Haus der Natur feiert Wiedereröffnung

 

 

Das Haus der Natur an der Waldau in Bonn öffnet am Sonntag, 30. Juni 2019, nach umfangreichem Umbau erstmalig wieder seine Türen. Das beliebte Ausflugsziel hat sich in den vergangenen zwei Jahren in eine moderne Umweltbildungseinrichtung verwandelt. Bei einer großen Einweihungsfeier von 10 bis 18 Uhr können alle großen und kleinen Naturfans das umgebaute Haus kennenlernen. Vor dem Gebäude bieten zahlreiche Partner an Aktions- und Informationsständen ein buntes Programm.

 

Die offizielle Einweihung des Hauses der Natur mit Oberbürgermeister Ashok Sridharan findet um 15 Uhr statt.

 

Einladung ins Waldlabor und in den Großstadtwald

Bei der Eröffnungsfeier kann erstmals die neu konzipierte Dauerausstellung im Haus der Natur besichtigt werden. Hier dreht sich alles um das Thema „Großstadtwald“: Die Besucherinnen und Besucher erfahren mehr über die Bedeutung des Waldes für Mensch und Tier, über die kulturhistorische Nutzung des Kottenforstes sowie die heimische Artenvielfalt kleiner und großer Lebewesen. Die Ausstellung macht neugierig darauf, den Wald vor der Tür zu erkunden.

Im neuen Multifunktionsraum im Obergeschoss lädt das „Waldlabor“ die Besucherinnen und Besucher ein, Bodenproben aus dem Stadtwald mit seinen mikroskopisch kleinen Lebewesen genau unter die Lupe zu nehmen. Im Wechselausstellungsraum kann außerdem die Fotoausstellung „Momente im Kottenforst“ des Naturfototreffs Eschmar besichtigt werden. Das Team des Hauses der Natur steht vor Ort für Fragen zur Verfügung und erklärt die vielen neuen Angebote. Interessierte können sich das druckfrische Halbjahresprogramm mit allen Führungen, Vorträgen und Aktionen bis Ende des Jahres mit nach Hause nehmen.

 

Rahmenprogramm mit Partnern und Naturdetektivetag

Vor dem Haus der Natur präsentieren sich zahlreiche Partner, die den Umbau des Hauses unterstützt haben. Am Infomobil des Naturparks Rheinland können die Gäste Wanderrouten im Naturpark kennenlernen und mehr über die vier Naturparkzentren erfahren, die sich jeweils einem der vier Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft widmen. Das Haus der Natur als eines der Naturparkzentren beschäftigt sich mit dem Thema „Luft“ in Beziehung zum Wald. Dieses Thema greift auch der Verein „Abenteur Lernen“ auf und lädt an seinem Aktionsstand Groß und Klein zum Experimentieren ein. 

Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, die ein Ausstellungsmodul zum Thema „Wälder global“ finanziert hat, stellt mit ihrem Programm „Soko Wald“ verschiedene Waldprodukte und deren Herkunftsländer vor. Das Museum Koenig lädt an seinem Aktionsstand in die „Taxonomie-Werkstatt“ zum Bestimmen von Tieren ein. Zahlreiche Insektenpräparate, die im Haus der Natur zu sehen sein werden, sind Dauerleihgaben des Museums. An einem Glücksrad der Stadt Bonn können die Besucherinnen und Besucher ihr Wissen zu den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen testen. Der Förderverein des Hauses der Natur verteilt Wildblumenmischungen, und auch das Regionalforstamt Rhein-Sieg-Erft ist mit einem Infostand vor Ort.   

Zwischen 13 und 18 Uhr findet an der Waldau außerdem der Naturdetektivetag des Bundesamtes für Naturschutz, des Regionalforstamtes und des Bonner General-Anzeigers statt. Junge Entdeckerinnen und Entdecker können an vielen Forscher-Stationen entlang des Weges der Artenvielfalt Waldgeräusche erraten, Zapfen werfen, Jahresringe zählen und vieles mehr.

 

Anreise mit dem Bus

Aus Klimaschutzgründen und aufgrund der geringen Anzahl an Parkplätzen an der Waldau, bietet sich die Anreise mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln an. Die Buslinie 602 fährt ab Hauptbahnhof direkt bis zur Waldau.

 

Umbau und Neuausrichtung seit 2017

Seit Anfang 2017 ist das Haus der Natur umfangreich modernisiert und erweitert worden. Für die Barrierefreiheit wurde ein Aufzug eingebaut und die bislang fehlenden sanitären Anlagen wurden ergänzt. Gemeinsam mit zahlreichen Partnern wurde das umweltpädagogische Programm sowie die Dauerausstellung neu konzipiert. Beides greift eng ineinander, häufig ist die Dauerausstellung Ausgangspunkt für das Outdoor-Programm im Wald. Das Haus der Natur verfügt heute außerdem über einen großen Multifunktionsraum sowie einen kleineren Seminarraum. Beide können für Veranstaltungen zu den Themen Bildung für nachhaltige Entwicklung, Naturschutz oder Nachhaltigkeit gebucht werden. Ziel ist es, das Haus als regionale Plattform für Aktive im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung zu etablieren.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Einladung zum Bonn-Potsdam-Diskurs: "Die Treuhandanstalt"

mehr lesen 0 Kommentare

Nichts vor in den Sommerferien? RAN! bietet 3 Wochen lang buntes Programm

Im ökumenischen Jugendtreff RAN! können Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 14 Jahren mit viel Spaß und Action in die Sommerferien starten. In den ersten drei Ferienwochen bietet das RAN! von montags bis freitags von 8.30 bis 16.30 Uhr attraktive Programme an.

 

Den Beginn macht die Waldwoche. Die Wildnis mit allen Sinnen erleben, das Leben der Bäume verstehen, basteln mit Naturmaterialien und als Highlight ein Besuch im Kletterpark in Hennef stehen hier u. a. auf dem Programm.

 

Comic-Fans dürfen auf die zweite Ferienwoche gespannt sein. Mit Asterix und Obelix ein gallisches Dorf entdecken: Musik, Mystik, der Nachbau gallischer Häuser, gallische Kraft- und Geschicklichkeitsspiele, Zaubertrank und ein gallischer Festschmaus mit allem, was dazu gehört am Ende der Woche u. v. m. erwartet die Kids. Dabei betreut der Geschichtspädagoge Kai-Ingo Weule den geschichtlichen Part dieser Woche.

 

„Spielen was das Zeug hält“ ist das Motto der dritten Ferienwoche: Geländespiele, Gesellschaftsspiele, Slackline, Möllky, Billard, Wettspiele… Zudem sind ein Besuch des Deutschen Museums mit einem Workshop „Lego Piloten“ für angehende Flugzeugingenieurinnen und Flugzeugingenieure sowie ein Ausflug ins Riesen-Labyrinth in der Rheinaue geplant.

 

Hier die detaillierten Ferien-Programme, Informationen zu den Kosten und Anmeldeformulare zum Download:

mehr lesen 0 Kommentare

Feste Fahradpumpe am CvO installiert

Am Carl-von Ossietzky-Gymnasium ist jetzt eine Fahrradpumpe installiert worden, die der Förderverein gesponsert hat. Das städtische Gebäudemanagement hat die Pumpe eingebaut.

 

Das Stadtplanungsamt plant die Nutzung festinstallierter Fahrradpumpen an den Mobilstationen in der Innenstadt. "Die Erfahrungen mit dieser Pumpe werden wir sammeln und nach sechs Monaten schauen, wie sie sich bewährt hat. Dann kann auch entschieden werden, ob noch weitere Pumpen dieser Art an Schulen und woanders im Stadtgebiet integriert werden", erklärte Marlies Koch vom Fahrradteam vor Ort. Schulleiterin Marie Krahé-Feller hatte sich im Arbeitskreis Schule an Koch gewandt, mit dem Anliegen die Pumpe einbauen zu lassen. Die Kosten über 650 Euro hat der Förderverein übernommen.

0 Kommentare

Offene Gartenpforte in Röttgen mit viel Grün, einer Seidenproduktion von A bis Z und Kunst

Seit vielen Jahren macht das Ehepaar Stiemerling-Wickert ausRöttgen bei der Aktion „Offene Gartenpforte“ mit. Neben ihrem grünen Refugium, das sie sich mit ihrem Garten geschaffen haben, gibt es bei ihnen noch sehr viel mehr zu entdecken.

 

Gartenliebhaber, Natur- und Kunstfreunde können sich

 

 

Samstag und Sonntag, 

15. und 16. Juni

jeweils von 11-17 Uhr

im Garten und im Atelier der Familie Stiemerling-Wickert,

 Herzogsfreudenweg 14 in Röttgen

umsehen.

 

Am Samstag, 15. Juni, wird zudem Frau Janina Ebbert aus Wachtberg dabei sein. Sie wird den Besuchern zeigen, wie man den -nicht nur in der Modewelt begehrten- Seidenfaden vom Kokon der Seidenraupen abgehaspelt und darüber hinaus einiges zur Weiterverarbeitung erzählen. In ihrer Freizeit widmet sich Frau Ebbert der Gewinnung und dem Verweben von ganz unterschiedlichen Materialien. Selbst Hunde- und Katzenhaare hat sie schon verwebt.

 

Rolf Stiemerling wird seine aktuelle Seidenraupenzucht vorstellen. Schon mehrfach hat der Biologe im heimischen „Wohnzimmer“ Seidenraupen gezüchtet und den Entwicklungskreislauf der Tiere verfolgt und in Wort und Bild dokumentiert.

 

DA Frau Ebbert nur am Samstag vor Ort sein wird, haben Besucher nur an diesem Tag die Gelegenheit den gesamten Prozess der Seidenproduktion von der Seidenfadengewinnung über die Verarbeitung bis hin zum fertigen Produkt mitzuerleben. 

 

Wie üblich öffnet Künstlerin Käthe Wickert an diesem Wochenende zusätzlich ihr Atelier „Ton und Farbe“. Skulpturen, Bilder und Collagen unterschiedlichster Machart wird es hier zu sehen und zu bewundern geben.

0 Kommentare

Tag der offenen Tore bei der freiwilligen Feuerwehr Röttgen

Faszination Feuerwehr live und virtuell erleben

Trotz der Hitze nutzten viele Besucher am Sonntag die Gelegenheit beim Tag der offenen Tore den Einsatzkräften der freiwilligen Feuerwehr Röttgen über die Schulter schauen. Einen Tag lang zeigten die Feuerwehrleute, was sie in Notfällen zu leisten vermögen, informierten die Besucher über ihre Aufgaben und gaben Tipps zum richtigen Verhalten bei Bränden sowie in Unfallsituationen.

 

Viel Action erlebten die Zuschauer bei den über den Tag verteilten praktischen Demonstrationen der Feuerwehrleute. Highlight der Schaueinlagen war das Freischneiden eines im Auto eingeklemmten Unfallopfers. Die Vorgehensweise der Feuerwehrleute und insbesondere die hierbei zum Einsatz kommenden schweren Geräte wie die hydraulische Rettungsschere und der Hydraulische Spreizer, mit denen die Karosserie mühelos aufgehebelt und zerlegt werden kann, faszinierten kleine und große Zuschauer gleichermaßen.

mehr lesen 0 Kommentare

Frühlingskonzert des Kammerorchester Röttgen

Das Kammerorchesters Röttgen gibt am

Sonntag, 2.6.2019

in der Thomaskirche, Herzogsfreudenweg 44 

um 18 Uhr

sein jährliches Frühlingskonzert.

 

Das Programm des KOR-Frühlingskonzertes wartet in diesem Jahr zuerst mit dem Divertimento Nr. 137 für Streicher von Mozart (Nr. 2 der sogenannten Salzburger Sinfonien) auf. Danach wird Javier Huerta Gimeno (geb. 1990 in Valencia) als Solist das Cellokonzert D-Dur von Haydn spielen. Den Abschluss macht die 5. Sinfonie von Schubert.

 

Die Leitung des Konzerts liegt wieder bei Yoorina Bae. Beide, Dirigentin und Solist, sind Studierende an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

 

Der Eintritt ist - wie alle Jahre - frei.

 

Das Orchester möchte jung bleiben und sucht Verstärkung in den Geigen und Bratschen sowie einen Kontrabassisten. Auch Bläser (außer Flöten) können wir je nach Programm brauchen.  Interessierte Musiker haben am 2. Juni eine gute Gelegenheit für eine erste "Hörprobe" und persönliche Kontaktaufnahme zum KOR. Die Proben des Orchesters finden montags von 20-22 Uhr im Gemeindehaus der Thomaskirche, Herzogsfreudenweg 44 in Bonn-Röttgen statt - auch hier dürfen interessierte Musiker gern vorbeischauen und sich informieren.

 

Am 17.6. beginnen die Proben fürs nächste Konzert: Gemeinsam mit der Kantorei der Kottenforstgemeinde führen wir das Requiem von Gabriel Fauré auf (Leitung: Anke Lehmann), als reines Orchesterwerk kommt darüberhinaus die Sinfonie h-Moll ("Unvollendete") von Franz Schubert zur Aufführung (Leitung: Yoorina Bae).

 

Anfragen an den Orchestervorstand über info@kammerorchesterroettgen.de bzw. über www.kammerorchester-roettgen.de oder sprechen Sie die Orchesterleitung beim Konzert am 2. Juni einfach an!

 

0 Kommentare

Zweite Chance für den Jungennachmittag im RAN!

Nachdem der Jungennachmittag im Mai aufgrund mangelnder Anmeldungen nicht stattfinden konnte, gibt es nun eine zweite Chance für alle Jungen ab neun Jahren:

Am 8. Juni 2019 öffnet der ökumenische Jugendtreff RAN! seine Tür und lädt von 14 bis 19 Uhr zu einem Jungennachmittag ein.

 

Geplant sind typische "Männer-beschäftigungen": Ein Fußballturnier,  gemeinsames Pizza backen und essen, zocken bei Spielen wie Risiko und FIFA. Mit "großem Kino" und einem Film klingt der Jungennachmittag aus.

 

Anmeldungen werden bis zum 7. Juni telefonisch (0177-15 80 496) und während der Öffnungszeiten Di., Do., Fr. 15.00 bis 19.00 Uhr im RAN! und per Mail unter

ran-treff@web.de entgegengenommen.

0 Kommentare

Evangelische Kirchengemeinde Am Kottenforst bietet Reise nach Israel und Palästina an

12 Tage Besichtigungen und Begegnungen im Heiligen Land sind geplant

vom 08.03. bis 19.3.2020.

 

Anmeldungen sind möglich bis 31. August 2019.

 

Die Planungen für die Reise nach Israel und Palästina im nächsten Frühjahr haben Pfarrer Bedarf und Ute Honecker übernommen.

 

Jerusalem, Bethlehem, Nazareth, Jericho, das Mittelmeer, das Tote Meer und vieles mehr gilt es zu entdecken. Aber eine Reise ins „Heilige Land“ kann nicht nur eine Besichtigungsreise sein. Die Reisegruppe wird versuchen, sich mit Begegnungen auf beiden Seiten dem Problem dieses so umstrittenen Fleckchens Erde zu nähern und auch 2 Projekte besuchen, die auf Versöhnung hinarbeiten. Neben dem Besuch eines deutschsprachigen Gottesdienstes in der ev. Erlöserkirche wird die Gruppe auch einen Shabbatgottesdienst besuchen.

 

Mehrere Nächte werden wir untergebracht sein im Gästehaus der christlichen Schule (mit

deutschem internationalen Abiturzweig) Talitha Kumi in der Nähe von Bethlehem.

 

Wenn Sie interessiert sind, rufen Sie Ute Honecker an unter Tel. 0228 251311!

 

Das ausführliche Programm sowie Informationen zu Kosten und weiteren Formalitäten sowie das Anmeldeformular finden Sie hier zum Download:

mehr lesen 0 Kommentare

Neue Mitspieler im Kammerorchester Röttgen gesucht

 

(von Annette Zipfel aus Röttgen / Ückesdorf)

 

Das Kammerorchester Röttgen möchte jung bleiben und sucht Verstärkung in den Geigen und Bratschen sowie einen Kontrabassisten. Auch Bläser (außer Flöten) werden je nach Programm gebraucht. Die Proben finden montags von 20-22 Uhr im Gemeindehaus der Thomaskirche, Herzogsfreudenweg 44 in Bonn-Röttgen statt.
Am 17.6. beginnen die Proben fürs nächste Konzert: Gemeinsam mit den Röttgener und Witterschlicker Kantoreien führen wir das Requiem von Gabriel Fauré auf (Leitung: Anke Lehmann), als reines Orchesterwerk kommt die Sinfonie h-moll ("Unvollendete") von Franz Schubert zur Aufführung (Leitung: Yoorina Bae).
Anfragen an den Orchestervorstand über info@kammerorchester-roettgen.de - oder sprechen Sie uns beim nächsten Konzert am 2. Juni einfach an!
Weitere Informationen: www.kammerorchester-roettgen.de
0 Kommentare

Mädelsnachmittag im RAN!

Was den Jungs recht ist, ist den Mädchen billig. Deshalb findet am 25. 5.2019 ein reiner Mädelsnachmittag von 14 bis 19 Uhr im ökumenischen Jugendtreff RAN! (Im Schmalzacker 49, Ückesdorf) statt.

 

Mädchen ab 9 Jahren sind eingeladen, es sich im RAN! gut gehen zu lassen und Spaß zu haben. Masken, Wellness,Schminktipps, leckeren Snacks, ein Mädchenfilm und vieles mehr sind geplant.

Anmeldungen sind bis zum 24.5. Dienstag, Donnerstag und Freitag von 15 bis 19 Uhr im RAN! möglich oder

telefonisch unter: 0177/15 80 496 oder

per Mail unter: ran-treff@web.de

 

2 Kommentare

Aktion "Offene Gartenpforte" im Mai gestartet

Bei der Aktion „Offene Gartenpforte 2019“ können Gartenfreunde im Rheinland wieder zahlreiche verborgene Oasen entdecken: An jeweils einem Wochenende im Mai, Juni, Juli und September laden insgesamt 156 Gartenbesitzer zu sich ein - 27 davon in Bonn, 43 im Rhein-Sieg-Kreis, 18 im Rhein-Erft-Kreis und 68 weitere in der Region.

 

 

 

156 Gärten der Region öffnen an vier Wochenenden des Jahres ihre Pforten

Insgesamt nehmen dieses Jahr 156 Gartenbesitzer im südlichen Rheinland an der Aktion Offene Gartenpforte teil. An vier Wochenenden öffnen jeweils einige davon ihre Pforten für Besucher: 18./19. Mai, 15./16. Juni, 20./21. Juli und 14./15. September 2019 sind "Zaungäste" willkommen. Der Eintritt in die Gärten ist kostenlos. 

 

In der 13. Auflage der Broschüre zur Aktion sind zu allen Gärten kurze Beschreibungen sowie die dazugehörigen Adressen und Öffnungszeiten veröffentlicht.  

mehr lesen 0 Kommentare

Nur für Jungs - ein Nachmittag im RAN!

Der ökumenische Jugendtreff RAN! bietet am 18. Mai einen Nachmittag nur für Jungs an.

Von 14 bis 19 Uhr dürfen Jungen ab 9 Jahren nach Herzenslust "Männerbeschäftigungen" nachgehen.

Die Organisatoren haben dazu unter anderem ein Fußballturnier geplant. Anschließend geht´s in die Küche zum gemeinsamen Pizza backen. Nach der Stärkung darf weiter gespielt werden, geplant sind Risiko und FIFA. Mit "großem Kino" und einem Film klingt der Jungennachmittag aus.

Anmeldungen werden bis zum 17. Mai telefonisch (0177-15 80 496) und während der Öffnungszeiten Di., Do., Fr. 15.00 bis 19.00 Uhr im RAN! und per Mail unter ran-treff@web.de entgegengenommen.

0 Kommentare

Ab Schuljahr 2020/21 gelten neue Kriterien für OGS-Aufnahmen

 

Der Rat hat neue Kriterien für die Aufnahme von Kindern in die Offene Ganztagsschule in Bonn beschlossen, die ab dem Schuljahr 2020/21 als verbindliche Grundlage gelten. Die Wohnortnähe ist jetzt Grundvoraussetzung für die Aufnahme eines Kindes in das Angebot außerhalb des Unterrichts.

 

 

 

Zukünftig müssen in den Aufnahmeverfahren zwei Gruppen gebildet werden für wohnortnahe und wohnortferne Kinder, die dann nacheinander „abgearbeitet“ werden. Das hat zur Folge, dass an allen Standorten wohnortferne Kinder grundsätzlich nur noch dann einen OGS-Platz erhalten können, wenn nach der Berücksichtigung aller Platzwünsche der wohnortnahen Kinder noch OGS-Plätze zur Verfügung stehen.

Von dieser Regelung ausgenommen sind wohnortferne Kinder, die aktuell bereits ein Geschwisterkind in den Klassen 1 bis 3 an der jeweiligen Schule haben: Sie sind wohnortnahen Kindern bei der Aufnahme in die OGS gleichgestellt.

 

 

 

Die neuen OGS-Aufnahmekriterien

Laut Beschluss gelten folgende Kriterien, die – angepasst an die Gegebenheiten vor Ort – unterschiedlich vom OGS-Rat gewichtet werden können:

  • Kinder, für die die Schule laut Anmeldeschein die wohnortnächste Schule ist, sind vorrangig in das außerunterrichtliche Angebot aufzunehmen.
  • OGS-Plätze sind Tagesplätze, deshalb sind Kinder von Berufstätigen vorrangig zu berücksichtigen. Das gilt auch bei Ausbildung, Berufsvorbereitung und wenn der OGS-Platz nachweislich die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit ermöglicht.
  • Außerdem werden soziale Aspekte und
  • pädagogische Aspekte gewichtet.

Bei gleicher Rangfolge können zusätzlich folgende Kriterien herangezogen werden:

  • Wartelistenplatz
  • Gruppenstruktur
  • Geschwisterkinder

 

 

 

Verfahrensregeln

  • Die Aufnahmekriterien werden im OGS-Rat festgelegt und gewichtet und dort jährlich überprüft und gegebenenfalls angepasst.
  • Die Entscheidung über die Aufnahme erfolgt in einem transparenten Verfahren, das durch den OGS-Rat festgelegt wird.
  • Der OGS-Träger legt einen Stichtag für die Abgabe der Anmeldung und der erforderlichen Dokumente fest und stellt bei persönlicher Abgabe auf Wunsch eine Empfangsbestätigung aus.
  • Kinder, die bei der Aufnahme nicht berücksichtigt werden konnten, werden auf einer Warteliste geführt.
  • Sie bleiben bis zur Aufnahme auf der Warteliste oder bis die Eltern der Einrichtung mitteilen, dass kein Interesse mehr an einem OGS-Platz besteht.

 

 

 

Wie es zur Neuregelung kam

Im Herbst 2017 hatte der Rat die Verwaltung beauftragt, aktualisierte OGS-Aufnahmekriterien zu ent­wickeln. Die Verwaltung hat gemeinsam mit Elternvertreterinnen und -vertretern, Schulen und OGS-Trägern eine Arbeitsgruppe gebildet. Gemeinsam wurden die bisherigen Kriterien in der Gruppe weiterentwickelt und zum Schuljahr 2018/19 erstmal erprobt. Anhand der gesammelten Erfahrungen wurden die Maßnahmen überarbeitet.

Angesichts der Beschwerden vieler Eltern, die an ihrer wohnsitznahen Grundschule keinen OGS-Platz für ihr Kind bekommen konnten, weil eine hohe Zahl wohnsitzferner Kinder in die OGS aufgenommen worden sind, war es politischer Wunsch, dem Kriterium der „Wohnortnähe“ bei Aufnahme in die OGS einen vorrangigen Stellenwert zukommen zu lassen.      

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

      

 

 

 

   

 

 

 

 

 

 

0 Kommentare

Giftköder auf beliebter Hunderoute in Röttgen

Warnung an alle Hundebesitzer: Rund um den Röttgener See, in

der Villiper Alle und rund ums GIZ liegen Giftköder aus. Bitte lassen Sie Ihre

Hunde beim Gassi gehen angeleint oder halten sie aufmerksam im Blick. Ein

junger Berner Sennenhund ist bereits an einem dieser Giftköder verstorben, auch

der aufgesuchte Tierarzt konnte hier nichts mehr tun.

0 Kommentare

Haus der Natur: Umbau abgeschlossen - Eröffnung im Juni

 Mit einer Einweihungsfeier am Sonntag, 30. Juni 2019, wird das umgebaute Haus der Natur an der Waldau wiedereröffnet. Das beliebte Ausflugsziel hat sich in den vergangenen Monaten in eine moderne Umweltbildungseinrichtung verwandelt und wird künftig als Plattform für Bildung für nachhaltige Entwicklung dienen. Seit März sind die Bauarbeiten abgeschlossen, jetzt laufen die letzten Schritte zur Realisierung der Dauerausstellung und des Jahresprogramms. 

 

Passend zum umliegenden Stadtwald präsentiert sich das Haus der Natur nach dem Umbau mit einer Holzfassade. Durch die Verschalung des alten Fachwerks wurde die energetische und bauphysikalische Situation des Gebäudes verbessert. Außerdem konnten jetzt schon die ersten Bewohner des Hauses einziehen: Unter dem Holz der neuen Fassade wurde ein circa ein Quadratmeter großes Fledermausquartier integriert. Rund um das Haus wurden außerdem zahlreiche Nistkästen für Vögel, Säuger und Insekten angebracht. 

 

Das alte Fachwerk ist im Inneren an mehreren Stellen sichtbar geblieben und sorgt so für besonderen Charme. Zum Beispiel in dem rund 36 Quadratmeter großen Seminarraum im Erdgeschoss, der von bis zu 20 Personen genutzt werden kann. Das Herzstück des sanierten Gebäudes ist der 120 Quadratmeter große Multifunktionsraum im Obergeschoss, der Platz für 50 Personen bietet. Die Fenster zum Wald sorgen hier für einen besonders schönen Lichteinfall. Der Parkettfußboden besteht aus Eiche, eine Baumart, die auch im Kottenforst häufig vorkommt. Durch den neu eingebauten Aufzug sind die Räumlichkeiten im Obergeschoss nun auch barrierefrei zu erreichen. 

 

Fertig ist auch der Entwurf für die circa 100 Quadratmeter große Dauerausstellung zum Thema Großstadtwald. Die verschiedenen Module werden derzeit produziert und bis zur Eröffnung installiert. Im Wechselausstellungsraum sollen sich Kunstausstellungen lokaler Künstler und Künstler mit Naturbezug rund um die Themen Wald und Natur abwechseln.

 

Das pädagogische Programm startet zunächst mit drei ausgearbeiteten Waldführungen für Kinder und Jugendliche. Im Mittelpunkt steht das sinnliche Erleben des Waldes und die Auseinandersetzung mit komplexen Themen, wie zum Beispiel dem Klimawandel und seinen Folgen. Personelle Unterstützung bekommt das Team vom Haus der Natur dabei durch den Landesbetrieb Wald und Holz und qualifizierte freiberufliche Mitarbeiter. Zur großen Eröffnungsfeier im Juni wird auch das Halbjahresprogramm mit allen Führungen, Vorträgen und Aktionen bis Ende des Jahres vorliegen.

Die Gesamtkosten für die Neugestaltung des Hauses der Natur betragen voraussichtlich 1,8 Millionen Euro. Die zusätzlichen Kosten von 400.000 Euro im Vergleich zu den anfangs prognostizierten 1,4 Millionen Euro sind auf die hohe Auslastung der Bau- und Handwerksunternehmen und die somit hohen Angebotspreise zurückzuführen. Hinzu kamen Mängel an der Statik und den Entwässerungsleitungen, die bei der Entkernung des Gebäudes erkennbar wurden. Der Umbau der Trafostation sowie die Netzwerkanbindung waren in der ursprünglichen Kalkulation noch nicht enthalten.

0 Kommentare

Wildschwein-Nachwuchs auf der Waldau

 

Die ersten Frischlinge im städtischen Wildgatter auf dem Venusberg sind da! Der gestreifte Wildschwein-Nachwuchs kam vermutlich in der vergangenen Woche zur Welt. 20 ganz kleine Frischlinge zählten die Mitarbeiter der Stadtförsterei fürs Erste. Sie hoffen auf bis zu 40 Neuankömmlinge innerhalb der nächsten Tage.

 

Es braucht noch etwas Glück, den Wildschwein-Nachwuchs im Wildgatter beobachten zu können. Denn in den ersten beiden Lebenswochen liegen die Kleinen meist im sicheren Kessel - dem Nest der Wildschweine. Immer häufiger beobachtet das Team der Stadtförsterei die Frischlinge aber beim Erkunden ihrer Umgebung. Bei schönem Wetter werden sich die Frischlinge bestimmt am Wochenende auf sonnigen Plätzen zeigen.

 

Derzeit befinden sich in Gehege und Nebengehege außer den neugeborenen Frischlingen elf Bachen, zwei Keiler, elf sogenannte "Überläufer", also etwa einjährige Tiere ohne Nachwuchs, und einige ältere Frischlinge, die im vergangenen Herbst zur Welt gekommen sind.

 

Die Bachen werfen meist Ende März. Oft folgt später im Jahr nochmals Nachwuchs, weil die Wildschweine im Gatter günstige Äsungs- und Lebensraumverhältnisse vorfinden. Bei ungünstiger Witterung und einseitiger oder mangelnder Nahrung "frischen" die Wildsauen in der Regel nur im Winter.

0 Kommentare

Kreativ sein im RAN! - noch Plätze im Osterferienprogramm frei

In der ersten Woche der Osterferien bietet der ökumenische Jugendtreff RAN! ein Ferienprogramm für Kids und Jugendliche an. Vom 15. bis zum 18. April 2019 in der Zeit von 8.30 bis 16.30 Uhr dreht sich bei einem Kreativprogramm alles ums Osterfest und die Osterdekoration.

 

Damit der Osterhase weiß, wo er die Eier ablegen kann, für die er kein Versteck findet, werden Osternester aus Gipsbinden gebastelt und anschließend beliebig verzieret. Außerdem werden Eier mit unterschiedlichen Techniken gefärbt und dekoriert, Teelichter mit Gras und Filz individuell gestaltet, Osterkarten für die Familie und Freunde mit Stempeln, Embossing und  Aquarell-Buntstiften gebastelt, Plätzchen gebacken und vieles mehr. Währenddessen erfahren die Kids noch einiges über die Osterbräuche hier und überall auf der Welt. Und wie immer kommt auch das gemeinsame Spielen im RAN! nicht zu kurz.

