz als Bereicherung an, ein Wegfall der Rundlaufbahnen stelle jedoch einen

erheblichen Verlust hinsichtlich der Unterrichtsmöglichkeiten und der Unterrichtsqualität

dar, heißt es in einer Presseerklärung des CvO. Zumal dem CvO in der Außenanlage der Schule bereits eine Kurzlaufstrecke zur Verfügung steht, wäre mit einer weiteren Kurzlaufbahn auf dem Röttgener Sportplatz nicht gedient. Außerdem spiele der Sportunterricht am CvO eine wichtige Rolle, weil es sich um ein Ganztagsgymnasium handelt.

 

Nach Ansicht der Stadt, könne das Gymnasium ab Frühjahr den Leichtathletikunterricht auf die Sportplätze in Endenich oder auf dem Brüser verlagern. Die Erklärung, die Kosten für den Schülertransport (jeweils rund 70 €) aus dem Etat des Schulamtes zu decken, muss Eltern und Schülern des CvO jedoch eher wie eine Farce vorkommen. Hatte die Stadt doch vor nicht allzu langer Zeit den Pendelbus zum Hardtberg-Gymnasium, mit dem das CvO eine enge Oberstufenzusammenarbeit vereint, aus Kostengründen ersatzlos aus dem Etat gestrichen.

 

Der Ortsverbandsvorsitzende der CDU Peter Spyra fordert daher keine halben Sachen zu machen: „Wenn das CvO in Zukunft mit dem Bus zu anderen Sportplätzen fahren muss, dann wird dadurch der Sportunterricht unnötig erheblich verkürzt, was voll auf Kosten der Schülerinnen und Schüler geht. Das finde ich nicht akzeptabel. Leichtathletikunterricht sollte nicht im Bus, sondern auf der frischen Luft stattfinden. Das war bisher für das CvO möglich und sollte es auch in Zukunft bleiben.“ Auch Gabi Mayer, Sport-Sprecherin der SPD-Fraktion fordert die Verwaltung auf, ein Konzept zu entwickeln, wie auch die Leichtathletikanlagen für die Vereine und die Schulen auf einen modernen Stand gebracht werden könnten. Die Suche nach finanziellen Lösungen, die den Erhalt einer Rundlaufbahn in Betracht zieht, müsse deshalb vorrangige Aufgabe der Verwaltung sein. Schließlich bestehe der Bonner Sport nicht nur aus Fußball. „Denkbar wäre, die von der Leichtathletik genutzten Teile der Sportanlagen schrittweise und im Anschluss an die Rasenflächen zu sanieren“, schlägt Fenja Wittneven-Welter, stellvertretende sportpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion vor.

 

Optimistisch stimmt, dass neben der Kunstrasenplatz-Initiative auch die CDU Röttgen und der örtliche FDP-Stadtverordnete Dr. Joachim Stamp sich einhellig für die große Lösung einsetzen. Bleibt zu hoffen, dass es bis zur Sitzung der Bezirksverwaltung auch konkrete und umsetzbare Finanzierungsvorschläge gibt.

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Einbruchgefahr: Stadt warnt davor Seen zu betreten

Auch wenn der Rheinauensee zurzeit zugefroren ist, warnt die Stadt Bonn davor, die noch sehr dünne Eisfläche zu betreten. Die Gefahr einzubrechen, ist trotz der frostigen Temperaturen hoch.

 

Derzeit ist fast der ganze See zugefroren, allerdings ist das Eis noch sehr dünn und brüchig. Zudem sind rund um den See sieben Wasserzuläufe verteilt. Dort ist das Wasser ständig in Bewegung und friert nicht zu.

 

Das Amt für Stadtgrün, das für die Pflege des Parks zuständig ist, hat rund um den See und an den Eingängen zum Freizeitpark Rheinaue Schilder aufstellen lassen, die auf das Risiko aufmerksam machen und weist darauf hin, dass das Betreten der Eisfläche auf eigene Gefahr erfolgt. Die Warnung gilt auch für andere ruhende Gewässer in Bonn.

 

Auch der Röttgener Weiher ist von einer dünnen, nicht tragfähigen Eisdecke überzogen. Ein Kurzausflug rund um den See lohnt sich bei der klaren  Luft zum Durchpusten der Lunge allemal.