 

Das komplette Programm und auch das Anmeldeformular findet Ihr hier zum Download.

mehr lesen 0 Kommentare

Erweiterung und Sanierung der Schlossbachschule beginnt

Das Städtische Gebäudemanagement Bonn beginnt Ende März 2019 mit der Erweiterung

und Sanierung der Schlossbachschule in Röttgen. Die dreizügige Grundschule (Baujahr 1962) besteht aus fünf Gebäudeteilen mit einer angrenzenden Turnhalle. Außerdem sind in einem provisorischen Containerbau vier zusätzliche Klassenräume untergebracht.

 

Vier der Bestandsgebäude, die über insgesamt 13 multifunktional nutzbare Klassenräume verfügen, werden umgebaut und energetisch sowie brandschutztechnisch saniert: Die Dächer werden erneuert, die Fassaden gedämmt und die Fenster ausgetauscht.

Darüber hinaus werden abgehängte Akustikdecken sowie neue Brandschutztüren eingebaut und die Sonnenschutzelemente erneuert. Weiterhin werden die überdachten Verbindungsgänge aus energetischen Gründen geschlossen, der gesamte Verwaltungsbereich umgebaut und die Turnhalle mit dem angeschlossenen Umkleidetrakt saniert.

 

Erweiterungsneubau

Für einen eingeschossigen Gebäudeteil ist nach eingehender Prüfung eine Sanierung nicht mehr wirtschaftlich. Dieser soll daher abgerissen werden. Um die durch das Raumprogramm vorgegebenen 21 multifunktionalen Klassenräume zu schaffen, wird ein Neubau als Ersatz für den abzureißenden Gebäudeteil und den vorhandenen Containerbau realisiert. In diesem Erweiterungsneubau (entspricht der Qualität eines KfW Effizienzhauses 55 mit Pas­sivhauskomponenten) werden der Schule acht Klassenräume, Sanitäranlagen sowie Nebenräume zur Verfügung stehen.

 

Im Zuge des Erweiterungsneubaus und der Sanierung der Bestandsgebäude werden als temporärer Ersatz für die zu bearbeitenden Bereiche Containerklassen errichtet.

 

Barrierefreiheit

Die Planung erfolgte in Abstimmung mit der Behinderten-Gemeinschaft Bonn. Sämtliche Zugänge im Erweiterungsneubau werden barrierefrei ausgeführt, die Einrichtung erhält eine behindertengerechte Toilette. Die Barrierefreiheit des Ober­geschosses wird durch einen Aufzug gewährleistet. Im Bestand wird die Barrierefreiheit weitestgehend verbessert, indem der Erweiterungsneubau barrierefrei an zwei vorhandene Gebäudeteile angebunden und mit einem Aufzug versehen wird. Die Höhendifferenzen werden über barrierefreie Verbindungsgänge überwunden.

 

Der Neubau wird grundsätzlich statisch für die Nachrüstung einer Photovoltaikanlage vorgerüstet, und der Einbau von Nisthilfen wird bei der Planung der Fassade berücksichtigt.

 

Die Gesamtkosten des Projekts betragen rund 10,74 Millionen Euro. Die Planung hatte die Bezirksvertretung Bonn am 27. Juni 2018 beschlossen.

0 Kommentare

Forstwirt demonstriert Holzernte mit Rückepferden

Wie die Holzernte mit Rückepferden funktioniert, können interessierte Bürgerinnen und Bürger am Montag, 25. März 2019, im Stadtwald am Brüser Berg erfahren. Im Auftrag der Stadtförsterei wird Forstwirt Elmar Stertenbrink mit seinem Team und seinen zwei Pferden von 13 bis 16 Uhr am Abenteuerweg im Einsatz sein. Der Termin findet nur statt, wenn keine Sturmwarnung ausgesprochen wird.

 

Am Brüser Berg und in Holzlar soll dieses Jahr exemplarisch die Holzernte mit Rückepferden

getestet werden. Die eigentliche Maßnahme musste auf den Herbst verschoben werden, weil der beauftragte Forstwirt aktuell keine Kapazitäten frei hat. 200 Festmeter sollen dann in Holzlar im Bereich der Giersbergstraße geschlagen werden, 100 Festmeter am Brüser Berg. Ziel der Aktion ist es, in ausgewählten Waldbeständen zu prüfen, wie praktikabel das Verfahren mit Pferden im Vergleich zum herkömmlichen Maschineneinsatz bei der Holzernte ist.

 

Bei der Holzernte im Stadtwald wird grundsätzlich nach den strengen Regeln des Naturland-Verbandes gearbeitet. Der wertvolle Rohstoff Holz wird somit unter nachhaltigen Bedingungen in Bonn gewonnen. Gleichzeitig werden durch die Durchforstung Platz und Lichtfenster für nachwachsende Bäume geschafften. Das Holz aus dem Bonner Stadtwald trägt das FSC-Siegel. Noch bis Ende Mai läuft derzeit die Holzernte in Bad Godesberg. Dort werden in diesem Jahr 1200 Festmeter geschlagen und vermarktet.

0 Kommentare

Prinz Simon I. und Prinzessin Lilli II. öffentlich und ganz privat

Acht Kinder-Tollitäten gibt es in dieser Karnevalssession im Bonner Raum. Aber nur eines verfügt über ein eigenes Schloss: Das Röttgener  Kinderprinzenpaar Prinz Simon I. (Simon Butscheid, 9 Jahre) und Prinzessin Lilli II. (Lilli Bauch, 9 Jahre). Zwar handelt es sich dabei nur um einen Nachbau des einst von Kurfürst Clemens August (1700 – 1761) hier errichteten Schlosses Herzogsfreude –aber immerhin.

 

Nach der offiziellen Proklamation des amtierenden Prinzenpaares im November 2018 zeigen sie sich gern auf dem Balkon ihres Palastes dem närrischen Volk.

mehr lesen 0 Kommentare

Großer Karnevals-Run auf´s RAN!

„Wahnsinn, wir haben 63 Kinder hier“, freut sich die Leiterin des ökumenischen Jugendtreffs RAN!, Vera Goßmann. So viele wie nie zuvor. Allerdings war es für die vier Betreuer an diesem Nachmittag ein bisschen wie Flöhe hüten. Im ganzen Raum hüpften Pänz im Alter von vier bis 14 Jahren zu altbekannten und neuen Karnevalshits auf und ab und hin und her. Laute Musik, Discobeleuchtung, alkoholfreie Cocktails, Fingerfood (alles selbstgemacht und mitgebracht)  bis zum Abwinken, Süßes, Salziges vermengt mit jeder Menge Spaß – das waren die Zutaten für eine gelungene Weiberfastnachts-Party.

 

„Ich find einfach alles toll“, schwärmt Milana (8 Jahre), die zum allerersten Mal mit ins RAN! gekommen ist. Auch Ihre Freundin Maike (8 Jahre), die öfter mal ins RAN! kommt, hat „total Spaß“. Neben wildem Abtanzen sind hier sogar Spieleklassiker wie „Die Reise nach Jerusalem“ und Stopptanz total angesagt.

 

Vornehmlich fallen aber die außergewöhnlichen Kostüme der Kinder auf, aus denen viel Fantasie und Eigeninitiative sprechen. Neben Vampiren in schwarzen Umhängen und kreideweißen Gesichtern mit roten Blutstropfen am Mundwinkel, tummeln sich süße Früchtchen, Waldelfen, Astronauten, Zauberer, das Rotkäppchen, Hexen und Einhörner, buntes Federvieh, Superschurken, Burgfräuleins und –aus Sicherheitsgründen- nicht-feuerspeiende Drachen.

 

Kein Wunder, dass die Kostümprämierung eine harte Nuss für die Jury war. Immer wieder streckten die vier Betreuer beratend die Köpfe zusammen und konnten nur schwer drei Preisträger ausmachen. In die Bewertung flossen ein die Ausführung des Kostüms, die geschminkten Gesichter und die Eigenleistung bei der Kostümherstellung. Den ersten Preis gewann letztendlich die Erdbeere, zweiter wurde ein Astronaut, mit selbstgebasteltem Sauerstoffgerät auf dem Rücken und dritter wurde ein farbenfroher Papagei.

 

Mit Alaaf und viel Halligalli ging´s bis in die frühen Abendstunden. Aber dann war Schluss, denn irgendwann müssen auch Flöhe mal zur Ruhe kommen.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Röttgener Fastelovens-Party wird zur ultimativen Herausforderung der Jecken im Saal

Anders als in den Jahren zuvor organisierte der Festausschuss Röttgen Ückesdorf e.V. in Kooperation mit der Prinzengarde Weiß-Rot

Röttgen an Weiberfastnacht ein abgespecktes Karnevalsprogramm. Auswärtige Live-Bands, Redner und Tanzgruppen wurden rigoros gestrichen. Aber weniger ist bekanntlich ja oft mehr. So wurde das Programm ausschließlich von ortseigenen Karnevalisten bestritten. Warum auch in die Ferne schweifen, wenn das Gute doch so nahe liegt?

 

Für die Musik war DJ Philipp zuständig, der schon bei vielen anderen Events ein feines Händchen für die richtige Musik gezeigt hat. Darüber hinaus begeisterten die Tanzgruppen der Prinzengarde Weiß-Rot Röttgen mit ihren Choreografien und nicht zuletzt auch mit ihren schmucken Uniformen und jecken Kostümen.

 

Die jüngsten Tänzerinnen und Tänzer der Garde beeindruckten mit viel Schwung und Geschmeidigkeit. Stilvoll, präzise und flott präsentierte Prinz Simon I. den unter jungen Leuten hippen Zahnseide-Tanz – das gegenläufige Schwingen von Hüfte und Armen. Sportlich auch seine Liegestütz-Einlagen. Nicht minder gelenkig seine Partnerin Prinzessin Lili II. Für sie waren Handstand und Spagat ein Kinderspiel.

 

Gesetzter ging es bei den Hofdamen des Prinzenpaares zu. Mit dem Frauenballett „Knöddelsföß“ hielt ein Hauch von Eleganz und Nonchalance Einzug in die Röttgener Turnhalle. Stilecht in langen, pompösen Kleidern sowie mit weißen Perücken und beleuchteter Hochsteckfrisur führten sie ihre Tänze vor. Beim Menuett wippten die Stoffmassen gesittet mit den Fötchen der Damen hin und her.

 

Mit geballter Power brachte das Männerballett „Bodo und die Ballermänner“ den Saal zum Kochen. Gewohnt athletisch und mit viel Witz tanzten die Männer. Hebefiguren, Spagat und eine ausgefeilte Choreografie ließen Frauenherzen höher schlagen. Dabei zeigten sich die Männer verwandlungsfähig. In rosa Rüschenröckchen mit blinkenden Hütchen auf dem Kopf begannen sie mit dem „Flamingo-Tanz“ und begeisterten zu guter Letzt als Sahnehäubchen in goldenen Glitzerkleidchen.

 

Gewagtes Experiment mit ungewissem Ausgang

Mit dem Besuch zweier Nichtrheinländer drohte jedoch Ungemach. Zu Gast waren Franz- Anton Bind aus der Nähe von Frankfurt a. M., seines Zeichens Mitglied im Elfer-Rat des  Königsteiner Narrenclubs e.V. -die „Königsteiner Pflasterschisser“ genannt- sowie ein Büttenredner und Mitglied der Nürnberger Luftflotte. Beide stellten kurz den Mainzer und den fränkischen Karneval vor.  Kaum zu bremsen war der Nürnberger "Frauenversteher", der einige Passagen aus seiner Büttenrede zum Besten gab. Soweit so gut. Nur mit Mühe konnte Stefan Zimmermann, Vorstandsmitglied im Festausschuss, die Quasselstrippe stoppen, um sich gleich darauf in ein waghalsiges, ja geradezu tollkühnes Experiment mit ungewissem Ausgang zu stürzen: Die Verabschiedung der Gäste mit deren eigenen Schlachtrufen „Aha“ und „Hellau“. Dazu beschwor er zuvor die Toleranz und Weltoffenheit der Rheinländer. Mit dem fränkischen „Aha“ konnten sich die Jecken im Saal gerade noch anfreunden, das dreifache „Hellau“ war da schon schwieriger. Beides konnte nur durch ein abschließendes dreifach donnerndes „Röttgen Alaaf“ hinfort gespült werden.

 

Zwei Dinge konnten an diesem Nachmittag bewiesen werden: Die sprichwörtliche Toleranz und Fremdenfreundlichkeit der Rheinländer existiert tatsächlich, aber auch dem Rheinländer sind natürliche Grenzen auferlegt!

 

Fotos von der Karnevalsparty hier.

1 Kommentare

Karneval ist mehr als nur eine große Party

Ein kurzer Bericht vom Freude schenken

Der Spaß an der Freude, das ausgelassene Feiern, sich verkleiden und in eine andere Rolle hineinschlüpfen, singen, tanzen, bützen, mal so richtig auf die Pauke hauen und sich selbst des Lebens freuen -all das gehört zum Karneval. Vergnügen, das dem eigenen Ego dient.

 

Es gibt aber noch eine andere Seite im Karneval: Die leise, uneigennützige. Das soziale Engagement der aktiven Karnevalisten während der fünften Jahreszeit wird in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen, obwohl auch hier viele kleine Dorfvereine einen Beitrag leisten. Stellvertretend für alle, die sich auf karnevalistische Weise im Rahmen ihrer Möglichkeiten für sozial Benachteiligte engagieren, folgen wir der Prinzengarde Weiß-Rot Röttgen an einem Nachmittag zu ihren Auftritten in ein Seniorenheim und in eine Einrichtung für Schwerstpflegebedürftige.

 

Auftritte von Kindern berühren die Senioren besonders

„Wir sind mit unserer Prinzengarde und dem Röttgener Kinderprinzenpaar hier her gekommen, um Ihnen ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern“, beginnt Willi Juchem, 1. Vorsitzender der Prinzengarde Weiß-Rot Röttgen, nach einem kräftigen „Alaaf“ seine Ansprache im Seniorenhaus Maria Einsiedeln am Venusberg.

 

Im Raum sitzen circa vierzig Seniorinnen und Senioren. Viele von ihnen im Rollstuhl, einige haben ihre Rollatoren in Reichweite. Doch schon beim Einmarsch herrscht hier gute Stimmung. Die meisten sind gut drauf, Tragen Papphütchen, Matrosenmützen oder andere jecke Kopfbedeckungen, Hauptsache bunt. Herren in bunt karierten Westen und mit großen farbenfrohen Fliegen um den Hals, Frauen mit knallbunten Federboas.

 

Die kleinsten der Prinzengarde im Alter von 4 bis 9 Jahren sind heute mitgekommen. Die Mädchen in ihren rot-weiß karierten Kleidern, die kleinen roten Hütchen pfiffig auf den Köpfen und die Jungen dazu passend in rot-weiß kariertem Hemd und Lederhose mit Tirolerhut, maschieren gemeinsam ein mit dem Röttgener Kinderprinzenpaar Prinz Simon I. und Prinzessin Lilli II. Sie alle begeistern sofort. Tatsächlich scheint Willi Juchems Ankündigung aufzugehen: Die Menschen klatschen und lächeln. Nur wenige zeigen so gut wie keine Regung. „Das muss nichts heißen“, sagt Seniorenhausleiter Jan Gawol. „Wir haben in unserer Einrichtung auch unterschiedlich demente Menschen. Manchen sieht man die Freude nicht gleich an, aber tief in ihrem Inneren wird etwas in Gang gesetzt. Manchmal summen sie Tage später leise eines der Lieder vor sich hin oder erinnern sich an kleine Details.“

 

Die Tanzfläche für die Kids ist beengt und die Luft im Raum ist mittlerweile stickig, hier und da macht sich leichter Uringeruch bemerkbar.

 

Und die Kinder der Garde? Sie lächeln und tanzen.

 

Die Senioren sind dankbar. Einer von ihnen lässt sich schnell das Mikrofon bringen: „Es war uns eine große Freude, dass ihr zu uns gekommen seid“, sagt er, „Über 30 Jahre lang bin ich in Röttgen im Karnevalszug mitgegangen, heute kann ich das alles nicht mehr, umso so schöner war es, die jungen Tänzerinnen und Tänzer sowie einen überaus geschmeidigen Prinzen mit seiner charmanten Prinzessin erleben zu dürfen.“ Und welch ein Zufall: Das Enkelkind des alten Herren ist in der gleichen Schulklasse wie das Prinzenpaar. Zum Schluss werden noch Orden verliehen an die Heimleitung und die älteste Person im Raum –eine Frau von 94 Jahren. Beim Auszug winken alle nochmal freundlich und das Prinzenpaar drückt noch rasch einige Hände, die ihnen entgegenstreckt werden, bevor es zum nächsten Auftritt geht.

 

Manchmal ist "Freude schenken" nicht so einfach

Für die Kinder anscheinend kein Problem. Ich frage das Kinderprinzenpaar, wie sie den Auftritt empfunden haben. Beide sind zufrieden und sind sich sicher, den alten Menschen eine große Freude bereitet zu haben, auch wenn man es dem ein oder anderen nicht unmittelbar anmerken konnte. „Wenn man genau hinschaut, sieht man, dass die Menschen uns genau beobachten und manchmal kann man auch ein Leuchten in den Augen erkennen“, sagt Simon I. Der Auftritt am Venusberg: problemlos.

 

„In einem anderen Seniorenheim“, erzählt Simon habe ihm eine Seniorin einen „richtig dicken Schmatzer auf die Wange gegeben“ und ihn „eine Ewigkeit gerückt.“ Für Simon eine unangenehme Erfahrung, wie er zugibt. „Ja“, bestätigt seine Mutter Anja Butscheid. „An diesem Abend gab es zu Hause dann doch Gesprächsbedarf.“ Heute sagt Simon schulterzuckend: „Vermutlich hatte die Oma sonst niemanden mehr oder ihre Enkel wohnen vielleicht weit weg, so dass ich in diesem Moment herhalten musste. Es war nicht schön, aber es ist okay.“ Er und auch die anderen Kinder sind sich einig: Sie wollen ihre eigene Freude am Karneval weitergeben.

mehr lesen 0 Kommentare

Neue Trainingsjacken für die Prinzengarde Weiß-Rot Röttgen

Der kleine Jakob wollte sie selbst beim Schlafen gehen nicht ausziehen –die neue Trainingsjacke für die Gardepänz. Nicht nur die aktiven sind glücklich, auch Willi Juchem, 1. Vorsitzender des Vereins freut sich für die emsigen Tänzerinnen und Tänzer: „Die waren dringend nötig“, sagt er, „und ich bin froh, dass sich mit Philipp Dothée ein Sponsor für die Jacken gefunden

hat.“

 

Und weil, das nicht selbstverständlich ist, ließ es sich die Prinzengarde, samt Kinderprinzenpaar nicht nehmen auf der Eröffnungsfeier von Philipp Dothées Büro Global Finanz in Röttgen aufzutreten. Eine Geste, die für den Finanzberater völlig überraschend kam, über die „ich mich riesig freue“. „Wo besser könnten wir uns bedanken als bei der Eröffnung deiner neuen Geschäftsräume in Röttgen“, sagte Willi Juchem und überreichte dem großzügigen Sponsor ein Gruppenfoto der Garde in den schicken rot weißen Trainingsjacken sowie den Orden der Prinzengarde. Bützchen und Orden gab es natürlich auch noch vom amtierenden Kinderprinzenpaar Simon I. und Lilli II, die beide ebenfalls in der Prinzengarde tanzen.

 

Auch Philipp Dothées Töchter (4 und 8 Jahre alt) tanzen aktiv in der Prinzengarde. Für ihn war es eine Möglichkeit, dem Verein etwas für das große Engagement mit den Kindern und zum Erhalt rheinischen Brauchtums zurück zu geben. „Die leuchtenden Augen der Kinder bei der Jackenübergabe zu sehen, war einfach herrlich“, erzählt er – und auch seine Äugelchen leuchten dabei.

mehr lesen 0 Kommentare

Röttgener und Ückesdorfer Pänz im Fastelovend-Fieber - super Stimmung bei Karnevalsparty

Die Alfterer Kinderprinzessin Lynn I. bringt Kamelle unters närrische Volk
Die Alfterer Kinderprinzessin Lynn I. bringt Kamelle unters närrische Volk

„Dreimol vun Hätze Kölle Alaaf“! Mit einem kurzen Kölsch-Crash-Kurs für Anfänger startete das Kinderkostümfest am Sonntag im katholischen Pfarrsaal Christi Auferstehung in Röttgen. Stefan Zimmermann vom Festausschuss Röttgen Ückesdorf brachte den Pänz die wichtigsten Worte der kölschen Sprache bei. Neben dem närrischen „Schlachtruf“ Alaaf sei es für kleine und große Jecke essentiell zu wissen, wie man an die Süsse Fracht der aktiven Karnevalisten kommt. Zwei Dinge sind dabei zu beachten: Erstens es muss eine lautstarke Forderung sein und zweitens muss man das Zauberwort kennen – und das heißt: KAMELLE! Das leuchtete ein und war schnell gelernt.

 

Nun hat der Karneval so seine Rituale. Für „Eingeborene“ kein Problem, für Zugezogene oft rätselhaft. So erklärte Zimmermann noch rasch was es mit der permanenten Ordensverleihung im Karneval auf sich hat. „Uns ist es wichtig, auch die Neuzugezogenen ins Brauchtum einzuführen und mitzunehmen“, so Zimmermann. Und dann ging die Choose richtig los.

 

Ein abwechslungsreiches Programm erwartete die zahlreichen Pänz, das zwischendurch genügend Gelegenheit bot, sich bei einer Polonaise oder beim Luftballontanz auszutoben. Astronauten, Polizisten, Einhörner und Katzen, Feen, Prinzessinnen und Ritter, Cowboys und Indianer sowie Spiderman und das stärkste Mädchen der Welt Pippi Langstrumpf tummelten sich friedlich vereint im Pfarrsaal. Für Unterhaltung sorgten Zauberer Markus Poétes, der eigentlich gar nicht zaubern konnte und immer wieder auf die Hilfe der Kinder angewiesen war, das Röttgener Kinderprinzenpaar Prinz Simon I. und Prinzessin Lilli II. gemeinsam mit der Prinzengarde Weiß-Rot Röttgen und dem Alfterer Prinzenpaar Lukas I. und Lynn I.

 

Laura (6 Jahre) hat alles sehr gut gefallen. “Am besten aber fand ich das Röttgener Prinzenpaar.“ Ihr kleiner Bruder Rafael (3 Jahre) hopst auf der Tanzfläche rum und hat eigentlich keine Zeit, Fragen zu beantworten. „Alles gut“, kommt mit einem zufriedenen Nicken doch noch von ihm. Zauberer Poétes konnte sich in Frederickes (5 Jahre) und Ottos Herz zaubern. „Weil er ja eigentlich nicht so gut zaubern konnte und wir alle ihm helfen mussten“, sagt Fredericke. Und Otto ergänzt noch schnell: „Und dass die Prinzenpaare Süßigkeiten geworfen haben, fand ich gut.“

 

Sind die Kinder zufrieden, sind auch die Eltern zufrieden. So war Ottos Mutter nicht nur froh über die gelungene Party, sondern auch über die einleitenden Erklärungen. „Wir sind 2016 aus Essen hierher gezogen und ich muss zugeben, dass der Kölner Karneval nach wie vor ein Mysterium für uns ist. Aber die Stimmung ist super.“

 

Mehr Fotos, hier entlang.

 

Brauchtum kurz erklärt. Lesen Sie hier mehr

0 Kommentare

Vill ze Laache, Schunkele un ze Luure für Ü-50 Karnevalisten

(Viel zu Lachen, Schunkeln und zu Gucken für Ü-50 Karnevalisten)

 

Die Ü-50 Karnevalsparty, die an diesem Wochenende im katholischen Pfarrsaal in Röttgen stattfand, war eine gelungene Mischung aus nostalgischen Tönen, flotten Gardetänzen, humorigen Büttenreden, königlichen Besuchen sowie einem Überraschungsgast aus der Nachbarschaft, der eine persönliche Auszeichnung mit im Gepäck hatte.

 

Nach dem gemütlichen Kaffeetrinken, bei dem die kostümierten Jecken Zeit für ein Schwätzchen ( Kölsch: Verzällche, Klaaf) hatten, nahm die Party mit humorvollen Büttenreden von Ulrike Schneider und Gisela Krebs an Fahrt auf. Während Ulrike Schneider über ihre Erfahrungen als Klofrau schwadronierte, ließ Gisela Krebs die Jecken am Ungemach eines Strohwitwers teilhaben, der „das bisschen Haushalt“ zwei Wochen lang alleine wuppen muss.

 

Höhepunkt der Veranstaltung war der Einzug des Röttgener Kinderprinzenpaares, die von ihrer Prinzengarde Weiß-Rot Röttgen begleitet wurden. Prinz Simon I. und Lilli II. eroberten die Herzen ihrer närrischen Untertanen im Sturm mit ihrem natürlichen Charme und ihrer Rede ans Volk. Dass beide nicht nur rhetorisch, sondern auch physisch fit sind, zeigten sie beim gemeinsamen Tanz mit der Prinzengarde, in der sie beide Mitglied sind. Mehr noch: Prinz Simon I. hatte sich bereits am gleichen Morgen –noch bevor er sich seinen monarchischen Tagespflichten widmete- den Regionalmeistertitel in seiner Altersklasse im 400-Meter Freistil-Schwimmen erkämpft. Damit nähert er sich in ersten Schritten seinem zuvor erklärten Ziel an „einmal Olympiasieger im Schwimmen zu werden.“ Freuen durften sich die Tänzerinnen und Tänzer der Prinzengarde. Als Dank für die zahlreichen gemeinsamen Auftritte und "dafür, dass ihr euch geduldig immer das Gleiche von uns anhört" verteilte das Prinzenpaar an alle liebevoll zusammengestellte Tütchen mit leckeren Naschereien.

 

Eine besondere Auszeichnung für das Kinderprinzenpaar hatte Überraschungsgast und Oberbürgermeister der Stadt Bonn Ashok Alexander Sridharan im Gepäck, der sich als knatschverdötschter Karnevalsjeck outete. In einer kurzen Ansprache würdigte das karnevalistische Engagement des Kinderprinzenpaares. „Die beiden bringen beste Voraussetzungen mit einmal Prinz und Bonna zu werden“, sagte er und überreichte ihnen die persönliche Spange des Oberbürgermeisters als Zeichen der Wertschätzung und Anerkennung.

 

Gute Laune brachte auch der Bönnsche Hochadel mit in den Pfarrsaal. Prinz Thomas I. und Bonna Anne-Christin I. sorgten für königlichen Glanz. Der Prinz, der in Karlsruhe geboren und als Imi* keinen närrischen Stammbaum vorweisen kann, hat dennoch in Bonn Wurzeln geschlagen und wie er sagt: „…eine rheinische Blutwäsche erfahren.“ Und weiter: „Ich habe den Bonner Karneval schätzen und lieben gelernt. Die Verbindung von Menschen, Musik, Tanz und Fröhlichkeit macht den Karneval aus und ist ein einzigartiges Lebensgefühl.“ Genau deshalb besuche das Prinzenpaar auch gern kleine Veranstaltungen wie die in Röttgen. „Denn Karneval ist nicht nur eine einzige große Party, es lässt sich traditionell genauso gut auch im Kleinen zusammen feiern.“ Sätze, die Bonna Anne-Christin I. stolz auf ihren Prinzen machen. Die gebürtige Bonnerin hat das Karnevalsvirus quasi mit der Muttermilch aufgesogen und ist von Kindesbeinen an Mitglied im Damenkomitee Lustige Bucheckern in Endenich.

 

Balsam för et Hätz der Ü-50-Jecken hatte der Kölner Kaschemmensänger Günter Missenich dabei. Mit seinem Quetschebüggel (Ziehharmonika) und Liedern wie Am Dom zu Köln, Heidewitzka Herr Kapitän, Du darfst mich lieben für drei tolle Tage, Ich bin ene kölsche Jung und viele andere mehr schlug er nostalgische Töne an. Begeistert schunkelten, klatschten und sangen die „Altkarnevalisten“ textsicher die Lieder aus ihrer Jugendzeit mit.

Last but not least tanzte das Damenballett der Prinzengarde Weiß-Rot Röttgen, die Knöddelsfööß*. Als Hofdamen des Kinderprinzenpaares begeisterten sie nicht nur mit ihrer stilechten Kleidung sondern auch mit einem zeitgenössischen Menuett und anderen Tänzen.

 

Ein besonderer Dank ging an den Festausschuss Röttgen Ückesdorf, der die Veranstaltung traditionsgemäß unterstützt und, aufgrund des altersbedingten Ausscheidens der langjährigen Organisatorinnen Sophi von Loe und Änne Sommerhäuser,  diesmal auch erstmalig komplett organisierte.

 

*Imi: unechter Kölner oder Bonner im Gegensatz zum echten, eingeborenen Kölner oder
          Bonner

*Knöddelsfööß: ein zusammengesetzter Begriff aus - Knöddel = Knoten und
                                                                                                      Fööß = Füsse, was soviel wie 
                                 verknotete Füße bedeutet.

 

Fotogalerie hier.

0 Kommentare

Radikale Gehölzschnitte nur noch bis 1. März

Bundesnaturschutzgesetz sieht zum Schutz von Vögeln und Kleintieren ein Verbot bis 30. September vor.

 

Auch in diesem Jahr müssen die Bonnerinnen und Bonner von März bis September die Schere für radikale Schnitte ruhen lassen. Ab 1. März dürfen Bäume sowie Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze nicht abgeschnitten oder auf den Stock gesetzt werden. Das Verbot erfasst nicht Bäume im Wald, auf Schnellwuchsplantagen oder gärtnerisch genutzten Grundflächen. So sieht es das Bundesnaturschutzgesetz in Paragraf 39, Absatz 5 vor. Das Verbot gilt bis zum 30. September.

 

Mit der Vorschrift soll das Blühangebot für Insekten während des Sommerhalbjahres sichergestellt und diejenigen Vogelarten geschützt werden, die in Hecken und Gebüschen nisten. Viele dieser natürlichen Brutstätten sind in den vergangenen Jahren durch veränderte Anbaumethoden in der Landwirtschaft verloren gegangen. Umso wichtiger ist es daher, die noch verbliebenen Nistplätze in privaten Gärten zu erhalten, zumal dort auch andere Kleintiere idealen Unterschlupf finden. Durch Radikalschnitte würde den Tieren die Lebensgrundlage entzogen.

 

Mit der Regelung soll auch verhindert werden, dass Vögel während ihrer Brutzeit gestört werden und sie ihre Gelege verlassen.

 

Schonende Form- und Pflegeschnitte sind erlaubt

Ausdrücklich weist die Stadt Bonn darauf hin, dass schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen oder zur Gesunderhaltung von Bäumen auch im Frühjahr und Sommer erlaubt sind. Diejenigen, die während der Verbotszeit dennoch zu einem Kahlschlag ansetzen, erwarten empfindliche Strafen: Mit Geldbußen bis zu 10.000 Euro können Verstöße gegen das Bundesnaturschutzgesetz geahndet werden.

 

Wenn das Schnittgut nicht im Garten verbleiben soll, um zum Beispiel Tieren Rückzugsraum zu bieten, sollte es möglichst umgehend entfernt werden. Wird es nämlich von Tieren angenommen, darf es als genutzte Fortpflanzungs- oder Ruhestätte nicht beschädigt oder zerstört werden. So sieht es Paragraf 44, Absatz 1 des Bundesnaturschutzgesetzes im Kapitel "Besonderer Artenschutz" vor. Stadt bittet darum, das Betretungsverbot zu beachten

 

Nicht nur der Gehölzschnitt zur falschen Zeit kann den Erfolg der Fortpflanzung gefährden. Auch das Stören und Beunruhigen an den Fortpflanzungs- und Ruhestätten kann empfindlich in die Nachwuchspflege eingreifen. So kann das Verlassen der Wege oder das Freilaufenlassen von Hunden dazu führen, dass das Fluchtverhalten der Tiere ausgelöst wird. Deshalb ist in Naturschutzgebieten, in denen regelmäßig schützenswerte Tiere vorkommen, das Verlassen der Wege oder das Freilaufenlassen von Hunden unter anderem zum Schutz der Tierwelt verboten (so genanntes Betretungsverbot).

 

Die Stadt Bonn bittet daher darum, die Wege in diesen Gebieten nicht zu verlassen und verweist darauf, dass ein Verstoß gegen das Betretungsverbot eine Ordnungswidrigkeit darstellt, die mit einer Geldbuße geahndet werden kann.

0 Kommentare

Hommage à Jaques Offenbach zum 200sten Geburtsjahr

Das Salon Ensemble Beda gibt am Sonntag, dem 24. Februar 2019 um 16 Uhr zum wiederholten Male ein Benefizkonzert zugunsten von UNICEF im Gemeindesaal der Thomaskirche in Bonn-Röttgen, Herzogsfreudenweg 44.

 

Das Sextett lässt in Jacques Offenbachs 200stem Geburtsjahr Melodien von ihm und Zeitgenossen erklingen, von Freunden und Komponisten, die ihn beeinflusst haben, mit ihm in Wettbewerb standen oder von ihm inspiriert wurden.

 

Mit der Persiflage auf die Antike „Orpheus in der Unterwelt“ kreierte er das Urbild des Operettengenres, allerdings „im Gegensatz zur Wiener Operette, die erst eine Generation später ihre Herrschaft antrat, gänzlich unkitschig, amoralisch, unsentimental, ohne alle kleinbürgerliche Melodramatik“, wie Egon Friedell 1927 anmerkt. Offenbach besaß eine Sonderbegabung für das Komische, Parodistische und Burleske. Das machte ihn auch zum Vorläufer von Satire, Kabarett und Revuetheater.

 

Beliebte Kompositionen von Brahms, Delibes, Waldteufel, Strauß u.a. ergänzen Offenbachs bekannteste Stücke. Die Moderation weist auf wichtige Stationen und einprägsame Ereignisse in Offenbachs Leben hin.

 

Der Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten.

0 Kommentare

De Zoch kütt: Zugwege im Online-Stadtplan finden

Der Röttgener Zugweg 2019
Der Röttgener Zugweg 2019

De Zoch kütt! Rund 25 Karnevalsumzüge schlängeln sich im Februar und März durch die Bonner Straßen. Das Amt für Bodenmanagement und Geoinformation der Stadt Bonn hat auch dieses Jahr wieder die Wegeführung der Karnevalszüge im Online-Stadtplan aktualisiert. Sie lassen sich leicht über die Karte auffinden und werden zusätzlich nach Datum und Stadtbezirk sortiert.

 

Der Röttgener Karnevalszug setzt sich am Sonntag den 3. März 2019 um 14 Uhr in Bewegung. Anders als in den Jahren zuvor startet der Zug im Neubaugebiet Am Hölder in der Hedwig-Dransfeld-Str. (Aufstellung zw. Kreisel und Kita Am Hölder) und setzt sich dann folgendermaßen fort: Marie-Elisabeth-Lüders-Str. - Frieda-Nadig-Str. - Kurfürstenplatz - Dorfstr. - Am Schloßplatz - Reichsstr. - Herzogsfreudenweg - Hubertusallee - Venantiusstr. - Blumenstr. - Heidegartenstr. - Herzogsfreudenweg (Auflösung am Festplatz). Nachdem nun auch im Neubaugebiet die Straßen angelegt sind freut sich der Festausschuss Röttgen Ückesdorf sehr, auch die neuen Jecken in den Zugweg einbinden zu können.

 

Unter dem Motto "Mir all sin Bönnsche" werden am Montag, 4. März 2019, die Narren beim Rosenmontagszug durch Bonns Straßen ziehen. Der Zoch mit Prinz Thomas I. und Bonna Anne-Christin I. startet um 12 Uhr an der Thomas-Mann-Straße.

 

In Beuel führt der Umzug an Weiberfastnacht, 28. Februar 2019, die Jecken zum Sturm der Beueler "Wiever" mit Wäscherprinzessin Ariane I. auf das Beueler Rathaus. Er startet um 9.45 Uhr an der Siegburger Straße. Erstürmt wird das Rathaus voraussichtlich um 12 Uhr.

 

In Bad Godesberg steigen die Narren an Karnevalssonntag, 3. März 2019, erst auf Ross und Wagen, nachdem sie unter der Leitung von Prinz Thomas II. und Godesia Dorothée im Rathaus die Macht übernommen haben. Der "Zoch" unter dem Motto "Ob Theater, Oper oder Hall, Jodesbersch fiert op jede Fall!" setzt sich um 13.11 Uhr in Bewegung.

 

In den Ennert-Orten Limperich, Küdinghoven und Ramersdorf rollt der Karnevalszug mit LiKüRa-Prinzessin Julia I. ebenfalls am Sonntag, 3. März 2019, um 13 Uhr an. Das Motto lautet "Ist die Welt auch noch so groß, LiKüRa fiert grenzenlos".

 

Die kompletten Zugwege und weitere Informationen zu diesen und allen weiteren "Veedelszöch" gibt es unter www.bonn.de/karnevalszuege.

 

Die Stadt Bonn stellt bereits jetzt Halteverbote entlang der Karnevals-Zugwege auf. Sie gelten nur an den Tagen der Karnevalsumzüge. Die Bürgerdienste der Stadt Bonn bitten die Verkehrsteilnehmenden, sich auf diese Situation einzustellen.

0 Kommentare

Kein Raum für Föttchesföhler* - "Nein heißt Nein" auch im Karneval

Kostüm anlegen, die Alltagsrolle und die Alltagssorgen ablegen, ausgelassen feiern und ein respektvolles Miteinander – das ist

Karneval!

 

Sich bei wildfremden einhaken und gemeinsam schunkeln und singen, ja, selbst Bützchen* dürfen verteilt werden. Aber aufgepasst: Trotz allen Frohsinns, gelten auch während der tollen Tage feste Regeln und Nulltoleranz bei sexuellen Übergriffen.

 

So sind Bützchen nur im gegenseitigen Einvernehmen erlaubt und dürfen ohne explizite Zustimmung des Gegenübers auf keinen Fall zur wilden Knutscherei ausarten. Auch im Karneval sind Föttchesföhler unerwünscht. Es gilt auch in dieser Karneval-Session: „Nein heißt Nein!“

 

Oberbürgermeister Ashok Sridharan und Polizeipräsidentin Ursula Brohl-Sowa setzen mit der gemeinsamen Kampagne wieder ein Zeichen gegen sexuelle Belästigung und Übergriffe.

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadtordnungsdienstes, der Feuerwehr und der Polizei, die an den tollen Tagen Dienst haben, haben auch diesmal Informationskärtchen der Kampagne "Nein heißt Nein!" im Gepäck. In der Hochphase des Straßenkarnevals wollen die

Stadt Bonn und die Bonner Polizei erneut ein Zeichen setzen gegen sexuelle Belästigung und Übergriffe.

 

"Nein heißt Nein! – da gibt es für mich keinen Interpretationsspielraum", betont Oberbürgermeister Ashok Sridharan. "Wir nehmen das Thema ernst, und unsere sichtbare Haltung soll Betroffene ermutigen, sich zu wehren und nicht zu schweigen, wenn doch etwas passieren sollte", so der OB weiter. Er wünscht sich, dass die gesamte Stadtgesellschaft für das Thema sensibilisiert wird.

 

Die gemeinsamen Präventionsbemühungen zeigen Wirkung. Im vergangenen Jahr wurden wenige Übergriffe gemeldet. Dennoch bekräftigen Polizei und Stadt Bonn ihre Null-Toleranz-Haltung gegenüber Belästigungen und Übergriffen: "Haben Sie keine Scheu, die Polizei zu kontaktieren. Wir sind jederzeit für Sie ansprechbar und schreiten gegen Straftäter konsequent ein. An Geschädigte und Zeugen appellieren wir: Rufen Sie umgehend den Notruf 110, wenn Sie eine entsprechende Situation beobachten", rät die Bonner Polizeipräsidentin Ursula Brohl-Sowa.

 

Mehrsprachige Klappkarten informieren über Kampagne

Die Klappkarten im Visitenkartenformat fassen die Kampagne "Nein heißt Nein!" noch mal ganz kurz und knapp zusammen. Das Motto ist in sechs Sprachen aufgedruckt: Deutsch, Englisch, Französisch, Russisch, Arabisch und Türkisch. Neben Notfall-Hinweisen wie "Schaffen Sie Öffentlichkeit, werden Sie laut!" und dem Rat, sich an die Polizei, den Ordnungsaußendienst oder die Feuerwehr zu wenden, sind auch die Kontaktdaten von Notfall-Ansprechpartnern in Bonn und der Region aufgelistet, wie die Bonner Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt sowie die Frauenzentren Troisdorf und Bad Honnef.

 

Die Festausschüsse und die Bonner Karnevalsvereine sind ebenfalls wieder mit im Boot. Ihnen werden die Kärtchen zur Verfügung gestellt, damit auch der organisierte Karneval "Klare Kante" zeigen kann. Die Kärtchen werden außerdem bei der After-School-Party des Amtes für Kinder, Jugend und Familie an Weiberfastnacht auf dem Münsterplatz verfügbar sein und auch die ambulante Suchtberatungsstelle von Caritas und Diakonie unterstützt die Aktion an ihrem Event-Sprinter.

 

Initiative des Netzwerks von Beratungsstellen und Frauennotrufen

Die Kampagne geht zurück auf eine Initiative des Netzwerks von Beratungsstellen und Frauennotrufen im Raum Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis. Der Aufforderung, ein klares Statement für einen respektvollen Umgang miteinander zu geben und die Botschaft zu senden, dass Frauen und Mädchen vor Übergriffen geschützt werden und konsequent eingegriffen wird, kommen Polizei und Stadt Bonn mit "Nein heißt Nein!" nach. Um auch großflächig auf die eigene Haltung aufmerksam machen zu können stellen die Frauenberatungsstellen in diesem Jahr Plakate mit dem Statement zur Verfügung. Diese können bei der Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt (Telefon: 0228 - 63 55 24) oder bei

der Gleichstellungsstelle der Stadt Bonn angefragt werden.

 

Auch Präventionsprojekt "Luisa ist hier!" bietet Schutz

Nicht nur im Karneval will die Stadt Bonn dazu beitragen, dass Mädchen und Frauen sicher ausgehen und Veranstaltungen besuchen können. Im Sommer 2018 stelle OB Sridharan die Kampagne "Luisa ist hier" vor. Die bundesweite Kampagne richtet sich an Bonner Gastronomen. Wenn Mädchen und Frauen in Kneipen oder bei Veranstaltungen aus einer unangenehmen Situation heraus möchten, können sie sich mit der Frage "Ist Luisa hier?" an

das Personal wenden und bekommen unmittelbar und diskret Hilfe. Koordiniert wird die Kampagne vom Arbeitskreis Opferschutz, dem neben der Polizei auch die Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt und die Gleichstellungsstelle der Stadt Bonn angehören.

 

*Fötchesföhler: sinneslüsterner Mensch, der die leidige Gewohnheit hat, andere, besonders weibliche Personen zu betasten und zu befühlen.

 

*Bützchen: der zarte Kuss auf die Wange

0 Kommentare

CDU-Spende für die Prinzengarde Weiß-Rot Röttgen

Stadtverordneter David Lutz (li.) überreicht eine Spende der CDU-Fraktion an den esrten Vorsitzenden der Prinzengarde Weiß-Rot Röttgen, Willi Juchem
Stadtverordneter David Lutz (li.) überreicht eine Spende der CDU-Fraktion an den esrten Vorsitzenden der Prinzengarde Weiß-Rot Röttgen, Willi Juchem

Der CDU-Stadtverordnete David Lutz macht ernst und löst sein Versprechen ein, die Jugendarbeit der Vereine in den Ortsteilen zu unterstützen.

 

Als erstes durfte sich die Prinzengarde Weiß-Rot Röttgen von 1987 e.V. freuen. Am 4. Februar überreichte Lutz dem ersten Vorsitzenden des Vereins, Willi Juchem im Rahmen des Gardetrainings eine Spende in Höhe von 200 Euro. Der weiß auch schon wofür er das Geld verwendet: Unter anderem soll die Spende in die Pflege und die Neuanschaffung von Tanzuniformen fließen.

 

Die Prinzengarde Weiß-Rot-Röttgen ist ein Verein mit einer uniformierten Kindergarde, die den Kindern vor Ort unter professioneller Anleitung wöchentlich Trainingsmöglichkeiten für Garde- und Showtänze bietet.Die Garde begleitet das Röttgener Kinderprinzenpaar und absolviert in der Karnevalssaison unzählige Auftritte.

 

„Mir ist es wichtig, Vereine vor Ort und deren Jugendarbeit zu unterstützen. Die Prinzengarde Weiß-Rot-Röttgen leistet einen substanziellen Beitrag, die Kinder bereits in frühen Jahren für

das karnevalistische Brauchtum und die damit verbundene Vermittlung von persönlichen und sozialen Kompetenzen zu begeistern“, machte Lutz deutlich.

 

Der Spendenbetrag wurde von der CDU-Fraktion aus im Jahre 2018 erwirtschafteten Mitteln zur Verwendung für gemeinnützige Zwecke und hiermit diesem guten Zweck

zur Verfügung gestellt.

0 Kommentare

David Lutz als Stadtratskandidat nominiert

Einstimmig nominierten die Mitglieder des CDU-Ortsverbandes Röttgen/Ückesdorf am 15. Januar 2019 den 38-jährigen Familienvater David Lutz als ihren Stadtratskandidaten für den Kommunal-wahlkreis Röttgen/Ückesdorf. Die Kommunalwahl steht im Herbst 2020 an.

 

Lutz ist bereits seit Oktober 2018 Mitglied des Stadtrates und seit 2014 Bezirksverordneter. In beiden Gremien setzt er sich aktiv für die Interessen der Röttgener und Ückesdorfer Bürgerinnen und Bürger ein. In seiner Vorstellungsrede machte Lutz deutlich, dass er seinen Fokus auf die Unterstützung der Vereine in den Ortsteilen und deren Jugendarbeit legen möchte. Eine Herzensangelegenheit sei ihm darüber hinaus, dass  bei der Ausweisung von zukünftigen Neubaugebieten u.a. altersgerechter Wohnraum geschaffen wird. „Wir müssen unseren Senioren unbedingt eine Wohnperspektive im Alter in ihrem vertrauten Umfeld bieten“, so Lutz. Die Schaffung von sicheren Verkehrswegen für alle Verkehrsteilnehmer hat für ihn ebenso Priorität. Derzeit setzt er sich für eine solarbetriebene Beleuchtung des Fahrradwegs zwischen Röttgen und Lengsdorf ein.

 

Auch für die Situationen der Schulen und Kindergärten engagiert er sich aktiv. „Als Familienvater und Schulpolitiker haben die Sanierung, der Ausbau sowie die Erweiterung des Angebots der Schulen und Kindertagesstätten für mich eine hohen Stellenwert. Ich freue mich, dass ich die Mitglieder der Bezirksvertretung Bonn überzeugen konnte, dass die marode Turnhalle in Röttgen parallel zur Schule saniert wird“, so Lutz.

 

Peter Spyra, CDU-Ortsverbandsvorsitzender, sieht sich mit der Nominierung von David Lutz zum Stadtratskandidaten sehr gut für die Kommunalwahl 2020 aufgestellt: „Ich kenne David Lutz schon seit vielen Jahren. Lutz hat das Ohr immer nah am Bürger und zeigt ein hohes Engagement, wenn es darum geht Bürgerinteressen zu vertreten. Er wohnt in Röttgen und weiß, was die Menschen vor Ort beschäftigt.“

0 Kommentare

Öffungszeiten der Stadt und ihrer Einrichtungen in der Karnevalszeit

Foto: Bundesstadt Bonn, Michael Sondermann
Foto: Bundesstadt Bonn, Michael Sondermann

An den Karnevalstagen, von  Weiberfastnacht, Donnerstag, 28. Februar 2019, bis Veilchendienstag, 5. März 2019, gelten spezielle Öffnungszeiten:

 

Museen

Das Kunstmuseum Bonn öffnet Karnevalsfreitag, -samstag, -sonntag und Veilchendienstag von 11 bis 18 Uhr. Weiberfastnacht und Rosenmontag bleibt das Haus geschlossen. Infos zu aktuellen Ausstellungen gibt es auf www.kunstmuseum-bonn.de.

 

Das Stadtmuseum

Bonn schließt in der Karnevalszeit von Montag, 25. Februar, bis Veilchendienstag. Im Ernst-Moritz-Arndt-Haus kann noch bis zum 31. März die Sonderausstellung "Im Blick: Die Bonner Professorengattinnen" besichtigt werden.

Das Ernst-Moritz-Arndt-Haus hat regulär mittwochs bis samstags von 13 bis 17 Uhr und sonntags von 11.30 bis 17 Uhr geöffnet. Montags und dienstags ist das Haus geschlossen. Infos über aktuelle Ausstellungen und Veranstaltungen gibt es unter www.bonn.de/stadtmuseum.

 

Bonn-Info

Für Bonnerinnen und Bonner sowie Bonn-Besucherinnen und -Besucher steht die Bonn-Information Weiberfastnacht von 10 bis 12 Uhr, Freitag und Veilchendienstag von 10 bis 18 Uhr, Samstag von 10 bis 16 Uhr und Sonntag von 10 bis 14 Uhr zur Verfügung. An Rosenmontag bleibt die Bonn-Info geschlossen, sie ist jedoch von 10 bis 18 Uhr telefonisch erreichbar unter 0228 - 77 50 00.

 

Stadtverwaltung und Bürgerdienste

Alle Dienststellen im Rathaus Beuel sind wegen des Rathaussturms an Weiberfastnacht,

8. Februar, geschlossen.

Im Stadthaus öffnen die Bürgerdienste der Stadtverwaltung Weiberfastnacht jeweils nach vorheriger Terminvereinbarung von 8 bis 12 Uhr, Karnevalsfreitag von 8 bis 13 Uhr. Im Rathaus Bad Godesberg ist das Bürgeramt an Weiberfastnacht und am Karnevalsfreitag nach vorheriger Terminvereinbarung geöffnet. Rosenmontag bleiben die Bürgerdienste geschlossen.

 

Stadtarchiv

Das Stadtarchiv und die Stadthistorische Bibliothek öffnen an Weiberfastnacht von 10 bis 12.30 Uhr. Karnevalsfreitag gelten die bekannten Öffnungszeiten von 10 bis 13 Uhr. Am Karnevalssamstag und Rosenmontag ist das Stadtarchiv geschlossen. Veilchendienstag öffnet die Einrichtung wie gewohnt von 10 bis 16 Uhr. Weitere Infos zum Angebot des Stadtarchivs gibt es unter www.bonn.de/stadtarchiv.

 

Bibliotheken

Weiberfastnacht und Rosenmontag sind alle Einrichtungen der Stadtbibliothek geschlossen. An den anderen Tagen gelten die bekannten Öffnungszeiten, die unter www.bonn.de/stadtbibliothek im Bereich "Zweigstellen vor Ort" aufgeführt sind.

 

Bäder

An Weiberfastnacht, 28. Februar, öffnen das Frankenbad, das Schwimmbad Friesi und das Hardtbergbad von 6.30 bis 10 Uhr. Die Beueler Bütt bleibt Weiberfastnacht geschlossen. Karnevalssonntag und Rosenmontag sind alle Bäder geschlossen. An Karnevalsfreitag hat das Hardtbergbad von 6.30 bis 21 Uhr geöffnet. Ab Veilchendienstag, 13. Februar, gelten wieder die üblichen Öffnungszeiten, die unter www.bonn.de/baeder eingestellt sind.

0 Kommentare

Neuer Taxitarif beschlossen

Auf Antrag der Bonner Taxigenossenschaft hat der Rat der Stadt Bonn in seiner jüngsten Sitzung am Donnerstag, 7. Februar 2019, eine Änderung des Taxitarifs verabschiedet. Der Beschluss sieht vor, die Preise um durchschnittlich 3,1 Prozent zu erhöhen.

 

Die Tarifsteigerung liegt damit knapp unterhalb der Preiserhöhung bei Bus und Bahn.

Der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) hatte seine Ticketpreise beim jüngsten Fahrplanwechsel im Dezember um durchschnittlich 3,5 Prozent angehoben. Der Rat hatte im vergangenen Jahr beschlossen, dass sich die Stadt bei der Gestaltung des Taxitarifs an den Tarifänderungen des VRS orientieren solle.

 

Aufgrund der jetzt beschlossenen Änderung steigt der Grundpreis von 2,80 auf 2,90 Euro. Der

erste Kilometer kostet künftig 2,98 statt bislang 2,89 Euro. Ab dem zweiten Kilometer und für jeden weiteren Kilometer fallen nun 1,78 Euro an, bisher waren es 1,73 Euro. Nachts sowie an Sonn- und Feiertagen sind es künftig 1,88 Euro statt 1,83 Euro. Für verkehrsbedingte Wartezeiten fallen statt bislang 21,53 Euro pro Stunde künftig 22,25 Euro an, ab der sechsten Minute Wartezeit 30,20 Euro (bislang: 29,22 Euro).

 

Die neue Verordnung tritt vier Wochen nach dem Tag ihrer Verkündung im Amtsblatt der Stadt Bonn in Kraft. Zuletzt waren die Tarife im März 2018 angehoben worden.

0 Kommentare

Freibadsaison 2019: Neue Entgelttarife und geänderte Wochenend-Öffnungszeiten

Zu Christi Himmelfahrt, Ende Mai, öffnen die Bonner Freibäder. Die diesjährige Saison bringt frühere Öffnungszeiten an Wochenenden und Feiertagen, eine neue Familienkarte sowie weitere neue Ermäßigungen mit sich. Bereits jetzt sucht das Sport- und Bäderamt Aushilfen für die Sommersaison.

 

An Christi Himmelfahrt, 30. Mai 2019, starten alle sechs Bonner Freibäder in die Sommersaison. Melbbad, Römerbad, Ennertbad, Friesi, der Freibadteil des Hardtbergbades und das Panoramabad Rüngsdorf bleiben bis einschließlich 1. September geöffnet. Bei anhaltend schöner Witterung wird der Bäderbetrieb ein Freibad voraussichtlich bereits Mitte Mai öffnen.

 

Bäder öffnen an Wochenenden und Feiertagen bereits um 10 Uhr

Die Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 6.30 Uhr bis 20 Uhr, samstags, sonn- und feiertags von 10 bis 19 Uhr. So haben auch Berufstätige die Möglichkeit, werktags die Freibäder zu nutzen. An den Wochenenden sind sie in diesem Jahr auf vielfachen Wunsch schon ab 10 Uhr geöffnet. Für viele Familien war der Start um 11 Uhr zu spät. Dem vielfachen Wunsch vieler Badegäste und der Fördervereine kommt die Stadt Bonn damit nach. Öffnungszeiten von mehr als neun Stunden sind an den Wochenenden nicht möglich, daher schließen die Freibäder um 19 Uhr.

 

Das Friesi wird noch bis einschließlich 1. Mai 2019 als Hallenbad nutzbar sein. Die Traglufthalle wird ab 2. Mai 2019 abgebaut und das Schwimmbad danach für die Sommersaison vorbereitet. Das Frankenbad hat am 29. Mai 2019 seinen letzten Öffnungstag. Die Halle des Hardtbergbades bleibt darüber hinaus für Schulen und Vereine noch bis zum Beginn der Sommerferien nutzbar. Bei anhaltend schönem Wetter im September könnte das Hardtbergbad auch die Freibadsaison verlängern.

 

Neue Familienkarte und neue Ermäßigungen im Angebot

Der Rat der Stadt Bonn hat in seiner Sitzung am 7. Februar 2019 einen neuen Entgelttarif für die Bonner Bäder beschlossen. Die Änderungen gelten ab 1. März 2019. Neu im Angebot sind zwei Familien- bzw. Kleingruppenkarten; zum Preis von 7,50 Euro für eine erwachsene Person plus zwei Kinder zwischen sieben und 18 Jahren und für zwei erwachsene Personen plus zwei Kinder im gleichen Alter für 11,50 Euro. Kinder unter sieben Jahren haben weiterhin freien Eintritt.

 

Auch bietet der Bäderbetrieb wieder eine Saisonkarte für alle Freibäder an. Sie kostet 120 Euro für Erwachsene und 60 Euro für Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres, Schülerinnen und Schüler, Studierende, Auszubildende, Personen im freiwilligen sozialen Jahr und Freiwillige im Sinne des Bundesfreiwilligengesetzes, Inhaber der Ehrenamtskarte und der Jugendleiterkarte (Juleika) sowie Schwerbehinderte ab 50 Prozent.

Dieser Ermäßigungstarif gilt ab März auch bei Einzeleintritten und Mehrfachkarten. Mit dem geänderten Entgelttarif für die Bäder werden auch Saisonkarten für Mitglieder der Fördervereine der Freibäder eingeführt. Sie gelten jeweils nur für das vom Verein geförderte Bad.

 

Aushilfen für die Sommersaison werden noch gesucht

Das Sport- und Bäderamt sucht Aushilfen für die Beckenaufsicht und die Kassen der Bonner Bäder. Die Kräfte sollen auf Abruf als Rettungsschwimmerinnen- und -schwimmer die Mitarbeiterteams bei der Aufsicht in den Freibädern unterstützen. Auch für den Verkauf und die Abrechnung der Eintrittskarten an den Bäderkassen werden Kolleginnen und Kollegen gesucht, die Bereitschaft zum Schichtdienst und zu Einsätzen an Wochenenden sowie Feiertagen haben.

 

Voraussetzungen für eine Einstellung als Rettungsschwimmer sind: das deutsche Rettungsschwimmabzeichen in Silber und der Nachweis eines Erste-Hilfe-Kurses über neun Unterrichtseinheiten, beides nicht älter als zwei Jahre. Berücksichtigt werden können nur Bewerberinnen und Bewerber, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Das Sport- und Bäderamt erwartet teamorientiertes und besucherfreundliches Auftreten.

 

Auch wer noch nicht das deutsche Rettungsschwimmabzeichen hat, aber sehr gut schwimmen kann, kann sich bewerben. In den Osterferien bietet die Stadt Bonn zusammen mit der DLRG die entsprechenden Kurse an.

 

Weitere Infos gibt es auf www.bonn.de/rettungsschwimmer und beim Sport- und Bäderamt unter 0228 - 77 32 34. Bewerbungen werden per E-Mail an rettungsschwimmer@bonn.de entgegengenommen.

0 Kommentare

Schlossbachschule im Finalturnier der Baskets Grundschul-Challenge 2018

 

Die zweite Baskets Grundschul-Challenge geht in die Zielgeraden.

Samstag, 9.Februar 2019 ab 12 Uhr kämpfen die zweiten und dritten Klassen der besten Grundschulen um den Sieg  im  Telekom Dome.

Mit dabei sind auch die Schülerinnen und Schüler der Röttgener Schlossbachschule. Nach der Qualifikationsphase steht die Schlossbachschule mit einem Punktestand von 4490 auf Platz eins der Liste und zählt zu den Topfavoriten auf einen Sieg, gefolgt von der KGS Meckenheim und der Laurentiusschule, die mit 4420 Punkten gleichauf stehen.

 

Seit Monaten bereiten sich die Schulen unter Anleitung der Sportlehrer/innen und eines ausgebildeten Trainers individuell auf das Finale vor. Acht verschiedene Disziplinen gehen in die Bewertung der Challenge ein: Seilspringen, Ballgewöhnung und Koordinationsleiter, Slalom-Dribbling, Ballhandling und Zielpassen sowie das Positionswerfen und der Korbleger aus der Bewegung heraus.

Highlight für die Kinder während der Trainingsphase war der Besuch eines Profispielers der Telekom Baskets in Begleitung des Club-Maskottchens „Bonni“. Sie verrieten Tipps und Tricks und sorgten mit viel Spaß für einen zusätzlichen Motivationsschub. Nun spielen die besten Schulen in einem Play-off Turnier gegeneinander um den Sieg.

 

Die Baskets Grundschul-Challenge ist ein gemeinsames Projekt der Deutschen Telekom und der Telekom Baskets Bonn in Kooperation mit der Stadt Bonn. Sie soll nicht nur die Bewegung und Gesundheit der Grundschulkinder fördern, sondern auch auf spielerische Art und Weise für den Basketballsport begeistern.

 

Auf der Facebook-Seite von roettgen-online gibt es auch ein kurzes Video vom Besuch der Basketballprofis mit ihrem Maskottchen "Bonni" in der Schlossbachschule.

0 Kommentare

Optics4life jetzt am Brüser Berg

Das Röttgener Optikergeschäft Optics4life ist umgezogen. Nach einer kurzen Schließungszeit ist die Inhaberin Lydia Walter ab heute, 6. Februar 2019,

auf dem Brüser Berg wieder für ihre Kunden/innen da.