Hier einige Impressionen vom Sonnenaufgang am See.

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Mit dem Potsdam-Club in die Prignitz

Der Potsdam-Club e.V. lädt alle Interessierten zu einer mehrtägigen Tour nach Prignitz im äußersten Nordwesten Brandenburgs ein. Vom 17. bis 20. Mai haben Teilnehmer die Gelegenheit die historische und heute beinahe in Vergessenheit geratene Landschaft mit einigen ihrer Städte per Bus, Schiff und per Pedes zu erkunden. Der Potsdam-Club hat ein bunt gemischtes Programm zusammengestellt, das den Landstrich entlang der Havel aus kultureller, geschichtlicher und kulinarischer Sicht sowie die Schönheit der Natur erlebbar macht.

 

Die An- und Abreise erfolgt mit dem Bus. Verbindliche Anmeldungen für die Fahrt werden bis zum 15. Februar 2017 erbeten. E-Mail: info@christian53340.de

 

Das Programm und die Anmeldeunterlagen stehen in der Pdf-Datei zum Download bereit.

 

Der Potsdam-Club ist eine Vereinigung zur Förderung der Städtepartnerschaft zwischen Bonn und Potsdam, die 1990 kurz nach der Wende in Bonn gegründet wurde. Seither pflegt der Club einen regen Austausch mit der Partnerstadt und organisiert zahlreiche Vortragsveranstaltungen sowie Begegnungsfahrten. Näheres zum Potsdam-Club unter www.potsdam-club.com

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De Zoch kütt - Zugwege im städtischen Onlinestadtplan finden

Ab Mitte Februar ziehen die Veedelszüge durch die Bonner Ortsteile.

 Das Amt für Bodenmanagement und Geoinformation der Stadt Bonn hat die bereits bekannten Karnevalszüge im Online-Stadtplan als eigenes Kartenthema angelegt. Sie lassen sich leicht über die Karte auffinden und werden zusätzlich nach Datum und Stadtbezirk sortiert.

Diesen Service ermöglichen die Auszubildenden des Amtes.

Die angehenden Geomatiker und Vermessungstechniker haben die Zugwege erfasst und aufbereitet. Alle Infos zu den Zügen und den Link zum Stadtplan gibt es unter www.bonn.de/@karnevalszuege.

 

Der Röttgener Karnevalszug startet am 26. Februar wie immer um 14 Uhr am Kurfürstenplatz.

 

Unter dem Motto "Bonn met Hätz" werden am Montag, 27. Februar, die Narren beim Rosenmontagszug durch Bonns Straßen ziehen. Der "Zoch" mit Prinz Mirko I. und Bonna Patty I. startet um 12 Uhr an der Thomas-Mann-Straße.

 

In Beuel führt der Umzug an Weiberfastnacht, Donnerstag, 23. Februar, die Jecken zum Sturm der Beueler "Wiever" mit Wäscherprinzessin Luisa I. auf das Beueler Rathaus (12 Uhr). Er startet um 9.45 Uhr an der Siegburger Straße.

 

In Bad Godesberg steigen die Narren am Karnevalssonntag, 26. Februar, erst auf Ross und Wagen, nachdem sie unter der Leitung von Prinz Thomas I. und Godesia Conny im Rathaus die Macht übernommen haben. Der "Zoch" unter dem Motto "TV Karneval - alles auf dem Sender!" setzt sich hier um 13.11 Uhr in Bewegung.

 

In den Ennert-Orten Limperich, Küdinghoven und Ramersdorf rollt der Karnevalszug mit LiKüRa Kim I. ebenfalls am Sonntag, 26. Februar, um 13 Uhr an. Das Motto lautet "Einmol rund öm de Welt, mir fiere in LiKüRa, wie et uns jefällt".

 

Beschilderung wird aufgestellt

Der städtische Bauhof hat Anfang der Woche damit begonnen, dei Karnevalsbeschilderung aufzustellen. Wie in jedem Jahr müssen auch 2017 wieder Hunderte von Halteverbotsschildern und Absperrböcke aufgestellt werden, damit die Karnevalszüge problemlos laufen können. Natürlich kann jeder weiterhin bis zum Karnevalszug an den so beschilderten Straßen parken. Die Haltverbote sind mit einem Zusatzschild versehen. 