 

Die neuen Räumlichkeiten befinden sich am
                                                                                            Brüser Berg, Borsigallee 3, 53125 Bonn.

 

Die Eröffnungsfeier findet am

9. Februar 2019

von 11.00 bis 14.30 Uhr statt,

zu der alle Interessierten herzlich eingeladen sind.

 

0 Kommentare

"Offene Gartenpforte Rheinland": Wer ist dieses Jahr dabei?

Bis 15. Februar 2019 können sich Gartenbesitzerinnen und -besitzer online anmelden.

 

Passionierte Gartenbesitzerinnen und -besitzer können sich bereits jetzt schon auf den Frühling einstimmen und sich für die Aktion "Offene Gartenpforte Rheinland" anmelden. Wer in der offiziellen Broschüre mit seinem Garten vertreten sein möchte, kann sich bis Freitag, 15. Februar 2019, online melden: www.bonn.de/offene-gartenpforte

 

Die Termine für die diesjährige Aktion stehen bereits fest: 18./19. Mai, 15./16. Juni, 20./21. Juli und 14./15. September 2019.

 

2018 haben rund 160 Gartenliebhaber in Bonn und Umgebung Besucherinnen und Besucher in ihren grünen Oasen willkommen geheißen. Das Organisationsteam beim Bonner Amt für Stadtgrün dankt diesen für ihr Engagement und freut sich auf weitere Teilnehmende.

 

Auch in Röttgen wurde das Angebot fremde Gärten zu besichtigen bisher gut angenommen.   Nicht nur das Auge erfreut sich an idyllischen Gärten -Inspirationen sowie Tipps und Tricks rund um das Gärtnern und die Gartengestaltung lassen sich für den eigenen Garten mit nach Hause nehmen. Aber nicht nur Besucher profitieren von der offenen Gartenpforte auch für Teilnehmer ist der gegenseitige Austausch eine Bereicherung.

0 Kommentare

Stadt erweitert Geschwindigkeitskontrollen

Um die Verkehrssicherheit im Stadtgebiet zu erhöhen, weitet die Stadt Bonn die Geschwindigkeitskontrollen an Gefahren-stellen aus. Dazu ist seit Jahresbeginn ein zweiter mobiler Blitzanhänger im Einsatz. Außerdem sollen im Sommer zwei neue stationäre Anlagen errichtet werden.

 

Ebenso wie der erste Blitzanhänger, den die Stadt seit dem Frühjahr 2017 nutzt, wird auch der zweite vom Hersteller angemietet. Geschulte städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter richten das Gerät für die Messungen ein und nehmen es in Betrieb.

 

Der stabile Fahrzeuganhänger mit eingebautem Laser-Mess-System und Akkubetrieb ist variabel an verschiedenen Standorten einsetzbar. Außerdem ermöglicht er es – anders als mobile Geräte – die Geschwindigkeit an Gefahrenstellen über mehrere Tage hinweg rund um die Uhr zu überwachen.

 

Der Anhänger ist aktuell auf der Remagener Straße in Mehlem in Fahrtrichtung Süden platziert, weil dort Verkehrsmessungen ergeben haben, dass überdurchschnittlich häufig

viel zu schnell gefahren wird.

 

Zwei stationäre Blitzer an Gefahrenstellen

Außerdem plant die Stadt, zwei neue stationäre Blitzer anzuschaffen. Sie sollen auf dem Konrad-Adenauer-Damm in Fahrtrichtung Derlestraße/Oedekoven und auf der Ludwig –Erhard-Allee in Höhe der Rheinauenparkplätze in Fahrtrichtung Herbert-Wehner-Platz/Heinemannstraße errichtet werden.

 

Auch an diesen beiden Standorten haben Messungen gezeigt, dass überdurchschnittlich häufig zu schnell gefahren wird. Auf dem Konrad-Adenauer-Damm sind in dem abschüssigen Teilstück, auf dem sich oft Rückstau vor der Kreuzung mit der Derlestraße bildet, 50 Stundenkilometer erlaubt. Dort liegt die Durchschnittsgeschwindigkeit aller Fahrzeuge aber bei 65 km/h. Rund 70 Prozent der Fahrzeuge dort sind zu schnell unterwegs. Der dadurch bestehenden erhöhten Unfall- und Auffahrgefahr will die Stadt mit der stationären Geschwindigkeitsmessanlage vorbeugen.

 

Gleiches gilt für die Ludwig-Erhard-Allee in Höhe des Rheinauenparks. Auch hier liegt die zulässige Höchstgeschwindigkeit bei 50 Stundenkilometer, die aber von 12 Prozent der Autofahrer überschritten wird. Zudem ist die Kreuzung Ludwig-Erhard-Allee/Heinemannstraße eine Unfallhäufungsstelle, mit der sich die städtische Unfallkommission beschäftigen muss und an der sie eine stationäre Geschwindigkeitsüberwachungsanlage für notwendig hält, um die Unfallgefahr zu verringern.

 

Vergabeausschuss entscheidet

Über die Anschaffung der beiden Blitzer entscheidet der Vergabeausschuss in seiner Sitzung am 21. Februar 2019. Zuvor erörtern die Bezirksvertretungen Bonn und Hardtberg am 22. Januar 2019 das Thema. Es ist vorgesehen, einen Dienstleister über einen Servicevertrag zu beauftragen, die stationären Anlagen zu errichten, zu warten und zu unterhalten. Dieses Verfahren hat sich bereits bei den Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen in der Reichsstraße und der Mainzer Straße (Bahnüberführung Mehlem) bewährt.

0 Kommentare

Das bäuerliche Ückesdorf - Auf Zeitreise mit Heinz Meyer

Broschüre erinnert an 17 Bauernhöfe und die Hubertuskapelle im Spiegel der Zeit

 

Keine Frage: Ückesdorf hat sich verändert. Aus einem spärlich besiedelten Dorf,  in dem im Jahr 1646 gerade mal neun steuerpflichtige Familien lebten, ist ein schmuckes Dorf am idyllischen Stadtrand Bonns mit rund 3000 Einwohnern geworden. Moderne Einfamilienhäuser drängen sich dicht an dicht: Mit kleinen gepflegten Gärten und Garagen, die vom schnittigen Sportwagen bis zur „Familienkutsche“ viele Pferdestärken beherbergen. Kaum etwas erinnert noch an das bescheidene, bäuerliche Örtchen von einst: An die Zeiten, in denen die Felder mit Ochsengespannen bestellt wurden, an klappernde Pferdehufe und knarrende Karrenräder auf Pflastersteinen, an Misthaufen, Federvieh, Schweine und Kühe. An knatternde Traktoren, die mühsame Feldarbeit und daran wie - meist die Frauen mit Kind und Kegel- ihren schweren Handkarren zu Fuß in die Stadt zogen, um auf dem Wochenmarkt frische Milch, selbstangebautes Obst und Gemüse zu verkaufen. Bis weit in die 1970er Jahre waren das Leben und die Arbeit in den beiden Ortschaften Ückesdorf und Röttgen von landwirtschaftlichen Familienbetrieben bestimmt. Zahlreiche Bauernhöfe –viele davon in Fachwerkbauweise- hat es hier gegeben. Nur wenige haben die den Wandel der Zeit überdauert.

 

Für Heinz Meyer, der seit 1975 mit seiner Frau in Ückesdorf lebt, Grund genug, auf Spurensuche zu gehen. 17 Bauernhöfe hat er allein im kleinen Ückesdorf ausgemacht. „Keiner der Höfe wird heute mehr bewirtschaftet und von den ehemals 17 Gebäuden existieren heute noch zehn, einige von ihnen auch nur noch  in Teilen“, berichtet er. „Die umliegenden Felder bewirtschaftet ein auswärtiger Großbauer.“

 

Um Vergangenes zu bewahren und die Erinnerungen an alte Zeiten wachzuhalten, hat der Rentner die Geschichte der Bauernhöfe in Wort und Bild festgehalten. Entstanden ist eine Broschüre mit Fotos von 13 der insgesamt 17 Bauernhöfe, sowie Hinweise auf deren Lage und

Größe. Zudem lässt der Chronist in seiner Broschüre altes,  zum Teil vergessenes Brauchtum wieder aufleben und erzählt von Legenden und bäuerlichen Familiengeschichten.

mehr lesen 0 Kommentare

Einladung zum Bonn-Potsdam-Diskurs

Der Potsdam-Club Bonn e.V. lädt Mitglieder und Freunde zum nächsten "Bonn-Potsdam-Diskurs" ein, diesmal mit einer

Fotopräsentation:

am Mittwoch, 23.01.2019,

um 18.30 Uhr

im Hörsaal des

Akademischen Kunstmuseums.

 

Gezeigt wird eine Fülle von Bildern, die 2017/18 bei den städtepartnerschaftlichen Bürgerbegegnungen in Bonn und in Potsdam entstanden sind und zum Gespräch animieren sollen, sodass langjährige und neue Mitglieder sich mit ihren verschiedenartigen Interessen bezüglich der Städtepartnerschaft besser kennenlernen.

 

Vorgestellt wird anschließend die Planung für das Jahresprogramm 2019 in Bonn. Einige hochinteressante Vortragsveranstaltungen sind in Planung, u. a. an den Symboltagen 23. Mai (70 Jahre Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland) und am 17. Juni (Tag der Deutschen Einheit in der Bundesrepublik vor der Wiedervereinigung). In Kooperation mit den beiden großen christlichen Kirchen in Bonn soll es auch eine Begegnung mit der Potsdamer Superintendentin in ihrer Heimatstadt geben. Hierbei wie bei der diesjährigen städtepartnerschaftlichen Begegnung im Herbst in Bonn ist das Mitwirken der Mitglieder und Freunde des Potsdam-Clubs gefragt. Damit jeder sich gemäß seinen Möglichkeiten einbringen kann, werden unterschiedliche Unterstützungsformen erläutert.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Schwungvoll ins neue Jahr mit den Thom´s Glory Singers

„I can tell the world“ unter diesem Titel laden die Thom´s Glory Singers zum ersten Konzert im neuen Jahr ein. Mit schwungvollen, teils ruhigen kirchlichen und weltlichen Liedern und Gospel Songs startet der Chor ins Jahr 2019 und lädt am

27. Januar 2019

um 18 Uhr

in die Thomaskirche,

Herzogsfreudenweg 44, 53125 Bonn-Röttgen ein.

 

Auch wenn der Chor kein weihnachtliches Konzert mehr veranstaltet, so wird doch der eine oder andere "Christmas Carol" zum Ausklang des vergangenen Jahres dabei sein. Und - um seiner alten Tradition treu zu bleiben - wird nicht zuletzt auch Kölsches Liedgut zum Besten gegeben.

 

Nach dem Fortgang von Chorgründer und –leiter Pfarrer Jörg Zimmermann, hat sich der Gospelchor neu formiert und 2016 mit Dirk Eisenack einen neuen Chorleiter gefunden. Das musikalische Profil der Thom´s Glory Singers mit den Schwerpunkten Gospel, Kölsches Liedgut und Christmas Carols hat sich unter dem neuen Chorleiter im Wesentlichen erhalten. Eisenack setzt jedoch andere Akzente: „Wir lernen ohne Noten zu singen. Zudem studieren wir Bewegungen ein, um den Rhythmus der Songs schneller zu verinnerlichen und ein gutes Gefühl für die Intonation zu bekommen“, erzählt Chormitglied Sabine Ising. Auch in Punkto Entertainment stehe Dirk Eisenack seinem Vorgänger nicht nach– man darf also auch bei ihm auf eine unterhaltsame Moderation durch den Abend gespannt sein. In den vergangenen Jahren waren sie bei der großen Gospelnacht in Buschdorf, im Gezeitenhaus Schloss Eichholz, bei den Mirarbeiterdankesfeiern der Evangelischen Kirchengemeinde am Kottenforst, dem Andheri-Basar in Ückesdorf, Karnevalssitzungen und bei diversen privaten Veranstaltungen - wie Hochzeiten - zu sehen und zu hören.

 

Ebenso wie der Gospelchor ist auch Chorleiter Dirk Eisenack in der evangelischen Kirchengemeinde Am Kottenforst als Organist und Leiter von Workshops wohlbekannt. In Röttgen übernimmt er u.a. im Austausch mit Kantorin Anke Lehmann regelmäßig die musikalische Gestaltung des Osternacht-Gottesdienstes sowie der Christmette an der Orgel.

 

Dirk Eisenack singt und musiziert von Kindheit an. Studiert hat er Mathematik, „…und weil man damit alles machen kann, habe ich mich einige Jahre nach meinem Studienabschluss entschlossen Chorleiter zu werden.“ Bereits während seiner Studienzeit leitete er den Jazz Chor der Uni Bonn als seinen ersten Chor von 1999 bis 2005. Eisenack war einer der ersten Absolventen des Lehrgangs "Jazz- und Popchorleitung der Stufe B" an der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel. Er ist Kirchenmusiker und Mitglied der European Voices Association. Seit nunmehr 20 Jahren zählen Gesangsimprovisation und Chorleitung (kirchlich wie weltlich) zu den Schwerpunkten seiner musikalischen Arbeit.

 

Die Sängerinnen und Sänger der Thom´s Glory Singers sind froh, mit ihm einen kompetenten Chorleiter zu haben. Die Thom´s Glory Singers absolvieren drei bis vier Auftritte im Jahr. Darüber hinaus sind sie für private Auftritte (Hochzeit, Geburtstage

etc.) buchbar. Verstärkung ist ihnen jederzeit herzlich willkommen. Geprobt wird an zwei Sonntagen im Monat jeweils von 19.30 bis 21.30 Uhr. Anmeldung zu einer Schnupperstunde unter: thoms-glory-singers@dirk-eisenack.de.

 

0 Kommentare

Kanalsanierung in der Heidegartenstraße

In der Woche ab Montag, 10. Dezember 2018, beginnt das Tiefbauamt der Stadt Bonn mit der Kanalsanierung in der Heidegartenstraße in Röttgen im Abschnitt der Sackgasse von Hausnummer 22 bis 36.

 

Zunächst werden fünf Straßenabläufe in offener Bauweise erneuert. Anfang 2019 wird der Straßenkanal mit einem Durchmesser von 30 Zentimetern auf einer Länge von 93 Metern in geschlossener Bauweise mit einem sogenannten Liner saniert. Dabei wird ein Schlauch in den vorhandenen Kanal eingelassen.

 

Durch den Umfang der Bauarbeiten lassen sich Verkehrsbehinderungen nicht vermeiden. Der Verkehr wird zu jeder Zeit einspurig an der Baustelle vorbeigeführt. Die Bauarbeiten sollen bis Ende Februar 2019 abgeschlossen sein. Die Kosten der Baumaßnahme betragen rund 45.000 Euro.

0 Kommentare

Kanalsanierung in der Röttgener Straße

 Das Tiefbauamt der Stadt Bonn saniert ab Ende November 2018 den städtischen Kanal in der Röttgener Straße zwischen Hausnummer 195 und der Reichsstraße.

 

In den bestehenden Kanal wird ein so genannter Schlauchliner eingezogen, die Straßenoberfläche muss daher nur für einige wenige Arbeitsgruben aufgerissen werden. Für die Arbeiten sind deshalb nur Teilsperrungen im Straßen- und Gehwegbereich erforderlich.

 

Es werden zirka 136 Meter Kanal mit einem Durchmesser von 80 Zentimetern saniert. Die Baukosten betragen rund 110.000 Euro. Die Sanierungsmaßnahme soll bis Anfang Februar 2019 beendet sein.

0 Kommentare

Kunst hat viele Facetten: Käthe Wickert und Günter Wagenknecht zeigen einige davon

Die zweitägige Ausstellung der Röttgener Künstler Käthe Wickert und Günter  Wagenknecht, die an letztem Wochenende, in Röttgen stattfand, wird um einen Tag ergänzt:

Sonntag, 2. Dezember 2018

stellen die beiden erneut ihre

Bilder, Collagen und Skulpturen

im Atelier

Am Schloßplatz 41 in Röttgen

zwischen

13 und 18 Uhr aus.

 

Der Bummel zum Röttgener Weihnachtsmarkt lohnt sich am ersten Adventwochenende allemal. Am Sonntag empfiehlt sich zudem ein Abstecher in die Kunstausstellung von Käthe Wickert und Günter Wagenknecht.

 

Aquarelle, Monotypien, Bilder in Acryll und Öl sowie Zeichnungen und Collagen sind hier Skulpturen aus Bronze, Papier, Ton und Fliesenkleber als Dekoration fürs Wohnzimmer oder als wetterfester Hingucker für den Garten zu entdecken. Als Vorlage dienen Käthe Wickert Motive aus der Natur oder –ganz aktuell- historische Bauten in Röttgen. Eines ihrer neuesten Werke ist eine Kollage des Kurfürstlichen Schlosses Herzogsfreude in Acryl mit Holz auf Leinwand. Vorlage war eine historische Zeichnung des Schlosses. Und noch ein weiteres Relikt aus der Zeit des Kurfürsten Clemens August hielt sie in Öl auf Leinwand fest: Ein noch existentes Kellergewölbe des Schlosses mit einem Treppenaufgang. „Das Gemälde ist allerdings schon verkauft und nur noch als Foto zu sehen“, erzählt Wickert. Aber nicht nur neue Motive ergänzen das Portfolio der Künstlerin. Auch farbenfrohe Bilder in Wisch- und Tropftechnik sind hinzugekommen. Techniken, mit denen Käthe Wickert sehr gern arbeitet: „Hiermit kann man wunderbar experimentieren. Es ist auch für mich jedes Mal spannend zu sehen, was dabei herauskommt. Manchmal sind es Früchte, Blumen oder einfach nur abstrakte Kunst, die durch Form und Farbe besticht.“ Neben zahlreichen Bildern und hochwertigen Bronzeplastiken, die der Bonner Friedemann Sander nach ihren Vorlagen gegossen hat, bietet Frau Wickert auch Seidenschals und selbst kreierte Ketten und Armbänder an.

 

Eine Spürnase für Altes und verborgene Schönheit hat Günter Wagenkecht. Er begeistert sich insbesondere für Holz. So hat er schon viele ausgediente Parkettböden aus Fachwerkhäusern und Bauschuttgruben gerettet. Kleine Schätzchen, die er sorgfältig säubert, aufpoliert und zu Mosaiken zusammensetzt. Einige seiner Parkett-Mosaike stammen nachweislich aus dem Jahr 1850. Selbst einem Balken aus der Nikolaikirche aus dem 12. Jahrhundert hat er seinen Zauber entlockt. Geduldig und behutsam raspelt, hobelt und schleift er an seinen Objekten: „Immer entlang der Maserung. Es ist immer wieder erstaunlich welch schöne `Zeichnungen` im Holz zu Tage kommen. Dann noch 1,2 Schnitte und schon hält man ein kleines Kunstwerk in Händen.“ Genauso hat er es auch mit einem Stück aus der Dicken Eiche gemacht, die 2010 umgestürzt ist und aus der später ein Altar, ein Lesepult und Kerzenleuchter für die Bonner Herz-Jesu-Kirche gefertigt wurden. In Frankreich sammelte er Bruyère-Stücke (Wurzeln der Baumheide, Erica arborea), aus denen Tabakspfeifen hergestellt werden und verarbeitete sie zu großen Schalen.

 

Am liebsten fertigt Wagenknecht Stelen und abstrakte Skulpturen aus verschiedenen Hölzern. Vor allem Olivenholz hat es ihm angetan. „Es duftet einfach herrlich, wenn man Olivenhölzer bearbeitet ganz zu schweigen von der einzigartigen Maserung.“

 

Fasziniert ist Günter Wagenknecht auch von griechischem Marmor aus dem er ebenfalls Plastiken erstellt. Die handwerklichen Fertigkeiten hat er bei einem Steinmetz im Poppelsdorf gelernt. Anders als beim Holz, dessen Maserung die Bearbeitung vorgibt und die per se schon als Teil des Kunstwerks begriffen werden könne, muss der Künstler dem einförmigen Marmorblock bei der Bearbeitung eine Form abringen.

 

Wagenknecht versteht sich als experimenteller Künstler. So fertigt er unter anderem reliefartige Gemälde an aus einem Gemisch aus Sand, Sägespänen, Fassadenfarbe und anderen Farbresten.

 

Seit 60 Jahren ist der Rentner künstlerisch tätig. Am meisten freut es ihm, wenn andere Freude an seiner Kunst haben. Deshalb verschenkt er häufig seine Werke, wenn er überzeugt ist, dass seine Kunst „dort einen guten Hafen findet“.

mehr lesen 0 Kommentare

Röttgener Weihnachtsmarkt: Besinnliche Stimmung mit vielen Ständen und Programmpunkten

Es geht wieder los: Die Vorweihnachtszeit lockt mit vielerlei Weihnachtsmärkten in und um Bonn.Zwei sollte man aber auf keinen Fall verpassen: Den Ückesdorfer und den Röttgener Weihnachtsmarkt, deren Erlöse stets in die Projekte der Anderi-Hilfe fließen.

 

Nun, der Ückesdorfer Weihnachtsmarkt ist bereits vorbei. Eine weitere Chance mit ersten Weihnachtseinkäufen, einem gemütlichen Beisammensein bei Kaffee, Kuchen und Glühwein auf angenehme Weise gleichzeitig Gutes zu tun, bietet der

 

Röttgener Weihnachtsmarkt

am

Sa., 1. Dezember von 14 bis 20 Uhr

sowie am

So., 2. Dezember von 10.30 bis 17 Uhr

im

Pfarrzentrum der katholischen Kirche Christi Auferstehung, Herzogsfreudenweg 23.

 

Neu in diesem Jahr ist eine Gemeinschaftsaktion vom Festausschuss Röttgen Ückesdorf, der Prinzengarde Weiß-Rot, Freiwilligen Feuerwehr Röttgen, dem Sportverein Rot-Weiß Röttgen sowie dem Unternehmerbund Röttgen Ückesdorf. "Wir wollen in diesem Jahr gemeinsam den Markt mit viel weihnachtlicher Stimmung bereichern," kündigt Stefan Zimmermann vom Festausschuss an. Knisterndes Feuer, duftender Glühwein, Kinderpunsch, Holzkohlegrill, weihnachtliche Musik, Glücksrad uns vieles mehr erwarten die Besucher.

 

Anders als in den letzten Jahren werden die diesjährigen Einnahmen in ein neues Projekt der Andheri-Hilfe in Zentralindien fließen. Infolge des Klimawandels ist dieses Gebiet zunehmend von extremen Dürreperioden im Wechsel mit zunehmend unberechenbareren Monsunregenfällen bedroht. Diese Extremwetterlagen verursachen Ernteausfälle und gefährden nicht nur die Existenzgrundlage der Kleinbauern, sondern auch die Ernährungssituation der bäuerlichen Familien. Wachsende Hungersnöte und Landflucht der Bauern sind die Folge. Aufgrund mangelnder Bildung enden sie jedoch bestenfalls als schlecht bezahlte Tagelöhner oder in Slums, während ihre Frauen und Kinder in den verarmten Dörfern mittel- und perspektivlos zurückbleiben.

 

In 24 Projektdörfern leistet die Andheri-Hilfe e.V. Hilfe zur Selbsthilfe. Experten legen gemeinsam mit den Dorfbewohnern Speicherreservoire für Wasser an und zeigen wie diese auf Dauer instand zuhalten sind. Auch lernen die Kleinbauern, welche Pflanzen am besten für die lokalen Gegebenheiten geeignet sind – und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur ausgewogenen Ernährung leisten. Hier spielen auch die Gemüsegärten mit Tomaten, Auberginen, Spinat, Kürbis und Karotten eine wichtige Rolle, welche die Familien im Rahmen dieses Projektes rund um ihre Hütten anlegen. Das traditionelle Wissen der Bauern wird wiederbelebt und mit modernen Techniken der ökologischen Landbestellung und Viehhaltung kombiniert. Maßnahmen, die eine nachhaltige Landwirtschaft ermöglichen und damit die Mangelernährung -von der vor allem die Kinder betroffen sind- eindämmen und beheben sollen.

 

Das Projekt startet am 1.1.2019. Projektpartner ist die Watershed Organisation Trust (WOTR).

 

Detaillierte Informationen zum Projekt finden Sie hier als Download.

mehr lesen 0 Kommentare

Eintauchen in die Klänge Lateinamerikas

Chor Voces de las Américas Italia
Chor Voces de las Américas Italia

Das Konzert "Klingendes Lateinamerika", das am 1. Dezember 2018 um 19.30 Uhr in der Thomaskirche, Herzogfreudenweg 44 in Röttgen stattfindet, lädt dazu ein in eine andere, vielen wenig bekannte Musikwelt eines weit entfernten Kulturkreises einzutauchen.

 

Der Chor Voces de las Américas präsentiert zusammen mit dem Instrumentalensemble "Libertador" unter der Leitung von Lupe Larzabal Lieder aus ganz Lateinamerika.

 

Grundlage für dieses lehrreiche wie lockere Konzert zum barocken Repertoire lateinamerikanischer Musik ist der sogenannte «Trujillo-Codex», zusammen-getragen vom adeligen Geistlichen Baltasar Jaime Martínez Compañón, ein junger spanischer Priester und Kantor an der Kathedrale von Lima, Perú.

 

Die hier unter dem Titel „Klingendes Lateinamerika“ versammelte unerschöpfliche Energie und der exotische Reiz der alten und neuen Rhythmen und Melodien der neuen Welt sind ein unschlagbarer Beweis für die Tatsache, dass die Kreativität des Volkes immer in der Lage ist,

herrliche Musik hervorzubringen, deren Schönheit, Gefühlskraft und Freude uns auch heute noch mit ihrer ganzen Vitalität und Poesie des erlebten Augenblicks ergreifen.

 

Die Lieder aus dem Trujillo-Codex stellen mit stimmungsvoller Musik die andere Seite der Kolonialherrschaft dar, die 1532 begann, fast 300 Jahre lang andauerte und zu deren Ende hin die indigene Bevölkerung dann doch vollständig rechtlos geworden ist.

mehr lesen 0 Kommentare

Röttgener Kinder-Prinzenpaar 2018/19 wie Rockstars gefeiert

Prinz Simon I. und Prinzessin Lilli II.  von Röttgen/ Ückesdorf
Prinz Simon I. und Prinzessin Lilli II. von Röttgen/ Ückesdorf

Mit dem Vereinsfest der Prinzengarde Weiß-Rot Röttgen, das am Samstag im Gemeindezentrum der Thomaskirche stattfand, ist nun auch für Röttgen und Ückesdorf der Startschuss in die Karnevalssession 2018/19 gefallen. Die Proklamation des Kinderprinzenpaares war definitiv ein Highlight. Prinz Simon I. (Simon Butscheid) und Prinzessin Lilli II. (Lilli Bauch) erhielten Ihre Insignien der Macht und werden von nun an ein Jahr lang über die Jecken in Röttgen und Ückesdorf regieren.

 

Die Beiden legten einen derart fulminanten ersten offiziellen Auftritt hin, dass sie vom Publikum sogleich ins Herz geschlossen und wie Rockstars gefeiert und umjubelt wurden. Auch wenn beide vor ihrem ersten Auftritt noch aufgeregt waren und gerade mal 9 Jahre alt sind, merkte man schnell, dass hier zwei Vollblutkarnevallisten auf der Bühne stehen. Kein Wunder, denn beide haben den Karneval im wahrsten Sinne des Wortes „mit der Muttermilch aufgesogen". Waren doch die Mütter der beiden, Anja Butscheid und Christina Bauch vor 35 bzw. 25 Jahren selbst Röttgener Kinderprinzessinnen. „Es war immer mein heimlicher Wunsch, dass Lilli einmal Prinzessin werden würde. Schon als Baby habe ich sie im Kinderwagen mit durch den Röttgener Karnevalszug geschoben. Jetzt ist es einfach toll, dass sie tatsächlich aus freien Stücken in meine Fußstapfen tritt“, erzählt die Ex-Prinzessin Christina Bauch. Ähnlich ist es bei Simon Butscheid. Auch er wurde von der Familie von klein auf an das närrische Treiben im Karneval herangeführt. Beide Familien  bis hin zu den Urgroßeltern des Prinzenpaares genetisch jeck und fest mit dem Rheinischen Karneval verwurzelt.

 

Prinz Simon I. ist zudem Tanzoffizier und Standartenträger bei der Prinzengarde Weiß-Rot Röttgen. Ein guter Schwimmer und Turner sei er außerdem, verriet er bei seinem Auftritt. Irgendwann, so kündigt er an, will er mal Olympiasieger im Schwimmen werden. Prinzessin Lilli II. tanzt ebenfalls mit großer Leidenschaft in der Prinzengarde Weiß-Rot. Neben der Liebe zum Karneval bastelt und singt sie gern. Ihr erklärtes Ziel für die Zukunft: „Bonna werden“. Jetzt freuen sich die beiden Schüler der Schlossbachschule auf eine kurzweilige aber lange Session 2018/19, in der sie um die 40 bis 50 Auftritte in der Region geplant haben.

 

Bestens vorbereitet sind sie allemal: den Orden, ein Herz, in dessen Mitte ein Bild des Prinzenpaares zu sehen ist und on top mit einem Relief der Schlossbachschule verziert ist, haben die Kinder gemeinsam mit den Eltern entworfen. Ebenso die Kopfbedeckungen. Dabei fällt der Wille des Prinzen zur authentischen Kleidung auf. Er ist der erste Kinderprinz mit Mut zu Strumpfhosen und „Pumphose“ Dem Prinzenpaar zur Seite stehen in dieser Session die Paginnen Lotte (4 Jahre), Lina (4 Jahre) und Jakob (5 Jahre).

mehr lesen 0 Kommentare

Mozart Requiem - Einladung zum Chorkonzert

Die Evangelische Kirchengemeinde am Kottenforst lädt herzlich ein zum Konzert von Kantorei und Jugendchor der Thomaskirche Röttgen und der Jesus-Christus-Kirche Witterschlick unter der Leitung von Anke Lehmann und dem Kammerorchester Röttgen (Ltg. Yoorina Bae).

Am Sonntag, den 18. November 2018 um 18 Uhr wird in der Thomaskirche in Röttgen das Requiem von W.A. Mozart gesungen und gespielt.

Als Solisten werden zu hören sein: Elena Harsanyi (Sopran), Elena Mohrs (Alt), Jean Pierre Ouellet (Tenor), Andreas Petermeier (Bass).

Auf dem Höhepunkt seines Könnens begann Mozart im Herbst 1791 mit der Auftrags-Komposition einer Totenmesse. Erst 35 Jahre alt erkrankte er bald darauf jedoch und verstarb bevor er das Werk vollenden konnte.