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Der CDU-Ortsverband informiert über geplante Baumaßnahmen im öffentlichen Verkehrsbereich

„Auf der Tagesordnung des Planungs- und Bau- und Vergabeausschusses steht Ende Januar 2017 der Masterplan des Tiefbauamtes über die im Jahre 2017 geplanten größeren Baumaßnahmen im öffentlichen Verkehrsbereich, die mindestens eine Woche dauern und/oder von verkehrlicher Bedeutung sind.

 

Danach sind folgende Maßnahmen geplant: Im Teil des Birkenweges parallel zur Reichsstraße sind von September bis Ende des Jahres Kanalbauarbeiten geplant. Gleiches gilt für einen Teil der Heidegartenstraße von Oktober bis Ende des Jahres. In der Wehrhecke von der Reichsstraße bis zur Villiper Allee wird der Kanal von Mitte November bis in den Februar 2018 erneuert. Kanalbau steht auch am Kurfürstenplatz zwischen der Reichsstraße und der Heidegartenstraße von Ende Juni bis Ende Oktober an. Und schließlich ist für das ganze Jahr 2017 der Straßenendausbau im Neubaugebiet Hölder terminiert.

 

Der Masterplan wird von der Verwaltung monatlich fortgeschrieben. Wer den neuesten Sachstand haben möchte der kann über die Internetseite der Stadt Bonn den aktuellen Masterplan unter dem Stichwort Baustellen einsehen. Nähere Einzelheiten wird die Verwaltung den betroffenen Anliegern sicherlich zeitnah in einem Bürgerbrief mitteilen“, so Peter Spyra, CDU-Ortsverbandsvorsitzender. 

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Stadtverwaltung schlägt Änderung der Elternbeitragssatzung für Kitas vor

Die Stadtverwaltung wird dem Stadtrat und dem Jugendhilfeausschuss voraussichtlich im März 2017 vorschlagen, die Elternbeitragssatzung für die Kindertageseinrichtungen in Bonn zu ändern. Rückwirkend ab 1. August 2015 sollen Familien mit einem Vorschulkind und weiteren Kindern in Tagespflege oder Kindergarten komplett beitragsfrei gestellt werden. Die Stadt muss damit auf Einnahmen in Höhe von 1,8 bis zwei Millionen Euro pro Jahr verzichten.

 

Sobald die Satzungsänderungen in Kraft getreten sind, werden die Elternbeitragsbescheide für das laufende Kindergartenjahr rückwirkend ab 1. August 2016 geändert. Rückzahlungsansprüche der Eltern ab 1. August 2015 werden umgehend erfüllt, ohne dass dies beantragt werden muss. Für die Erstattungen ist allerdings noch die Programmierung einer Software erforderlich.

 

Zum Hintergrund

Das Verwaltungsgericht Köln hatte in seiner Entscheidung vom 2. September 2016 einer Bonner Familie Recht gegeben und die Bonner Elternbeitragssatzung für das Kindergartenjahr 2014/2015 vom 1. August 2014 bis 31. Juli 2015 für nichtig erklärt, weil für jüngere Geschwisterkinder von Vorschulkindern Elternbeiträge erhoben worden waren. Nachdem die Stadt die Urteilsbegründung des Verwaltungsgerichtes Köln eingehend geprüft hat, hat sie ihren an das Oberverwaltungsgericht NRW gestellten Antrag auf Zulassung der Berufung gegen dieses Urteil zurückgezogen und damit die Entscheidung des Verwaltungsgerichtes Köln akzeptiert. Die für das Kindergartenjahr 2014/2015 zu Unrecht erhobenen Elternbeiträge wurden noch Ende 2016 an die Familien, die neben einem Vorschulkind noch ein weiteres Kind in Tagespflege oder Kindergarten betreuen ließen, zurückgezahlt.