 

Mit dem Requiem hinterließ er eine Komposition, die zu den bedeutendsten der abendländischen Kirchenmusik zählt., eine ergreifende und facettenreiche Musik voller Ausdruckskontraste zwischen Todesangst und Erlösungshoffnung.

 

Als erstes Werk erklingt in dem Konzert vor dem Requiem eine ebenfalls letzte und unvollendete Komposition: Contrapunctus XIX aus "Die Kunst der Fuge" von J.S. Bach. Während die Musik der Bach-Fuge wie im Manuscript mittendrin abbricht und versiegt, erklingt das Requiem in der von Mozarts Schüler Franz Xaver Süßmayr vollendeten Fassung.

Der Eintritt ist frei. Spenden am Ausgang werden erbeten.

0 Kommentare

Streckenbezogene Fahrverbote harte Entscheidung für Bonn

Dass die Bezirksregierung Köln für Bonn streckenbezogene Fahrverbote für die Reuterstraße und für den Belderberg ab April 2019 anordnen muss, ist ein harter Schlag für die Bevölkerung und den Wirtschaftsstandort." Das sagt Bonns Oberbürgermeister Ashok Sridharan zum Urteil des Verwaltungsgerichts Köln vom 8. November 2018 zur Klage der Deutschen Umwelthilfe gegen das Land Nordrhein-Westfalen zum Luftreinhalteplan für Bonn.

 

Die Stadt Bonn hat sich als Beteiligte im Verfahren gegen Fahrverbote ausgesprochen und darauf hingewiesen, dass dies angesichts der Verkehrssituation mit vielen Baustellen in der Zukunft sehr problematische Folgen haben wird. Mit dieser Herausforderung müssen das Land und natürlich auch die Stadt jetzt nach dem Urteil umgehen. Es ist auch noch nicht klar, wie die Fahrverbote durchgesetzt werden können.

 

"Jetzt haben wir den ,worst case‘.Wenn Hardware-Nachrüstungen der Autohersteller rechtzeitig vorgenommen worden wären, hätten wir das Problem nicht", ist Sridharan verärgert. Die Stadtverwaltung will nun gemeinsam mit Arbeitgebern sowie Verkehrs-, Umwelt und Wirtschaftsverbänden in einen Dialog treten, wie mit der Situation umzugehen ist.

 

Sridharan weiter: "Abgesehen von unseren Forderungen an den Bund, für weniger Abgase zu

sorgen, bleibt der Stadt als einziger Ansatz, die Menschen in Bonn und der Region durch attraktive Angebote zum Umstieg auf Bus, Bahn und Fahrrad zu bewegen. Eine Verbesserung der Verkehrsangebote geht aber nicht von heute auf morgen, sondern ist ein mittel- und langfristiges Projekt."

 

Aber auch dabei trägt nicht nur die Stadt Bonn Verantwortung. Von Bund und gegebenenfalls Land NRW fordert Ashok Sridharan, die Finanzierung der Maßnahmen als Modellkommune "Lead City", die die Stadt Bonn in den kommenden zwei Jahren umsetzen wird, über das Jahr 2020 hinaus sicherzustellen. "Ohne zusätzliche Unterstützung wird dies sehr schwierig", macht der OB deutlich.

 

Zudem fordert die Stadt verstärkte Bemühungen für einen Ausbau der Eisenbahnverkehre, speziell eine Elektrifizierung der S 23 und eine linksrheinische S-Bahn sowie einen Landes-Radschnellweg Bonn/Rhein-Sieg. Die Stadt wird weiter an Projekten wie einer Verbesserung des Nahverkehrsangebotes und der Bedingungen für den Fahrradverkehr, zum Beispiel mit Radschnellrouten und Mobilstationen, arbeiten.

 

"Saubere Luft und eine funktionierende Mobilität – beides muss möglich sein. Auch wenn die Entscheidung des Verwaltungsgerichtes ein Rückschlag ist, wird die Bundesstadt Bonn weiterhin alles daran setzen, dass die Luft in der Stadt sauberer wird, auch damit Diesel-Fahrverbote schnell wieder aufgehoben werden können", betonte der Bonner Oberbürgermeister.

0 Kommentare

App "Park and joy" soll Parken in Bonn erleichtern

Parkplätze suchen, finden und zahlen per App - das ist mit Hilfe der App "Park and Joy" in Bonn möglich. Zu einer digitalen Parkdienstleistung haben sich die Stadt Bonn, die Stadtwerke Bonn und die Telekomsparte T-Systems im vergangenen Jahr mit einer Absichtserklärung zusammengefunden.

 

Über die Telekom-App "Park and Joy" können Autofahrer freie Parkplätze auf städtischen, bewirtschafteten Straßenpark-plätzen finden und per App bargeldlos die entsprechenden Gebühren entrichten. Mit dem Einbau einer speziellen Parksensorik bietet die App eine noch höhere Genauigkeit bei der Parkplatzsuche. Ziel ist es, den Parksuchverkehr in der Innenstadt zu vermindern. Auf den rund 100 Parkplätzen auf dem Stiftsplatz testet T-Systems derzeit die Sensorik, die in der vergangen Woche eingebaut wurde. Nach der Testphase soll die Sensorik auch auf den bewirtschafteten städtischen Straßenparkraum installiert werden.

 

Die T-Systems beteiligt sich neben anderen Anbietern auf der digitalen Plattform von Smartparking e.V., einer Initiative für digitale Parkraumbewirtschaftung, die ebenfalls in Kooperation mit der Stadt Bonn seit Juni 2018 am Start ist. Auf städtischen Straßenparkflächen sind die Parkscheinautomaten mit Aufklebern versehen, die darauf hinweisen, dass Handyparken möglich ist. Autofahrer können an diesen Parkflächen einfach und bequem ihr digitales Parkticket mit der Park-and-Joy-App lösen. Dabei können sie flexibel über die mobile Anwendung die Parkzeit verkürzen oder verlängern.

 

Das T-Systems-Projekt "Park and Joy" ist Teil der städtischen Offensive "Digitales Bonn".

 

Mehr Infos unter parkandjoy.de/Bonn.

0 Kommentare

Martinszüge sind im Stadtplan abrufbar

Anfang November 2018 ziehen wieder mehr als 50 Martinszüge durch die Bonner Ortsteile. Auch in diesem Jahr sind die Bonner Martinszüge im Online-Stadtplan der Bundesstadt Bonn abzurufen. Die einzelnen Züge lassen sich leicht über die Karte auffinden und werden zusätzlich nach Datum und Stadtbezirk sortiert aufgelistet.

 

Das Amt für Bodenmanagement und Geoinformation hat in Abstimmung mit den Veranstaltern die genauen Zugwege sowie die Anfangs- und Endzeiten zusammengetragen. Die Martinszüge können auch unterwegs mit dem Smartphone über den mobilen Stadtplan abgefragt werden. Alle Infos und Links gibt es unter www.bonn.de/@martinszuege.

Online Stadtplan

Mobiler Stadtplan

0 Kommentare

Im Wildgehege auf der Waldau röhrt der Platzhirsch

Tiefe, dröhnende Laute sind seit ein paar Tagen auf der Waldau zu vernehmen. Mit den kühlen Temperaturen Anfang Oktober hat die Brunft im städtischen Wildgehege begonnen. Dabei buhlen die männlichen Tiere um die Gunst der Kühe.

 

Die Paarungszeit des Rotwilds beginnt, wenn die Nächte kalt werden und die Temperaturen auch tagsüber sinken. Der alte Platzhirsch und seine jüngeren Konkurrenten buhlen mit tiefen, lang gezogenen Rufen um die Gunst der Rotwildkühe. Das so genannte Röhren soll die weiblichen Tiere beeindrucken und ist vom Venusberg weit zu hören.

 

Rund vier bis sechs Wochen dauert die Brunft an. In dieser Zeit wird der Platzhirsch wenig Nahrung zu sich nehmen und etliche Kilo Körpergewicht verlieren. Denn er ist fast ausschließlich damit beschäftigt, möglichst viele weibliche Tiere für sich zu gewinnen und sich bei vorhandener Bereitschaft mit ihnen zu paaren.

 

Der Hirsch versucht, optisch, akustisch und durch seinen Geruch Eindruck im Rudel zu machen. So können Spaziergänger auf der Waldau beispielsweise beobachten, wie der Hirsch mit den Vorderhufen scharrt. Das Tier liegt zudem in einer so genannten Brunftkuhle, in der es sich durch seinen Urin immer wieder "einparfümiert".

 

Kämpfe kommen im Gatter nur selten vor, denn in freier Wildbahn kommen echte Konkurrenten meist von außerhalb und nicht aus dem bestehenden Rudel. Kommt es zu einer Begegnung, drohen und imponieren sich die Rivalen. Ernsthafte Kämpfe gleichstarker Tiere sind sehr selten. Das Aufeinanderprallen und das Schieben der Geweihe dient dem Kräftemessen und nicht dazu, den Gegner zu verletzen.

 

Nach der Paarungszeit des Rotwilds schließt sich kurz danach die Brunftphase im benachbarten Damwildgatter an.

0 Kommentare

Bonner besuchen am Tag der Deutschen Einheit ihre Partnerstadt Potsdam

Foto: Walter Christian
Foto: Walter Christian

Bonns Oberbürgermeister Ashok Sridharan hatte sich dieses Jahr zur Feier des Tags der Deutschen Einheit in die Partnerstadt Potsdam begeben. Zusammen mit einer vom Bonner Potsdam-Club organisierten 26-köpfigen Reisegruppe nahm er dort am Festkonzert in der Nikolaikirche teil. 38 Teilnehmer des dortigen Partnervereins Bonn-Club gehörten ebenfalls zu den Ehrengästen des Festakts.

 

Das geistliche Wort sprach die neue Superintendentin des evangelischen Kirchenkreises Potsdam, Angelika Zädow, die ihre Wurzeln in Bonn hat. Beim anschließenden Empfang des Potsdamer Oberbürgermeisters Jann Jakobs im Alten Rathaus nebenan bekannten sich beide Stadtoberhäupter zur Pflege der besonderen Beziehung ihrer Städte. Die Bonner absolvierten mit ihrem Partner-Club ein viertägiges Rahmenprogramm vom 30. September bis 3. Oktober.

 

Trotz vieler Besichtigungen und informativen Begegnungen mit Potsdamer Akteuren der Friedlichen Revolution 1989/90 kam das gesellige Beisammensein nicht zu kurz. Eine Exkursion in die Stadt Brandenburg und das Dorf Reckahn diente der Erkundung des preußischen Schulwesens mit aufklärerischer Volksbildung auf dem Land und Ritterakademie für die höheren Schichten. Für die städtepartnerschaftliche Bürgerbegegnung nächstes Jahr in Bonn laufen schon die Planungen. Das Thema "Friedliche Revolution in Potsdam" soll gemäß allseitigem Wunsch der diesjährigen Bonner Reisegruppe

einen Schwerpunkt bilden. OB Sridharan will prüfen, ob und wie er das unterstützen kann.

 

Hier der ausführliche Reisebericht des Bonner Potsdam-Clubs mit vielen Fotos zum Download:

mehr lesen 0 Kommentare

Noch Plätze frei im RAN!-Herbstferienprogamm

Spiel und Spaß im RAN! Vera Gossmann, die Leiterin des Jugendtreffs erwartet die Kids zum Herbstferienprogramm 2018
Spiel und Spaß im RAN! Vera Gossmann, die Leiterin des Jugendtreffs erwartet die Kids zum Herbstferienprogramm 2018

Noch eine Woche Schule und dann ab in die Herbstferien. Für alle Kids, die die nicht verreisen bietet der ökumenische Jugendtreff RAN! e.V. ein einwöchiges Ferienprogramm an. Von Montag, 15.10. bis Freitag, 19.10. jeweils von 8.30 bis 16.30 Uhr bietet der Verein ein buntes Spiele- und Kreativprogramm an. Drinnen und Draußen darf nach Herzenslust getollt und gespielt werden. Beim Erstellen von Glasmosaiken sind der Fantasie der kleinen und größeren Künstler keine Grenzen gesetzt, ebenso wenig beim traditionellen gemeinsamen Kochen -diesmal am Holzkohlefeuer. Formel I-Fans können ihr fahrerisches Können, auf zwei Carrera-Bahnen auf die Probe stellen und den „Macht doch was ihr wollt Tag“ dürfen die Kinder ganz nach Lust und Laune gestalten.

 

Das detaillierte Ferienprogramm und das Anmeldeformular stehen hier zum Download bereit.

mehr lesen 0 Kommentare

Röttgener Kleiderstube feiert Jubiläum: 30 Jahre Hilfe für Menschen in Not

Die versammelte "Mannschaft" der Röttgener Kleiderstube.
Die versammelte "Mannschaft" der Röttgener Kleiderstube.

Bei selbstgebackenen Kuchen, Kaffee und Tee feierten die 20 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen der Kleiderstube am Samstag im Pfarrzentrum Christi Auferstehung das 30-jährige Bestehen der Röttgener Kleiderstube. An der herbstlich dekorierten Kaffeetafel nahmen neben den Betreiberinnen der Kleiderstube auch einige Gäste Platz aus Politik (E. Zaun vom SPD-Ortsverein, M. Sanders vom FDP-Ortsverband Duisdorf), Kirche (Pastoralrefereitin R. Effertz und als Vertreterin der evangelischen Kirchengemeinde am Kottenforst Frau von Kamecke) und anderen Hilfsorganisationen (N. Lust vom Verein „Helfende Hand“).

 

Die Mitarbeiterinnen der Kleiderstube freuen sich, dass es ihnen seit 30 Jahren möglich ist, die materielle Not vieler Menschen mit ihrem Angebot zu lindern. Obwohl die Röttgener Kleiderstube nur an zwei Tagen in der Woche für jeweils eine Stunde geöffnet ist, werden hier im Jahr durchschnittlich sage und schreibe 1300 Personen eingekleidet und mit den nötigsten Alltagsgegenständen versorgt.

 

„Dass aus einer ursprünglich spontanen Kleidersammlung für bedürftige Aussiedlerfamilien, eine Hilfsorganisation werden würde, hat vor 30 Jahren niemand geahnt“, sagt Gründerin Cornelia Bross nicht ohne Stolz. Und hätte sie damals, als ihre Tochter sich darüber wunderte, dass einige ihrer Klassenkameraden in der kalten Jahreszeit nur mit Sandalen und in viel zu dünne Jacken gehüllt in die Grundschule kamen, nicht genauer hingeschaut – wer weiß, ob es die Kleiderstube in Röttgen heute gäbe.

 

Tatsächlich lebten zu dieser Zeit 15 bis 20 Spätaussiedlerfamilien aus Polen in Röttgen, die mit der „Glasnost-Welle“ hier angespült wurden und denen es am Nötigsten fehlte. Frau Bross beschloss zu handeln und arrangierte eine spontane Kleidersammlung für die Familien. Cornelia Bross und zwei weitere Frauen aus Röttgen (Frau Schwenke und Frau Birker) schauten auch nicht weg als auf die polnischen Aussiedler mittellose Russlanddeutsche und Flüchtlinge aus der DDR, Somalis und später auch Roma und Sinti folgten. Immer mehr Spenden wurden gesammelt, um diesen Menschen zu helfen. Sie alle lebten in dem in dem damals schon abbruchreifen und ungenutzten Motel in Röttgen. „Nach dem Abriss des Motels und mit der Einführung des Bonn-Ausweises durch die Stadt Bonn, finden bis heute auch Türken sowie eine bunte Mischung vieler Nationalitäten aus der Stadt und der Umgebung den Weg zu uns.“ Gegenwärtig kommen Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan, Irak und Afrika vermehrt hinzu. „Die politische und gesellschaftliche Entwicklung ist bei uns deutlich sichtbar. Wir wissen immer wo die aktuellen Krisen der Welt herrschen“, berichten Cornelia Bross, Frau Schwenke und Frau Birker, die übrigens alle von der ersten Stunde der Kleiderstube an ohne Unterbrechung dabei sind.

 

Messgewand neben "Second Hand-Ware"

Problematisch sei immer das Finden geeigneter Lagerräume gewesen. Zu Anfang stellt uns die katholische Kirchengemeinde ihre Sakristei in Röttgen zur Verfügung. Dort stapelten sich schon nach kurzer Zeit Pullover, Hosen, Röcke, Schuhe und Geschirr neben Messbechern, Altarglocken, Kirchenkerzen und bronzenen Altarkreuzen. Alte Wintermäntel und Jacken hingen gleich neben den fein bestickten Messgewändern im Schrank. Und über allem waberte der Duft von Mottenkugeln. Nach einem halben Jahr konnte dieser unhaltbare Zustand auch, weil die Sakristei aufgrund anwachsender Kleiderspenden aus allen Nähten zu platzen drohte, mit dem Umzug in die Kellerräume der ehemaligen Hauptschule in der Dorfstraße beendet werden. Schnell waren auch diese Räumlichkeiten zu klein, obwohl jeder Winkel bis hin zur Besenkammer und den Duschen ausgenutzt wurden. Nach einem Jahr im feuchten, dunklen Keller, folgte ein erneuter Umzug. „Diesmal stellte uns die Stadt Bonn im gleichen Gebäude einen ungenutzten, von Tageslicht erfüllten Klassenraum zur Verfügung, in dem die Kleiderstube auch heute noch ist. Zudem unterstützt uns die Stadt mit Heizung und Strom und hat uns vor einigen Jahren in die Liste der städtischen Kleiderstuben aufgenommen. Auch dafür sind wir sehr dankbar“, erzählt Bross.

 

Jede Spende kommt an 

Froh sind die Betreiberinnen der Kleiderstube auch über die ungebrochen große Spendenbereitschaft der Bevölkerung. „Selbst wenn es scheint, dass wir manchmal in Spenden versinken, freuen wir uns über gut erhaltene, saubere Kleidung sowie Dingen des täglichen Gebrauchs z.B. aus Haushaltsauflösungen.“ In 30 Jahren haben die Mitarbeiterinnen u.a. ein verzweigtes Netzwerk aufgebaut, um Sachen, die in der Kleiderstube Röttgen „nicht gehen“ oder die Staumöglichkeiten sprengen sinnvoll und auch im Sinne der Spender weiter zu verteilen. Dabei ist es dem Team besonders wichtig, dass die Kleidung auch wirklich dort ankommt, wo die Not groß ist. Kooperationen gibt es mit der Kleiderstube Medinghoven, Esperanza von der Caritas, Oxfam, Düsseldorf und mit Herrn Nikolai Lust, Gründer und Leiter der Christlichen Mission „Helfende Hand“ e.V.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Weiterführende Schulen in Bonn stellen sich vor -Schnuppertage am CvO starten in dieser Woche!

Archivbild: Mit Musik geht alles besser. Big Band und OssiJAZZky-Band heißen Interessierte schwungvoll willkommen
Archivbild: Mit Musik geht alles besser. Big Band und OssiJAZZky-Band heißen Interessierte schwungvoll willkommen

Die weiterführenden Schulen in Bonn laden im Oktober wieder zu Tagen der offenen Tür ein. Haupt-, Real-, Gesamtschulen und Gymnasien stellen sich damit Viertklässlern und deren Eltern vor.

 

Damit soll die Entscheidung, welche Schule für das Kind in Frage kommt, leichter werden. Für Viertklässler wird vielfach Schnupperunterricht angeboten. Lehrerinnen und Lehrer halten sich für Informationen und Gespräche bereit.

 

Auch für ältere Schülerinnen und Schüler lohnt sich ein Blick in die Liste, vor allem, wenn sie

nach Beendigung der Sekundarstufe I ihre Schullaufbahn in einer gymnasialen Oberstufe fortsetzen möchten, um das Abitur zu machen. Mehrere Schulen bieten hierfür besondere Informationsveranstaltungen an.

 

Bereits in der Woche ab 1. Oktober bietet das Carl-von-Ossietzky-Gymnasium in Ückesdorf  zwei Schnuppertage für Viertklässler an. Der erste Schnuppertag findet bereits am 2.10. statt. Hier haben die angehenden Fünftklässler die Möglichkeit einen ersten Einblick in die vielfältigen Arbeitsgemeinschaften am CvO zu erhaschen. In der Zeit von 15.30 Uhr bis 16.15 Uhr können Kinder wählen unter den AG´s: Theater, Graffiti, Programmieren und Lego-Roboter. Ab 16.15 Uhr bis 17.00 Uhr stellen sich folgende AG´s vor: Schulgarten, Schach, Chor, Lego-Roboter und die Schulzeitung. Im Anschluss gibt es, um 17 Uhr in Raum B002, detaillierte Informationen zum bunt gemischten Musikangebot an der Schule.

 

Am 4.10. lädt das Gymnasium zu Mitmachstunden ein, in denen das besondere Sprachprofil der Schule (Spanisch ab Klasse 5) und der naturwissenschaftliche Zweig im Focus stehen. Ab 15.30 Uhr haben Neulinge die Möglichkeit, an Spanisch-Probestunden teilzunehmen. Der Experimentiernachmittag in den Fächern Biologie, Chemie und Physik startet um 15.30 Uhr oder von 16.15 bis 17 Uhr. Der Informationsabend für Eltern beginnt um 19 Uhr in der Aula. Vorgestellt werden hier u.a. das Ganztagskonzept der Schule sowie das Sprachenprofil. Zusätzlich bietet die Schule während der beiden Schnuppertage Schulführungen für die Eltern sowie Vorträge an.

 

Tag der offenen Tür ist am 6.10. ab 8.30 Uhr. Der Zeitplan und das Programm sehen wie folgt aus:

8.30 Uhr                Begrüßung in der Aula

9 - 11.40 Uhr         Mitmachstunden für Kinder des 3. und 4. Schuljahres

9 - 11.40 Uhr         Unterrichtstunden zum Zugucken in den Klassen 5, 6 und EF

8.30 - 12.30 Uhr    Rahmenprogramm mit allen Informationen zur Schule,        
                                 Fremdsprachencafés, Schulführungen, Kleinkinderbetreuung

 

In der ersten Novemberwoche stellt sich das Hardtberg-Gymasium (HBG) vor. Am 8.11.  um 19 Uhr sind Eltern der 4. Klassen zu einem allgemeinen Informationsabend in den Hörsaal der Schule eingeladen. Ab 20 Uhr erhalten Sie Sonderinformationen über den bilingualen deutsch-französischen Zweig des HBG. Der Tag der offenen Tür findet am 10.11. von 9 bis 12.30 statt.

 

Hinweise zu Informationsveranstaltungen aller anderen weiterführenden Schulen in Bonn finden Sie hier zum Download. 

mehr lesen 0 Kommentare

300 Jahre Hubertuskapelle - Festmesse unter freiem Himmel

Mit einer Festmesse feierten rund 200 Gläubige aus Ückesdorf, Röttgen, Lengsdorf und Endenich das 300-jährige Bestehen der

Hubertuskapelle. Zelebriert wurde der Gottesdienst im Freien vor der Hubertuskapelle von Weihbischof Ansgar Puff sowie Pfarrer Alfons Adelkamp und weiteren Konzelebranten aus den Gemeinden St. Maria Magdalena und Christi

Auferstehung.

 

Der unter einem Zelt aufgebaute Altar war in Anlehnung an den Namenspatron der Kapelle St. Hubertus weidmännisch mit einem Geweih und Eichenlaub geschmückt. Die passende musikalische Gestaltung des Gottesdienstes übernahm u.a. das Hornensemble St. Augustin Siegburg der Jägerschaft.

 

In seiner Predigt ging Weihbischof Puff auf die Bedeutung und Symbolik des Kreuzes nicht nur in der Hubertuslegende, sondern auch für die Gläubigen in der heutigen Zeit ein.

 

Pfarrer Adelkamp dankte indes allen, die an der Erhaltung und Pflege des Kapellchens beteiligt waren und sind. Sein besonderer Dank galt Frau Gerda Spitzl, die sich seit Jahrzehnten unermüdlich mit Herz und Hand um die Hubertuskapelle kümmert. Auch Oberbürgermeister Ashok Sridharan war als Mitglied der Pfarrgemeinde Christi Auferstehung gekommen. Er würdigte die Kapelle "als Segen für den Ort".

 

Im Anschluss an den Gottesdienst, waren die Besucher eingeladen, sich an Schautafeln über die Entstehungsgeschichte dieses Ückesdorfer Kleinods zu informieren. Heinz Meyer lud zu einer Führung in die kleine Kirche ein wobei er über spannende Legenden und Anekdoten plauderte, die sich um die kleine Kirche ranken aber ebenso über Wissenswertes und detaillierte historische Backgroundinformationen zu referieren wusste.

 

Dass das „Schmuckkästchen im Fachwerkstil“ heute noch zum Ortsbild von Ückesdorf gehört, ist nur dem Engagement der Bürger zu verdanken, die den Abriss der Kapelle vor Jahrzehnten verhinderten.

mehr lesen 0 Kommentare

Erlebnisshopping in Röttgen: UBund-Rallye zeigt Unternehmensvielfalt in Röttgen und Ückesdorf

Die UBund-Rallye in Röttgen glich einem Erlebnisshopping. Die aufgebauten Stände und bunt geschmückten Läden entlang der Reichsstraße zogen zahlreiche große und kleine Besucher an.  

 

Bereits zum zweiten Mal veranstaltete der Unternehmerverbund Röttgen Ückesdorf (Ubund) am Samstag die Ubund-Rallye, bei der 27 der im Ubund organisierten ortsansässigen Unternehmen sich und ihre Dienstleistungen präsentierten.

 

Neben ausführlichen Informationen zu den Röttgener und Ückesdorfer Unternehmen konnten große und kleine Kunden viele Preise ergattern. So z.B. am Ubund-Glücksrad: Auf dem Gewinntisch tummelten sich Seifenblasen, Spiele, Malhefte und –stifte, USB-Sticks, diverses Gebäck und Gutscheine, die von den Unternehmen selbst stammten oder von ihnen gesponsert wurden. Insbesondere die Kinder freuten sich über volle Taschen und Mitmachaktionen wie dem Basteln eigener Kaleidoskope.

 

„In Röttgen und Ückesdorf gibt es viele Geschäftsleute und Dienstleister, deren Räumlichkeiten nicht in exponierter Lage an der Reichsstraße zu finden sind, sondern versteckt in den Wohngebieten liegen. Die Rallye ist insbesondere für sie eine gute Gelegenheit auf sich aufmerksam zu machen“, erläutert Petra Mellinghoff, Gründerin und 1. Vorsitzende des UBundes die Intention der Aktion. Tatsächlich waren viele Menschen erstaunt über das große und differenzierte Angebot vor Ort und nutzten die Gelegenheit, sich eingehend zu informieren.

 

Geschäftsleute wie Kunden waren begeistert von der Initiative. So locker und ungezwungen, sind sie sich einig, komme man sonst nur selten ins Gespräch. „Das ist wirklich eine tolle Aktion“, findet auch Osteopathin Karin Rosenberg von der Praxis für Ortho Bionomy. „Sehr viel mehr Menschen als erwartet sind zu meiner Praxis gekommen, haben sich die Räumlichkeiten angeschaut und sich ausführlich über meine Dienstleistungen informiert. Die Rallye ist eine sehr schöne Gelegenheit persönlichen Kontakt zu den Leuten aufzunehmen und seine Leistungen publik zu machen.“

 

Bei kleinen Snacks, Gebäck, Kaffee und Kuchen, Saft und Sekt bummelten Passanten den Vormittag über gern von Stand zu Stand und von Geschäftsraum zu Geschäftsraum und steuerten so auf die Hauptattraktion -einer großen Verlosung- am Nachmittag hin. 15 Stempel von unterschiedlichen Unternehmen mussten gesammelt werden, um an der großen Tombola des UBundes teilnehmen zu können, die im Garten des neu gestalteten und komplett umgebauten Aparthotel Kottenforst am Röttgener Ortsausgang  Richtung Meckenheim stattfand. Mit viel Schwung sorgten die Tanztruppen der Prinzengarde Weiß-Rot-Röttgen  für beste Unterhaltung.

 

Abschluss und Höhepunkt der Rallye war die Verlosung der Preise, die ebenfalls von den teilnehmenden Unternehmen gestiftet bzw. gesponsert wurden. Roger Moore von der Kölsch-Rock-Band "De Köbesse" fungierte als "Glücksfee" und zog die die Hauptpreise aus der Lostrommel. Mehr als 100 Gewinner konnten sich über Top-Preise wie ein Fahrrad, ein Brillant, Champagner, hochwertige Kosmetika, Gutscheine in einem Wert bis zu 300 Euro,  und vieles mehr freuen.

 

Impressionen von der UBund-Rallye 2019:

mehr lesen 0 Kommentare

U-Bund-Rallye in Röttgen: Bummeln, spielen, gewinnen

Der Unternehmerverbund RöttgenÜckesdorf e.V. kurz UBUND veranstaltet am Samstag, 15.9.2018 von 11-14.30 Uhr zum 2. Mal seine UBUND-RALLYE. Entlang der Reichsstraße und in einigen Nebenstraßen präsentieren sich 27 Unternehmen in ihren Geschäftsräumen und an 3 Hotspots.

 

Auf www.ubund.de finden Sie den Flyer, in vielen Geschäftsräumen und in der Geschäftsstelle des Ubundes im Herzogsfreudenweg 1. Sie besuchen die Geschäfte und sammeln Sie 15 kleine Stempel als Los für die Tombola. Um 15 Uhr findet in der Reichsstraße 67 im Aparthotel Kottenforst die große TOMBOLA mit Roger Moore von der Kölsch-Rock-Band „De Köbesse“ statt. Es werden viele tolle Hauptpreise, z. B. ein Fahrrad, einen Brillanten, Champagner, spannende Gutscheine und vieles mehr verlost.

 

Von 11 bis 14.30 Uhr steht auf dem Schlossplatz in Röttgen das bunte Glücksrad des Ubundes. Auch hier gibt es viele tolle Preise für Groß und Klein zu gewinnen!

 

Am Herzogfreudenweg 1 finden Sie dieses Mal eine mobile Espresso- und Cappuccino-Bar.

 

Auskünfte gibt es in Geschäftsstelle des UBUNDES unter der Telefonnummer 25 99 99 8.

0 Kommentare

Die Römer in Röttgen, Ückesdorf und dem Kottenforst

Mit einem Vortrag über die bisher weniger bekannte römische Geschichte von Röttgen und Ückesdorf leitet der neu gegründete Verein "Ortshistorisches Museum für Röttgen und Ückesdorf" (Heimatmuseum Röttgen) seine Vortragsreihe zur spannenden Geschichte der beiden Orte ein. Als Referentin konnte der Verein Dr. Jennifer Morscheiser, Direktorin des Museums Burg Linn in Krefeld und ehemalige Referentin für provinzialrömische Archäologin der LVR-Bodendenkmalpflege gewinnen.