 

Satzung per Rechtsgutachten geprüft

Gleichzeitig hat die Stadt vor dem Hintergrund der Rechtsprechung aus dem vergangenen Jahr die Elternbeitragssatzung ab 1. August 2015 eingehend geprüft. "Ein Rechtsgutachten ist zu dem Ergebnis gekommen, dass auch die seit dem 1. August 2015 in der Elternbeitragssatzung formulierte Beitragspflicht für Geschwister von Vorschulkindern nicht mit dem Kinderbildungsgesetz und der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtes Köln und des Oberverwaltungsgerichtes aus dem vergangenen Jahr in Einklang steht, soweit diese Geschwister in Tagespflege oder Kindergarten betreut werden", teilt Jugendamtsleiter Udo Stein jetzt mit. "Daher wird das Jugendamt dem Jugendhilfeausschuss und dem Rat der Stadt Bonn vorschlagen, auch über das Kindergartenjahr 2014/2015 hinaus Familien mit einem Vorschulkind und weiteren Kindern in Tagespflege oder Kindergarten komplett beitragsfrei zu stellen", so Stein weiter. Die dafür notwendigen Satzungsänderungen werden dem Rat und seinen Ausschüssen voraussichtlich im März 2017 zur Entscheidung vorgelegt.

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Männer und Ballett ist wie Comedy und Schwanensee

Seit 20 Jahren präsentieren Bodo und die Ballermänner Männerballett vom Feinsten

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Jetzt anmelden: Kitas entscheiden im Februar über Aufnahmen fürs neue Kindergartenjahr

Die Vergabe der Plätze in öffentlich geförderten Kindertageseinrichtungen für das Kindergartenjahr 2017/2018 erfolgt im Februar 2017. Aus diesem Grund rät die Stadt Bonn allen Eltern, die für ihr Kind eine Betreuung in einer Kindertageseinrichtung zum Sommer 2017 wünschen und ihr Kind noch nicht in einer Kindertagesstätte ihrer Wahl angemeldet haben, dies umgehend zu tun.

 

 

Die Kindergärten werden im Februar 2017 die Aufnahmeentscheidungen für August 2017 treffen und die entsprechenden Betreuungsverträge mit den Eltern schließen. Dieses Verfahren ist zwischen allen öffentlichen Bonner Kindergärten abgestimmt.

 

Wenn ein Kind im Wunschkindergarten keinen Platz bekommen kann, bietet die Stadt Bonn Unterstützung bei der Vermittlung eines Betreuungsplatzes an. Hierfür ist das Familienbüro des Amtes für Kinder, Jugend und Familie, Stadthaus Etage 3c, Berliner Platz 2, 53111 Bonn, Telefonnummer 0228 - 77 4070, E-Mail: familienbuero@bonn.de der richtige Ansprech-partner.

 

Insbesondere für Kinder unter drei Jahren bietet sich auch die Betreuung bei einer Tagesmutter oder bei einem Tagesvater an. Für weitere Informationen und Beratungen dazu steht das Netzwerk Kinderbetreuung in Familien im Auftrag der Stadt Bonn unter den Telefonnummern 0228 - 108249, 7660420 oder 41002790 oder

www.kinderbetreuung-in-familien.de zur Verfügung.

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Naturrasen- und Tennenplätze gesperrt

Die Naturrasenplätze und die Tennenplätze bleiben weiterhin aufgrund der Witterung für den Übungs- und Spielbetrieb gesperrt.

Die Sperrung gilt bis einschließlich Freitag, 13. Januar 2017. Die Kunstrasenplätze sind von der Sperrung nicht betroffen. Das Sport- und Bäderamt hat die Vereine über die fortgesetzte Sperrung am Montag informiert.

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Kein "Offenes Singen für Jedermann" im Januar

Das erste"Offene Singen für Jedermann" am 9. Januar im Gemeindezentrum der Thomaskirche fällt aus.

 

Alle, die sich aufs "Offene Singen für Jedermann" unter der Leitung von Frau Stamp gefreut haben, müssen sich jetzt noch bis zum 13. Februar gedulden. Dann wird das Offene Singen wie gewohnt von 15.30 bis 16.45 Uhr stattfinden.

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Aquacycling neuer Trend im Hardtbergbad

Fit ins neue Jahr starten können die Bonnerinnen und Bonner mit einem ganz besonderen Angebot im Hardtbergbad. Am Freitag, 30. Dezember 2016, bietet das Sport- und Bäderamt um 18 Uhr einen Schnuppertermin zum Aqua Cycling an. Es sind noch wenige Plätze frei.

 

Vom 3. bis 6. Januar 2017 veranstaltet das Trainerteam des Sport- und Bäderamtes einen Aqua Cycling-Kompaktkurs im Hardtbergbad täglich von 11 bis 11.45 Uhr und von 12 bis 12.45 Uhr. Teilnehmer benötigen Wasserschuhe mit einer verstärkten Zehenkappe. Informationen zur Anmeldung gibt es unter www.bonn.de/@baeder.

 

Aqua Cycling ist eine gelenkschonende Wassersportart. Durch regelmäßiges Training werden das Herz-Kreislaufsystem und die großen Muskelgruppen gestärkt.

 

Mehr zum Trend, der gerade aus Amerika zu uns hinüberschwappt erfahren Sie im Video des sat1 frühstücksfernsehens:

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2016: Ein durchweg positives Jahr für Röttgen und Ückesdorf geht zu Ende

Das Jahr 2016 war geprägt von Aufbruchstimmung und einem Leben mit liebgewonnenen Traditionen. Letzteres zeigte sich vor allem in den zahlreichen Jubiläen, die in Röttgen und Ückesdorf gefeiert wurden:

 

Allen voran die Schlossbachschule, die bereits als Grundschule seit 150 Jahren in Röttgen beheimatet ist. In einem Festakt ließ die Schule Erinnerungen an vergangene

Zeiten und aufleben und freut sich gleichzeitig auf viele zukünftige Jahre. Eine großartige Zirkusvorführung war krönender Abschluss einer Festwoche, die gleichzeitig auch eine besondere Projektwoche für die Schülerinnen und Schüler war. Sämtliche Zirkusnummern von atemberaubender Akrobatik bis zum Angriff der Clowns auf die Lachmuskeln der zahlreichen Zuschauer haben die Kinder gemeinsam mit ihren Lehrerinnen einstudiert – ein Show-Spektakel, das ganz Röttgen und Ückesdorf begeisterte.

 

30 Jahre wurde in diesem Jahr die Prinzengarde Weiß-Rot. Mit ihren diversen Tanzgruppen, den engagierten Trainern und Betreuern sowie dem Vorstand steht die Garde nach wie vor gut da. Damit das auch mindestens weitere 30 Jahre so bleibt, hofft die Garde auf genügend Nachwuchs nicht nur für die Kindertanzgruppen. Auch die Knöddelsföös und das Männerballett Bodo und die Ballermänner freuen sich über Neuzugänge. Letztere bestreiten bereits ihre 20ste Karnevalssession. Die Männer in Frauenkleidern sind auf jeder Sitzung ein Renner und bei den Damen besonders beliebt. Und zwar nicht nur, weil die Herren in den Damenstrümpfen und ihren Kleidern einfach nur lecker anzusehen sind, sondern auch weil sie Jahr für Jahr ein tänzerisch und akrobatisch anspruchsvolles Programm auf die Bühne bringen. Wer sich nicht vor harten Trainingseinheiten, kurzen Röcken und falschen Wimpern fürchtet, ist in dieser munteren Truppe genau richtig und jederzeit als Verstärkung willkommen.

 

Dank des nunmehr 20-jährigen Engagements des Förderkreises Kirchenmusik, kommen die Röttgener und Ückesdorfer Bürgerinnen und Bürger in den Genuss unterschiedlichster Konzerte in der Thomaskirche - von klassisch bis pop. Highlight war in diesem Jahr das Bach Magnifikat, das von den Kantoreien unter Leitung von Anke Lehmann zum 20 jährigen Bestehen des Förderkreises aufgeführt wurde. Im Laufe der Jahre hat die Anzahl der Konzerte deutlich zugenommen die Thomaskirche wird mehr und mehr von auswärtigen Künstlern als Konzertsaal angefragt. So sind die Vorstandsmitglieder ihrer Vision, die Thomaskirche als gefragte und Konzertkirche mit hohem Qualitätsanspruch am Rande von Bonn zu etablieren, stetig näher gekommen. Die Organisation zahlreicher hochwertiger Konzerte bedarf jedoch nicht nur zahlender Vereinsmitglieder, sondern auch aktiver Mitglieder, die sich um die praktische Realisierung kümmern. Sowohl die einen als auch die anderen sind dem Förderverein stets willkommen, um auch in den nächsten Jahren das musik-kulturelle Angebot aufrecht zu erhalten bzw. erweitern zu können.