 

Nicht erst seit den umfangreichen Grabungen im Neubaugebiet Hölder ist römische Besiedlung in Röttgen und Ückesdorf belegt. Bereits seit Jahrzehnten sind diverse Villae Rusticae (Römische Gutshöfe) in Röttgen, Ückesdorf und dem Kottenforst bekannt. Dazu befinden sich hier römische Grabstätten der Bewohner und Übungslager des Legionslagers in Bonn. Dr. Morscheiser wird die Grabungen am Hölder sowie römische Funde und Befunde aus der Umgebung der Öffentlichkeit vorstellen. Der Vortrag bildet die Einleitung zu einer geplanten Vortragsreihe von der Steinzeit bis in die Gegenwart unserer beiden Orte. Um eine Spende für den Verein wird gebeten.

 

Sie haben interessante Funde, Geschichten, Anekdoten oder Relikte zur Geschichte von Röttgen und Ückesdorf? Der Verein freut sich über den Austausch mit Ihnen und Ihre Mitarbeit, bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf:

kontakt@heimatmuseum-roettgen.de Tel.: 0228 28619634 www.heimatmuseum-roettgen.de

mehr lesen 0 Kommentare

Stadtförsterei warnt: Kein Feuer im Wald entzünden

Auch wenn nach der Hitzeperiode der vergangenen Wochen die Temperaturen aktuell deutlich niedriger sind und auch ein wenig Regen gefallen ist – der Bonner Stadtwald ist nach wie vor sehr trocken. Aus aktuellem Anlass warnt die Stadtförsterei daher eindringlich davor, im Wald Feuer zu entzünden oder zu grillen. Dies ist laut Landesforstgesetzt grundsätzlich im Wald verboten. Außerhalb des Waldes muss ein 100-Meter-Abstand zum Waldrand eingehalten werden. In den vergangenen Tagen hat die Stadtförsterei immer wieder Feuerstellen mit teilweise noch Glut im Waldgebiet gefunden.

0 Kommentare

Kleiner Ort - großer Autor

Am Freitag, 7. September 2018 um 19.30 Uhr erwartet die Röttgener Buchhandlung,  Reichsstr. 53 den mehrfach ausgezeichneten Schriftsteller Eric Vuillard zu einer Lesung. Der Autor liest aus seinem Buch „Die Tagesordnung“,

für das er im letzten Herbst den renommierten Prix Goncourt erhielt.

 

Vuillard – bekannt dafür historische Ereignisse zugespitzt und unkonventionell zu erzählen, zeichnet in „Der Tagesordnung“ kurz aber prägnant die Machtergreifung Hitlers im Jahr 1933 sowie den Lauf der Geschichte bis hin zur Annexion Österreichs an das Deutsche Reich nach. Beginnend mit der Einladung Hermann Görings finden sich 24 hochrangige Vertreter namhafter deutscher Unternehmen zu einem Geheimtreffen mit Hitler ein, um über eine mögliche Unterstützung der nationalsozialistischen Politik zu beraten: Krupp, Opel, BASF, Siemens, Allianz – sie alle sind Teil der Zusammenführung von Politik und Geld.

 

Temporeich erzählt Vuillard von der Appeacementpolitik der Nachbarstaaten und modelliert ein plastisches Bild entscheidender Staatsmänner wie Chamberlin und seinem französischen Kollegen Daladier sowie des österreichischen Kanzlers Kurt Schuschnigg.

 

Die Tagesordnung ist ein Roman über die Tragik nicht nur der deutschen der Geschichte sowie über menschliche Schwächen, die den Lauf Geschichte maßgeblich beeinflussten. Ein Roman, der insbesondere im heutigen Kontext des politischen Weltgeschehens zum Nachdenken anregt.

 

Im Anschluss an die zweisprachige (deutsch/ französisch) Lesung, haben Gäste die Möglichkeit, mit dem Autor zu diskutieren.

 

Der Eintritt beträgt 10 € bei Vorkasse und 12 € an der Abendkasse.

 

Gern können telefonisch oder in den Buchhandlungen in Röttgen und am Brüser Berg Karten für den Abend vorbestellt werden:

 

Röttgener Buchhandlung                                                               Goethe & Hafis

Reichsstr. 53                                                                                       Borsigallee 26

Tel.: 0228 – 20 72 60 60                                                                    Tel.: 0228 – 92 50 323

0 Kommentare

Preisgekröntes Marvin Trio in der Thomaskirche

Das Trio Marvin wurde von der Pianistin Vita Kan, dem Cellisten  Marius Urba und der Geigerin Marina Grauman 2016 in Leipzig gegründet. Nur wenige Monate später wurde das Trio mit dem 1. Preis (Mendelssohn-Preis) des Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerbes 2017 in Berlin ausgezeichnet, was der musikalischen Laufbahn des Ensembles einen sicheren Grundstein setzte.

 

Alle drei Musiker sind Preisträger internationaler Wettbewerbe und gehen einer regen Konzerttätigkeit im In- und Ausland nach. Die unterschiedliche Herkunft (Litauen, Kasachstan, Russland) und die während des Studiums in Deutschland gesammelten Anregungen bestimmen einen ganz besonderen Umgang mit der Kernliteratur der Klassik und Romantik, aber auch insbesondere mit Komponisten wie Schostakowitsch, welche bei den Musikern aus der ehemaligen UdSSR einen hohen Stellenwert einnehmen Wenn eine „ganz besondere Pianistin, die durch Ihre Authentizität und Brillanz aufhorchen lässt…“ (Robert Levin), „…ein ausgezeichneter Cellist mit großem Ton und warmen Vibrato…“ (Riccardo Chailly) und eine Geigerin mit „ansteckender Bühnenpräsenz“ („Neue Musikzeitung“) und „unverbrauchter Spielfreude“ („Südkurier“) sich der Gattung des Klaviertrios widmen, kann kaum etwas schief gehen.

Ganz aktuell hat das Trio Anfang Juli 2018 den mit 30.000$ dotierten Internationalen Melbourne Kammermusik-Wettbewerb gewonnen und stellt sich gleich im Anschluss an das Konzert in der Thomaskirche beim 67. Internationalen Musikwettbewerb der ARD den Juroren und dem Publikum vor.

0 Kommentare

Röttgener Kirmes wirft Frage auf: Ist Helene Fischer noch zu toppen?

Da brennt der Übeltäter. Viele Vorwürfe hat er sich in der Gerichtsverhandlung anhören müssen: Die Einrichtung der Zone 30 auf der

Reichsstraße, die Verantwortung für die  Sommerhitzewelle und den Wassermangel, selbst die Änderungen im diesjährigen Kirmesprogramm legte man ihm neben zahlreichen weiteren Kleinigkeiten zur Last. Ob nun zu Recht oder Unrecht – am Ende war der Zacheies erneut Opfer des Mobs, der seinen Tod forderte.

 

Eines jedoch ist unbestritten: Diese Kirmes hatte einige neue Highlights im Programm. So rockte das Helene Fischer Double zur Kirmeseröffnung am Freitagabend die Bude. Super Stimmung, tolle Lightshow und ordentlich Musik auf die Ohren. „Wahnsinn, so voll waren das Festzelt und der Vorplatz noch nie“, freut sich Stefan Zimmermann vom Festausschuss Röttgen Ückesdorf e.V. Auch der „Tag der Vereine“, den es in diesem Jahr zum zweiten Mal gab, wurde optimiert. Jeder Verein hatte die Möglichkeit sich zusätzlich zum eigenen Stand mit einer Showeinlage zu präsentieren. Auf dem Rummelplatz freuten sich Kids und Jugendliche über ein neues Fahrgeschäft – den Twister. Hier ging´s nicht nur richtig rund, sondern an einem ausfahrbaren Greifarm auch hoch hinaus. Obwohl die Verlegung des Familientages von Samstag auf Sonntag nicht von allen realisiert worden war, war auch dieser Programmpunkt letztlich gut besucht. Kinderflohmarkt, Planwagenfahrt und Kinderolympiade lockten mit Spaß und Spiel für die ganze Familie.

 

„Insgesamt ziehen wir ein positives Fazit“, sagen Tanja Koep und Stefan Zimmermann vom Festausschuss unisono. „Ganz besonders freut uns die rege Teilnahme der neu Zugezogenen – nicht nur als Besucher, sondern auch als aktive Helfer.“ Die Gestaltung des Kirmesmannes –seit über 35 Jahren die Aufgabe von Paul Imhoff- gab selbiger erstmalig in die Hände eines unserer Neubürger vom „Hölder“ ab.

 

Aber nach der Kirmes ist vor der Kirmes. So kreisen die Gedanken des Festausschusses schon um die nächste Kirmes. „Hier und da gab es noch kleinere organisatorische Mängel, die wir ausbügeln wollen“ so Zimmermann. Und was noch wichtiger ist: „Mal sehen, wie wir Helene Fischer toppen können.“

1 Kommentare

Bürgerentscheid Wasserlandbad: Abstimmungshefte liegen aus

Seit Montagfrüh, 9. Juli 2018, liegt das Abstimmungsheft zum Bürgerentscheid Wasserlandbad an den Informationsstellen in den Bezirksrathäusern sowie im Stadthaus - im Abstimmungsbüro, im Dienstleistungszentrum und im Presseamt – aus. Zudem ist es online unter www.bonn.de/buergerentscheid abrufbar. Das Abstimmungsheft dient zur Information der Abstimmungsberechtigten Bürgerinnen und Bürger. Es kann abgeholt werden und wird auf Anforderung zugeschickt.

 

Bis zum 3. August 2018 sind rund 250.000 Bonnerinnen und Bonner ab 16 Jahren aufgerufen, per Briefwahl über die Frage "Soll der Neubau eines Schwimmbades in Bonn-Dottendorf gestoppt werden?" abzustimmen. Die entsprechenden Unterlagen werden in dieser Woche bis Freitag, 13. Juli 2018, zugestellt. Abstimmungsberechtigte Personen, die bis zum 13. Juli noch keine Unterlagen erhalten haben, können diese - ebenso wie das Abstimmungsheft – persönlich im Abstimmungsbüro im Foyer des Stadthauses anfordern oder telefonisch unter den Rufnummern 0228 – 77 23 09 bzw. 77 23 44.

 

Oberbürgermeister Ashok Sridharan appelliert: "Mit einem ,Nein‘ im Bürgerentscheid machen Sie den Weg frei für das neue Wasserlandbad und eine zukunftsorientierte Bäderlandschaft. Bonn bekäme endlich ein neues, zeitgemäßes, barrierefreies und ganzjährig geöffnetes Familien-, Schul- und Vereinsschwimmbad. Mit weiterhin 14 Schwimmbädern, die wie beispielsweise Hardtbergbad und Beueler Bütt zum Teil saniert werden, wird Bonn auch in Zukunft über eine auf das gesamte Stadtgebiet verteilte Bäderlandschaft verfügen."

 

mehr lesen 0 Kommentare

Geschafft: Rot-Weiß-Röttgen tauscht Asche gegen Kunstrasen - Einweihungsfeier mit großer Publikumsresonanz

Nach achtmonatiger Bauzeit wurde der Röttgener Kunstrasenplatz am Samstag, 7. Juli 2018, von Oberbürgermeister Ashok Sridharan und dem stellvertretenden Bezirksbürgermeister Wolfgang Maiwald offiziell eingeweiht. Das Spiel der C-Jugend des Sportvereins Rot-Weiß Röttgen (RWR) gegen eine Schulmannschaft der Schlossbachschule gehörte ebenso zum offiziellen Programm wie das anschließende

Spiel der Herrenmannschaft des Vereins gegen eine Mannschaft von Ehemaligen. Zuvor gab es von Vereinsseite Ehrungen langjähriger, verdienter Mitglieder sowie Fußballspiele der C-, D-, E- und F-Jugend. Zudem ehrte der Fußballkreis Bonn, der Fußballverband Mittelrhein und der Deutsche Fußballbund den ersten Vorsitzenden von Rot-Weiß Röttgen, Peter Altendorf, für sein herausragendes Engagement im Verein und belohnten ihn mit der Berufung in den „Club 100“ des DFB.

 

Der Röttgener Kunstrasen ist der18. Platz, den die Stadt Bonn am Wochenende offiziell einweihte. Die Bauzeit des Platzes betrug acht Monate, wobei das Großspielfeld bereits nach vier Monaten fertig gestellt war. Entstanden ist neben dem Spielfeld eine Streetballanlage, deren Realisierung vor allem, dem jetzigen stellvertretenden Ministerpräsidenten des Landes NRW und dem Ur-Röttgener Joachim Stamp am Herzen lag. Er machte sich für die Verlegung des Basketballfeldes stark, das ursprünglich für den Kurfürstenspielplatz vorgesehen war aber aufgrund von Anwohnerbeschwerden dort nicht etabliert werden konnte. Zudem wurde die vorhandene Weitsprunganlage umgebaut, die Flutlichtanlage erneuert und mit modernen blendungsarmen Scheinwerfern ausgestattet, die Entwässerungseinrichtung wurde komplett erneuert und die vorhandene Boulefläche erhielt einen neuen Tennenbelag.

mehr lesen 0 Kommentare

Spendenaufruf: Beinprothesen für Opfer von Landminen

Der Krieg in Syrien ist nach wie vor brutale Realität. Für uns, die wir hier im sicheren Europa leben sind die Grausamkeiten des Krieges weit weg – niemand ist wirklich persönlich betroffen. Anders bei den Flüchtlingsfamilien, die vor der Tyrannei, den Bomben und Menschenrechtsverletzungen geflohen sind und bei uns Zuflucht und Frieden suchen. Für viele von Ihnen ist der Krieg auch hier präsent und körperlich spürbar. Die Familien bangen täglich um ihre nahen Verwandten in Syrien.

 

Aktuell hat es Familie Hannan, die seit vier Jahren von Frau Doris Mohr in Röttgen betreut wird, schwer getroffen. Nazhat Hannans Bruder Abo Aziz Hannan, verheiratet und Vater von drei Mädchen sowie dessen bester Freund Gollin Hoso, ebenfalls verheiratet und Familienvater von fünf Kindern, wurden von einer Landmine des IS schwer verstümmelt. Die Männer verloren ihre Beine und sind seither an ihre Rollstühle gefesselt, die dank der Privatinitiative von Familie Mohr angeschafft und nach Afrin transportiert konnten.

 

Bei aller Freude darüber bleibt es für die beiden Familienväter unvorstellbar wie es –gefesselt an die Rollstühle- weitergehen soll. Die beiden Handwerker fragen sich wie sie für den Lebensunterhalt ihrer Familien sorgen sollen.

 

Frau Mohr möchte auch hier ein Zeichen der Solidarität setzen und bittet um Spenden für Beinprothesen für die beiden Männer. „Wir könnten ihnen damit ein Stück Mobilität zurückgegeben und neue Perspektiven eröffnen“, ist sich Doris Mohr gewiss. Schon die Ankunft der Rollstühle habe große Freude und Dankbarkeit ausgelöst und sei vom ganzen Dorf gefeiert worden. “Die Hilfe, die wir dort leisten, macht sich auch bei den Flüchtlingen hier bemerkbar. Sie können sich nicht vorstellen, wie sehr das schreckliche Schicksal der Familienangehörigen in Syrien den Flüchtlingen hier zusetzt und regelrechte emotionale Achterbahnfahrten auslöst, die die Integration zusätzlich erschweren.“

mehr lesen 0 Kommentare

Straßenfest in der Henriettenstraße: Super Wetter, super Stimmung und für jeden was dabei

Die Henriettensträßler sind einfach nicht tot zu kriegen! Auch beim 18. Straßenfest waren die Zelte voll. „In diesem Jahr hatten wir mehr Anmeldungen als je zuvor“, sagt Astrid Regh, eine der Hauptorganisatorinnen.

 

Die weiteste Anreise hatte eine Familie aus USA-Montana, die bei Freunden in der Henriettenstraße zu Besuch waren. Dass auch sie sich hier pudelwohl fühlten, lang nicht nur am vielfältigen kulinarischem Angebot von Kaffee und Kuchen, Grillfleisch, Kölsch und allerhand leckeren Salaten. Getreu dem Motto „Drink doch ene met“ wurden auch sie schnell Teil der Henriettenstraße.

 

„Das fluppt hier ganz wunderbar“, freut sich der „Bürgermeister der Henriettenstraße“ Toni Regh. „Wir freuen uns immer über neue Gesichter beim Straßenfest. Gäste sind uns jederzeit willkommen.“

 

Hier ist das Nachbarschaftstreffen wie eine große Familienfeier. Einmal im Jahr treffen sich alle, tauschen sich aus und genießen den Tag. In diesem Jahr passte sich das Wetter sogar der Stimmung an: super sonnig, warm und freundlich!

 

Weitere Fotos in der Mediathek.

0 Kommentare

Stadt investiert 10,7 Millionen Euro in die Schlossbachschule

Die Röttgener KGS Schlossbachschule wird samt Turnhalle erweitert, umgebaut, modernisiert und energetisch saniert. Die Bezirksvertretung Bonn hat die Entwurfsplanung und die Kostenberechnung in der Sitzung am 27. Juni 2018 beschlossen. Das Städtische Gebäudemanagement wird rund 10,7 Millionen Euro in das Projekt investieren.

 

Die dreizügige Grundschule besteht aus fünf Gebäudeteilen (A1, A2, B, C und G) mit angrenzender Turnhalle und Umkleidetrakt (Gebäude D + E) sowie einem Containerbau (Gebäude F). Das Gebäude A1 und das Containergebäude werden abgerissen. Die Häuser A2, B, C, und G werden umgebaut, modernisiert und energetisch saniert. Für das Umkleidegebäude E werden die Zuleitungen für Strom-, Heizung und Warmwasserversorgung erneuert.

 

Als Ersatz für die Gebäude A1 und das Containergebäude wird ein zweigeschossiger Erweiterungsneubau mit KfW-Effizienzhaus 55-Standard realisiert; er wird zwischen Gebäude G und Gebäude A2 angeordnet. Die bestehende Ölheizung wird durch einen Gas-Brennwertkessel und eine neue Pelletheizung ersetzt. Sämtliche Zugänge im Erweiterungsneubau werden barrierefrei ausgeführt, die Einrichtung erhält eine behindertengerechte Toilette, die Barrierefreiheit des Obergeschosses wird durch einen Aufzug gewährleistet. Im Bestand wird die Barrierefreiheit weitestgehend verbessert, indem der Erweiterungsneubau barrierefrei an die Gebäudeteile G und A2 angebunden wird. Die Höhendifferenzen werden über Verbindungsgänge überwunden.

 

Der Neubau wird statisch für die Nachrüstung einer Photovoltaikanlage hergerichtet. Die Bestandsdächer der Gebäude A2 und C sind für den Einsatz einer Photovoltaikanlage ausgelegt. Das Dach des Neubaus und die Bestandsdächer A2 und C werden der Bürger Energie Rhein-Sieg eG, den Stadtwerken sowie weiteren geeigneten Interessentinnen und Interessenten für die Installation einer Photovoltaik-Anlage angeboten.

 

Beim Bestandsgebäude (Gebäudeteile A2, B, C und G) sind umfangreiche Sanierungsmaßnahmen erforderlich. Vorgesehen sind die Erneuerung der Dächer, die Dämmung der Fassaden und der Austausch alter Fenster. Darüber hinaus werden abgehängte Akustikdecken eingebaut, die Sonnenschutzelemente erneuert, Flure umgestaltet und neue Brandschutztüren eingebaut. Und schließlich wird der gesamte Verwaltungsbereich umgebaut.

 

Im Zuge des Erweiterungsneubaus und der Sanierung der Bestandsgebäude ist die Einrichtung von Containern als Zwischenlösung notwendig. Die Investitionskosten werden auf insgesamt rund 10,7 Millionen Euro geschätzt.

0 Kommentare

Nachwuchs im städtischen Wildgehege

Im Wildgatter an der Waldau gibt es niedliche Neuzugänge: Vier kleine Damwildkitze sind mit etwas Glück zurzeit im Wildgehege auf dem Venusberg zu sehen. Denn die ersten Kühe haben ihre Kälber gesetzt. Auch im Nachbargehege wird Nachwuchs erwartet: Die Rotwildkühe bekommen in circa zwei Wochen ihre Kälber.

 

Damwildkälber und Rotwildkälber haben normalerweise braunes Fell mit weißen Tupfen. In diesem Jahr hat eines der neugeborenen Damwildkitze allerdings dunkelbraunes Fell. In den meisten Fällen bringen die Hirschkühe jeweils ein Junges zu Welt, nur sehr selten gibt es Zwillingsgeburten. Derzeit leben neun Damwildkühe und sechs Hirsche im Gehege. Im Rotwildgehege sind es drei Hirsche und fünf Kühe.

 

Obwohl Rotwild in Deutschland eine verbreitete Wildart ist, gibt es in Bonn seit 1794 kein Rotwild in der freien Natur mehr. Die Tiere werden in der Regel 18 Jahre alt und sind Rudeltiere. Den Namen verdankt das Rotwild seinem rötlichen Fell.

 

Das sieben Hektar große Wildgatter an der Waldau ist in drei Gehege aufgeteilt. Dort leben Schwarz-, Rot- und Damwildtiere. Für Besucher ist das Gelände frei begehbar und ganztägig geöffnet. Allerdings gibt es bestimmte Verhaltensregeln. Besucher sollen sich in der Nähe des Gatters ruhig verhalten, um die Tiere nicht zu erschrecken. Auch bittet die Stadtförsterei darum, ausschließlich Futter aus dem Futterautomaten zu nutzen. Hunde müssen angeleint werden.

0 Kommentare

Haus der Natur: Umbau und inhaltliche Planung in vollem Gange

Foto: Bundestadt Bonn 180618: Die beiden neuen Leiterinnen des Hauses der Natur (v.l.) Frauke Ganswind und Heike Hückesfeld.
Foto: Bundestadt Bonn 180618: Die beiden neuen Leiterinnen des Hauses der Natur (v.l.) Frauke Ganswind und Heike Hückesfeld.

Der Bauzaun ist aufgestellt, der Bagger angerollt: Seit rund einem Monat laufen am Haus der Natur an der Waldau die Erd-, Maurer- und Betonarbeiten. Auch inhaltlich sind die Vorbereitungen in vollem Gange: Die beiden neuen Leiterinnen, Heike Hückesfeld und Frauke Ganswind, haben im März ihre Arbeit aufgenommen und bereiten zusammen mit zahlreichen regionalen Partnern die zukünftige Positionierung des Hauses vor.

 

Das Haus der Natur soll zu einer regionalen Umweltbildungseinrichtung ausgebaut werden und allen Aktiven im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung als Plattform dienen. "Unser Ziel ist es, ein Netzwerk zu schaffen, um langfristig auch in den einzelnen Stadtteilen Umweltbildung anbieten zu können. Insbesondere sozial benachteiligte Menschen wollen wir so erreichen", erklärt Frauke Ganswind.

 

Der Schwerpunkt der umweltpädagogischen Arbeit soll in Zukunft stärker auf längerfristigen

Projekten liegen. "Komplexe Umweltprozesse sind besser zu verstehen, wenn man sich länger mit einem Thema beschäftigt. Wir setzen auf qualitativ hochwertige Umweltbildung, welche die Sinne schärft und noch dazu Spaß macht", so Heike Hückesfeld. Darüber hinaus wird es auch weiterhin Führungen und Workshops im Haus der Natur geben.

 

Die verschiedenen Angebote an der Waldau sollen künftig noch stärker miteinander verknüpft werden. Die Dauerausstellung unter dem Thema "Großstadtwald" wird als Ausgangspunkt für das Outdoor-Programm im Wald, im Bauerngarten, auf der Streuobstwiese und dem Weg der Artenvielfalt dienen.

 

Stand der Bauarbeiten

Die Bauarbeiten für den Umbau des Hauses der Natur kommen derweil voran. Aktuell wird ein Treppenschacht gebaut, über den künftig der Kellerbereich des Gebäudes von außen erreichbar sein wird. Dafür werden Wände und Decken der ehemaligen Kegelbahn freigelegt. Im Inneren wurde die Erdgeschossdecke durchbrochen, damit der künftige Aufzug genug Platz hat.

 

Nach Entkernung des alten Gebäudes sind Mängel an Statik, Entwässerung und Fassade deutlich geworden, die vorher nicht zu erkennen waren. Gemeinsam mit dem Eigentümer konnte inzwischen geklärt werden, welche Mängel von wem beseitigt werden müssen: So übernimmt der Besitzer die Instandsetzung der Regen- und Schmutzwasserleitungen und die Stadt als Pächterin die Restauration der Fassade. Die Kosten für die statische Ertüchtigung trägt der Eigentümer im Kellergeschoss zu 100 Prozent und im Erdgeschoss zu 50 Prozent. Nach derzeitigem Stand geht die Verwaltung von Mehrkosten von 133.000 Euro aus.

 

Die Klärung zwischen Eigentümer und Stadt hat einige Zeit in Anspruch genommen. Die dadurch entstandene Verzögerung im Bau wird sich aber voraussichtlich auf wenige Monate beschränken. Da die Förderfrist 2018 endet, werden verschiedene Mittel zu Beschleunigung des Bauprozesses ergriffen. Nach derzeitigem Stand werden die Bauarbeiten im Frühjahr 2019 abgeschlossen.

mehr lesen 0 Kommentare

Drei Wochen Sommerferienprogramm im RAN! - jetzt anmelden

Auch in diesem Jahr bietet der ökumenische Jugendtreff RAN! ein attraktives Ferienprogramm für Kinder und Jugendliche. Drei Wochen lang Spaß mit Gleichaltrigen bei abwechslungsreichen Spielen, kreativen Tätigkeiten wie malen, basteln, schnitzen zudem darf nach Herzenslust gekocht werden. Ganz nebenbei und spielerisch lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer viel über unseren Wald, Greifvögel und Eisenbahnen - je nachdem für welche Ferienwoche man sich anmeldet.

Die erste Ferienwoche (16.7.-20.7.2018) steht unter dem bewährten Motto Greifvögel und Eulen. Wie im letzten Jahr wird Falkner Pierre Schmidt einige seiner Vögel mitbringen und deren faszinierende Fähigkeiten in einer Flugshow am Ran! demonstrieren.

 

Eine "Bunte Woche" wird es vom 23.7. bis zum 27.7.2018 geben. Zahlreiche Spiele zum Austoben, Geschicklichkeitsspiele und Knobelspiele für "Kopfarbeiter" können hier ausprobiert werden. Darüber hinaus bietet die Woche etwas für eingefleischte Eisenbahnfreaks und solche, die sich ganz allgemein für Dampfmaschinen und Technik interessieren. Ein Ausflug ins DBB Museum nach Koblenz sowie Experimente zum Thema Dampfmaschinen sind in dieser Woche vorgesehen.

 

Die dritte Ferienwoche (30.7.-3.8.2018) richtet sich an Outdoor-Fans. Zahlreiche Aktivitäten im Wald sollen nicht nur Spaß machen, sondern den Kindern und Jugendlichen auch das Ökosystem Wald mit seiner Flora und Fauna näher bringen.

 

Die Anmeldung für die jeweiligen Ferienwochen sollten möglichst rechtzeitig erfolgen.

Das komplette Ferienprogamm sowie die Anmeldeformulare stehen hier zum Download bereit:

mehr lesen 0 Kommentare

Sommerfest beim Festausschuss: Anerkennung für alle ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer

Wenn andere feiern, arbeiten sie: Die Helferinnen und Helfer des Festausschuss Röttgen Ückesdorf. Ob Karneval, St. Martin oder Kirmes- sie organisieren, richten die Räumlichkeiten her, sorgen für das leibliche Wohl und kümmern sich um die Musik. Am Samstagabend aber waren sie selbst an der Reihe. Einmal jährlich lädt der Festausschuss alle ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer zum Sommerfest ein.

 

Rund 100 Personen folgten der Einladung ins katholische Pfarrzentrum in Röttgen. Bei einem Schwätzchen ließen sie sich gern mit diversem Grillgut, Salaten und allerlei mehr festen und flüssigen Köstlichkeiten verwöhnen. „Wir freuen uns sehr, dass wir so viele treue ehrenamtliche Helferinnen und Helfer haben. Ohne sie wären unsere Veranstaltungen nicht machbar“, sagt sich Vorstandsmitglied Stefan Zimmermann. Das Sommerfest sei Zeichen großer Wertschätzung für das Engagement jedes Einzelnen.

 

Beliebter Höhepunkt seit Jahren ist die Tombola mit attraktiven Preisen. Passend zur Fußball-WM gab es diesmal sogar einen Tischkicker zu gewinnen, an dem der glückliche Losbesitzer nun alle Matches der WM zu Hause nachspielen kann.

 

Tanja Koep, die derzeit kommissarisch das Amt des vor kurzem ausgeschiedenen ersten Vorsitzen Frank Edelmann übernommen hat, freut sich über die große Resonanz und die Vorfreude aller auf die anstehende Kirmes. Die findet am letzten Augustwochenende statt und ist die größte vom Festausschuss organisierte Veranstaltung, bei der die zupackenden Hände der zahlreichen Helferinnen und Helfer erneut gebraucht werden, damit Alt wie Jung sich amüsieren und sorglos feiern können.

mehr lesen 0 Kommentare

GIZ lädt ein zum Tag der offenen Tür

 

Seit Anfang des Jahres hat die GIZ ihr neues Lernzentrum in Bonn-Röttgen in Betrieb genommen, den Campus Kottenforst. Hier nutzt die Akademie für Internationale Zusammenarbeit (AIZ) die modernen Trainings-, Büro-, und Aufenthaltsräume für Fort- und Weiterbildungen und die Ausreisevorbereitung. Auch das Medi­en- und Informationszentrum und die „Lernlandschaft“, ein interaktiver Erlebnis-Parcours zur Sensibilisierung für Themen der interkulturellen Zusammenarbeit sind hier untergebracht.

 

Die GIZ lädt nun herzlich ein die

neuen Räume und das umliegende Gelände des Campus Kottenforst kennenzulernen

beim

Tag der offenen Tür auf dem Campus Kottenforst - Samstag, 9. Juni 2018, 11:00 bis 19:00 Uhr  In der Wehrhecke 1, 53125 Röttgen

 

Buntes Entertainment-Programm für Groß und Klein.