 

Last but not least stehen in Röttgen und Ückesdorf auch die Kinder und Jugendlichen im Focus. So feierte der aus einer Elterninitiative hervorgegangene Kindergarten „Ü-Dötzchen“ in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen. Die Kinder hatten eigens ein Theaterstück vorbereitet, in dem sie ihr Kindergartenjahr zur Aufführung brachten. Das Bühnenbild und viele der Requisiten hatten sie in liebevoller Bastel- und Malarbeit selbst gestaltet. Die Ankunft der freiwilligen Feuerwehr Röttgen mit ihrem großen Einsatzwagen, Blaulicht und Sirene war für kleine und große Feuerwehrleute eine tolle Überraschung.

 

Auch der ökumenische Jugendtreff RAN! feierte sein 20-jähriges Jubiläum. Gegründet als Anlaufstation für Kinder und Jugendliche, die nur wenig Abwechslung und Beschäftigungsangebote in den hiesigen Ortsteilen vorfanden, hat sich auch das RAN! stetig weiterentwickelt. Heute bietet der von einer qualifizierten Pädagogin betreute Treff über die üblichen Öffnungszeiten hinaus sogar in den Ferien Stadtranderholungsprogramme an. 20 Jahre lang haben Vorstand und Betreuer ihr Programm stets der Zeit angepasst und überraschen immer wieder mit innovativen Ideen. Einen Tag in der Woche ist der Treff für die Jugendlichen sogar bis 21 Uhr geöffnet. Insbesondere die Outdoor-Aktivitäten stehen bei den Ferienprogrammen derzeit hoch im Kurs. Interessierte Eltern, die sich gern im Vorstand oder bei speziellen Aktivitäten einbringen möchten sind auch hier immer herzlich willkommen, damit das RAN! auch weiterhin ein attraktiver Hotspot Kinder und Jugendliche bleibt.

 

Das alles ist neu

Ein ganz neues Highlight für Kinder ist der Kurfürstenspielplatz im Neubaugebiet am Hölder. Nach fünfmonatiger Bauzeit ist hier ein Spielplatz mit historischem Bezug zu Kurfürst Clemens August entstanden, den Eltern wie Kinder mit geplant und gestaltet haben. Leider bleiben hier jedoch die Bedürfnisse der Jugendlichen, aufgrund von Lärmschutzklagen einiger Anwohner im Vorfeld auf der Strecke. Eine Tischtennisplatte und ein Streetballfeld musste die Stadt ersatzlos aus der Planung streichen. Die neben dem Spielplatz angelegte großflächige naturnahe Grünachse lädt Jung und Alt zum Spazieren, Ausruhen und Durchatmen ein.

 

Neu in Röttgen ist auch der offene Bücherschrank, der dank großer Spendenbereitschaft und Zuschüssen der Bürgerstiftung Bonn sowie der Sparkasse KölnBonn errichtet werden konnte und schon von vielen Leseratten frequentiert wird.

 

Die Kirmes in Röttgen ist seit 2016 um einen Programmpunkt reicher geworden: sämtliche Vereine hatten hier die Gelegenheit sich in ihrer ganzen Vielfalt mit ihren Angeboten und Programmen vorzustellen. Und auch bei der Gerichtsverhandlung in Sachen Zacheies hat der Festausschuss bezüglich der Geschlechtergleichstellung neue Maßstäbe gesetzt: erstmals in der Geschichte wurde hier eine Zacheia verurteilt.

 

Das Kammerorchester Röttgen (KR) verabschiedete sich Frühjahr nach sieben gemeinsamen Schaffensjahren von Dirigent Jan Paul Reinke, der das renommierte Mannheimer Jugendorchester übernahm. Seither spielt das KR unter der Leitung von Nicolas Kierdorf, der an der Kölner Musikhochschule studiert.

 

Der Tennisclub Röttgen e.V. (TCR) errichtete in diesem Jahr eine zwei Plätze umspannende Traglufthalle und ermöglicht damit erstmals rund 150 Mitgliedern das Tennisspielen in Röttgen auch über die Wintermonate hinweg. Sobald die Freiluftsaison beginnt, soll die Traglufthalle bis zum nächsten Winter abgebaut und eingelagert werden.

 

Der Förderverein und insbesondere die Kinder der evangelischen Kita an der Thomaskirche freuten sich über die Umsetzung eines naturnahen Außengeländes. Fortan gibt es hier einen mit Kräutern bewachsenen Hügel, durch den ein Tunnel führt, der sowohl mit Bobbycars als auch zu Fuß passierbar ist. Eine Steinhöhle, eine neue Sandgrube, Rutschen, ein Weidentunnel und zahlreiche weitere liebevolle Details konnten hier verwirklicht werden.

 

Das CvO wurde zur MINT-freundlichen Schule und erhielt eine Anerkennung für ihr mathematisch- naturwissenschaftliches Profil.

 

Am 1. Oktober trat Pfarrerin Beatrix Firsching die Vakanzvertretung in der evangelischen Pfarrgemeinde am Kottenforst an. Nach einer einjährigen Probezeit wird entschieden werden, ob die Bonnerin den Pfarrdienst in der Gemeinde auf unbefristete Zeit übernehmen wird.

 

Abschiede

Obwohl die positiven Nachrichten aus Röttgen und Ückesdorf überwiegen, hatten der Festausschuss und die Freiwillige Feuerwehr Röttgen zwei engagierte Mitglieder zu betrauern. Der Festausschuss trauerte um Vorstandsmitglied und Kassenwart Dieter Schirra, der bei einem tragischen Verkehrsunfall ums Leben kam. In den Reihen der Feuerwehrleute fehlt David Sonntag, der eingefleischten Kirmesgängern zudem in der Rolle des Staatsanwaltes beim Prozess um den Zacheies bekannt ist. David Sonntag starb plötzlich und für alle unerwartet.

 

Weit weniger endgültig wiegt da der Abschied von Pfarrer Jörg Zimmermann, der nach 22 Jahren als evangelischer Pfarrer in Röttgen zu einem Neuanfang in Sande, einer Gemeinde im hohen Norden, aufbrach.

 

Ein kurzer Ausblick in die Zukunft

Was das Jahr 2017 alles bringen wird ist ungewiss. Dennoch deuten sich schon jetzt weitere Veränderungen an:

Die Finanzierung und die Planungen für einen Kunstrasenplatz in Röttgen konnten auf den Weg gebracht werden, so dass mit einem Baubeginn des Platzes tatsächlich gegen Ende des Jahres 2017 zu rechnen ist.

 

Neben dem Umbau der ehemaligen Andreas Hermes Akademie durch die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) wurde auch der Grundstein zum Neubau des Fort- und Weiterbildungszentrums der GIZ in 2016 gelegt. Berichten des General-Anzeigers zufolge soll der Neubau im Herbst 2017 bezugsfertig sein. Dann will die GIZ hier zahlreiche Trainings- und Fortbildungsangebote anbieten, sowohl für die eigenen Mitarbeiter als auch für Beschäftigte aus anderen Organisationen.

 

Sicherlich ist diese Zusammenfassung des Jahres nicht vollständig, dennoch zeigt sie, dass

auch wenn das Jahr 2016 global betrachtet von zahlreichen Todesfällen prominenter Persönlichkeiten, Terroranschlägen, diffamierendem Wahlkampf in den USA und politischen Extremen geprägt war, vieles auf der Haben-Seite verbucht werden konnte. Nun sind Röttgen und Ückesdorf natürlich nicht der Nabel der Welt, aber für alle die hier leben schaffen die Ortsteile maßgebliche Rahmenbedingungen für Arbeitsplätze sowie ein gutes und friedliches

Miteinander. Auch für 2017 bleibt zu hoffen, dass sich immer wieder Bürgerinnen und Bürger finden, die bereit sind, sich zu engagieren und Verantwortung zu übernehmen für einen lebendigen Stadtteil am Rande Bonns. 

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