Vielfältiges kulinarisches Angebot „regional, saisonal, biologisch“.

12 interessante Trainingssimulationen („Interkulturelle Kompetenz“, „Sprachen“ (Amharisch, Arabisch, Chinesisch) und „Sicherheitstrainings“).

 

Unser Programm nimmt Sie mit auf einen Ausflug der Sinne:

  • Erweitern Sie Ihre Interkulturellen Kenntnisse. Lernen Sie „Hallo“ sagen auf Amharisch und „Auf Wiedersehen“ auf Arabisch.
  • Entdecken Sie sich neu durch „die Tür zum Selbst“ oder in einer Gefahrensituation. Diskutieren Sie mit uns darüber was eigentlich eine Fach- und Führungskraft der deutschen Internationalen Zusammenarbeit so macht.
  • Basteln Sie mit Ihren Kindern Windräder und begeben Sie sich auf einen Fühl-, Riech-, Hörparcours.
  • Begeben Sie sich mit unserer interaktiven Rallye-App auf eine Reise durch unsere Medienlandschaft.
  • Genießen Sie Kaffee und Kuchen in unserem "Global Poetry Garden".
  • Lassen Sie sich mitreißen mit Tanzauftritten der Röttgener Prinzengarde und Damentanzgruppe.
  • Verweilen Sie bei einem saisonalen Snack oder einem Eis auf unserem schönen Außengelände bei venezolanischem Folk & afro-karibischen Rhythmen.
  • Entspannen Sie sich in den Abendstunden bei sanften Jazz-Tönen und einem erfrischenden Getränk, umgeben von Natur und frischer Luft.

 

Das Team der AIZ freut sich über zahlreiche, neugierige Gäste!

 

0 Kommentare

Persische Lyrik und Musik in der Röttgener Buchhandlung: Ein Abend voller Kraft und Melancholie

Foto: J. Rostami
Foto: J. Rostami

Mit Wucht trafen am Samstag Orient und Okzident in der Röttgener Buchhandlung Goethe und Hafis aufeinander. Der musikalisch lyrische Abend nahm die zahlreich erschienen Gäste mit auf eine Reise in die Literatur- und Musikszene Persiens. Die 1974 im Iran geborene Autorin Pegah Ahmadi, die zu den bekanntesten Gesichtern der iranischen Lyrikszene zählt und bereits zehn Bücher veröffentlicht hat, las in ihrer persischen Muttersprache einige ihrer Gedichte und stellte ihren neusten Lyrikband vor, der nicht zu Unrecht den deutschen Titel „Wucht“ trägt. Übersetzerin und Dolmetscherin Jutta Himmelreich trug Pegah Ahmadis Dichtung an diesem Abend in deutscher Sprache vor. Auch musikalisch trafen hier verschiedene Kulturen aufeinander: Kioomars Musayyebi spielte auf seiner Santur –ein im Irak und Iran charakteristisches Instrument der klassischen Kunstmusik- traditionell persisches Liedgut sowie einen Mix verschiedener Musikstile aus Orient und Okzident.

 

Es war allerdings keine leichte Kost, die hier geboten wurde. Pegah Ahmadis bildgewaltige und kraftvolle Verse sind von tiefer Ernsthaftigkeit durchdrungen. Die Autorin verarbeitet in ihnen u.a. die Situation der Frauen im Iran, beschäftigt sich mit menschlicher Gewalt und Menschenrechtsverletzungen. Selbst bei der Liebe greift sie die eher beschwerliche, mühsame Seite in ihren Gedichten auf. Zeilen wie „Eine Feder ließ sich im Spiegel nieder und geriet in einen Kugelhagel“ sausen wie Hammerschläge auf den Zuhörer nieder und setzen sich in den Köpfen fest.

 

Die Ernsthaftigkeit ihrer Literatur sei nicht nur aus ihren Erfahrungen in ihrer Heimat begründet, sondern auch aus dem Exil und der damit verbundenen Isolation heraus, aus der sie seit ihrer Ankunft 2009 in Deutschland schreibt. „Manchmal“, sagt die Autorin, „wünschte ich mir, ich könnte über nichts schreiben.“ Und meint damit heitere Themen zum Vergnügen und zur Zerstreuung. Pegah Ahmadi will mit ihren Versen aufrütteln, aufmerksam machen auf Missstände und deren emotionale sowie faktische Auswirkungen. Gastgeber Jalal Rostami beschreibt dies folgendermaßen: „Schriftsteller sind eigentlich immer in innerer Aufruhr. Sie wollen und müssen sich daher mitteilen.“ Pegah Ahmadi tut dies in ihrer Dichtung nicht immer zielgerichtet. „Manchmal versuche ich auch einfach nur spontane Bilder, die ich im Kopf habe zu formulieren und über die Sprache dem Leser zugänglich zu machen.“

 

Genau in solchen Fällen ist Übersetzerin und Dolmetscherin Jutta Himmelreich „Froh, dass ich es mit zeitgenössischer Lyrik zu tun habe. Denn bei einer Schriftstellerin, die noch lebt, kann ich jederzeit nachfragen wie Elemente in ihrer Dichtung, die meinem Empfinden nach nicht zueinander passen gemeint sind. Das erleichtert die Transformation der ohnehin schwer übersetzbaren persischen Lyrik ins Deutsche ungemein.“ Schon seit vielen Jahren arbeitet Himmelreich gemeinsam mit Pegah Ahmadi. Seit deren Ankunft in Frankfurt am Main hat die Dolmetscherin jedes ihrer Werke übersetzt. So auch den Gedichtband „Mir ist nicht kalt (Sardam Nabud)“, der unter dem Eindruck des Sommers 2009 entstand und im Bremer Sujet Verlag zuerst auf Farsi und dann auf Deutsch erschienen ist. „Wucht“ ist das jüngste Werk ihrer gemeinsamen Arbeit.

 

Aufgelockert wurde das Programm durch musikalische Einlagen des Santurspielers Kioomars Musayyebi. Wie kaum ein anderer beherrscht er die 72 Saiten des Instrumentes und bringt dem Zuhörer dessen Klangmischung aus einerseits warmen grundtönigen Bässen und andererseits spitz klingenden oberen Tonlagen näher. Dabei widmet sich der Künstler, der u.a. als freier Dozent und Santurlehrer arbeitet, nicht nur der traditionellen persischen Musik, sondern mixt zunehmend die verschiedensten Musikstile und tritt mit Musikern aus der ganzen Welt auf. Sein Instrument sei die verfeinerte Urform des Hackbrettes und gehöre einer Instrumentenfamilie an, die von Westeuropa (Hackbrett) über den Vorderen Orient bis China verbreitet ist, erläutert der Musiker auf Nachfragen aus dem Publikum.

 

Eines hatten der Klang der Santur und die gespielten Melodien mit den Rezitationen gemein: Beide waren durchdrungen von Melancholie. „Ja“, lächelt Jalal Rostami mit leicht fatalem Achselzucken, „wir Iraner sind nun mal ein melancholisches Volk.“

 

Am Ende der Veranstaltung nutze das deutsche und iranische Publikum ausgiebig die Gelegenheit in den Dialog mit den Künstlern zu treten und Fragen zu stellen, die weit über das Gehörte hinausgingen.

 

Mit deutsch-persischen Lesungen und musikalischen Abenden macht sich macht sich Jalal Rostami immer wieder für die Verständigung von Orient und Okzident stark. Insbesondere als Verleger (Goethe & Hafis) fördert er Schriftsteller, die im Exil leben und arbeiten und gibt ihnen so eine Stimme. Sein Engagement zur Völkerverständigung brachte ihm im August 2017 das Gütesiegel des Deutschen Buchhandlungspreises ein. Auch die jüngste Veranstaltung am Samstagabend offenbarte den Gästen einen weiteren Einblick in die persische Mentalität und Kultur.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Einladung zur Lenné-Runde: Der Park der Villa Hammerschmidt

Foto: Walter Christian, Die Villa Hammerschmidt
Foto: Walter Christian, Die Villa Hammerschmidt

Der Bonner Potsdam Club lädt in Kooperation mit der Lenné-Gesellschaft Bonn am Mittwoch, 13. Juni 2018 um 19.00 Uhr in den Hörsaal des Akademischen Kunstmuseums, Am Hofgarten 21, 53113 Bonn ein.

 

Charlotte Püttmann vom Kunsthistorischen

Institut der Uni Köln (Architekturgeschichte) wird an diesem Abend über "Den PARK DER VILLA HAMMERSCHMIDT" referieren.

 

Über die 1862 im neuen Villenviertel vor den Toren Bonns erbaute Villa Hammerschmidt wurde schon viel geforscht und geschrieben. Die junge Architekturhistorikerin Charlotte Püttmann hat zum ersten Mal die Villa im Zusammenhang mit dem Park als Gesamtanlage erforscht und 2017 das Ergebnis im renommierten Magazin „Die Gartenkunst“ veröffentlicht.

 

Frau Püttmann prüft die beiden sehr unterschiedlichen bauhistorischen Epochen der Villa hinsichtlich ihrer Bedeutung für die Stadt Bonn und bezieht sich dabei auf „das“ Schloss in Potsdam (vermutlich meint sie das von Kaiser Wilhelm II. genutzte Neue Palais). Man darf gespannt sein, was dieser Vergleich hergibt. Außerdem soll es einmal Sandsteinfiguren gegeben haben, die 1880 vom Park Sanssouci in die Gartenlandschaft der Villa Hammerschmidt transferiert wurden. Welche Rolle ein vor dem letzten Krieg in Potsdam tätiger Landschaftsarchitekt bei der Umgestaltung der Gärten der Villa Hammerschmidt und des Palais Schaumburg nach dem Krieg spielte und was das wiederum mit dem aus Bonn stammenden Potsdamer Gartenkünstler Peter Joseph Lenné zu tun hat, wird im Vortrag sicher auch verraten.

 

Im Anschluss lädt der Potsdam-Club zum Umtrunk im Foyer ein. Bei Wein, Wasser und Knabbergebäck ist Gelegenheit zu vertiefenden Gesprächen.

 

Der Potsdam Club lädt neben seinen Mitgliedern auch ausdrücklich alle weiteren Interessierten ein!

Eintritt frei, Spenden herzlich willkommen. Eine Anmeldung wird jedoch empfohlen:

 

Walter Christian

Potsdam-Club e.V., Vorsitzender

Tel.: 02225-16164, Mobil: 0162-8882109

Fax: 02225-837237

info@potsdam-club.com

www.potsdam-club.com

 

0 Kommentare

11. Gerümpelturnier in Röttgen: Anmelden und mitmachen!

Hallo Sportsfreunde,
das Warten hat ein Ende und es hat sich gelohnt!
Nach der Zwangspause im letzten Jahr freuen wir uns sehr, in diesem Jahr zum 11. Röttgener Gerümpelturnier einladen zu dürfen - und das auf unserem nagelneuen Kunstrasenplatz!

Schnürt also eure Fußballschuhe und kommt am 21.7.2018 zum Sportplatz am Schlossbach. Bei hoffentlich bestem Wetter, starten wir an diesem Tag pünktlich um 10h mit dem sportlichen Wettkampf auf und neben dem Platz.

Wie zu Zeiten, als Röttgen noch berühmt für seine heilige Asche war, spielen wir mit 5 Feldspielern plus Torwart auf dem Kleinfeld.

Die Anmeldung erfolgt auschließlich über rwr_turnier@web.de. Die Startgebühr beträgt in Vorkasse 30€ und am Turniertag 40€.
Nicht lange zögern und anmelden :)

Wir freuen uns auf euch!

0 Kommentare

Auch die letzte Flüchtlings-Familie aus dem Tietze-Haus hat nun eine Wohnung gefunden

Geschafft, Familie Omari hat ein neues zu Hause in Röttgen gefunden. „Das war ein beschwerlicher Weg“, resümiert Dr. Dagmar Smarsly, die die Familie im Rahmen der ökumenischen Flüchtlingshilfe Röttgen seit mehreren Jahren betreut. Nach intensiven Bemühungen und zahlreichen Absagen konnte nun eine Wohnung für die fünfköpfige Familie mit separatem „Altenteil“ für die Großmutter in Röttgen gefunden werden. Familie Omari und auch Flüchtlingshelferin Dr. Smarsly sind den neuen Vermietern „unendlich dankbar für ihr Verständnis und die freundliche Aufnahme“.

 

Bericht zu Familie Omari hier.

0 Kommentare

Endlich: Der Traum eines Heimatmuseum für Röttgen geht in Erfüllung

Das Logo des neuen Heimtatmuseums Röttgen
Das Logo des neuen Heimtatmuseums Röttgen

Es war ein lang gehegter Traum, der nun endlich in die Tat umgesetzt werden konnte:

Am 26.05.2018 wurde in Röttgen der Verein “Ortshistorisches Museum für Röttgen und Ückesdorf” gegründet und damit die Grundlage für das geplante Heimatmuseum Röttgen geschaffen.

 

Die 10 anwesenden Gründungsmitglieder beschlossen die Satzung des Vereins und zeichneten die Gründungsurkunde. Ziel des Vereins ist die eng verbundene Geschichte der beiden Orte Röttgen und Ückesdorf von der Steinzeit über die Römer, das Mittelalter und die kurfürstliche Zeit um Clemens August bis in die Neuzeit zu dokumentieren und der Öffentlichkeit in Form des Heimatmuseums und durch Veranstaltungen sowie Vorträge zur Geschichte der beiden Orte zugänglich zu machen. Zu diesem Zweck trägt der Verein historische Dokumente, Bilder und Fotografien, Ausstellungsstücke und archäologische Funde zusammen und bittet die Röttgener und Ückesdorfer sich daran zu beteiligen.

 

Ein kleiner Teil der Sammlung zur kurfürstlichen Zeit kann bereits seit einiger Zeit in den Vitrinen der Praxis von Zahnarzt Zimmermann in Röttgen bewundert werden. Falls Sie über Interessantes zur Geschichte von Röttgen und Ückesdorf verfügen freut sich der Verein über Ihre Mithilfe und Spenden, natürlich auch über Ihre aktive oder fördernde Mitgliedschaft im Verein. Bitte nehmen Sie dazu per Email (kontakt@heimatmuseum-roettgen.de) oder Facebook (fb.me/HMRoettgen) Kontakt mit dem Verein auf oder kommen Sie mit Ihren Objekten zu einem der Informations- und Bestimmungstage die demnächst in Röttgen und Ückesdorf stattfinden werden. Termine und Orte werden noch gesondert bekanntgegeben. Bitte scheuen Sie sich auch nicht sich mit unbekannten oder ungewissen Objekten an den Verein zu verwenden, der Verein hat Experten vor Ort und verfügt zusätzlich über ein weitläufiges Expertennetzwerk um Ihre Objekte zu identifizieren und zeitlich einzuordnen.

 

Dem ebenfalls gewählten Gründungsvorstand gehören der Zahnarzt und Ortshistoriker Stefan Zimmermann (Vorsitzender), der Unternehmer und ehrenamtliche Bodendenkmalpfleger Oliver C. Thornton (Stellv. Vorsitzender und Kurator) sowie Mattias Heil (Schriftführer) und Thomas Zimmermann (Schatzmeister) an. Da die jüngere Geschichte von Röttgen und Ückesdorf maßgeblich durch Clemens August und sein Schloss Herzogsfreude im 18. Jhd. geprägt ist trägt der Verein als Logo das auf seinen Münzen verwendete Clemens-August-Monogramm nach dem Entwurf seines Münzmeisters Jacob Kohlhaas.


Die Eintragung des Vereins in das Vereinsregister und die Anerkennung als gemeinnütziger Verein sind eingeleitet.

mehr lesen 0 Kommentare

Verkehrsbehinderungen durch Kanalbauarbeiten In der Wehrhecke

Die Stadt Bonn wird ab Ende Mai den Kanals in der Straße „In der Wehrhecke“ in Röttgen erneuern.

  

Zunächst werden ein Teil der Kanalisation, die Anschlussleitungen der Straßenentwässerung und Schachtbauwerke, in offener Bauweise erneuert. Anschließend wird der vorhandene Kanal durch mit einem Schlauchliner in unterirdischer Bauweise saniert. Die offenen Bauarbeiten und die damit verbundenen Verkehrsbeeinträchtigungen sollen bis Ende Juni 2018 beendet sein, die Erneuerungsarbeiten insgesamt bis September 2018.

 

Bei der Sicherung und Verlegung von Versorgungsleitungen oder durch schlechtes Wetter kann es zu Verzögerungen kommen. Während der Bauarbeiten sind Verkehrsbehinderungen unvermeidlich. Für die Arbeiten erfolgt die Vollsperrung der Straße mit dem Zusatz "Anlieger bis Baustelle frei", die dafür notwendigen Umleitungen werden entsprechend ausgeschildert und erfolgen über den Birkenweg. Die Baukosten betragen etwa 140.000 Euro.

0 Kommentare

Lindl Egners Garten bietet für jede Stimmung einen Lieblingsplatz

Es ist so weit: seit über 20 Jahren öffnen Gartenbesitzer an vier Wochenenden im Jahr ihre grünen Oasen für die Öffentlichkeit. In diesem Jahr können Gartenliebhaber 153 Gärten in Bonn bewundern und sich Inspirationen für den eigenen Garten holen.

 

Als eine der ersten Gartenbesitzer öffnete Lindl Egner aus Röttgen ihr grünes Refugium. Bei strahlendem Sonnenschein präsentierten sich die floralen Hauptdarsteller wahrlich von ihrer schönsten Seite. In ihrem 350 Quadratmeter großen Bauerngarten tauchen Besucher in ein romantisch ländliches Idyll ein: Buchsbäume, Rosen und Stauden sowie ein Steingartenhügel mit einem plätschernden Wasserfall, der in einem kleinen Teich mündet, sorgen für eine harmonische Atmosphäre. Für Lindl Egner ist ihr Garten ein Ort, an dem sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen, kann. Denn die begeisterte Gärtnerin ist gleichzeitig Malerin und hat sich in ihrer grünen Oase ein Garten-Atelier eingerichtet.

mehr lesen 0 Kommentare

Hinhören, hinschauen und mitmachen - Mit diesem Dreiklang startet Pfarrer Christian Bedarf in sein Amt

Kein Zweifel, in der evangelischen Kirchengemeinde am Kottenforst bestand Bedarf und genau den erhalten die Gemeindemitglieder nun auch mit dem neuen Pfarrer Christian Bedarf. Am Sonntag wurde Pfarrer Bedarf mit einem festlichen Gottesdienst in der Thomaskirche in sein Amt eingeführt. Superintendant Eckart Wüster, Pfarrer Christian Schneider sowie die zahlreich erschienen Gemeindemitglieder begrüßen den neuen Pfarrer und sein  Ehefrau herzlich.

 

Christian Bedarf ist 33 Jahre alt. Nach an seinem Theologiestudium in Bielefeld, Bonn und Berlin absolvierte er sein Vikariat am Rande des Ruhrgebietes in Gladbeck. Im Anschluss an seinen Probedienst in Hagen wird er nun als Pfarrer in Röttgen tätig sein.

 

Ein konkretes Programm für die nächsten 100 Tage hat Bedarf jedoch nicht ins Auge gefasst. Bescheiden aber mit großer Offenheit tritt er sein Amt in der neuen Gemeinde an. Wichtig sei ihm ein Dreiklang aus Hinhören, Hinschauen und Mitmachen. Orientierung finden über vorhandene Angebote, wahrnehmen, was die Menschen hier bewegt, was sie brauchen und das Einbringen seiner Person mit seinen individuellen Talenten sieht er im Focus seiner Arbeit. Dabei ist sich Bedarf durchaus seiner Grenzen bewusst. Für eine lebendige Gemeinde, in der sich möglichst alle gleichermaßen gut aufgehoben fühlen sollen, will er die individuellen Talente der Menschen vor Ort bündeln und wünscht sich Gemeindemitglieder, die bereit sind das Gemeindeleben ihren Fähigkeiten entsprechend aktiv mitzugestalten.

 

Die Hagener Kirchengemeinde ließ Pfarrer Bedarf nur ungern ziehen. Hier wurde er als sehr offener Mensch geschätzt, der sich durchaus nicht scheut, klar Stellung zu beziehen.

 

Vertreter zahlreicher Institutionen wie der evangelische Kirchengemeinde Hardtberg, der katholischen Kirchengemeinde, dem ökumenischen Jugendtreff RAN!, dem Förderkreis der Kirchenmusik am Kottenforst und viele weitere brachten in ihren Grußworten ihre Freude über die Ankunft von Pfarrer Bedarf sowie die Hoffnung auf ein enges und konstruktives Miteinander zum Ausdruck.

 

Nach dem Gottesdienst, der musikalisch von der Kantorei und den Jugendchören gestaltet wurde, hatten die Gemeindemitglieder bei einem kleinen Empfang Gelegenheit, Pfarrer Bedarf persönlich willkommen zu heißen und etwas näher kennenzulernen.

0 Kommentare

Private Gärten im Rheinland öffnen ihre Pforten

Zum Auftakt besuchten Dieter Fuchs, Leiter des Amtes für Stadtgrün der Stadt Bonn, und Carsten Lampe und Petra Luhmer vom Amt für Stadtgrün den Garten von Lindl Egner in Bonn-Röttgen. In ihrem 350 Quadratmeter großen Bauerngarten eröffnet sich den Besuchern eine romantisch ländliche Idylle: Buchsbäume, Rosen und Stauden sowie ein Steingartenhügel mit einem plätschernden Wasserfall, der in einem kleinen Teich mündet, sorgen für eine harmonische Atmosphäre. Für Lindl Egner ist ihr Garten ein Ort, an dem sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen, kann. Denn die begeisterte Gärtnerin ist gleichzeitig Malerin und hat sich in ihrer grünen Oase ein Garten-Atelier eingerichtet. Lindls Egners Bauerngarten öffnet bereits am ersten Wochenende der Aktion, am Samstag und Sonntag, 5. und 6. Mai, von 11 bis 17 Uhr seine Pforten für Besucher. Adresse: Im Wolfsgraben 9, Bonn-Röttgen.

 

153 Gärten der Region öffnen an vier Wochenenden des Jahres ihre Pforten Insgesamt nehmen dieses Jahr 153 Gartenbesitzer in der Region an der Aktion Offene Gartenpforte teil. An vier Wochenenden öffnen jeweils einige davon ihre Pforten für Besucher: Am 5./6. Mai, 2./3. Juni, 14./15. Juli sowie 15./16. September sind "Zaungäste" willkommen. Der Eintritt in die Gärten ist kostenlos.

 

Dieter Fuchs, Leiter des Amtes für Stadtgrün der Stadt Bonn, freut sich über die zunehmende Beliebtheit der Aktion: "Private Gärten sind Rückzugsorte und bilden zusammen mit den öffentlichen Parkanlagen die grünen Lungen unserer Städte. Es ist spannend und inspirierend, einen Einblick in diese kleinen Oasen zu erhalten, die sonst für Besucher verschlossen sind. Deswegen freuen wir uns sehr, dass so viele Gartenbesitzer in der Region

bereit sind, Gleichgesinnte zu empfangen."

 

In der zwölften Auflage der Broschüre zur Aktion sind zu allen Gärten kurze Porträts sowie die dazugehörigen Adressen und Öffnungszeiten veröffentlicht. Das rund 100 Seiten starke Heft steht unter www.bonn.de/@offene-gartenpforte zum Download bereit. Gegen ein Rückporto von 1,45 Euro in Briefmarken kann die Broschüre auch zugesandt werden. Erforderlich ist dazu lediglich ein Schreiben mit dem Stichwort "Offene Gartenpforte" an das Amt für Stadtgrün (68-KS), z.Hd. Petra Luhmer, Berliner Platz 2, 53103 Bonn.

 

Weitere Gartenbesitzer sind zudem im Internet unter www.offene-gartenpforte-rheinland.de vertreten.

 

Aktion wurzelt in einer Initiative aus England Die Aktion "Offene Gartenpforte" wurde im Rheinland 2002 ins Leben gerufen und geht auf eine Initiative in England aus dem Jahre 1927 zurück. Das Amt für Stadtgrün der Stadt Bonn übernimmt seit 2006 die Koordination für das südliche Rheinland. Zum Einzugsgebiet zählen inzwischen die Städte Bonn (31 Gärten), Köln (14) und Leverkusen (2), der Rhein-Sieg-Kreis (42), die Städteregion Aachen (2), der Kreis Euskirchen (8), der Landkreis Düren (3), der Kreis Ahrweiler (3), der Rhein-Erft-Kreis (13), der Oberbergische Kreis (7), der Rheinisch-Bergische-Kreis (5), Altenkirchen/Westerwald/Westerwaldkreis (10) und der Kreis Neuwied (13). Das Interesse beim Publikum und die Anzahl der teilnehmenden Gärten sind seitdem stetig gewachsen. Für das nördliche Rheinland ist die Stiftung Schloss Dyck federführend zuständig.

0 Kommentare

Hardtbergbad am 12. Mai wegen Wettkampf geschlossen

Das Hardtbergbad, In der Dehlen 6, steht aufgrund einer Veranstaltung des Schwimmclubs Hardtberg (HSC) am Samstag, 12. Mai 2018, von 12 bis 19 Uhr, nicht für die Öffentlichkeit zur Verfügung.

 

Der HSC richtet am betreffenden Samstag den Partnerschaftswettkampf Villemomble Sports aus.

0 Kommentare

Saisonkarte für die Bonner Freibäder online bestellen

Für alle sechs Freibäder gibt es zu den aktuellen Bädertarifen wieder eine Saisonkarte. Damit die Karte tatsächlich ab Öffnung der Freibäder genutzt werden kann, sollte sie umgehend online beantragt werden.

 

 Den Antrag zur Bestellung der Karte gibt es auf www.bonn.de/@saisonkarte. Sie kostet 100 Euro. Bei Ermäßigung werden 50 Euro gezahlt. Das Sport- und Bäderamt weist darauf hin, dass bei sehr kurzfristiger Bestellung eine Fertigstellung zum Saisonbeginn nicht garantiert werden kann.

 

Die beantragten Karten müssen an den Freibadkassen abgeholt werden. Da die Freibäder unterschiedlich starten, können die für das Freibad Rüngsdorf bestellten Karten bis zu dessen Eröffnung im Freibad Friesdorf abgeholt werden. Die Saisonkarten, die für Römerbad und Melbbad bestellt waren, liegen in der Zeit vom 18. bis 30. Mai im Hardtbergbad bereit.

0 Kommentare

Gesundheitsamt weist auf Bedeutung der Masernimpfung hin

Aufgrund aktuell hoher Zahlen von Masernerkrankungen im Raum Köln weist das Gesundheitsamt Bonn auf die Bedeutung einer Impfung gegen Masern hin.

 

 Laut Informationen des Robert Koch Instituts gehört eine Maserninfektion zu den ansteckendsten Krankheiten überhaupt. Das Masernvirus wird durch das Einatmen infektiöser Tröpfchen beim Sprechen, Husten oder Niesen übertragen. Außerdem kann man sich durch Kontakt mit infektiösen Sekreten aus Nase oder Rachen infizieren. Bereits bei kurzer Exposition (bedeutet, dass man einem Erreger in der nahen Umgebung ausgesetzt ist) oder flüchtigem Kontakt kann es zu einer Ansteckung kommen.

 

Symptome einer beginnenden Erkrankung sind Husten, Fieber und / oder Hautausschlag. Zudem kann es im Verlauf und auch noch Jahre nach der Erkrankung zu Komplikationen kommen. Besonders gefürchtet ist eine entzündliche Erkrankung des Gehirns. Bereits fünf Tage vor Auftreten des typischen Hautausschlags besteht zudem die Möglichkeit, die Krankheit auf andere Personen zu übertragen. Ohne zu wissen, dass man selbst erkrankt ist, kann die Infektion damit an ungeschützte Personen weitergegeben werden.

 

Ist eine Kontaktperson eines Masernkranken nicht ausreichend durch Impfung geschützt, muss das Gesundheitsamt ein Besuchsverbot für Gemeinschaftseinrichtungen wie Schule und Kindergarten nach dem Infektionsschutzgesetz aussprechen. Zusätzlich wird eine häusliche Absonderung verfügt. Die häusliche Absonderung hat zur Folge, dass die Kontaktpersonen sich nur in ihrer Wohnung aufhalten dürfen und Kontakte zu Dritten vermeiden müssen. Die Dauer dieser Maßnahmen orientiert sich am infektionsrelevanten Zeitraum ausgehend vom Beginn der Erkrankung bzw. dem letzten Kontakt zu der erkrankten Person.

 

Ein guter Schutz kann durch vorsorgende Impfungen gegen Masern erreicht werden! Nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) sollte die Erstimpfung im Alter von 11 bis 14 Monaten erfolgen. Die empfohlene Zweitimpfung soll den Kindern, die nach der Erstimpfung keine Immunität entwickelt haben, eine zweite Gelegenheit zur Entwicklung eines ausreichenden Schutzes geben. Die zweite Masernimpfung kann vier Wochen nach der ersten Masernimpfung erfolgen und soll im Alter von 15 bis 23 Monaten verabreicht werden.

Eine einmalige so genannte MMR-Standardimpfung für Erwachsene sollte bei allen nach 1970 geborenen ungeimpften bzw. in der Kindheit nur einmal geimpften Personen nachgeholt werden. Dasselbe gilt für nach 1970 geborenen Personen mit unklarem Impfstatus.

 

Die Masern zu eliminieren ist ein Ziel der Weltgesundheitsorganisation WHO. Hierzu ist nach Angaben der Organisation eine Impfquote von 95 Prozent für beide Dosen erforderlich. Die Impfquoten bei Schulanfängern für die Stadt Bonn für die vollständige Grundimmunisierung gegen Masern liegen aktuell bei 93,6 Prozent. Auch ist aufgrund des steigenden Alters der Masernerkrankten anzunehmen, dass weiterhin ungenügende Impfquoten insbesondere bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen bestehen.

 

Der Hausarzt oder Kinderarzt führt die Impfungen durch und kann auch durch eine Blutuntersuchung klären, ob eine Erkrankung in früheren Jahren durchgemacht wurde und ein ausreichender Schutz durch Antikörper besteht. Das Gesundheitsamt der Stadt Bonn registrierte bislang im Jahr 2018 vier Masernfälle, im Jahr 2017 war kein Masernfall registriert worden.

0 Kommentare

Einführung von Pfarrer Christian Bedarf in die evangelische Kirchengemeinde am Kottenforst

Christian Bedarf ist der neue Pfarrer und Kollege von Andreas Schneider in der Evangelischen Kirchengemeinde am Kottenforst.

 

 

Am Sonntag, 6. Mai, 11.00 Uhr wird er in Röttgen von Superintendent Eckart Wüster feierlich in seine Stelle eingeführt. Nach dem Festgottesdienst mit viel Musik in der Thomaskirche (Herzogsfreudenweg 44, 53125 Bonn) lädt die Gemeinde herzlich zu einem öffentlichen Empfang. Lernen Sie Pfarrer Christian Bedarf kennen.

Hier schon mal vorab eine kleine Selbstvorstellung:

 

Christian Bedarf: Geboren bin ich 1985 in Kirn. Den überwiegenden Teil meiner Kindheit habe ich allerdings im schönen Mecklenburg-Vorpommern verbracht. Mein Zivildienst in der Evangelischen Friedenskirchengemeinde in Bergkamen hat mich dann dazu bewegt Pfarrer zu werden. Vor allem der Kontakt zu den sehr unterschiedlichen Menschen der Gemeinde sowie die Vielfalt des Gemeindelebens haben mich begeistert. Im Anschluss an mein Theologiestudium in Bielefeld, Bonn und Berlin habe ich mein Vikariat in Gladbeck absolviert. Nach meinem Probedienst in Hagen bin ich dann ab Mai 2018 Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde am Kottenforst. Meine Frau und ich freuen uns schon sehr auf die Gemeinde.

 

Warum freuen Sie sich auf die Kirchengemeinde am Kottenforst?

Christian Bedarf: Bisher sind mir in der Gemeinde herzliche, interessierte und kompetente Menschen begegnet ich freue mich auf weitere spannende Kontakte und Begegnungen.

 

 

 

 

 

Auf was darf sich die Gemeinde bei Ihnen freuen?

Christian Bedarf: Auf einen aufgeschlossenen und interessierten Pfarrer, der sich traut gemeinsam mit der Gemeinde neue und unkonventionelle Ideen zu denken und umzusetzen.

 

Gibt es schon erste konkrete Pläne, was machen Sie in den ersten 100 Tagen?

 

Christian Bedarf: Vor allem erst einmal genau hinzuschauen und hinzuhören, was die Menschen am Kottenforst gerade bewegt und was sie brauchen.

 

 

0 Kommentare

Die ersten Freibäder öffnen vor Pfingsten

Pünktlich zu den Pfingstferien gehen in Bonn drei Freibäder in Betrieb. Am Freitag, 18. Mai, öffnen das Freibad des Hardtbergbades, das Ennertbad und das Freibad Friesdorf. Die anderen Freibäder (Römerbad, Melbbad und Freibad Rüngsdorf) sind ab Fronleichnam, Donnerstag, 31. Mai, betriebsbereit. Hier wird noch an Becken, Duschen und der Technik gearbeitet.

 

 

Die Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 6.30 Uhr bis 20 Uhr (bis 10 Uhr öffnet je Bad nur ein Schwimmerbecken). Samstags, sonn- und freitags öffnen die Freibäder von 11 bis 20 Uhr.

 

Das Hallenbad Frankenbad bleibt bis 30. Mai in Betrieb, um insbesondere den Schulschwimmunterricht zu gewährleisten. Die Halle des Hardtbergbades schließt ab 18. Mai für die Öffentlichkeit. Für Schul- und Vereinsbetrieb bleibt es bis Freitag, 3. August, zu den Betriebszeiten des Freibades geöffnet. Im Anschluss wird die Halle für Reinigungs- und Reparaturarbeiten für vier Wochen geschlossen.

 

Die Freibadsaison endet am Sonntag, 2. September. Am Montag, 3. September, beginnt die Hallenbadsaison in Hardtbergbad, Frankenbad und in der Beueler Bütt. Die Traglufthalle im "Friesi" wird nach Ende der Freibadsaison für den Winterbetrieb aufgebaut. Nach Beckenreinigung und Wasserwechsel wird sie ab Montag, 17. September, für die Wintersaison zur Verfügung stehen.

0 Kommentare

Fahrbahnsanierung im Kiefernweg

Das Tiefbauamt der Stadt Bonn erneuert ab Montag, 14. Mai 2018, die Fahrbahndecke des Kiefernwegs in Bonn-Venusberg, zwischen dem Haager Weg und der Sigmund-Freud-Straße.

  

In diesem Abschnitt wird die marode und unebene Fahrbahndecke durch eine neue Asphaltbetondeckschicht ersetzt sowie die

Entwässerungsrinnen und Straßengullys ausgerichtet. Die Sanierungsarbeiten werden voraussichtlich Mitte Juli abgeschlossen sein, die Kosten betragen rund 180.000 Euro. Der Kiefernweg ist während der Sanierungsarbeiten nur als Einbahnstraße in Richtung Sigmund-Freud-Straße/Uniklinik zu befahren.

 

Eine Umleitung des gegenläufigen Verkehrs wird entsprechend ausgeschildert. Während des Fahrbahndeckeneinbaus ist eine mehrtägige Vollsperrung erforderlich, die nochmals separat angekündigt wird. Das Tiefbauamt bittet bereits jetzt für nicht vermeidbare Beeinträchtigungen und Behinderungen um Verständnis.

0 Kommentare

Frühlingskonzert des Kammerorchester Röttgen

Das Kammerorchester Röttgen wird am Sonntag dem 6. Mai um 18 Uhr in der Thomaskirche sein traditionelles Frühlingskonzert geben. Es ist das erste Konzert des Orchesters mit seiner neuen

künstlerischen Leiterin Yoorina Bae.

 

Auf dem Programm stehen dieses Mal Werke von Edvard Grieg, Ralph Vaughan Williams, Samuel Barber, Edward Elgar und Felix Mendelssohn Bartholdy. Die beiden elegischen Stücke ‚Wounded heart‘ und ‚Last spring’ von Edvard Grieg sind Orchesterbearbeitungen zweier Lieder aus seinem 1880 komponierten Liederzyklus Opus 33.

 

Von Vaughan Williams wird das Oboenkonzert aus dem Jahr 1944 zu hören sein. In diesem Werk kann der Solist in virtuosen, raschen Passagen, aber auch in langen, ausgedehnten Melodien und improvisationsähnlichen Kadenzen alle technischen und klanglichen Facetten seines Instruments zeigen. Der Kompositionsstil von Vaughan Williams verbindet Anklänge englischer Volkslieder mit impressionistischen Elementen. Zentral ist darüberhinaus der Bezug zur englischen Landschaft - der erste Satz trägt die Bezeichnung ‚Rondo pastorale‘.

 

Solist bei diesem Werk ist Daniel Lauwers, 1995 in Bonn geboren und Oboist seit seinem 6. Lebensjahr. Er studiert in Aachen Maschinenbau und nimmt dort Oboenunterricht bei Keita

Yamamoto.

 

Das Adagio für Streicher von Samuel Barber aus dem Jahr 1936 bezaubert durch lange lyrische Linien. Es wurde als Filmmusik verwendet - und bei vielen Beerdigungen (J.F. Kennedy und A. Einstein) und anlässlich des Gedenkens für die Terroropfer des 11.9.2001 gespielt.

 

Die drei Stücke Elgars ‚Spring Song, Elegy und Finale‘ verband er 1892 zu seiner Serenade Opus 20. Erster und dritter Satz verbreiten frühlingshaft heitere Stimmung, während der zweite Satz einer ausgedehnten Melancholie Raum gibt. Die Streichersinfonie Nr. 10 von Mendelssohn wurde im Mai 1823 vollendet. Sie versprüht nach einem getragenen Beginn pure Lebensfreude.

 

Die künstlerische Leitung hat Yoorina Bae, 1984 in Seoul geboren und seit 2012 Dirigier-Studentin an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

 

Orchester und Solist freuen sich auf das schöne Programm und zahlreiche Zuhörer.

 

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

(Text: Ulrike Krüsmann)

0 Kommentare

Leitfaden für Hol- und Bringzonen an Bonner Schulen

Halteverbotszone vor dem CvO : Am Götgesbach ab Haus Nr. 32-42 außerhalb der markierten Parktaschen
Halteverbotszone vor dem CvO : Am Götgesbach ab Haus Nr. 32-42 außerhalb der markierten Parktaschen

Im Rahmen der Kampagne "Mehr Freiraum für Kinder – ein Gewinn für alle!" hat die Stadt Bonn gemeinsam mit der Bonner Polizei, dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club Bonn/Rhein-Sieg und anderen

Institutionen einen Leitfaden zur Einrichtung von Hol- und Bringzonen an Bonner Schulen entwickelt.

  

Er soll den Schulen eine Hilfestellung sein, wenn sie Zonen einrichten wollen, an denen Eltern ihre Kinder zur Schule bringen können.

 

An klar definierten Stellen im Umfeld der Schule soll es möglich sein, die Kinder mit dem Auto zur Schule zu bringen und von dort wieder abzuholen. Der restliche Schulweg von diesen Zonen bis zur Schule und zurück soll ein hohes Maß an Sicherheit haben. Die Kinder, die aus verschiedenen Gründen nicht den kompletten Schulweg alleine bewältigen können, haben damit die Gelegenheit, von etwas Bewegung und sozialen Kontakten auf dem Weg von den eingerichteten Zonen bis zur Schule und zurück zu profitieren. Die Hol- und Bringzonen können Treffpunkte für Schülerinnen und Schüler werden, von wo aus der restliche Schulweg gemeinsam gegangen wird.

 

Gleichzeitig entstehen durch die Hol- und Bringzonen um die Schulen herum Bereiche, die von allzu großem Verkehr freigehalten werden. Kinder, die schon zu Fuß, mit dem Rad oder mit Bus und Bahn zur Schule kommen, sollen so möglichst sicher zur Schule gelangen.

 

Der Leitfaden ist auf der Internetseite der Stadt Bonn unter www.bonn.de/@radverkehr

unter dem Menüeintrag "Neuigkeiten zum Radverkehr" abrufbar.

 

Regelungen am CvO

Ein Ortstermin am CvO mit der Schulleitung, dem Schulpflegschaftsvorstand, den zuständigen Stellen der Stadt Bonn sowie der Bonner Polizei erbrachte folgende Ergebnisse:

 

- Zur Vermeidung von Verkehr und von Wendemanövern im unmittelbaren Eingangsbereich 
   zur Schule wird in der Straße Am Götgesbach ab Haus Nr. 32 bis 42 außerhalb der
   markierten Parktaschen eine Halteverbotsregelung mo-fr 7-17h eingeführt (siehe Bild)

 

- Die Schule wird bei der Einführung von Elternhaltestellen in größerer Entfernung zur
   Schule von der Stadtverwaltung unterstützt. Dies erfolgt im Rahmen des Leitfadens aus der
   Kampagne „Mehr Freiraum für Kinder“, der ebenfalls der Anlage beigefügt ist. Hierzu
   könnte eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen werden, die Vorschläge erarbeitet.

 

- Die Querung der Max-Braubach-Straße in Höhe der Bushaltestelle wurde im Rahmen des

   Ortstermins problematisiert. Da der Bus beim Halten nicht überholt werden kann/darf, 
   können die Schulkinder in der Regel im Schutz des Busses die Straße queren. Im Rahmen
   des barrierefreien Ausbaus der Haltestellen wird geprüft, ob weitere Maßnahmen zur
   Sicherung der Querung im dortigen Umfeld vorgenommen werden können.  

 

 - Eine direkte Verbindung vom Seitenweg am Gymnasium zum Parkplatz an der
   Reichsstraße wird gewünscht. Dieses Projekt wird im Rahmen der vorgesehenen
   Bebauungsplanung in die Prüfungen mit einbezogen.

 

Ob die erwähnten Maßnahmen zu einer Verbesserung der Situation führen werden, wird sich in Zukunft zeigen. Die Bemühungen, die Verkehrs- und Sicherheitslage zu verbessern hängen im wesentlichen vom Verantwortungsgefühl der Eltern ab, die Ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen. Sie sind diejenigen, die ihren Kindern den Weg so kurz wie nur irgendmöglich machen wollen und sie direkt vor der Schule abgeben oder abholen und dadurch gefährliche Situationen durch Halte- und Wendemanövern für andere verursachen.

mehr lesen 0 Kommentare

Einladung zur Lenné-Runde: Werte erhalten - Werte schaffen

Die Altbauten in der Bonner Südstadt – ein Bericht aus der Praxis über die Sanierung denkmalgeschützter Gründerzeitbauten

VORTRAG: Paul Martini, Architekt BDA

 

Zu einem Powerpoint-Vortrag im Rahmen der Bonn-Themen lädt der Potsdam-Club  in bewährter Zusammenarbeit mit dem Ortskuratorium Bonn/Rhein-Sieg der Deutschen Stiftung Denkmalschutz ein: Am Mittwoch, 11. April um 19 Uhr in die Geschäftsstelle der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Schlegelstr. 1, 53113 Bonn (Haltestelle "Heussallee/Museumsmeile" U-Bahn und Bus 610 und 611).

 

Der Vortrag berichtet über die Spurensuche nach erhaltenswerter Originalsubstanz, dem kontrollierten Rückbau bis zum Wiederaufbau und der Ergänzung zeitgemäßer, energetischer und moderner Elemente.

 

Der BDA Architekt Paul Martini befasst sich seit über 20 Jahren leidenschaftlich mit dem Bauen im Bestand – vom Umbau von 50er Jahre Gebäude über den Umbau und die Sanierung denkmalgeschützter Gründerzeithäuser, bis zur Sanierung kirchlicher Bauten (www.paulmartini.de).

 

Der Potsdam-Club freut sich auf Ihr Kommen. Bringen Sie Freunde und Bekannte mit! Im Anschluss an den Vortrag lädt der Potsdam-Club zum Gesprächsaustausch in geselliger Runde ein. Der Eintritt zum Vortrag ist frei. Spenden sind herzlich willkommen.

 

Eine Anmeldung wird empfohlen unter: info@potsdam-club.com oder 02225-16164

0 Kommentare

Parkkontrollen an der Waldau am Wochenende

Da für das kommende Wochenende (Samstag und Sonntag, 7. und 8. April) sommerliche Temperaturen vorhergesagt sind, ist an der Waldau im Kottenforst mit zahlreichen Besucherinnen und Besuchern zu rechnen. Die nahe gelegenen Parkplätze werden voraussichtlich frühzeitig belegt sein. Zum Schutz aller Verkehrsteilnehmer kündigt die Stadt Bonn daher Parkkontrollen an.

 

 

Im Ernstfall werden Fahrzeuge abgeschleppt. Dies soll verhindern, dass die Busse der Stadtwerke behindert werden. Die Stadt Bonn weist darauf hin, dass auf dem Seitenstreifen an der Zufahrtstraße "An der Waldau" nicht geparkt werden darf. Sechs neue Zusatzschilder unter den Halteverbotsschildern machen die Verkehrsteilnehmer darauf aufmerksam.

0 Kommentare

Fünfköpfige Familie aus Afghanistan samt Oma sucht dringend ein neues zu Hause in Röttgen/Ückesdorf

Foto privat: Familie Omari gemeinsam mit Frau Dr. Smasly und weiteren Betreuern von der ökumeinischen Flüchtlingshilfe Röttgen.
Foto privat: Familie Omari gemeinsam mit Frau Dr. Smasly und weiteren Betreuern von der ökumeinischen Flüchtlingshilfe Röttgen.

Reihe oben von li. nach re.: Chr. Neubauer Giessen, Tahir Omari, Dr. D. Smarsly. Darunter von li. nach re.: Marina Omari, Najiba Yuosufi (die Oma), J. Schmitz, Robina Omari (13 J.), E. Meyer. Unten: Enjila Omari (10 J.) und Elham Omari (4 J.).

 

Familie Omari lebt seit 2016 im Tietze-Haus in Bonn-Röttgen und wird dort im Rahmen der ökumenischen Flüchtlingshilfe betreut. Im August wird die Stadt aber auch diese Flüchtlingsunterkunft auflösen, so dass der Familie, der im April 2017 vom Verwaltungsgericht Köln das Bleiberecht zugesprochen wurde, die Umsiedlung in einen Container irgendwo im Stadtgebiet droht. Für die in Röttgen sehr gut integrierte Familie bedeutet dies einen erneuten „Heimatverlust“. Der Verlust ihrer sozialen Kontakte wäre für die Erwachsenen und mehr noch für die drei Kinder, die hier zur Schule und in den Kindergarten gehen, ein schwerer Schlag.

 

Für Familie Omari wird daher dringend eine Unterkunft in Röttgen oder Ückesdorf gesucht. Benötigt wird eine Wohnung für sechs Personen in einem finanziellen Rahmen von bis zu 1181 € plus Nebenkosten. Alternativ auch gern 2 getrennte Wohneinheiten für die Familie und die Großmutter im selben Haus oder in unmittelbarer Umgebung zueinander. Miete, Kaution und Nebenkosten übernimmt das Jobcenter und das Sozialamt (für die Oma).

 

Die ökumenische Flüchtlingshilfe in Röttgen und insbesondere Familie Smarsly aus Röttgen, die die sich persönlich sehr für diese Flüchtlingsfamilie engagiert, bitten die Eigentümer leerstehender Wohnungen in Röttgen oder Ückesdorf herzlich ihre Türen für Familie Omari zu öffnen, damit sie in ihrem gewohnten Umfeld bleiben können.

mehr lesen 0 Kommentare

Spendenaufruf: Hilfe für Delia

15-jährige Röttgenerin Delia braucht unsere Hilfe!

 

Delia wohnt seit über 10 Jahren mit Ihrer alleinerziehenden Mutter und zwei Geschwistern in Röttgen. Super Schülerin am Ossietzky-Gymnasium, Mitglied im Tennisclub, talentierte Klavierspielerin und Zeichnerin - bis Anfang August letzten Jahres.

 

Delia fieberte der Urlaubsreise entgegen, als plötzlich ihre Hand krampfte und der Neurologe auf einer sofortigen Spezialuntersuchung bestand. Dann überschlugen sich die Ereignisse, und der Albtraum begann:

Delia leidet an einem sehr seltenen Gehirntumor. Nach einer 9-stündigen Operation, in der der Tumor entfernt wurde, kämpft sich das tapfere Mädchen seit mittlerweile 8 Monaten wieder zurück ins Leben. Sie musste zuerst mühsam lernen zu sprechen, allein zu atmen und den Kopf zu halten.

 

Delias Krankheit ist für Ihre Mutter und ihre zwei jüngeren Geschwister (10 und 13 Jahre) eine unbeschreibliche psychische Belastung. Dazu kommt eine enorme finanzielle Belastung für einen rollstuhl-gerechten Umbau des Hauses und vieles, vieles mehr. Die zuständigen Behörden beteiligen sich an diesen hohen Kosten leider nur mit einem geringfügigen Zuschuss.

 

Liebe Röttgener, Delia braucht eure Spenden, um wieder nach Hause zu können, um Schulunterricht bekommen zu können, um trotz diesen schweren Schicksalsschlags wieder einen einigermaßen normalen Alltag zu erleben.

 

Gesundheit kann man sich bekanntlich nicht kaufen, aber für ein Stück menschliche Normalität braucht man schlicht und einfach Geld. Profan aber wahr.

 

Delia und ihre Mutter sind allein, wir sind viele. Auch eine kleine Spende hat eine große Wirkung.

 

Evangelische

Kirchengemeinde am Kottenforst – Bezirk 1

IBAN: DE18

3705 0198 0039 0801 30

SPK KölnBonn

Stichwort:

Spende für Delia

 

Für alle Spenden über 200 € werden von der Kirchengemeinde automatisch Spendenquittungen ausgestellt. Für Beträge darunter reicht beim Finanzamt der Überweisungsbeleg. Sollte jemand aber dennoch eine individuelle Bescheinigung wünschen, können auch für niedrigere Summen auf Anfrage Quittungen ausgestellt werden.

0 Kommentare

Wildschwein-Nachwuchs auf der Waldau

Die ersten Frischlinge im städtischen Wildgatter auf dem Venusberg sind da! Der gestreifte Wildschwein-Nachwuchs kam vermutlich in der vergangenen Woche zur Welt. 20 ganz kleine Frischlinge zählten die Mitarbeiter der Stadtförsterei fürs erste. Sie hoffen auf bis zu 40 Neuankömmlinge innerhalb der nächsten Tage.

 

Zurzeit braucht es noch etwas Glück, den Wildschwein-Nachwuchs im Wildgatter beobachten zu können. Denn in den ersten beiden Lebenswochen liegen die Kleinen meist im sicheren Kessel - dem Nest der Wildschweine. Immer häufiger beobachtet das Team der Stadtförsterei die Frischlinge aber beim Erkunden ihrer Umgebung.

 

Derzeit befinden sich in Gehege und Nebengehege außer den neugeborenen Frischlingen sieben Bachen, zwei Keiler, elf sogenannte "Überläufer", also etwa einjährige Tiere ohne Nachwuchs, und 24 ältere Frischlinge, die im vergangenen Herbst zur Welt gekommen sind. Die Bachen werfen meist Ende März. Oft folgt später im Jahr nochmals Nachwuchs, weil die Wildschweine im Gatter günstige Äsungs- und Lebensraumverhältnisse vorfinden. Bei ungünstiger Witterung und einseitiger oder mangelnder Nahrung "frischen" die Wildsauen in der Regel nur im Winter.

0 Kommentare

Öffnungszeiten der Stadt und iherer Einrichtungen über Ostern

Auch zu Ostern können Unternehmungslustige Museen und Bäder besuchen. Allerdings gelten zwischen Karfreitag, 30. März, und Ostermontag, 2. April 2018, zum Teil andere Öffnungszeiten.

 

Museen

Das Kunstmuseum Bonn ist über die gesamten Osterfeiertage täglich geöffnet. Infos zu den aktuellen Ausstellungen gibt es unter www.kunstmuseum-bonn.de.

Das Stadtmuseum Bonn kann am Karfreitag und Ostersamstag jeweils von 13 Uhr bis 18 Uhr besucht werden. An Ostersonntag sind die Ausstellungen von 11.30 Uhr bis 17 Uhr zu besichtigen.

Das Ernst-Moritz-Arndt-Haus ist am Karfreitag und Ostersamstag von 13 bis 17 Uhr geöffnet.

Ostersonntag kann das Haus von 11.30 Uhr bis 17 Uhr besucht werden. Das Stadtmuseum Bonn und das Ernst-Moritz-Arndt-Haus bleiben am Ostermontag und am darauffolgenden Dienstag geschlossen. Infos über aktuelle Ausstellungen und Veranstaltungen gibt es unter www.bonn.de/@stadtmuseum.

 

Bonn-Info

Für Bonner und Bonn-Besucher steht die Bonn-Information an Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag jeweils von 10 Uhr bis 14 Uhr zur Verfügung, am Karsamstag ist sie von 10 Uhr bis 16 Uhr geöffnet.

 

Bürgerdienste

Im Bereich der Bürgerdienste haben alle Abteilungen von Karfreitag bis einschließlich Ostermontag geschlossen. Die Wache GABI und der Stadtordnungsdienst versehen ihren Dienst in gewohntem Umfang.

 

Stadtverwaltung

Alle Dienststellen im Stadthaus, im Rathaus Beuel sowie in den anderen Bezirksrathäusern sind am Karfreitag und Ostermontag ganztägig geschlossen.

 

Stadtarchiv

Das Stadtarchiv bleibt von Karfreitag bis Ostermontag durchgängig geschlossen. Ab Dienstag gelten wieder die üblichen Öffnungszeiten. Weitere Infos zum Angebot des Stadtarchivs gibt es unter www.bonn.de/@stadtarchiv.

 

Bibliotheken

Alle Einrichtungen der Stadtbibliothek sind von Karfreitag bis Ostermontag ganztägig geschlossen. Die Zweigstelle in Dottendorf ist bereits ab Montag, 26. März, bis einschließlich Ostermontag, 2. April, durchgehend zu. Ab Dienstag gelten die bekannten Öffnungszeiten, die unter www.bonn.de/@stadtbibliothek im Bereich "Zweigstellen vor Ort" aufgeführt sind.

 

Bäder

In allen Bädern herrscht an Karfreitag und an Ostermontag Feiertagsbetrieb. Am Karsamstag sind alle Bäder regulär geöffnet und am Ostersonntag bleiben alle Bäder ganztägig geschlossen. Ab Dienstag, 3. April, gelten die üblichen Öffnungszeiten, die unter www.bonn.de/@baeder eingestellt sind. Die Feiertagsöffnungszeiten im Einzelnen:

Das Hardtbergbad steht am Karfreitag von 8 Uhr bis 18 Uhr der Öffentlichkeit zur Verfügung. Am Karsamstag ist das Bad durchgehend von 7 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Sowohl Ostersonntag als auch Ostermontag bleibt das Hardtbergbad geschlossen.

Das Frankenbad ist am Karfreitag von 8 Uhr bis 16 Uhr geöffnet. Am Karsamstag steht das Bad von 7 Uhr bis 14.45 Uhr der Öffentlichkeit zur Verfügung. Ostersonntag ist das Bad geschlossen. Ostermontag öffnet das Frankenbad von 8 Uhr bis 16 Uhr.

0 Kommentare

GIZ trainiert in Röttgen Fachkräfte für die weltweite nachhaltige Entwicklung

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale

Zusammenarbeit (GIZ) GmbH hat heute in Bonn-Röttgen ihr neues Fort- und Weiterbildungszentrum eingeweiht. Im "Campus Kottenforst" der GIZ werden Fach- und Führungskräfte der internationalen Zusammenarbeit auf ihre berufliche Tätigkeit vorbereitet.

 

 "Sowohl architektonisch als auch durch seine Nutzung setzt der Campus Kottenforst ein Zeichen für Offenheit und Austausch. Das erscheint uns in den heutigen Zeiten besonders wichtig. Hier kommen Menschen aus verschiedenen Organisationen und Ländern zusammen, um anschließend gut vorbereitet in alle Teile der Welt zu reisen und dort etwas zu bewegen", sagte GIZ-Vorstandssprecherin Tanja Gönner in ihrer Eröffnungsrede vor rund 100 Gästen.

 

2013 hatte die GIZ die Liegenschaft der ehemaligen Andreas-Hermes-Akademie nahe dem Kottenforst erworben. Danach wurden die auf dem Gelände bestehenden Gebäude saniert und durch einen Neubau ergänzt. Dr. Joachim Stamp, stellvertretender Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen und Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration, erklärte: "Im Namen der Landesregierung gratuliere ich zu diesem wunderbaren neuen Campus. Ich begrüße ausdrücklich, dass die GIZ ihre Aktivitäten ausweitet. Das Engagement für Entwicklungszusammenarbeit wird in Zukunft noch wichtiger werden, auch vor dem Hintergrund der Bekämpfung von Fluchtursachen. Der Campus Kottenforst ist ein klares Bekenntnis zu Bonn als deutscher Hauptstadt der Nachhaltigkeit und Entwicklungszusammenarbeit. In diesem Bereich ist die GIZ für das Land Nordrhein-Westfalen ein verlässlicher Partner."

 

Die Akademie für Internationale Zusammenarbeit (AIZ) der GIZ bietet im neuen Campus bedarfsorientierte Trainings- und Fortbildungsangebote sowohl für die eigenen Mitarbeiter als auch für Beschäftigte aus zahlreichen Organisationen der internationalen Zusammenarbeit an. Als eine ihrer Kernleistungen bereitet sie Experten und Berater auf ihren Einsatz in Schwellen- und Entwicklungsländern vor.

 

"Der Campus Kottenforst ist - sozusagen als "Tor zur Welt" - die zentrale Lernwerkstatt für die deutsche Entwicklungszusammenarbeit", so Friedrich Kitschelt, Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und Aufsichtsratsvorsitzender der GIZ. "Wir freuen uns, dass damit in Bonn den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von 30 Entsendeorganisationen eine solch exzellente Einrichtung für die Vorbereitung auf ihre wichtige Arbeit im Ausland zur Verfügung steht."

 

Bonns Oberbürgermeister Ashok Sridharan zeigte sich von der neuen Akademie beeindruckt: "Der GIZ Campus Kottenforst ist ein echter Gewinn für Röttgen und natürlich auch für Bonn als Zentrum der internationalen Zusammenarbeit in Deutschland. Zudem unterstreicht die GIZ mit dem Campus Kottenforst ihre wachsende Präsenz am Standort Bonn." GIZ-Vorstandsmitglied Hans-Joachim Preuß stellte den Neubau vor und erläuterte das Lernkonzept der AIZ: "Der Campus Kottenforst ist ein Gebäude für die Zukunft des Lernens: offen, flexibel, transparent. In dieser inspirierenden Umgebung können Menschen sich austauschen und vernetzen. Das ist ein ganz wesentlicher Bestandteil des Lernkonzepts der Akademie, da wir wissen, dass Menschen nicht nur beim eigenständigen Arbeiten, sondern vor allem durch den Austausch mit Kolleginnen und Kollegen lernen."

 

Der Neubau wurde nach modernsten ökologischen Standards und entsprechend den Kriterien des Goldzertifikats der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) errichtet. Das neue, zweigeschossige Gebäude aus Holz und Glas, entworfen vom Büro Waechter + Waechter Architekten BDA, beherbergt unterschiedlich nutzbare Trainingsräume sowie die preisgekrönten Lernstationen der AIZ, ein Erlebnis-Parcours, der für Themen der interkulturellen Zusammenarbeit sensibilisiert. Die Bestandsgebäude werden zu Wohn- und Verwaltungszwecken genutzt. Familienwohnungen sowie eine Betreuungseinrichtung für die Kinder der Kursteilnehmenden komplettieren den Campus Kottenforst. Insgesamt investiert die GIZ in Röttgen 32,2 Millionen Euro. Im späten Frühjahr wird die GIZ auf dem Campus Kottenforst einen Tag der offenen Tür für die Anwohner veranstalten.

 

Bereits mit dem Mäanderbau an der Friedrich-Ebert-Allee, in dem rund 500 Beschäftigte der GIZ tätig sind, und der 2020 durch ein zusätzliches Bürogebäude mit Platz für etwa 900 Mitarbeiter erweitert wird, setzt die GIZ ein deutliches Signal für Bonn als einem wichtigen Standort der internationalen Zusammenarbeit.

 

Die GIZ

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH ist ein weltweit tätiges Bundesunternehmen. Sie unterstützt die Bundesregierung in der internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung und in der internationalen Bildungsarbeit. Die GIZ trägt dazu bei, dass Menschen und Gesellschaften eigene Perspektiven entwickeln und ihre Lebensbedingungen verbessern.

1 Kommentare

           Archiv 2014    |    Archiv 2015